Anfangsgründe des Krisenverfahrens Teil 18
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Anfangsgründe und Verfahren der Krisenbetreuung
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Heft
30. September 2021 n. Chr. erst.
6:00 Uhr Ausgabe 01
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- Selbsttäuschung und Getäuschtheit, umso mehr kann man Andere und Dasein im Dasein in ihrem Dasein und Daseinzustand in entsprechender Wahrheitsgüte erkennen und bestimmen und man gewinnt zur Selbstführung das Vermögen Andere und Dasein im Dasein zu führen und mit jeder aufgelösten Krise ist die Fähigkeiten durch Führung zu Fertigkeiten als Können gesteigert, da man angemessen selbst die Krisenauflösung zum Gelingen gebracht und so seinen und einen guten Daseinzustand aus sich selbst heraus erreicht hat.
- Je höher man im Daseinzustand der SelbstErkenntniß gelangt, umso geringer ist die Selbsttäuschung und Getäuschtheit, umso mehr kann man Andere und Dasein im Dasein in ihrem Dasein und Daseinzustand in entsprechender Wahrheitsgüte erkennen und bestimmen und man gewinnt zur Selbstführung das Vermögen Andere und Dasein im Dasein zu führen und mit jeder aufgelösten Krise ist die Fähigkeiten durch Führung zu Fertigkeiten als Können gesteigert, da man angemessen selbst die Krisenauflösung zum Gelingen gebracht und so seinen und einen guten Daseinzustand aus sich selbst heraus erreicht hat.
- Der jeweilige Eigendaseinszustand eines Menschen erwirkt sich grundlegend auf seine im Daseinsumfeld ausgeübte Selbstwirksamkeit, die sich in dem Ausmaß der aus sich selbst heraus erwirkten Eigenerfolge aufgrund von Eigenleistung durch Selbstführung.
- In einer weitestgehend auf Fremdbestimmung ausgerichteten materialistisch-technokratischen Gesellschaft, wie sie gegenwärtig weltweit überwiegend zustande gekommen sind, muss sich der Mensch seine Selbstführung weitestgehend erkämpfend durchsetzen, da sie im Bestreben ihre Grundrechte, Menschenrechte, ihr Recht auf Leben, unversehrten Körper, Arbeit, Meinung und so weiter auszuüben, von den Staatsorganen bekämpft werden.
- Von Geburt an strebt der Mensch nach Selbstführung und die Kindheit sollte in der Erziehung und Bildung so ausgerichtet sein, dass mit dem Erreichen der Volljährigkeit ein Mensch ein solch hohes Selbstwirksamkeitsvermögen in Bezug auf sich Selbst, sein Dasein als Persönlichkeit, auf sein Lebensumfeld, Dasein im Lebensumfeld und gelangt nur zur Selbstführung, wenn er seine Selbstbestimmung durchsetzt und ausübt, sich in den Daseinzustand der Selbstführung begibt und sie ausübt.
- Erst dann ist der Mensch im Grunde in der Lage Eigenleistung zu erbringen und Eigenerfolge zu erzielen, um entsprechend dem Ausmaß der Selbstführung und der Eigenerfolge ergibt sich das Vermögen der Selbstregulierung, Selbststeuerung und Selbstbestimmung, durch die er sich in seinem Selbst selbstbestimmt wandelt und sein Vermögen zur Selbstführung und infolge der Selbstwirksamkeit steigert.
- Selbstführung ist in der Psychologie als Selbstkontrolle benannt und aus diesem Wortbegriff kann man schon die gut-böse-Denkweise der Gelehrten erkennen, dass der Mensch sich doch in seinen Verhaltensweisen selbst unter Kontrolle haben, anders gesagt sich zu beherrschen habe, somit es meist darauf hinausläuft Zwang auf sich selbst bezogen auszuüben, da eine materialistische-technokratische Gesellschaft nur Druck, Zwang bis brutaler Gewalt als ihr Mittel zum Zweck erwählen kann, sie aufgrund der zweiwertigen Denkweise bedingt in Gegnerschaften denkt.
- Und so versteht man gegenwärtig allgemein unter Selbstkontrolle die willentliche innere Kontrolle der eigenen Handlungen im wesentlichen als die Fähigkeit kurzfristigen Versuchungen zu widerstehen, Belohnungen aufschieben zu können und unerwünschte Gewohnheiten zu unterdrücken um das eigene Verhalten in Übereinstimmung mit den jeweiligen gesellschaftlichen Normen, Wertvorstellungen, allgemeinen Betrachtungen und so weiter in Einklang zu bringen und mit anderen Worten besagt dies nichts anderes, als sich der Gesellschaft anzupassen und sich den Vorgaben zu fügen, gehorsam zu sein und sein Bestreben zur Selbstbestimmung zu unterdrücken und das Mittel dies zu tun ist in der Psychologie als Selbstregulation bekannt.
- Vorab muss man wissen, dass Religionen, Staaten, Gesellschaften und so weiter grundlegend auf Altruismus ausgerichtet sind, zu lateinisch „alter“ für „der Andere“, Altruismus die selbstlose Denkweise und Handlungsweise;, damit die Uneigennützigkeit in Bezug auf die eigene Persönlichkeit, das eigene Selbst und somit die Dienerschaft schon für das werdende Kind für sein Leben grundlegend so vorbestimmt ist, der jeweiligen Religion, dem Staat, der Gesellschaft, einer Körperschaft, einem Unternehmen, seinen Eltern und so weiter zu dienen, nur möglichst nicht sich selbst und wenn sich selbst, dann in einer für den Menschen von allen Seiten her vorbestimmt-fremdbestimmten angepassten, eingefügten Art und Weise.
- Dann muss man wissen, das Kontrolle keine Steuerung oder Regulation ist, sondern es sich bei Kontrolle um einen Soll-Ist-Vergleich handelt, es sich bei dem Wortbegriff um eine Entlehnung im 18. Jahrhundert aus gleichbedeutend französisch contrôle eigentlich wortwörtlich ableitend zeitlich sinngemäß „Gegenregister zur Prüfung von Angaben eines Originalregisters“, zu französisch contre ‘gegen’ (lateinisch contrā) und französisch rôle ‘Rolle, Register, Liste’.
- Man somit bei Kontrolle lediglich schauend vergleichend überprüft, was ist und was sein soll, mit dem Zweck das Ausmaß der Übereinstimmung zu bestimmen um Maßnahmen bei Nichtübereinstimmung ermitteln und ausführen zu können, damit die Übereinstimmung bewirkt wird, wenn dem nicht so ist und so wird Kontrolle maßgebend zur Kritik verwendet, für Lob und Tadel, um die Einhaltung der Übereinstimmungen zu erwirken, wobei die meisten Menschen gar nicht wissen, wie sie dies tun können und womit sie da eigentlich übereinstimmen, da sie sich weitestgehend im Daseinzustand der Getäuschtheit befinden, sei es durch Andere, durch ihr oder in ihrem Selbst.
- Den Wirrwarr über Selbstregulation, den sich Psychologen und Neurowissenschaftler sich in den letzten Jahrzehnten in Bezug auf Selbstregulation ausgedacht haben, kann man sich ersparen, wenn man verstehet, das jedes natürliche und technische Beziehungsystem seine Regulation als Selbstregulation entsprechend der Selbstkontrolle ausübt und diese auf Regeln beruhen die einem Wesen oder Selbst, wie auch einem technischen Gerät zu eigenen sind und somit so lange in dieser Weise geregelt werden, wie die Regeln bestehen und die Psychologen, wie auch viele andere vermeintlichen Gelehrten und Wissenschaftler bei fortbestehenden Regeln den Menschen in seinem Verhalten zusätzlich durch Maßnahmen meist mittelbar unbewusst zu regulieren und unmittelbar zu steuern, den Menschen im Streben dessen Verhaltensweisen zu ändern, ihn in vorbestimmte Verhaltensweisen erzwingend einzugewöhnen.
- So wie sich der menschliche Körper sich im beständigen Kreisfolgeablauf aller miteinander vernetzten organischen Kreisfolgeabläufe der Selbstregulation befindet und diese im Fall von Handlungen, der Tätigkeit als Steuerung des Körpers, sich dann entsprechend dem Leistungsbedarf weiterhin ausreguliert, so tut es die Persönlichkeit in ihren gesellschaftlichen und beruflichen Netzwerken, wie auch in Bezug auf ihr eigenes Selbst beständig, somit Gewohnheiten bereits aus der Selbstregulation hervorgehen und somit Verhaltensweisen nicht aus der bewussten willentlichen Steuerung hervorgehen und wenn man eine bestehende in Gang gesetzte Selbstregulation verändern will, dass muss man bedingt das Regelwerk verändern, damit die Selbstregulation, die unweigerlich einfach sich selbst regulierend laufen wird, auf eine andere Art und Weise laufen kann und das Regelwerk eines Menschen, als sein Maß aller Dinge, kann offenbar nur vom Mensch über den Weg erzielter Übereinstimmung und Selbstbestimmung nach freiem Willen erlangt werden und obwohl dieser Umstand mindestens seit Protagoras, einem griechischen Philosophen etwa um 450 v. Chr., mit der Aussage „Der Mensch ist das Maß aller Dinge, der seienden, dass sie sind, der nichtseienden, dass sie nicht sind.“
- Und das nächste Seiende des Menschen sind sein Selbst und sein Körper über dessen Ausgestaltung er selbst bestrebt ist zu bestimmen und mittels Selbstbestimmung bestimmt er die Ausgestalt seines Selbst, sein Regelwerk zur Selbstregulation in dessen Ausgestalt und aus der selbstbestimmten Ausgestalt geht die Selbstregulation hervor, die sich als Verhaltensweisen und ausgeübter Selbstbestimmung zeigen und eine Veränderung des jeweils eigenen Regelwerk benötigt ein Selbstbewusstsein, welches durch ein Verfahren zur SelbstErkenntniß erst erschaffen werden muss, da sich die meisten Menschen ihres Selbst nicht bewusst sind und somit ist Selbstführung und nicht Selbstkontrolle oder Selbstregulation der Schlüssel zum Erfolg, der Mensch in den bestehenden Gesellschaften in keinster Weise dazu ausgebildet wird, sich selbst zu führen, somit sein Führungsvermögen und Positionsvermögen in Bezug auf sich Selbst, infolge seiner Persönlichkeit in seinem Dasein und Daseinzustand in einer Gemeinschaft nicht ausgebildet ist, da dies schon in einer Dienerschaftsverhältnis an sich vorbedingt unerwünscht ist.
- Von Kleinauf wird man in seiner Denkweise, Vorlieben, seinen Gewohnheiten, seiner Lebensweise, Verhaltensweise, Ernährungsweise und so weiter fremdbestimmt eingewöhnt und meint dann als Erwachsener selbstbestimmt, beispielsweise im Supermarkt seine Nahrungsmittel einzukaufen, die ihm zuvor durch Werbung unbewusst bewusst gemacht wurden, damit er im Supermarkt auch aus dem vorbestimmten Angebot gemäß seiner eingewöhnten Ernährungsweise meint selbstbestimmt nach freiem Willen von dem einen oder anderen Angebot auszuwählen und bemerkt nicht, dass er sich in fast völliger Fremdbestimmung befindet und nur dann nach freiem Willen weitestgehend selbstbestimmt wäre, wenn er sich seine Ernährungsweise selbst eingewöhnt und zugleich seine Ernährung durch das selbst Eingewöhnte nicht vorbestimmen lässt und auch auf das Angebot mitbestimmend Einfluss ausüben würde.
- Und so, wie es um die eigene Ernährung steht, die selbstregulierend aus dem Selbst als sein Regelwerk je nach Erregung und bestehenden situationsbedingten Gegebenheiten sich mal so oder so in Bezug auf seine Ernährung verhält, so tut dies der Mensch weitestgehend unbewusst in Bezug auf alles, dass er sich als sein Regelwerk im Verlauf des Lebens angesammelt, aufgebaut, strukturiert und als sein Selbst ausgestaltet hat und dann meint die so gewordene Persönlichkeit sei sein Ich und aus dieser Getäuschtheit heraus erwachsen eine Vielfalt und Vielheit an Krisen.
- So ergibt sich, dass der Mensch erst mittels eines Verfahren zur Steigerung seines Selbstbewusstseins und der SelbstErkenntniß sein Vermögen zur selbstbestimmten Wandlung seines Selbst und infolge seiner Persönlichkeit sich zur Selbstführung befähigt, er seine Verhaltensweisen erkennt und aus sich selbst heraus über den Weg der Selbstbestimmung sein Regelwerk umgestaltet und sich selbstbestimmend neu eingewöhnt und da dies alles den Menschen nicht bewusst ist, es ihnen nicht von Kleinauf an gelehrt wird, sie als Erwachsene nicht wissen, wer und wie sie eigentlich sind, wissen wie auch nicht, wie sie ihre Krisen selbsterschaffen und sind daher von Geschehen, Ereignissen, Situationen, Verlusten, Krankheiten und so weiter überrascht bis überwältiget, wenn sie durch eine in Erscheinung tretende oder ihnen bewusst werdende Störung durch die Störung darauf hingewiesen werden, dass meist seit langem eine Krise in Gang gesetzt ist.
- Eine Krise ist nicht mehr, als ein in Gang gesetzter Wandel, der seine erlangten Auswirkungen als Störungen zu zeigen begonnen hat und daher jeweils die große Chance, an sich ein Glücksfall ist, eine möglicherweise seit langem bestehenden Mangel nun durch Enttäuschung, dem Vorgang des Aufheben bestehender Täuschung, dem Auflösen von Getäuschtheit mittels eines geeigneten Verfahren auszuführen.auflösen, somit es schon eine Betrachtung ist, eine Krise als etwas Schlechtes anzusehen, dass bei eingewöhnter gut-böse-Denkweise so zu betrachten, wie von selbst erfolgt.
- Und so besteht das ganze Leben lang ein beständiger Bedarf an SelbstErkenntniß und Selbstbewusstsein und ein Mensch für gewöhnlich kein InErkenntnißstreben in Bezug auf sich als Mensch zeigt, sondern meist nur versucht, sein jeweils gegenwärtiges Selbst entsprechend seinem Daseinzustand und Erregungszustand auszuleben und daher offenbar erst durch eine Krise gestoppt werden muss, die ihm zeigt „Bis hierhin und nicht weiter!“, bei einem Betreuer in der Krisenbetreuung, wie auch auf der Intensivstation nur diejenigen angelangen, die einen Stopp erhalten haben, den sie selbst nicht mehr überwinden können und zur Einsicht gelangten Hilfe von Anderen annehmen zu müssen und einmal ein Krisenverfahren erfolgreich abgeschlossen, besteht der Bedarf daran das ganze Leben und je weiter man im Daseinzustand aufsteigt, umso mehr verliert man das Bewusstsein darüber, dass und Glück Wohlergehen nur durch beständiges Aufsteigen möglich ist, da das Streben nach, dem Erhalt eines erlangten Status oder Seinszustand als Selbsterhalt unweigerlich den Abstieg einleitet.
- Dies bedeutet nicht dass man beispielsweise im Leben danach zu streben immer reicher und reicher werden zu müssen, immer höhere Stellungen anzustreben, sondern immer weiter sich in der Selbstbestimmung, Selbstführung, SelbstErkenntniß und so weiter, sich im körperlich-mental-spirituellem Daseinzustand, daher im Bewusstsein, im Vermögen an Fähigkeiten und Fertigkeiten steigert und darin die Vorbedingtheit für erlebbares Vergnügen bis Glück und angesammelter Erfahrung liegt, da es letztlich jeweils ein Leben ist, dass dazu da ist es zu leben und zum Glück ist es nicht das einzige Leben, wie man es im Verlauft wiederholt auf die jeweils gegenwärtigen Krisen ausgeführter Krisenverfahren es früher oder später sicherlich herausfinden wird.