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Werk:Das Bild des Einen und Dreieinen Gottes in der Welt nach Nikolaus von Kues

aus AufEinWort, der freien Forschung

Verzeichniß: Werk:Bild Einen Dreieinen Gott Welt/

1952

Platonische Grundgedanken in der analogia trinitatis des Nikolaus von Kues. Randglossen zum Buche von Dr. Rudolf Haubst: Das Bild des Einen und Dreieinen Gottes in der Welt des Nikolaus von Kues (→ Nr. 179): FSt 35 (1953), S. 430–440.


Trierer Theologische Studien

Herausgegeben

von der Theologischen Fakultät

Trier

Band 4


Das Bild des Einen und Dreieinen Gottes in der Welt nach Nikolaus von Kues

Von

Rudolf Haubst

T/L

1952

PAULINUS-VERLAG TRIER


Imprimatur Nr. 27/52

Treviris, die 27. II. 1952

Dr. Weins

Vicarius Generalis

Druck der Paulinus-Druckerei GmbH., Trier


„Gepriesen seist Du, Herr, mein Gott,

der Du mich mit der Milch des Gleichnisses

nährst und speisest,

bis Du mir stärkere Nahrung reichen wirst.

Führe mich, mein Herr und Gott,

auf diesem Wege zu Dir."

(De visione Dei c. 11)

Meinen lieben Eltern in dankbarem Gedenken

Vorwort

Inhalt

Inhalt
Abkürzungen, Quellen und Literatur:
1. Verzeichnis der Abkürzungen XII
2. Verzeichnis der benutzten handschriftlichen Quellen XIII
3. Verzeichnis der gedruckten Quellen und der Literatur
a) Schriften des Nikolaus von Kues XIV
b) Literatur aus Antike, Mittelalter und der Zeit der Renaissance XVI
c) Neuere Literatur zu Nikolaus von Kues und der philosophisch-theologischen Vorgeschichte XIX
d) Sonstige zur Erklärung herangezogene Literatur XXII
Einführung und Grundlegung
I. Einführung
a) Die Schlüsselstellung und die Problematik der cusanischen Trinitätslehre 1
b) Die Wege zum Verständnis und die Quellen 8
II. II. Grundlegung 15
a) „Fides autem catholica …" 27
b) Das „Widerleuchten" der göttlichen Dreieinigkeit in der Schöpfung und das Gotterkennen in der Spiegelschau 34
c) Vestigium und imago
Erster Teil:
Die Dreieinheit im metaphysischen Aufbau des Universums
A. Nikolaus von Kues und die mittelalterlichen Zusammenstellungen von Analogien
I. Eine frühe Notiz aus Thomas von Aquin 42
II. Die Zusammenstellung in Sermo I 44
III. Spätere Zusammenstellungen 49
B. Die triadische Gliederung des Kosmos
I. Vor der Docta Ignorantia 52
II. Nach der Docta Ignorantia 55
III. Esse, vivere, intelligere 57
C. Der Lull'sche Dreischlag des „-tivum, -bile, -are"
I. Der Dreischlag der einzelnen „principia" 61
II. Die kreisförmige Vertauschbarkeit der principia in Gott nach Raimund Lull und Nikolaus von Kues 64
III. Die Korrelation des -tivum, -bile, -are und des Ternars forma, materia, conexio als similitudo Trinitatis 69
IV. Die Spuren R. Lulls in den frühen Cusanuspredigten 72
V. Der Dreischlag bei Nikolaus von Kues in und nach der Docta Ignorantia 76
D. Gott als „principium, medium et finis"
I. Von den Analogien zur Analogie 84
II. Zur Vorgeschichte der Ternare: principium, medium et finis und: causa efficiens, formalis et finalis sowie der coincidentia oppositorum 86
III. Die Dreiursächlichkeit Gottes und die Trinität 92
E. Materia, forma, conexio 99
I. Die Modifizierung des aristotelischen Hylomorphismus zu: materia, forma, conexio 100
II. Die cusanische Darstellung und Kritik der Vorstellungen von Weltmaterie, Weltseele und Spiritus universorum
a) „Weltmaterie" 107
b) „Weltseele" 115
c) „Spiritus universorum" 121
III. Die „absolute" und die „kontrakte" Dreieinigkeit des Seins 125
IV. Prüfung der cusanischen Lehre von Gott als Possibilitas, Forma und Conexio absoluta 129
a) Gott als absolute Form 130
b) Gott als Possibilitas absoluta 132
c) Die Conexio absoluta und die Conexio universi 136
V. Materia, forma, conexio und: Unitas, Aequalitas, Conexio 142
Zweiter Teil:
Der Mensch als Bild der göttlichen Dreieinigkeit
A. Die Ganzheit des menschlichen Seins als Analogie zur Trinität(Spiritus, corpus, anima-conexio) 145
B. Das Bild der Dreieinigkeit in der menschlichen Seele
I. Die Übernahme und Umgestaltung überlieferter Analogien
a) Der Ternar: mens, notitia (verbum), amor sowie der Hervorgang des Wortes per modum intellectus und per modum naturae 152
b) Fruchtbarkeit, Geburt und Liebe 162
c) Die Herleitung der Dreieinigkeit aus der Liebe 171
d) Memoría, intellectus, voluntas und: mens, notitia, amor 172
II. Neue Wege
a) Mens complicantis Simplicitatis viva imago 184
b) Mens viva imago Trinitatis 189
C. Der Mensch als Gottes Bild in der übernatürlichen Ordnung 195
Dritter Teil:
Die Dreizahl und die geometrische Symbolik
A. Das Mathematische in der philosophisch-theologischen Spekulation des Nikolaus von Kues
I. Die „Mathematisierung des Denkens" 203
II. Der Vorrang der mathematischen Symbolik 206
III. Pythagorica inquisitio. MaB, Zahi, Gewicht. 209
B. Die Dreizahl
I. Zum Zahlbegriff 212
II. Die rationale und die reale Dreizahl
a) Die Dreizahl innerhalb der dekadischen Progression und die Figura universi 218
b) Die Dreizahl als numerus ex seipso compositus 224
c) Die drei Raumdimensionen und die Dreieinheit der Zeit 237
III. Das intellektuale Verständnis der göttlichen Dreieinigkeit
a) Unitas semel repetita gignit aequalitatem 231
b) Identität als dialektische Dreieinheit 237
c) Die göttliche Dreieinigkeit über aller Zahl 240
C. Die geometrische Symbolik
I. Kreis- und Dreiecksymbolik bei Heymerich von Kamp und Nikolaus von Kues vor der Docta Ignorantia 253
II. Das Unendliche Dreieck als Gottessymbol
a) Die änigmatische Methode der Docta Ignorantia 262
b) Das Unendliche Dreieck in der Koinzidenzperspektive 267
c) Unendliches und endliches Dreieck als aenigma der göttlichen Dreieinigkeit 272
III. Das Dreieck als Elementarfigur und die Dreieinheit der übrigen mathematischen Figuren 277
IV. Das trinitarische Urbild-Abbild-Verhältnis in geometrischer Symbolik und die mathematische Mystik
a) Die Veranschaulichung des Urbild-Abbild-Verhältnisses durch Kreis und Dreieck 285
b) Die Erkennbarkeit des göttlichen Urbildes 290
c) Die „mathematische Mystik" 293
Nachlese und Zusammenfassung
I. Nachlese
a) Drei Gleichnisse aus Natur und Sprache 300
b) Die Heiden und die Trinität 304
II. Zusammenfassung
1. Rückblick 312
2. Überblick über die aufgewiesenen Quellen 313
3. Die Trinitätslehre selbst 314
4. Dreieinige Wesensstruktur 315
5. Unitas Trinitas est 317
6. Deus non nisi respectu creaturarum cognoscitur 319
7. „Analogia Trinitatis" 324
Anhang:
A. Cod. Mog. 610, 121r, 6-22 332
B. Cod. Cus. 83, 303r 333
C. Cod. Cus. 85, 55v 343
Namenverzeichnis