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Werk:Compendium/38

aus AufEinWort, der freien Forschung

▷Ita et de numero, quorum nullus est aequalitatis expers, quando in ipsis non nisi unitatis progressio reperitur, et nullus est, qui sit variabilis aut minus plusque capiat. Hoc certe non aliunde quam ab aequalitate sic esse oportet. Deinde, nonne nihil in sanitate aut vita aut talibus quibuscumque veraciter quam aequalitas reperitur? Qua sublata nec sensus nec imaginatio nec comparatio nec proportio nec intellectus remanebit; sic nec amor nec concordia nec iustitia nec pax erunt, nec durare quidquam poterit.

Genauso steht es mit der Zahl; keine ist der Gleichheit unteilhaftig, weil sich in ihnen nur die Progression der Einheit findet, und es keine gibt, die veränderlich wäre oder größer oder kleiner werden könnte. Dies kann sich nur von der Gleichheit her so verhalten. Weiters: findet sich nicht in Gesundheit oder Leben und derartigem wirklich nichts anderes als die Gleichheit? Nimmt man sie hinweg, so bleibt weder Sinn noch Vorstellung, weder Vergleich noch Verhältnis oder Vernunft. Ebensowenig bleiben Liebe, Eintracht, Gerechtigkeit und Frieden, noch wird irgend etwas weiter andauern können.◀▷