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Werk:AamW1/AGRK/28. Anmerkung.

aus AufEinWort, der freien Forschung

—Urvrschrftng

§. 28. Anm.

Man sagt, daß zwey Zahlen einander gleich sind, wenn eine so viel Einheiten in sich hält, als die andere. Derowegen weil jede Zahl aus ihren gehörigen Einheit bestehet (§. 5. 8.), und nicht mehr dieselbe Zahl bleibet, wenn man eine hinzu thut, oder davon nimmt (§. 10. 13.); so ist nothwendig jede Zahl ihr selber gleich. Es hat aber dieser Grundsatz seinen Nutzen, weil man eine Zahl ansehen kann, wie sie durch verschiedene Zusammensetzungen oder Veränderungen anderer Zahlen heraus kommt. Z. E. Sechs entstehet, wenn ich 4 und 2 addire; wenn ich 3 und 2 multiplicire; wenn ich 2 von 8 subtrahire: wenn ich 12 durch 2 dividire. Also sind vermöge unseres Grundsatz die Summe von 4 und 2, das Produkt aus 3 in 2, die Differenz zwischen 1 und 8, der Quotient aus 12 und 2 einander gleich. Anfänger verstehen diesen Nutzen nicht, der sich hauptsächlich im Erfinde, und daher auch in der Algebra zeiget.

—Abvrschrftng

§. 28. Anmrkng .

Man sagt, daß zwei Zahlen einander gleich sind, wenn eine so viel Einheiten in sich hält, als die andere. Derowegen weil jede Zahl aus ihren gehörigen Einheit bestehet (§. 5. 8.), und nicht mehr dieselbe Zahl bleibt, wenn man eine hinzu tut, oder davon nimmt (§. 10. 13.); so ist notwendig jede Zahl ihr selber gleich. Es hat aber dieser Grundsatz seinen Nutzen, weil man eine Zahl ansehen kann, wie sie durch verschiedene Zusammensetzungen oder Veränderungen anderer Zahlen heraus kommt. Z. E. 6 entsteht, wenn ich 4 und 2 addiere; wenn ich 3 und 2 multipliziere; wenn ich 2 von 8 subtrahiere: wenn ich 12 durch 2 dividiere. Also sind vermöge unseres Grundsatz die Summe von 4 und 2, das Produkt aus 3 in 2, die Differenz zwischen 1 und 8, der Quotient aus 12 und 2 einander gleich. Anfänger verstehen diesen Nutzen nicht, der sich hauptsächlich im Erfinden, und daher auch in der Algebra zeigt.