Der erste Schritt zur Selbsterkenntniß
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Daseinzustände und deren Urgründe
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
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28. März 2021 n. Chr. erst.
Ausgabe 02
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(1) Selbstentwicklung oder Persönlichkeitsentwicklung
(1.1) Selbstentwicklung mit Persönlichkeitsentwicklung gleichzusetzen ist eine sehr häufige Fehldeutung, auch wenn viele Gelehrte es richtig erkannten, sie jedoch letztlich auf Persönlichkeitsentwicklung zurückfielen und diese betrieben und betreiben. So sprachen viele davon daß der Mensch nicht sich selbst sei, sich selbst werden müsse um zu sein, doch erschufen sie durch ihre Systeme und Verfahren nicht mehr als den Wandel von Persönlichkeiten zu Persönlichkeiten.
(1.1.1) Persönlichkeitsentwicklung ist nach meinem Eindruck lediglich Persönlichkeitswandlung, um anderen Zielsetzungen als der eigenen dienlich zu werden.
(1.1.2) Zu sagen, jemand solle Persönlichkeitsentwicklung betreiben, zum Psychologen oder Seelsorger zu gehen, kommt dem gleich zu sagen, wir können dich so wie du bist nicht akzeptieren und so mit dir nicht sein, so paßt du nicht in unsere Gemeinschaft in der Unkenntnis, daß es keine guten den Menschen zuträglichen Gemeinschaften gibt.
(1.1.3) Zu sich selbst zu sagen, man wolle dies tun, besagt nicht mehr als das man mit sich als Persönlichkeit unzufrieden ist und daher eine andere Persönlichkeit anstrebt, die man wieder nicht ist, da man zu denen gehen wird, die aus einem das machen werden, daß sie für sich erwünschen zu sein.
(1.1.4) Man muß wissen, daß es keine gültigen Weltbilder und Menschenbilder gibt und sie nach Weltbildern und Menschenbildern ihrer jeweiligen Vorstellungen nach den Menschen an sie anzugleichen suchen.
(1.1.5) Persönlichkeitsentwicklung ist die Entwicklung einer Persönlichkeit aus einer Person heraus und zielt auf das jeweilige soziale System einer Gesellschaft, jeder Art von Gemeinschaft ab. Es ist eine Entwicklung von dem Selbst weg zu jemand anderen, der man nicht ist.
(1.2) Das Selbst ist das, was man seit Anbeginn zu sein als Möglichkeit und Selbstvermögen angelegt hat - die Möglichkeit sich selbst zu sein. Diese Möglichkeit wird im Streben einer Gesellschaft nach Persönlichkeiten unterbunden, da ein Gesellschaftssystem ein für es selbst förderliche Persönlichkeiten benötigt und mit einem Selbst als deren Untertanen nichts anfangen kann.
(1.1.1) Man kann sagen, daß die einzige in einem Gesellschaftssystem geduldete Selbstentwicklung die der Gesellschaft selbst ist. Dies trifft auf Beziehungen, Familien, Gruppen, Organisationen jeder Art in gleicher Weise zu.
(1.1.2) Selbst bei einem Paar findet sich der Umstand für den anderen weitestgehend der sein zu sollen, der für die eigene Persönlichkeit diejenige Persönlichkeit ist, durch die man als Persönlichkeit so sein kann, wie man ist.
(1.1.3) Unbewußt wird in den anderen die Erwartung gesetzt, sich in seiner Persönlichkeit zu akzeptieren und zu fördern, die man an sich nicht ist und der jeweils andere soll sich zu einer Persönlichkeit entwickeln, die der eigenen Persönlichkeit am besten genügt und dieser Geltung verleiht.
(1.3) Persönlichkeitsentwicklung erkennt man als Laie insbesondere daran, daß sie allesamt zu Anfang und während der Abfolgen ihrer Verfahren Persönlichkeitsbestimmungen oder Persönlichkeitstests durchführen und ihren Klienten, Patienten, Coachee und so weiter diese als Selbsteinschätzungen vorlegen.
(1.3.1) Diese „Tests“ und „Bestimmungen“ beruhen auf Lehren und sie sind an sich nicht falsch, sondern werden falsch verwendet. Diese Lehren münden unweigerlich, egal wie es versteckt sein mögen, zu 95% in der Astrologie und der Vorstellung von Existenz im Sinne von Hyparxis, damit nach Archetypen erschaffen zu sein. Da kann man besser gleich Astrologie betreiben, als eine ihrer vorgetäuschten Wandlungen und Ableger.
(1.3.2) Diese geben an sich nur wieder, inwieweit man den jeweiligen Archetypen entspricht und was getan werden muß, um ihnen noch mehr zu entsprechen. Ich habe auch mit derartigen Test und Bestimmungen gearbeitet, arbeite hier und da auch noch mit ihnen, sie in ihrer Entstehung und ihrem Aufbau bis zu ihren ursprünglichsten Ursprüngen hin erforscht, verwende sie jedoch dahingehend, um zu erkennen, zu was ein Mensch geworden und gemacht worden ist und zu was er sich selbst gemacht hat und erkenne darin das Ausmaß dessen, was er nicht ist. Je schlechter es um ihn steht, umso höher sind die Möglichkeiten und Potentiale, die er auf dem Weg zur Selbstbestimmung durch Selbsterkenntnis und Selbstwirksamkeit erlangen wird.
(1.3.3) Ein Mensch als Selbst verläßt auf dem Weg der Selbsterkenntnis die tiefen Ebene der Archetypen, löst sich von ihr und wird dabei immer unvorhersehbarer und fähiger, während Persönlichkeitsentwicklung danach strebt den Menschen und seine Entscheidungen vorhersehbarer zu machen.
(1.4) Je mehr man einer Persönlichkeitsentwicklung gerecht wird, umso mehr wird der freie Wille und die Selbstbestimmung begrenzt. Umso besser gelingt einem jedoch zur Ausbeutung und Mißbrauch von Mensch und Natur beizutragen und darin ist der Erfolg dieser Menschen gegründet, die diesen Weg folgen.
(1.4.1) Als Selbst beruht das Wohlergehen auf sich selbst aus sich selbst heraus und geht dabei daher nicht auf Kosten seiner Selbst, anderer und der Natur. Persönlichkeiten merken nicht, daß sie sich durch ihre Persönlichkeit in ihrem Selbst beständig schwächen und erniedrigen.
(2) Selbstentwicklung betreiben
(2.1) Als Selbst mit freiem Willen ist man gegenüber sich selbst, anderen und der Natur gleichrangig wohlwollend eingestellt und am jeweiligen Wohlergehen interessiert, man richtet dann sein Leben auf das erlangen guter Daseinzustände für sich selbst, andere und der Natur aus, strebt danach sie zu erhalten und zu verbessern.
(2.1.1) Derjenige, der dies nicht tut, ist in dem Ausmaß, in dem er dies nicht tut, auch nicht sich selbst, da dies zum Ausdruck bringt, wie weit er mit seiner Natur als Mensch und seinem von Natur aus gegebenen Vermögen im Einklang ist oder nicht.
(2.1.2) So kann erst recht niemand sein oder werden, was er ist und so leben die meisten Paare ihre Selbsttäuschungen und im Verlauf ihrer Beziehung eine vorgetäuschte Beziehung nach außen ihre große Liebe nicht so ist, wie sie einem erschien, da sich Täuschung nicht auf Dauer aufrechterhalten läßt, der Bedarf zur Veränderung immer aufdringlicher wird.
(2.2) Sich nach seinen ursprünglichen Möglichkeiten entsprechend selbst zu sein, bedingt an sich die angenommene Persönlichkeit wieder so abzulegen, daß man trotz, daß man keine Persönlichkeit mehr im Sinne des Gesellschaftssystems ist, dennoch im sozialen Netzwerk seines Umfeldes und Lebensraumes fortbestehen und Wohlergehen erlangen kann.
(2.2.1) Selbstentwicklung wäre an sich das Streben und Wandeln, so daß man entsprechend seiner Möglichkeiten und seiner Anlagen ist und diese ausschöpft und diese sind mehr als die einer Persönlichkeit, da diese unabdingbar Schaustellung, Schauspielerei sind, und die Selbsttäuschung und Täuschung anderer bedarf.
(2.3) Sich selbst zu sein ist sich selbst zu sein, der man ist. Nur aufgrund von Selbsttäuschung ist man sich selbst, ohne sich selbst zu sein. Man kann daher nicht sich selbst sein, solange man in der Selbsttäuschung lebt die Persönlichkeit zu sein, die man so gesehen an sich nur vorgibt zu sein.
(2.3.1) Im Zustand des Selbst als Selbst hat man den Zugriff auf sein Selbstvermögen und nur dann ist man im Höchstmaß auch selbst bestimmt, da man sich selbst bestimmt, obwohl man auch als Persönlichkeit selbstbestimmt über die selbsterschaffene Persönlichkeit ist.
(2.3.2) Man kann gar nicht anders als selbstbestimmt da sein, nur daß die Selbstbestimmung als Persönlichkeit eine selbstbestimmte Fremdbestimmung, man so nur vorgetäuscht selbstbestimmt ist.
(2.3.3) Anders gesagt ist man das, was man ist, jedoch sicherlich nicht der, der man nach seinen Möglichkeiten ist, sondern derjenige, der nach seiner sozialen Stellung in der Beziehung, Familie bis Gesellschaft so wie er ist, darin da sein und überleben kann und da man seine Rolle darin an sich spielt, so ist man immer weniger, als man sein könnte, schliesslich muß man sich beständig verstellen, auch wenn dies einem möglicherweise nicht bewußt ist.
(2.4) Das was einem andere sagen, man selbst darüber denkt, was man selbst für Möglichkeiten hätte, kann weder ein anderer noch man selbst sagen, da man sich in Selbsttäuschung befindet, wie sich die meisten anderen gegenwärtig sicherlich auch darin befinden werden. Man muß es auch nicht, da es sicherlich besser sein wird, als das, daß man gegenwärtig ist.
(2.4.1) Als Coach kann ich und dürfte ich auch nicht sagen, was jemand eigentlich insbesondere als er Selbst wäre. Ich sehe nur Menschen um mich herum, die ein weit besseres Leben leben könnten, weil ich ihre Schwierigkeiten sehe. Was für ein Leben in welcher Art und Weise sie dann leben, kann man nicht weiter über das hinaus vorhersehen, als daß es eben ohne diese Schwierigkeiten dann eben als Selbst ist. Eine Gesellschaft benötigt in ihrem Irrglauben systemkonforme Persönlichkeiten, die ihr dienen, jedoch zeigt die Menschheitsgeschichte, daß eine solche Gesellschaft stagniert und zerfällt, es somit der Natur zuwider läuft.
(2.4.2) Nach seinen Möglichkeiten zu leben, macht sicherlich mehr Spaß, als nach seinen Unmöglichkeiten schauspielern zu müssen - oder?
(3) Der Kampf gegen Ego und Selbst
(3.1) Wenn wir uns die Psychologie des letzten Jahrhunderts anschauen, so ist sie ebenfalls ein beständiger Aufruf sich selbst zurück zu nehmen, altruistisch für andere zu sein, sich selbst für andere aufzugeben, wie es zu allen Zeiten durch Religionen angestrebt wurde seinen Egoismus fallen zu lassen, den anderen als ersten und sich als zweiten zu setzen und zu versuchen das Ego zu verkleinern und erkennen nicht, daß ein Ego mit der Persönlichkeit erst ins Dasein gelangt und alle Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben aus dem Grund bestehen, weil das selbst zurückgenommen und zurückgedrängt wurde.
(3.1.1) Man strebt nach sozial verträglichen Persönlichkeiten und eine funktionale soziale Gesellschaft und läuft mit dem Irrglauben herum, das Ego sei der Ursprung allen Übels und man müsse Persönlichkeitsentwicklung betreiben um das Ego im Zaum zu halten. Der Buddhismus ist eine Religion, die dies bereits seit über 2000 Jahren erfolglos versucht, schließlich liegt ihr Hauptbestreben in der Auflösung des Ego des Menschen, daß sie als Ursprung allen Übels auf Erden verstehen.
(3.2) Je mehr man das Selbst eines Menschen zurückdrängt und umso mehr eine vorbestimmte Persönlichkeit zu erlangen sucht, je mehr man Idolen oder Vorbildern nachjagt, umso unsozialer werden Menschen. Der Mensch ist von seiner Natur her aus sozial und gut und je mehr man meint, er wäre es nicht, umso mehr verhunzt man ihn und wundert sich dann, daß er sich wie ein ausgehungerter Straßenköter verhält.
(3.2.1) Dabei muß man allerdings beachten, daß manche Kinder bereits in einem schlechten Zustand auf die Welt kommen, weil sie die Welt zuvor in einem schlechten Zustand verlassen hatten und dies in Unkenntniß der Wiedergeburt in die Welt hinein, die man zuvor verlassen hat, diesen Eindruck erweckt, daß der Mensch unsozial und schlecht sei, man ihm dies erst anerziehen müsse.
(3.3) Die Gelehrten sahen und sehen die Welt als dualistisch, dichotom und durch Gegensätze geprägt und merken nicht, daß die Welt eben kein Monismus oder Dualismus ist und daß es all ihre Gegensätze nicht gibt, sie wenn zu klein oder eng Betrachtungen des Dasein sind und dann wundern sie sich, daß die Masse der Menschen diese Dualismen, Dichotomien und Gegensätze leben und ausleben.
(3.3.1) Sigmund Freud, C. G. Jung, John G. Bennet, L. Ron Hubbart, Aldous L. Huxley, Allan Watts und viele mehr waren allesamt geniale Denker mit guten Absichten, Sektenführer, Mitglieder der Freimaurer oder eines Geheimbund, in der Psychologie bis Parapsychologie Vordenker und Forscher, wie auch viele ihre Vorgänger und sind wie ihre Nachfolger dem Muster verfallen Systeme nach Archetypen aufzustellen und Persönlichkeiten nach ihren Betrachtungen zu entwickeln und das Ego, daß sie so erst erzeugen zu unterdrücken, aufzulösen und vernichten, ohne dabei einen Menschen so aufzubauen, daß er in dieser Gesellschaft auch zurecht kommen kann.
(3.3.2) Sie bekämpften im Grunde als große Egoisten und Narzißten ihren eigenen Egoismus über ihre Klienten, Patienten, Schüler, Adepten, Jüngern und so weiter und den ihrer Zeitgefährten und die von ihnen erdachten Systeme entstammen allesamt dem Okkultismus, der Mystik, dem Neoplatonismus, der Kabbala dem Freimaurertum und sie verschwiegen es ihren Gefolgsleuten oder man wurde über Initiation zum Schweigen nach außen gebracht.
(3.3.3) Dies geht nun schon mindestens seit den Pythagoräern so und wird solange fortbestehen, wie sie aus dem Einen kommend das Dasein im Ganzen anhand von Gegensätzen zu erklären suchen. Auch John G. Bennet's Lehre der Triaden ist im Grunde eine hierarchische Mengenlehre der Gegensätze. Niemanden von ihnen gelang es je mit ihren aufgestellten Systemen, den Menschen zu dem hinzuführen, daß er ist – sich selbst.
(3.4) Systeme aufzustellen, wie man die Welt und den Menschen betrachtet, führen letztlich nicht dorthin, wie die Welt und der Mensch ist, ebensowenig in Bezug auf Gott.
(3.4.1) Systeme aufzustellen, wie man herausfindet was ist und Systeme die wiedergeben daß ist, sind da hilfreicher, soweit sie auch erläutern, anstelle nur zu beschreiben, deuten und zu erklären.
(3.4.2) Allesamt sind nach meinem Eindruck so vorgegangen, daß sie in den Systemen ihrer Vorgänger aufwuchsen, die Systeme erlernten, darin die Abweichung vom Dasein erkannten und aus ihnen heraus im Vergleich zu anderen Systemen neue Systeme erschufen.
(3.4.2) So wurde jeder besonders fähige Schüler eines Gelehrten zu dessen Widersacher und veränderte das vorangegangene System zu dem, daß er jeweils meinte, daß zutreffender und besser sei, sie alle jedoch am ihrem eigentlichen Monoismus, Monotheismus scheiterten, die sie jeweils grundlegend sind.
(3.5) Schon das Wort Existenz im Sinne von Hyparxis läßt sie scheitern, da es sie an Hierarchie bindet und die Gleichrangigkeit vernebelt, die das Dasein lebt zu der auch Gott zu stehen scheint.
(3.5.1) Schliesslich vereinen sich Gott und Mensch in Gleichrangigkeit zumindest in der Tatsache des Vermögen einen freien Willen zu haben und ihn ausüben zu können, auch wenn es kaum noch einen Menschen auf Erden gibt, der seinen freien Willen nutzt und nutzen könnte, da man um ihn zu nutzen, sich selbst sein müßte, daß sie nicht sind. In sich sind diese Systeme meist schlüssig und beeindruckend, kommen jedoch über Betrachtungen nicht hinaus.
(3.5.2) Für mich gilt dies insofern nicht, da ich zwar in dieser Gesellschaft zwar aufgewachsen bin und mit den Systemen und Folgen der Betrachtungen zu tun bekam, jedoch keine der Lehren erlernte, sie allesamt wenn im Verlauf meiner eigenen Suche nur streifte.
(4) Denkweise des Selbst
(4.1) Was auch immer ich aus meinem logischen Verständnis heraus entwickelte scheiterte an der auch von mir im Verlauf erlernten verwendeten zweiwertigen und auch dreiwertigen und vierwertigen Logik, über die wohl kaum ein Gelehrter hinausging, auch wenn sie zur Erkenntnis vielfältiger Dimensionen gelangten.
(4.1.1) Diese Art und Weise wie Gelehrte zu denken, war mir nicht zu eigen und mir wurde umso mehr bewußt, daß ich eine andere Denkweise verwende, als die Gelehrten, je mehr ich versuchte ihre anzunehmen, bis ich sie als den Ursprung ihrer Irrtümer erkannte und sie wieder ablegte.
(4.1.3) Ich habe für mich erkannt, daß man sich auf logischem Weg kein funktionales wahrheitsgetreues System erdenken und erarbeiten kann. Logik funktioniert nur gut, innerhalb bekannter Systeme und Begebenheiten. Wenn man wissen will, was ist, so muß man wohl den Weg über Schauen gehen, es geschaut haben und das Geschaute beschreiben, erklären und letztlich der höchsten Anforderung der Erläuterung gerecht werden.
(4.1.3) Es muß so geschaut worden sein, daß man durch Erläuterung andere soweit zum Schauen bringen kann, daß sie es im Dasein als Dasein erkennen, weil es tatsächlich, möglich und wirkend da ist. Auf logischem Weg wird man nicht mehr als das erlangen, daß seiner verwendeten Logik entspricht und so haben Gelehrte weitestgehend nur Systeme erdacht, errechnet und vorgelegt, die ihrer zweiwertigen unnatürlichen Logik entsprechen und daher von der Natur entsprechend abweichen.
(4.2) Der Mensch denkt von seiner Natur aus multidimensional, vielwertig, vielfältig und nicht linear zweiwertig. Selbst die indogermanischen Vorläufer unserer heutigen Sprachen waren der Natur des Menschen nach erschaffen und sind durch die Denkweise der Gelehrten so begrenzt worden, daß man mit ihnen nicht mehr auf natürliche Weise denken kann, wenn man dies nicht erkannt hat und zu umgehen weiß.
(4.2.1) Der Nachteil dieser natürlichen Denkweise ist, daß andere in der nun eingewöhnten niederwertigen Denkweise und Sprache einen kaum verstehen können. Die verwendete Sprache und die verwendeten Worte und Wortbegriffe ist entscheidend. Eine natürliche Sprache ist wortgetreu, die Wörter und Aussagen bedeuten, daß sie bedeuten und man kann aus den verwendeten Worten genau heraus ermitteln, daß gemeint ist was gesagt wird, wenn man die wortgetreuen Wortbedeutungen kennt. Man muß daher Gesagtes nicht auslegen und anderen erklären, was jemand da gesagt hätte, da er nur das sagte, daß geschrieben steht und auch nichts zwischen den Zeilen steht, daß zu ergründen wäre.
(4.3) Wie die Welt ist und das Dasein aufgebaut ist zu erkennen, waren nach meinem Eindruck Pythagoras und Nikolaus von Kues am nächsten dran und ich stelle mich zumindest als "räumlicher Denker" neben ihnen, da sie als einzige erkennbar wirklich räumlich dachten, Kues das zusammenfallen der Gegenwart mit der Unendlichkeit und der Ewigkeit erkannten, die Zeit richtiger deuteten und seit der Gleichsetzung von Raum und Zeit zur Raumzeit sind die Irrtümer der Wissenschaften unermeßlich geworden.
(4.3.1) Alle früheren Lehren lassen sich ins rechte Licht rücken, in dem man zum einen die Zeit als Verfertiger des Dasein herausnimmt und Zeit als Meßgröße hernimmt, daß sie ist. Zum anderen muß man ihren Systemen Räumlichkeit geben, da nicht sein kann, das nicht räumlich ist, da nur das Räumliche wirken und Wirkungen erfahren kann. Alle Systeme, die auf zweidimensionalen Darstellungen beruhen und dies sind auch die Triaden eines Bennet, sind im Dasein so nicht existent.
(4.3.2) Der Mensch wird in vielen Lehren als Triade (Dreiheit) aus Seele-Verstand-Körper gedacht, jedoch ist diese Triade bereits eine aus Triaden zusammengesetzte Triade und sie ist unzureichend, da sie die Persönlichkeit außer acht läßt und man diese nicht nur in den Verstand hineinsetzen kann, auch wenn sie aus dem Verstand heraus scheinbar erschaffen wird.
(4.3.3) Alle früheren räumlichen Darstellungen, wie zum Beispiel die Triade Trimurti im Hinduismus aus Vishnu-Brahman-Shiva sind im Dasein als Wirkkräfte existent, jedoch fehlt die Aussage über den vierten Verfertiger, bei dem zumeist gedacht wurde, er würde sich aus den dreien heraus ergeben.
(4.3.4) Auch die Trinität als Gottvater, Gittes Sohn und der heilige Geist der Christen ist richtiger, als sie nicht zu haben, jedoch sind die vier Verfertiger aller Triaden (Dreiheiten), die an sich räumliche Quartäre (Vierheiten) eines Tetraeder sind durch ihre Begriffwahl unzureichend benannt und es mangelt ihnen daran, die Erscheinungen, die sie hervorrufen nicht benannt zu haben, oder Erscheinungen mit Verfertigern (Faktoren) verwechselt zu haben.
(4.3.5) Ganz sicher haben sie immer einen Verfertiger und dessen Erscheinung ausgelassen oder deren Begrifflichkeiten falsch bestimmt. Schaut man sich die Trinität genau an, so entdeckt man die Vierheit in Gott, die sich als Dreiheit der Trinität entfaltet, jedoch scheitert die Trinität an der Gleichsetzungen und daran, daß sie ein kläglicher Versuch ist, die hinduistische Trimurti in die christlicher Lehre mit einzubinden.
(4.3.6) Daher versagen deren Triaden im Vergleich mit und Anwendung auf das Dasein, wie auch in der Vorhersage über neuer und Erläuterung vorhandener Erscheinungen. Davon abgeleitete Lösungswege sind zum scheitern verurteilt oder richten mehr Schaden als Nutzen in Bezug auf den Menschen und der Natur an.
(4.3.7) Der Beweis wird insbesondere durch jene so aufgestellten Systeme geliefert, die schon seit Jahrzehnten, Jahrhunderten und Jahrtausenden in Umlauf sind und die Problemstellungen der Menschheit bis heute nicht gelöst haben.
(4.4) Alle Systeme, die über den Weg der Enthaltsamkeit und Tugendlehren versuchen den Menschen in seinem Daseinzustand zu verbessern, in sozial gefügiger zu machen gehen von einem falschen Ansatz aus, da der Mensch von Natur aus nicht anders kann als in Angemessenheit und Tugend zu leben, da er sie von Natur aus ist.
(4.4.1) Mann müßte eine Vierheit aus Seele-Selbst-Körper-Persönlichkeit als Arbeitsgrundlage annehmen, um die Problemstellungen des Menschen erkennen und lösen zu können, ohne daran festzuhalten, daß dies der Weisheit letzter Schluß sei. Letztendlich ist dies der Mensch, wie er sich im Dasein zeigt und Seele-Selbst-Persönlichkeit sollten vermutlich an sich bei Erreichen tatsächlicher Selbstbestimmung Eins und sich als so seien die Seele vollkommen als Selbst bewußt geworden sein, wobei ich dies nicht sagen kann, da ich diesen Zustand selbst noch nicht erlangt habe.
(5) Streben nach Selbsterkenntnis und Selbstvermögen
(5.1) Je weniger ein Mensch sich selbst ist, umso mehr strebt er nach Unangemessenheit und untugendhaften Leben, nach Übermaß und Selbstherrlichkeit, die eine erschaffene unnatürliche Persönlichkeit, jedoch nicht er selbst ist. Wirkliche Selbstherrlichkeit geht mit Angemessenheit und Tugend aus sich selbst heraus einher und an dieser hohen Art und Weise der Selbstherrlichkeit gäbe es nichts auszusetzen, da sie sich durch eine hohe gelebte Gesinnung zum Ausdruck bringt, während diejenigen die in ihrer Selbstherrlichkeit ihrer Persönlichkeit nur gute Gesinnung und hohe Tugend bewußt bis in ihrem Wahn unbewußt vortäuschen.
(5.2) Angemessenheit und Tugend braucht man nicht zu lehren oder anzustreben, da sie im Verlauf der Selbsterkenntnis und Selbstwerdung aus einem selbst heraus selbstbestimmt ins Dasein gelangen.
(5.2.1) Die Systeme, die auf Angemessenheit und Tugend aus sind, sind diejenigen, die Unangemessenheit und Untugend bekämpfen und sie so erst ins Dasein bringen, genauso wie diejenigen, die Teufel, Dämonen, Satan, Ego, das Böse und so weiter als Bestandteil ihrer Lehren diese erst durch ihre Lehren ins Dasein bringen, dann Systeme aufbauen, um sie aus dem Dasein herauszunehmen und sie daher nicht auflösen können, da sie es selbst sind, die sie erschaffen.
(5.2.2) So treten zum Beispiel Priester und Psychologen als Heiler und Retter der Psyche auf, deren schlechter Daseinzustand durch ihre Lehren und Vorstellungen erzeugt wird. So hat man nicht mehr als ewiges Leid, jedoch ganz sicher ein ewiges gutes Geschäft und Einkommen auf Kosten derjenigen gesichert, denen sie vortäuschen helfen zu wollen und zu würden.
(5.3) Ein Weg zur Selbsterkenntnis, Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit bedingt den eigenen Beitrag diesen Weg selbst zu gestalten, da es der eigene Lebensweg ist. Der Lebensweg war nach meinem Eindruck nie etwas anderes als der beständige Aufruf zur Selbsterkenntnis und seinen eigenen Weg zu gehen, auch wenn man dies im Rahmen von Familie und Gesellschaft tun wird und nur tun kann.
(5.3.1) In der Ausgestalt der Beziehungen, Familien und der Gesellschaft kann man dies jedoch schon seit Jahrtausenden nicht mehr tun und erlangen, da diese darauf ausgerichtet sind, dies zu unterbinden und vorbestimmte Persönlichkeiten zu erwirken.
(5.3.2) So gelang und gelingt die Selbstwerdung weitestgehend meist nur denen, die sich weitestgehend aus ihnen zurückzogen und zurückziehen, in andere Lebensumfelder gehen, als aus denen sie entstammen. Auch viele von ihnen sind jedoch letztlich gescheitert und werden auf ihrem Lebensweg scheitern, wenn sie dies im Rahmen bekannter Lehren zu erlangen suchen, da sie allesamt den Weg der Selbsterkenntnis nur vortäuschen und auf die Erschaffung meist einer altruistischen Persönlichkeit mit einer durch ihre Gemeinde auferlegten Zielsetzung ausgerichtet werden, die wiederum meist in der Ausbeutung seines menschlichen Vermögens endet.
(5.4) So wechseln die Menschen im Streben nach Selbsterkenntnis und Selbstvermögen lediglich von System zu System, nie zu sich selbst. Wenn man sich einer Lehre zuwendet, so dann nur auf die Weise, daß man auf sie und ihre Lehrer herabschaut und sie als Diener sieht, sich ihnen niemals unterstellt und zu ihrem Untenan macht und fortan zu ihnen aufschaut.
(5.4.1) Sie sind niemals mehr als man selbst bereits ist, da sie das, was sie anbieten und durch sie zu erreichen und zu erlangen möglich sei, nie selbst erreicht und verwirklicht haben. Wäre dem so, bräuchten sie einem dies nicht anzubieten. Je größer ihr angehäufter Reichtum ist, umso größer ist das Ausmaß ihrer Täuschungen und Fallen.
(5.4.2) Die meisten Hilfsorganisationen und Hilfseinrichtungen dieser Welt sind tatsächlich Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfeeinrichtungen – sie helfen sich vornehmlich selbst und sind auf ihren eigenen Selbsterhalt ausgerichtet. Würden sie anderen wirklich helfen, so wären wohl die meisten von ihnen bereits aufgrund von Erfolg unnötig und daher aufgelöst worden – oder?
(5.5) Wer mit Sorgen, Furcht, Schwierigkeiten und so weiter im Leben beladen ist, wer sich mit falschen Lehren zusätzlich das Leben erschwert ist von der Möglichkeit der Selbstwerdung abgedrängt oder von ihr abgeschnitten, befindet sich schon lange nicht mehr auf seinem eigenen Lebensweg, läuft dem anderer entlang oder hinterher.
(5.5.1) Selbsterkenntnis ist daher nach meinem Eindruck und nach meiner Erfahrung als Coach dann möglich, wenn ihr zugleich ein Abbau unlösbar erscheinender Problemstellungen im eigenen Leben einhergeht. Man muß wissen, daß man alle Problemstellungen seines Lebens und Umfeldes aus sich selbst heraus auch selbst lösen könnte, wenn man bereits sich selbst wäre und vollen Zugriff auf sein Selbstvermögen hätte.
(5.6) Als Persönlichkeit hat man nicht mehr als das jeweilige Persönlichkeitsvermögen nach seinem jeweiligen gegenwärtigen Daseinzustand. Ich Forsche an sich danach, mit einem Klick oder Trick, jemand unmittelbar sich selbst werden lassen zu können. In dem Moment, in dem man sich selbst ist, benötigt man keinerlei Hilfe mehr für sich von anderen und beginnt aus sich selbst heraus selbstbestimmt unabhängig sein Leben zu gestalten.
(5.6.1) Der Nachteil für Beziehungen, Familie, Gesellschaft und Staat besteht allerdings darin, daß man solch einen Menschen nicht mehr in Abhängigkeiten drängen und ausbeuten kann. Selbst in vielen Beziehungen bestehen umstände, daß jemand überwältigend gegenüber dem anderen ist und ihn auszubeuten sucht.
(5.6.2) Dort wo der eine den anderen häufig anschreit, erniedrigt und gängelt, ist dies der Fall – alle Liebe ist darin nur vorgetäuscht, um Gefügigkeit im Hinblick eigener Zielsetzungen zu erlangen. Meist entsteht dies jedoch aus falschen Weltbildern und Menschenbildern heraus und wäre so nicht gegeben, wenn sich in ihren Denkweisen und Einstellungen nicht all die Irrtümer der Gelehrten angesammelt hätten.
(5.7) Oft verlieben sich jemand nur scheinbar in den anderen, da er für ihn unbewußt in ihm denjenigen sehen, der ihm ermöglichen wird, seine eigene Zielsetzung verwirklichen zu können. Sie trennen sich dann wieder von ihm, wenn er gebrochen wurde, da er nicht das erfüllte, was in ihm an Erwartungen gesetzt wurde.
(5.7.1) Paare, die sich wirklich lieben, erkennt man daran, daß sie geneinsame Zielsetzungen je für sich selbst und für ihre Beziehung gesetzt haben und diese gemeinsam anstreben, sich einander sowohl in den jeweils eigenen und gemeinsamen Zielsetzungen unterstützen. Da dies meist nicht der Fall ist, es meist einen in der Beziehung gibt, der dies nicht als erstrebenswert oder notwenig erachtet ist jede Paartherapie aussichtslos und insbesondere aussichtsloser, wenn sie nach den Regeln der Psychologie erfolgt.
(5.8) Psychologen sind in der Regel selbst beziehungsunfähig. Sie gängeln ihre Lebenspartner Kinder, Bekannte und Widersacher gern damit, daß sie eine Therapie benötigen würden, wenn man nicht ihren Ansichten folgt, eine bestimmte Neurose oder Psychose zu haben, damit sie ihre falsche übergeordnete Autorität erhalten und sich selbst nicht ändern zu müssen.
(5.8.1) Ich habe bislang noch keinen Psychologen kennengelernt, der nicht selbst dringen eine Therapie bräuchte, jedoch sind sie nicht therapierbar, da sie an ihren Lehren besonders starr festhalten, gar nicht zuhören und lesen können, was sie hören und lesen, da sie immer durch ihre psychologische Betrachtungsbrille schauen und alles entsprechend filtern und deuten. Gleiches gilt für Hypnotiseure, Priester und so weiter wie auch für die meisten Coaches und hat auch einst für mich gegolten, bis ich erkannte, was da geschieht.
(5.8.2) Psychologen arbeiten gerne mit Test und Bestimmungen, die nach ihrem eigenen Denken entworfen, jedoch beachten sie den Einfluß von Gemüt und Emotion nicht und daher könnte es jeden Tag anders aussehen, was es auch tut. Bei Persönlichkeitsbestimmungen und Persönlichkeitstest wie auch fachgerechte Horoskope gleichrangige gleichwertige Auswertungen des Daseinzustandes einer Person sind, so werden sie meist dazu verwendet einer Person zu sagen wer sie sind, was mit ihnen nicht stimmt und was es wie zu verbessern gilt.
(5.8.3) Die Entwickler solcher Tests und Bestimmungen haben meist die Vorstellung, daß die jeweilige Person nicht mehr sein kann, als wie sie geboren wurde. Ihre Aussagen haben in Bezug auf Persönlichkeit eine hohe Wahrheitsgüte, nur verwechseln oder setzen sie Person mit Selbst gleich.
(6) Selbstwerdung
(6.1) Mit dem Selbst eines Menschen alles in Ordnung, daran gibt es keine Mängel und so legen sie ihnen dar, daß mit ihnen selbst als Selbst etwas nicht stimmen würde und wer will daß schon zugeben oder länger dulden und so kommt es zu einem Geschäftsabschluß ein anderer zu werden als man ist. Netter Trick.
(6.1.1) Das was sie einem darlegen, daß man sei, trifft auf die Persönlichkeit zu, die man nicht tatsächlich ist. An solchen Tests und Bestimmungen kann man sich in seiner Selbst nur insoweit erkennen, was man davon wieder ablegen kann, um zu sich Selbst zu gelangen. Auch fachmännisch gemachte Horoskope sind sehe zutreffend und ich verwende sie bei Bedarf auch.
(6.1.2) Im Verlauf der Selbstwerdung steigt man jedoch aus seinem Horoskop sozusagen heraus, läßt es hinter sich zurück und ist es nicht mehr. Die bei Geburt erhaltene Prägung für das Leben ist nichts anderes als die über Leben hinweg erlangte Ansammlung ungelöster Schwierigkeiten, die einem ein vorhersehbares Verhalten und Schicksal bereiten - auch Karma genannt.
(6.1.3) Man löst dieses nicht auf, in dem man ein tugendhaftes braves zurückhaltendes altruistisches Leben führt, da man so lediglich die Ansammlung auf einem Zustand erhält und nicht mehr tut, als zu vermeiden, daß weiteres nachteiliges hinzugefügt wird. Zudem macht einen dies nicht wirklich fähiger und man bleibt dennoch den Schwierigkeiten seines Umfeldes ausgesetzt, die man einem aufgedrängt werden und man dennoch selbst erschafft.
(6.2) Wenn man sich Selbst werden will, dann tut man dies als Selbst im Hinblick auf sich selbst und selbstbestimmt und so muß man im ersten Schritt zur Einsicht gelangen das man als selbst nahezu unfehlbar, gut und fähig ist, daß mit seinem Selbst, daß man als Wesen ist, alles stimmig ist.
(6.2.1) Zur Einsicht gehört die gegenwärtige Möglichkeit dies einsehen zu können, dies also selbst als so seiend geschaut zu haben. Dies können viele jedoch erst ab einem gewissen hohen Bewußtsein über sich selbst und erlangt man meist erst, wenn man ein paar Sorgen und Schwierigkeiten mit einem geeigneten Verfahren über Selbsterkenntniß geschaut und so erlangt hat.
(6.3) Wer dies nicht erkennt oder bereits erkannt hat, der kann sich durch Annahme, daß dem so sei, sich selbst den Steigbügel halten und so aufsitzen, um schneller an sein Ziel gelangen. Wer zu sich selbst sagt, daß mit ihm selbst als selbst alles in Ordnung ist, daß man als Selbst ein Wesen ist, daß einen Körper hat und eine Persönlichkeit lebt, die man selbst nicht ist, der bemerkt in sich die Trennung des Selbst zur Persönlichkeit als ein Bewußtwerden der Persönlichkeit, die sich von seinem Selbst entfernt.
(6.3.1) Wenn einem dies gelingt so hat man bewußt und selbstbestimmt die Persönlichkeit von sich als Selbst abgetrennt und kann nun auf seine Persönlichkeit schauen und sie in ihrem Dasein erkennen und anschauen. Man steht sozusagen neben sich. Manchmal kann es bei diesem Schritt geschehen, daß man sich selbst plötzlich von außen sieht, von außerhalb des Köpers auf sich als Person sieht.
(6.3.2) Da man als Selbst ein Wesen ist, daß nicht an einem Körper gebunden, sondern mit dem Körper verschränkt ist, kann diese Einsicht oder diese selbstbestimmte Annahme dazu führen, daß sich diese Verschränkung für eine gewisse Zeitdauer löst, meist nur wenige Momente wie auch eine gewisse Dauer, man jedoch wieder in diese Verschränkung zurückfällt.
(6.3.3) Je mehr man Angst hat, seinen Körper zu verlieren, je mehr man denkt, man sei als Selbst sein Körper, umso weniger tritt dies auf, umso schneller ist man wieder eins mit dem Körper. Daß dem so ist verschweigen alle Lehren, da sie nicht wollen, daß man dies herausfindet. Es gibt ein paar Guru oder Sekten, die damit ihre Jünger einfangen und ihnen versprechen, daß sie über den von ihnen als einzig möglichen Weg der Erlösung zur Nacht gelangen werden, doch führen sie einen auch nur in die Sackgassen ihrer aufgestellten Fallen.
(6.4) Wer diesen Schritt auf welchem Weg auch immer getan hat und fortan sich selbst in seiner eigenen Natürlichkeit als unbeschädigt und fähig sieht, der versteht fortan auch den Begriff Individuum als das, was er wirklich bedeutet „der Unteilbare“ Man kann ein Wesen nicht brechen und teilen, man kann ihn nur dazu bringen zu denken, er sei gebrochen und geteilt und daher nicht er selbst und dann setzen sie eine Persönlichkeit hin, mit der man sich gleichzusetzen beginnt und dann nicht mehr sich selbst ist.
(6.4.1) Einer Persönlichkeit kann man alles anhängen, daß sie sei, solange man das Selbst täuscht die Persönlichkeit zu sein und über den Weg der Übereinstimmung dazu bringt mit dem übereinzustimmen, daß man ihm sagt, daß er sei. Und dazu verwendet man auch diese Tests und Bestimmungen zur Persönlichkeit.
(6.4.2) Eine Persönlichkeit ist somit das dem Selbst als Unteilbarkeit angeheftete scheinbare Ich, Ego und so weiter, angeheftete Eigenschaften und Eigenheiten, die man nicht ist. Anders kann man nicht ein Krimineller, Satanist, Kinderschänder oder was weiß ich noch für ein schlimmer Mensch geworden sein, da das eigene sein als Selbst rein ist, daher nicht bereinigt werden muß.
(6.5) Hat man diesen Schritt wirklich getan und den Zustand tatsächlich erreicht, so steht einem der Weg der Selbsterkenntnis über den Weg der Persönlichkeitserkenntniß offen. Man sieht nun die Persönlichkeit, die man selbst nicht ist, dennoch selbst erschaffen hat, auch wenn man durch andere und deren Täuschung zur fortbestehenden Selbsttäuschung gebracht wurde.
(6.5.1) Nur man selbst als Selbst kann die Persönlichkeit, die man in seinem sozialen Umfeld darstellt und nutzt, um darin überleben und gedeihen zu können, zu dem werden lassen daß man ist, somit kann man sich nur selbst zum Guten hin wandeln. Niemand kann dies für einen tun.
(6.5.2) Da man erkannt hat, daß man selbst diese Persönlichkeit nicht ist, fällt einem es nun auch leichter sich selbst zu werden und seine Persönlichkeit zu verändern und zu wandeln und nach und nach von ihr wegzunehmen, was nicht gut an ihr ist, was nicht bedeutet, daß alles an ihr schlecht sei. Das gute an einer Persönlichkeit ist man in der Regel wirklich selbst, das an Selbst, daß noch durch die Persönlichkeit als Selbst hindurch scheint.
(6.6) Für die erste bedeutende Selbsterkenntnis des Selbst gibt es vielerlei Möglichkeiten. Im Yoga gibt es die Meditation, daß man sich verschränkt hinsetzt und eine besondere Haltung einnimmt, sich nach Innen eichtet, Atemübungen macht und dann solange zu sich selbst sagt „Ich bin nicht mein Körper, ich bin nicht mein Name, Ich bin nicht ....“ bis der oben genannte Zustand der Loslösung der Verschränkung von Selbst und Körper erfolgt.
(6.6.1) Dies erfüllt denselben Zweck, dich sollte man aus allen Übungen im Yoga und anderer Seelenfänger den Bestandteil der Übung oder des Verfahren auslassen, der eine Anweisung enthält, seine Aufmerksamkeit auf sein inneres Ich nach Innen zu richten, oder auf einen einzelnen Gegenstand zu zentrieren, da dies der Trick ist Hypnose einzuleiten. Auch die transzendale Meditation bietet da ein Verfahren an, ein für ein gegen einer hohen „Gebühr“ ein besonderes Wort für sich zu erhalten zu sich selbst immer wieder zu wiederholen, bis ein ähnlicher Zustand erlangt ist.
(6.6.2) Das Geheimnis liegt in diesem Wort darin, daß es für denjenigen, der dies tun wird, das Wort keinerlei Bedeutung haben darf und der Meditierende so beständig mit dem Nichts in Berührung kommt, bis er ins Nichts hineinfällt oder hinabfällt, da es einen Nichts-Hypnose ist, ist dies vorhersehbar. Es beschert den Betreibern dieser Verfahren hohe Einnahmen über hohe Geheimnisse, die keine sind.
(6.7) Alle mir bislang bekannt gewordenen Verfahren, an denen Psychologen beteiligt sind, die von Psychologie und Religionen ausgehend entwickelt wurden führen das Selbst in einen nur scheinbar hohen Zustand, sind den Verfahren der Satanisten ähnlich und führen nach unten heraus aus dem Körper ins unendliche Nicht, um das Ego "auszuklinken" und einem zu zeigen, daß man eben ein Winzling in der Unendlichkeit des Nichts ist.
(6.7.1) Auch durch transzendale Meditation fühlt man sich eine Weile hervorragend, fühlt in sich Lebensenergie und Kräfte aufsteigen, scheint zu schweben, jedoch schwebt man in einer absichtlich herbeigeführten Illusion, die dann deren Meister, Guru und so weiter nutzen werden, um die Person unter ihrer vollen Kontrolle zu bekommen.
(6.7.2) Bei einem richtigeren nützlichen wohlwollenderen Verfahren, bleibt man bei vollem Bewußtsein im jetzt, nimmt sich von außen war, kann auch weit nach außen gehen und plötzlich auf das Haus, in dem man ist schauen oder kurzfristig im All sein. Keine Sorge ist sind meist nur wenige Minuten.
(7) Gleichsetzung vom Selbst mit Persönlichkeit und Körper auflösen
(7.1) Bei diesem ersten Schritt geht es darum, die Gleichsetzung vom Selbst mit allem, daß man nicht ist soweit zu lösen, daß man sich als Mensch in der Zusammensetzung Selbst zu Persönlichkeit über den Körper versteht. Dies ist nicht alles, was es zu entdecken gilt, jedoch erforderlich um die Persönlichkeit selbstbestimmt verändern zu können, ohne sich selbst, den Körper oder die Persönlichkeit zu schaden. Die eigene Persönlichkeit ist kein Feind des Selbst, sondern zugleich dessen Beschützer, Retter und Festung.
(7.2) Das Selbst befindet sich nicht nur meist im Körper sondern auch in der Persönlichkeit in der Illusion und Gleichsetzung es sei der Körper und die Persönlichkeit. Man geht auch nicht hin und bekämpft nun die Persönlichkeit, reißt an ihr runter, was man nicht will, da es so wäre, als würde ein Fürst, der in seiner von Feinden umlagerten Burg sitzt, die Verteidigungsanlagen und Truppen abbauen und abziehen zu lassen.
(7.2.1) Jedes noch so wirre und fragwürdige eigene Verhalten und Verhaltensmuster hatte irgendwann einmal dazu beigetragen, in seinem sozialen Netzwerk zum eigenen Überleben und Erfolg beizutragen. Wenn man also zuvor durch Schreien und Abwerten anderer Erfolg darin hatte eine Zielsetzung durchzusetzen und man ihm dies einfach als Mittel zum Zweck abnimmt, er es fallen läßt, wird er fortan ohne dastehen und verlieren. Daß mußte ich selbst erst einmal verstehen, daß man die Menschen durch Persönlichkeitsentwicklung undoder auflösen des Ego im Grunde nur entwaffnet.
(7.2.2) Während man einem Mangel an seiner Persönlichkeit behebt, muß man die schlechten Mittel gegen bessere Mittel ersetzen die noch besser und schneller ans Ziel führen, als die alten Muster und Mittel dies erwirken konnten. Auf diese Weise kann jemand eine alte eingewöhntes Muster leichter fallen lassen.
(7.3) Das Selbst schützt sich über die Persönlichkeit in seinen tatsächlichem Dasein und verbirgt sich in ihm, ist daher der Mechanismus und Automat über den er die Selbsttäuschung und Täuschung anderer betreibt. Es ist gezwungen dies zu tun, da man in einer Beziehung, Familie, Gemeinschaft, Gesellschaft und so weiter als Selbst nicht existieren kann und sofort sich alle auf einen stürzen und es einzufangen, zu unterdrücken oder zu vernichten suchen, sollte man sein Selbst zeigen.
(7.4) Der Austausch der Mittel Zielsetzungen durchsetzen zu können erfolgt zugleich mit dem Abbau der Sorgen, Schwierigkeiten und so weiter, da man dann nur das ersetzt, daß man auch gegenwärtig mit den vorhandenen Mitteln ersetzen kann. Man beginnt also mit der Selbsterkenntnis des Selbst und der eigenen Persönlichkeit mit der Reparatur und Ausbesserung seiner "Burg" und reißt sie nicht ein und sorgt zugleich dafür, daß vor den Toren und Mauern stehende Feinde den Rückzug antreten oder in Freunde und Verbündete gewandelt werden. Was für Feinde?
(7.4.1) Man muß sich nur vor Augen halten, wer alles in seinem eigenen Umfeld einem wirklich wohlwollend gegenüber eingestellt ist, wer von den anderen wirklich am Wohlergehen von einem interessiert ist, wie und ob sie einen darin unterstützen, sich im Daseinzustand zu verbessern und wie sie gegenüber sich selbst eingestellt sind und man wird meist feststellen, daß es da nicht viele wirkliche Freunde gibt, sondern eher viele versteckte Feinde. Sie sind sie jedoch nur, weil sie in derselben Problemstellung festsitzen, wie man selbst. Auch in ihnen verbiegt sich derselbe Zustand des Selbst, daß sich in deren Persönlichkeit und Körper verschanzt hat. Dies wissend versteht man nun vielleicht so manches Verhalten der Menschen besser.
(7.5) Der erste Schritt ist also nicht mehr als ein Ausgangspunkt, um zum eigenen Lebensweg zurück gelangen zu können. Steht man in einer Beziehung, so sollte man dies möglichst gemeinsam jeder für sich angehen. Nicht selten wird man feststellen, daß andere sogleich damit beginnen, einen davon abhalten oder nicht mitmachen zu wollen, einem noch mehr Schwierigkeiten machen, als man schon hat.
(7.5.1) Nun.... dann weiß man auch schon, warum man manche Schwierigkeiten hat. Je niedriger jemand im Daseinzustand ist, umso mehr ist er danach bestrebt, daß andere das für sie bleiben, wo sie sind und dies ist möglichst auf gleicher Ebene wie sie oder besser noch darunter zu sein.
(7.5.2) Wenn man in einer Beziehung ist und man durch den anderen gehindert wird sich im Daseinzustand zu verbessern, so wird man sich wohl trennen müssen, da man sich ganz gewiß später trennen wird, nach dem man auch unter solch erschwerten Bedingungen selbst im Dasein verbessert, da man mehr und mehr erkennt, was die andere Person ist und mit einem tut un selbst sein zu können.
(8) Stabilität erlangen
(8.1) Das Streben nach Selbsterkenntnis und höherer Selbstwirksamkeit und damit Unabhängigkeit wird durch andere im Umfeld in der Regel versucht zu verhindern und daher redet man besser nicht darüber. Man versucht auch besser nicht andere dafür zu werden mitzumachen, sondern betreibt dies solange, bis man einen ausreichend hohen Daseinzustand in seinem sozialen Umfeld der Stabilität erlangt hat, daß man nicht durch sie zu Fall gebracht werden kann.
(8.1.1) Wenn andere die Veränderungen an einem beginnen zu bewundern, man von anderen gefragt wird, wie man dieses oder jenes geschafft hat erst dann kann man davon ausgehen, eine höhere Stabilität im Leben und damit auch eine gute Burg aufgebaut zu haben, ansonsten werden sie diese bei nächster Gelegenheit einreißen. Menschen, die sich selbst nicht in einen guten Zustand bringen, neigen zu Neid und Eifersucht wie auch anderen die Schuld für ihr Dasein zu geben.
(8.1.2) Im ersten Schritt geht es auch darum sich selbst gegenüber wohlwollend eingestellt zu sein. Man könnt meinem, daß dies doch wohl bei jedem so sein würde, doch dies ist selten der Fall, wenn man sich die Menschen anschaut und sich vergewissert, wie sehr sie darin bemüht sind ihren Körper durch falsche Ernährung, Konsum und so weiter zu schaden.
(8.2) Wer gegenwärtig selbstbestimmt darin tätig ist, seinen Daseinzustand zu verbessern, für seinen Körper sein Lebensumfeld seine mentale Entwicklung sorge zu tragen, anstelle dessen meint, er könne so weiter leben und müsse nichts für sich tun, dem Konsum frönt und nicht in sich selbst investiert, der ist sich selbst gegenüber nicht wohlwollend eingestellt. Wer meint andere müssen sich verändern, damit es ihnen besser ergehe, anderen für ihren Daseinzustand die Schuld gibt, jedoch nichts unternimmt, damit es ihnen besser ergeht, der ist auch nicht sich selbst gegenüber wohlwollend eingestellt.
(8.2.1) Sich selbst gegenüber wohlwollend eingestellt zu sein ist die Vorbedingung auch in Bezug auf sein Wohlergehen aus sich selbst heraus tätig zu werden. Wer darin nicht tätig ist und nur sein Leben zu leben sucht lebt am eigentlichen Sinn des Lebens vorbei. Mit solchen Menschen zu leben wird früher oder später das Grauen werden. Irgendwann wird man unweigerlich zu ihren Versorgern und Pflegern werden müssen, da sich ihr Lebensstil auf ihren Körper und Verstand unweigerlich auswirken werden.
(8.2) Was Leute angeht, bei denen ich bemerke, daß sie Daseinzustandsverbesserungen behindern und nicht unterstützen wollen, selbst kein Interesse daran haben, bin ich knallhart geworden. Ich schenke ihnen keine Aufmerksamkeit mehr. Sie vergeuden mein wertvolles Vermögen und hindern einen nur daran voranzukommen. Ich muß niemanden retten oder helfen und pflege den Kontakt zu denen, die ein wirkliches Interesse daran haben, ihre Selbstwirksamkeit zu steigern. Mit ihnen läßt es sich viel besser und leichter leben, man hat mehr Spaß und weniger Stress.
(8.3) Man könnte sicher jeden retten, doch muß man angesichts des Zustands der gegenwärtigen Gesellschaft berechnen, ob man über eine Zeitdauer hinweg einer Person hilft, die sehr tief ist, oder anstelle dessen fünf leichtere Fälle nach oben bringt. So denke ich als Coach. Noch besser ist jedoch das, was nun von mir beabsichtigt ist, daß man keinen Coach benötigt und man Selbsterkenntnis und die Verbesserung des Daseinzustand in Selbstverantwortung selbsttätig betreibt.