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Der Weisheit letzter Schluss?

aus AufEinWort, der freien Forschung

Über diese Seite Werk

Ist der Weisheit letzter Schluss, daß Weisheit niemand nutzt?

  1. Eine erlernte Weisheit ist niemals eine erlangte Weisheit oder Gewißheit. Erlangte Weisheiten lebt man selbst entsprechend seiner eigenen Gewißheit - erlernte nur über sanften Zwang bis hin zu roher Gewalt.
    1. Die Weisheit einer Weisheit erkennt man erst wirklich in deren Ausmaß an Weisheit, wenn man diese Weisheit bereits auf Grund eines entsprechenden Bewußtseinszustand   erlangt hat, oder sie auf Grund dessen erkennen und akzeptieren kann - also immer an sich erst, wenn sie zu wissen und Kenntnisse zu erlangen keine Notwendigkeit mehr ist und damit oft zu spät.
    2. Solange man eine Weisheit benötigt oder erlernt, sie zu ergründen und zu verstehen sucht ist man im einen niedrigerem Bewußtseinszustand  , als der für das Erkennen und Verstehen der Weisheit benötigte Bewußtseinszustand  .
    3. Beziehen wir hier unter Weisheit auch sämtliche wissenschaftliche Erkenntnisse und Formeln als Weisheiten ein. Damit ist das Bewußtseinvermögen entscheiden für das Erkennen, Akzeptieren und Verwenden von Weisheiten als Wahrheiten.
  2. Die Feststellungen über Weisheiten, Wissen und Kenntnisse treffen umso mehr zu, je mehr sich ein Wissensgebiet von der unbelebten Physik hin auf zum z.B. Biologie, Psychologie, Soziologie etc. richtet. Diese Feststellungen sind also nur graduell gültig.
    1. Weisheiten müssen daher waar und verifizierbar sein. Dies gilt für jede wissenschaftliche Formel, jedes Axiom etc. Sie sind es jedoch nicht absolut und daher wird hier auch keine absolut gültige Aussage, Feststellung, Weisheit von mir hier wiedergegeben.
    2. Glaubenssätze sind in der Regel nicht verifizierbar, sie sind Dogmen und müssen geglaubt werden, da das darauf aufbauende System z.B. einer Religion und deren Kirchenorganisation daraus deren Stabilität und Rechtmäßigkeit ableitet. Wissenschaften sind aus Religionsorganisationen hervorgegangen und daher ähnlich strukturiert. sie haben ihre unantastbaren Glaubenssätze als ihre wissenschaftlichen Dogmen.
  3. Man erkennt jeweils die Weisheiten, die seinem eigenen Bewußtseinszustand   entsprechen somit jeweils wie von selbst. Diese Aussage ist bereits eine Weisheit.
    1. Derjenige, der diese Weisheit unmittelbar versteht, hatte bereits den für das Erkennen dieser Weisheit notwendigen Bewußtseinszustand   erreicht. Wer dies nicht vollständig erfassen und verstehen kann wird dies dann erreichen, wenn er über sein Bewußtseinvermögen seinen Bewußtseinszustand   steigert.
    2. Durch die Steigerung seine Bewußtseinszustand  s, steigert sich sogleich auch sein Bewußtseinvermögen und sein Bewußtsein, damit dem was im aktuell Bewußt ist oder Bewußt gemacht werden kann.
    3. Man kann somit Weisheiten nur an diejenigen weitergeben, die bereits über den dazu erforderlichen Bewußtseinszustand   verfügen, an diejenigen, die man zuvor in den dazu erforderlichen Bewußtseinszustand   brachte oder diejenigen, die man durch die Art und Weise der Vermittlung der Weisheit inspiriert und in den erforderlichen Bewußtseinszustand   anhebt.
    4. Man kann somit Weisheiten nur an diejenigen direkt weitergeben, die über einen ähnliches Bewußtseinvermögen verfügen, wie man es selbst hat.
    5. Die Weisheit einer Weisheit ist somit relativ.