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Deutung der Vordeutung

aus AufEinWort, der freien Forschung

Über diese Seite Werk

(1) Vordeutung dessen dass man hat oder erlangen kann.

Im vorangegangenen Schriftstück habe ich den Weg aufgezeigt, der zur Deutung führt doch ist jeder Zeitabschnitt des Daseins mit deuten auf irgendeiner Weise verbunden, da wir beständig aus dem was wir vernommen haben und wahrnehmen, darin deuten was dieses oder jenes zu bedeuten hat und es uns an sich gar nicht bewusst ist, dass wir dies meist beständig tun.

Die Vorarbeit wirklich aus den angesammelten eigenen Wissen oder der Kenntnisse anderer die wichtigen Anteile und Bestandteile zu finden und herauszunehem kann man als „Vordeuten, Vordeutung“ benennen, eine Art „Zulegen, Zusammenlegen”, wenn Deutung auch als Auslegung gedeutet und benannt wird und für die Deutung ist die Art und Weise die Vordeutung zu erstellen und durchzuführen, wie auch die Art und Weise des Deuten als Deuter von Wichtigkeit ist. Vordeutung ist ein Verfahren des Bewusstwerdens, dessen dass man hat oder erlangen kann, vor dem Bewusstsein über ein Dasein, dass es zu untersuchen oder zu entwickeln gilt.

Man durchläuft dabei Bewusstseinsstufen und Gemütsstufen (Emotionen) in einem auf und ab und wenn es gut läuft, steigt man dabei trotz des auf und ab beständig aufwärtzt bis man zur Erkenntnis dem Moment des Begreifen erreicht und das Erlangen von Wissen, Gewissheit von einem Glücksgefühl begleitet wird. Ich arbeite hart, im Durchschnitt jeden Tag über 10 Stunden um diese Ausarbeitung foranzutreiben und Schriftstücke fertig und online zu stellen.

Ich kann noch über Jahre hinweg schreiben, ohne die Stelle zu erreichen, an der es nichts wissenwertes, wetvolles, dringendes, wichtiges und bedeutendes zu vermitteln gäbe. Doch wenn etwss von Wichtigekit für die eigene Forschung und Entwicklung ist, wie es auch bei Rechtsfällen der Fall ist, so ist es Vordeutung.

(1.1) Die Bedeutungen der Wörter und Begriffe mit „deut“ verstehen und begreifen

Vordeutung die zuvor als Beispiel in Bezug auf die Wortwurzel deut durchlaufen wurde, welches ich beim Verschriften selbst so gegenwärtig durchgeführt habe und keinen Anspruch an höchster Wahrheitsgüte stellt, ist nur eine von vielen Möglichkeiten eine Vordeutung auszuführen und doch unterscheidet sie sich schon wesentlich zu Logik und beruht anstelle auf Stringenz, da Logik an Ende mit einem Gegensatzpaar dasteht und nun versucht nach dem Denkmuster gut-böse, schlecht-gut, wahr-unwahr usw. durch Abwägen eine Entscheidung, ein Scheiden des einen oder anderen herbeizuführen, so dass nur Eins überbleibt und dabei nicht bemerkt, dass es gar keine echten Gegensätze sind, dass eine das Dasein und das andere dessen Fehldeutung entspringt.

Stringenz bedingt, dass man mindestens vier ungleiche Verfertiger finden muss, die nicht einmal Gegensätze sein müssen und diese räumlich in Bezug setzt, um aus ihrer Beziehung heraus räumlich zu deuten ob das zu deutende tatsächlich wirkend und wahrnehmbar da sein kann, dass die Mögtlichkeit des Daseins besteht, die dem Dasein vorausgeht.

Um tatsächlich deuten zu können müssen wir natürlich sämtliche Begriffe die mit deuten zu tun haben und auch deutsch angeschaut haben, damit wir wirklich verstehen was wir da tun, und wenn man sich die Worte in zum Beispiel Duden anschaut dann stellt man fest, dass die sich überschneiden, dass das eine mit dem anderen sich so ähnlich ist, dass man es nicht wirklich unterscheiden kann und Begriffe wie Worte müssen sich klar in deren Bedeutungen von anderen unterscheiden, eine Eigenschaft als Seinheit muss ich von der Tätigkeit als eine Tunheit und einer Gegenständlichkeit als eine Habenheit deutlich und damit klar abgrenzend bestimmt unterscheiden lassen, da aus ihnen Dreien sich das zu erläuternde Dasein heraus bildet.

Erläuterung ist damit auch die Deutung dessen, dass man bereits hat, um es anderen zu verdeutlichen. Ich mache nichts anderes als aufzuschreiben was ich bereits habe oder während einer Ausarbeitung gerade erhalte und daher ist es Sache des Lesers und Hörers dies selbst auf die Güte von Wirklichkeit, Tatsächlichkeit Wahrheit und Dasein zu überprüfen, letztlich erneut zu deuten, selbst Deuter zu sein. Etwas zu können setzt es zu kennen voraus und etwas zu kennen wiederum das verstehen und begreifen der Wörter und Begriffe und erst dann ist man auch in der Lage Deutung zu verstehen und zum guten und richtiger anzuwenden, als dies einem bislang möglich war.

(2) Urlaut ein e oder a?

Was die Herkunft der Wörter bis hin zu einem Wurzelwort der bevorzugten Meinung des Urspungs einer Vorindogermanischen, Urindogermanischen oder Proto-Indo-Germanischen usw. Sprache betrifft, so sollte man die Kenntniss über den Begriff Ablaut erlangen, bevor man sich daran macht selbst zu deuten und dem Gedeuteten der Gelehrten zu sehr zu vertrauen, da es sich bei dem Wortwandel um Betrachtungen handelt. Nach gängiger Auffassung hätten die meisten urindogermanischen Wurzeln *e als Wurzellaut enthalten.

Ein Wurzellaut ist ein Wortlaut (Vokal) der vorherrschend in einer Ursprache war und von ihm ausgehend sich zum Beispiel ein zu ain, un, on, ün, ön, in wandeln könnte und diese Wandlungen dann in entsprechend vielen Dialekten oder Sprachen auftauchen. Nun geht man davon aus, dass es so sei und man erfindet ein entsprechenden Urlaut oder ein Urwort und hängt dann die bekannten Wörter daran an und wenn es sich nicht ausgeht, setzt man Zwischensprachstufen ein, bis es passt.

Ferdinand de Saussure geht davon aus, dass das Urwurzelwort also *e gewesen sei und damit erste Wörter gebildet wurden und danach das *a, *o usw. entstanden sei. Cicero ging einst davon aus, dass das *a der Urlaut sei, weil ein Kind als erstes diesen Laut aussprechen könne und wenn man mich fragt liegt meines Erachtens Cicero näher an der Wahrheit, sodass man bei vielen Indogermanischen Urwörtern wohl ein e gegen ein a tauschen müsste und macht man es hier und da wirkt es stringenter.

Ein anderer Herrscher, der Name ist mir wohl entfallen, wollte schon in der Antike das Urwort herausfinden und ließ Kinder eingesperrt und nur wortlos verpflegen un von ihnen in Erfahrung zu bringen, welches Wort sie in welcher Ursprache als erstes sagen würden, dies sei dann die Ursprache Gottes und konnte diese Urwort nicht herausfinden, weil die Kinder wegen Mangel an Zuneigung noch bevor sie hätten ein Wort sagen können, verstorben waren. Das nur so angemerkt wie Gelehrte ihre Betrachtungen und Verfahrensweisen ausgestalten.

(3) Stringente Herkunft am Gefühl erkennen.

Petroglyphen beim schwedischen Ort Tanum, Region Bohuslän; Sie sind etwa 3000 Jahre alt und gehören zur Bronzezeit. Durch den großen Reichtum unterschiedlicher Motive – bisher wurden über 10.000 Gravuren entdeckt – geben die Felsenritzungen Aufschluss über das religiöse und soziale Leben dieser Zeit. (Quelle WKP)

Angemerkt sei, dass Thor als Begriff seiner Herrkunft entlang zurückverfolgt als Gott über Donner zu seinem Ursprung auf urgaermanisch in *(s)tenh₂- für Donner gründet aus dem auch Worte wie stöhnen hervorgingen. Über die Wortwurzel ist Thor verwandt mit stöhnen, urkeltisch *toranos(Donner), lateinisch tonō (Donner) stánati, (Widerhall, Donner, Röhren), urgemanisches *stenaną. (stöhnen), *þunraz (Donner) einer frühen Germanischen Gottheit þ ist ein Schriftzeichen der deutschen Sprache, das durch Gelehrte entfernt und durch th ersetzt wurde.

Die Germanische Gottheit war Vorläufer einer verflechteten Anzahl von Nachfolgern und Thor ist als einer ihrer Gottheiten darunter. Er wurde und wird als mit der Römischen Gottheit Jupitergleichgesetzt und es war üblich von Siegern die Götter der Einheimischen aufzunehmen und mit zu huldigen, da man sich so leichter ihre Unterstützung erhäischen konnte und sowieso wusste, dass es seine Zeit braucht, bis man alls so gedreht hat, dass es nach ihrer Meinung geht und ein Volk seine Herkunft und Kultur vergisst.

Bei den Germanen gelang dies bis heute noch nicht vollständig, obwohl man schon vor 2.500 Jaheren mit dieser Wandlung begann, als man diese bekämpften, die man heute Kelten nennt. Der Donnerstag ist Tag des Donners und Thor der auch der Gewohnheit der Gelehrten und Geschichtsschreiber folgend Thor mit Herkules gleichzusetzen. Altnordisch finden wir þur (Donner), Þórr, Schwedisch Tor, altenglisch þunor ("thunor", Donner, thunder), altfriesisch thuner, mittelniederdeutsch doner, dunner, althochdeutch thonar, donir (German Donner). Und wir glangen zum Schluss bei Thor an, der nach der nordische Mythologie wurde er als eine Hammer schwingende Gottheit, der mit Donner, wie es aus der Wortherkunft deutlich hervorgeht und mit Blitz, Sturm, heiligen Wäldern und Bäumen (Esche, Eiche), Strenge und beschützer der Menschheit gesehen und findet sich in Namen wieder wie Thorsten, Torben, Torsten.

Thor wurde auch als Axtgott in der Bronzezeit um 1500–1000 v. Chr. auf Felzritzungen dargestellt. Auch das Element Thorium wurde nach Thor benannt, wie es zuvor bei Deuterium wohl sich dann auf Deus für Gott zurückführen ließe und wie in vielen Mytologien Wassergötter als Urgötter gelten dann in der Elementenabfolge als erstes Element Wasserstoff als Urgott gelten könnte. Thor soll auf *(s)tenh₂- zurückgehen,doch würde ich den Lautregeln der Sprachwissenschaftler anwenden, so könnte man ihn auch zu Zeus anbinden, da sich z zu t und e zu u und ein s zu r wandeln lässt und man so über Thor, ein h darf hinzugefügt oder weggenommen werden zu Zeuss gelangt, wobei mir dies wiederum deutlich einleuchtender ist, als die rückentwicklete Herkunft zu *(s)tenh₂-, die einfach nicht stringent wirkt.

Wenn etwas nicht stimmig ist, dann kommt in einem kein gutes Gefühl hoch und daran erkennt man, dass etwas nicht Stimmt, man selbst ein Missverständnis hat oder an den durch andere vermittelten Kenntnisse etwas faul sein könnte. Die Herkunft zu deus ist in über dreitausend Jahren Wortwahl zumindest möglich. Sich auf seinem Gefühl als Anzeiger für Ungereimtheiten zu stützen ist als Deuter durchaus erwünscht, soweit er dies auch vermerkt und über solch einem Gefühl gelangt man oft zu Eingaben (Intuition) aus dem Nichts und findet dann den Trugschluss eines Gelehrten und auch seinen eigenen Heraus. Darüber hinwegzugehen ist bereit wie, als würde man in einer unbekannten Stadt ohne Stadtplan nach seinem Gefühl fahren und meinen irgendwo schnell ankommen zu können.

(4) Wahrheit ist das Endprodukt.

Týr, hier mit beiden Armen unversehrt dargestellt (Island, 18. Jahrhundert), wird oft mit dem Kriegsgott Mars gleichgesetzt (Quelle WKP)

Tyr (Tiu, Tiw, *Teiwaz, *Tiwaz) auch leitet sich wieder von der bereits bekannten Wortwurzel pie. *dyew- (leuchtend, Himmel) dann zu pie. Vṛddhi (leuchtend, Himmel), *dyew- wird auch als von *diw- für das Nichts zu *deyw- (später Laut e an die falsche Stelle wiedereingesetz) gesehen. Zu Deywós (Gott) (nicht ablautend), urgermanisch teiva auf dem Negau Helm.

Dann urgermanisches *tīwaz Gottheit des Krieges und dann als Tyr, der germanischen Gottheit in den altisländischen Schriften der Edda als Göttergeschlecht der Asen, wo er einerseits als Gott des Kampfes und Sieges benannt ist, andererseits aber auch als Bewahrer der Rechtsordnung auftritt der später mit der römischen Gott Mars und in der Runenschrift als Zeichen die T-rune (ᛏ Tiwaz). Somit haben wir mit Tyr ein weiteres Deus und wenn man sich an den Ausdruck Tyrann nach Tyrannis und Tyrannei erinnert und weiß dass die Germanen oder Kelten schon vor der dem Auftauchen der Philosophen in Griechenland mit ihnen einen größen Handelsraum teilten und man dann liest „Das Wort tyrannos ist die griechische Form eines Ausdrucks, den die Griechen um die Mitte des 7. Jahrhunderts v. Chr. als Lehnwort wohl aus einer kleinasiatischen Sprache übernahmen.

Auf welchem Weg und durch welchen Umformungsprozess dies geschah, ist unklar und in der Forschung umstritten.“ (Quelle Wikipedia) findet dann die Aussage es sei aus dem Titel tarwanisentstanden, die Germanen ihre Kriegsburgen und Wehrwälle auch tyr benannten und auf Samos ein Tyr geherrscht habe und man auch bei anderen Herrschern die zu Tyr in Verbindung stehen, es zu Ungereimtheiten in Namen und Herkunft bestehenwäre es doch eher wahrscheinlich, dass dort Germanen oder Kelten herrschten und es keine Griechen waren, so wie es auch die vielen griechischen Worte in ihrer Nähe zum Germanisch andeuten, dass diese viel zu viele germanische Anteile trägt und man an germanischen Worten nur irgendwie ein -nos anhängen braucht, um es griechisch wirken zu lassen.

Wie dem auch sei, wir landen auch mit Tyr bei Deus. Manchmal ist ein Umformungsprozess nur in eine Richtung möglich und Tyrann an den Orient als Ursprung anzuhängen wird schwer fallen. Beim Deuten muss man sich seiner Betrachtungen bewusst sein, da man den Neigungen und Drängen eine bestimmte Wahrheit zu finden zu leicht nachgibt und wir beim Deuten nicht auf Wahrheiten, sondern auf Möglichkeiten, Wirklichkeiten und Tatsächlichkeiten aus sind, die sich als bestätigt dann zur Wahrheit wandeln – Wahrheit ist das Endprodukt, sozusagen die "abschließende Politur" bevor man etwas wertvolles herausgibt.

(5) Vordeuten mit Wissbegeheren

Zeus und Adler (Naukratis-Maler, etwa 560 v. Chr.), Louvre, Paris (Quelle WKP)

Im vorangegangenen Bezug zur Herkunft Deus bin ich nicht so sehr auf Zeus als den obersten olympischen Gott der griechischen Mythologie und mächtiger als alle anderen griechischen Götter zusammen, eingegangen und hatte ihn bereits wissend an Deus angehängt, der auch als Aussprache „dze-u̯s“ und Schriftwort Dias findet.

Wir finden ihn als altgriechisch Zeús als Dyeus in englisch und wieder zu Jove als zur römische Gottheit Jupiter verknüpft, im Urhelenisch als Dzéus, ein mykenisches Di-wo/Diwos und wieder zu Dyḗws auf Urindogermanisch und von dort aus geht es hinüber anch Indien wo wir ein Dyú, dann wieder rüber zu den Römern mit einem Iovis (und *Iu- in Iuppiter), dann kurz angemerkt ein englisches Tīw, und gehin in dern Orient zu den Hethiter zu einem Sius. Es ist gerade so, als würde man hin und her geführt um dann am Schluss bei Tīw hinüberwegzugehen um fertig damit zu werden.

Doch ich schaue nach und finde wieder das urgemanische Tīwaz, von Urindoeuropäisch Deywós (“Gott”), welches mit einem Vorgermanischen altnordisch Týr, und altfriesich Tii zud althochdeutsch in ein Ziu und gothisches Teiws endet. Zeuss wurde auch mit einem Vogel abgebildet, wie es im Bild erkennbar ein Adler ist und wer sich mit Mythen und Religionen auskennt, der weis bereits, dass es sich in Bezug auf Vögel um ein Zeichen für Seelenwanderung und Wiedergeburt handelt, die Priester gegenüber ihren Gläiubigen einen Glauben oft nur vortäuschen und selbst auf höchster Ebene ihrer Priester und Kleriker einen anderen Glauben folgen, der auch bis in den Satanismus weit hineinreichen kann.

Erst auf einer Unterseiten zur Angabe der Herkünfte finden wir den Hinweis dass Tyr mit dem griechischen Zeús, lateinisch deus, Hethiter sius, litauischen diẽvas, Sanskrit dyú Eins sei. Wodurch wir mit Zeus den früheren Urgott Tyr annehmen dürfen, der wiederum auf der Urgott Thor und Deusist und wir wieder ein deu als Urwort ohne Endung auffinden. Wer vordeuten will und sich die Einzelheiten zusammen sucht, darf sich nicht auf Abwege verleiten lassen und muss in die Einzelheiten hineingehen und schauen, was es da gibt.

Wikipedia ist so gestaltet, dass dort die benötigten Einzelheiten in ihren Tatsächlichkeiten auffindbar sind, jedoch die jeweiligen Hauptseiten, auf denen man es selbst einstellen würde es nicht zu finden ist, sondern die Hauptseite oft einen beruhigt, oft sogar falsche Hinweise gibt und einen auf Abwege führt und sich dass gesuchte erst vielen Verknüpfungen folgend auffinden lässt und gerne werden da auch nicht dann die Worte, die auf anderen Seiten verlinkt sind, auf den Seiten, die man nicht in Verbindung bringen soll auch die Links nicht gesetzt sind.

Setzt man sie selbst nach, korrigiert darin die Fehler oder Lücken, so dauert es nur wenige Tage und der alte Stand ist wieder da. Nach fünf angelegten Konten als Benutzer für Beiträge und vielen Wochen der Versuche beizutragen habe ich es aufgegeben und sichere mir seit 2008 die gefundenen Seiten, da je nach politischer Lage auch Seiten einfach vollständig verschwinden. Mit Wikipedia wird offenbar Politik und Überzeugungsarbeit dahingehend betrieben, dass wir nur das erfahren dürfen, das uns in unserem Denken so ausrichtet, wie es Soziologen als die Gruppenpsychotherapeuten der Psychologie des politischen social Engineering wünschen seit Anfang des letzten Jahrhunderts betreiben.

In der Vordeutung wird man oft mit dem bedient, was man als Kenntnisse annehmen soll und wer mit Wissbegehren sucht und dies weiß findet das, was er besser finden sollte um sich durch die fragwürdigen Eigenheit der Wissenschaftler hindurch zu höheren Kenntnissen und erst dann auch Wissen aufzusteigen.

(6) Hinter die Kulissen schauen.

Altes Kaspertheater, bemalt vom Rhön-Maler Heinz Kistler. (Quelle WKP)

Wir erhalten unsere Kenntnisse von Spezialisten, Wissenschaftlern, Gelehrten usw. und sie stellen sich uns gegenüber als Autoritäten auf und nicht selten verlangen sie von uns ihnen zu glauben, wie es auch gerne Politiker bis in die höchsten Ränge tun. Nur muss man sich rückblickend enemal ganz gewiss die Frage Stellen, wie oft wir rein der Menschheitsgeschichte nach von sicheren und an unserem Wohl sehr interessierten Quellen uns als vermeintlich Unwissende und zum wissen nur bedingt fähige Menschen uns durch sie haben auf Abwege führen lassen?

Vorauszudeuten, dass eine Kenntnis oder Information von einer Autorität und insbesondere einer autoritären Persönlichkeit, oder auch irgendeiner autoritären Einrichtungen als wahr anzunehmen, erhöht nicht die Wahrheitsgüte des Vermittelten. Autorität und autoritäres Gebaren sollte als bedeutender Hinweis auf Geheimnisse und Täuschungen vorgemerkt werden und erst Recht über die von ihnen übermittelten Kenntnisse hinweg nachgeforscht werden.

Man erkennt eine täuschende Autorität an den Umstand, dass sie sich zwischen dem zu Wissenden als Vermittler des Wissens stellt, so wie ein Papst sich als Sprecher Gottes und überbringer seines Willens zwischen den Glübigen und Gott stellt, jedoch die Priester schon vor der Zeit Jese, wie auch ihre nachfolgenden Kirchenorganisationen immer noch ohne ergebnis auf der Suche nach der Gottessprache sind, sie somit gar nicht mit ihm sprechen können, wenn sie doch dies tun und nicht fündig werden – oder?

Man darf sich niemals einer Quelle des Wissens unterstellen, sollte Autoritäten als Diener des Wissens als sie einem selbst untergeordnet stellen und sie lediglich die nötige Höflichkeit und den Respekt erweisen. Dies liegt schon allein darin begründet, weil man sich selbst die Quelle des Wissen ist, und es niemand für einen sein kann, da man zu wirklichem Wissen nur über die eigene räumliche Erkenntnis gelangt, nicht jedoch durch Lesen, Hören oder Lernen allein. So schützt man sich vor Fehlleitungen durch Autoritäten.

Ich betreibe dies nun seit über 20 Jahren und mein Weltbild musste ich fast täglich ein Stückweit gerade rücken und rückblickend kann ich nur sagen, das es nicht nur schief hing, sondern völlig auf dem Kopf und unzählige Male übermalt war. Die sich uns wie in einem Theaterstück aufgestellte Wahrheitskulisse fällt so nach und nach in sich zuzusammen, wenn man begint am ersten Pappmasché zu schütteln und man sollte nicht denken, dass es sicherlich ein Versehen sei, denn es fällt so gut wie alles nach und nach in sich zusammen. Wer sich pflichtbewusst mit Deutung und Weltbild beschäftigt, darf sich an gar nichts klammern, den nichts nachdem er greifen und sich an Wahrheiten festzuhalten sucht, wird einem den Halt geben, wie es Möglichkeit, Wirklichkeit und Tatsächlichkeit als Dasein einem geben können.

Schon ein „Hier erfahren sie die Wahrheit über…“ kostet mich nur wenige Minuten um die ersten Unwahrheiten zu entdecken, den dies ist auch eine gern genutzte Werbeaussage, die nur selten ihr Versprechen hält und wenn man hinter die Kullissen solcher Leute schaut, so entdeckt man nach einigem Suchen genau die Autoritäten die uns als Zuschauer (griechisch theōreĩn) vor der Bühne sehen wollen und ihren Theorien glauben schenken sollen, den Theorie ist das Stück, dass auf den Bühnen der Gelehrten und Autoritäten gespielt wird, wie ich es schon zu Anfang des Heft 7 erwähnte, es im antiken Griechenland die Grundlage ihrer Theater war, so merkte ich zuvor an „antike Griechenlands bestand die Vorgehensweise, dass jemand die Natur beobachtete und dann das beobachtete als Theorie verkündete.

Theorie zu spätlateinisch theoria, von griechisch theōría für das „Zuschauen; Betrachtung, Untersuchung“, zu theōreĩn für „zuschauen“, zu theōrós für „Zuschauer“ zu: théā für „das Anschauen; Schau“ und horãn für ‚sehen’.“ Theater zu griechisch théatron (Schauplatz, Theater) zu der Wortbildung aus theáomai (schauen, sehen) und -tron welches letztendlich über den Langen Umweg an sich auf das deutsche -tum zu tun zurückführt und siehe das, dass theo- aus dem Anfang aus einem noch nicht belegten urindogermanischen Wort *dʰeh₂u- zurückgeht und wir uns da nicht von derverwirrenden Schreibweise dieser Wortwurzel ablenken lassen, die beiden h können wir einfach weglassen, die Zahlen geben mögliche weitere Wortlaute von a-e-i-o-u, wir doppelte e zu einem machen dürfen und wir erhalten zu Theater und Theorie auf beiden Wegen zur Wortwurzel deu!

Dies verleitet sogleich zu der Vordeutung dass deu etwas mit Schauen zu tun habe, Gott ja gerade der sei, der alles sieht und wer wirklich gut deuten will, der sollte auch sehr gut im Schauen und auffinden sein und sich nicht durch ein Theater wie einer Regierungssitzung mit ihren Theorien über unser Wohl ablenken lassen, den er ist Zuschauer anstelle von Schauer und ein Deuter schaut nicht zu, er schaut hinter die Kulissen der allgegenwärtigen Theater.

Wir sind so von dem Theater in den Bann gezogen, dass wir so nahe davor stehen, dass wir nicht sehen, dass Politik, Wissenschaft und vieles andere nicht mehr als ein Kasperletheater sind, und wir zum Narren gehalten werden. Es ist noch schlimmer, wenn man bemerkt, dass ihre Fäden über Social Engineering und Massenmedien an uns angebracht sind, und wir ihre Spielfiguren sind.

(7) Über Bewusstseinsstufen zum Dasein.

Wenn wir deuten wollen müssen wir die Endungen, die an deu angebracht sind, wohl weglassen, die schauen zu zuschauen werden lassen, denn man wird in dem Moment zum Zuschauer, wenn man sich durch andere das Dasein deuten lässt und den Weg nicht über die Erforderlichen Bewusstseinsstufen geht. Der Mensch neigt dazu Wahrheit überzubewerten. Ich vermittle hier keine Wahrheiten, da sie das Ergebnis vorangegangener Abläufe sind und Wahrheit immer eine eigene Anschauung, Betrachtung und Einstellung ist.

Ob etwas wahr im Sinne von tatsächlich ist, wird die eigene Beobachtung und Anwendung beweisen, die für Verstehen und Begreifen bedingt ist. Die oberste Stufe des möglichen Wissens ist die Erkenntnis des Daseins wie es ist. Der Aufbau von Dasein über Wahrheit erfolgt entsprechend der nachfolgenden Abstufung, von den Wahrheit der kleinere Anteil unseres Bewusstseins und Möglichkeit der größte Anteil in Bezug auf das Dasein ist:

    1. Dasein an sich
    2. Gewissheit
    3. Wahrheit – das was einem als wahr bewusst ist und beruht auf Vernehmen
    4. Wissen
    5. Tatsächlichkeit – das was man als Tat, Sache, Gegenstand oder ähnlich vernehmen kann, aus dem Vernehmen und Wahrnehmen hervorgeht
    6. Wirklichkeit – das was wirkt und die Wirklichkeit ins Dasein bringt, aus dem Tatsächlichkeit hervorgeht, so dass es gegenwärtig vernommen werden kann
    7. Möglichkeit – das was im Dasein an sich nicht als ein Dasein vorhanden ist sondern als Daseinzustände für Wirklichkeit, Tatsächlichkeit und Wahrheit erforderlich ist, damit sie überhaupt ins Dasein gelangen können. Was nicht im Rahmen der Möglichkeiten in Bezug des Daseins liegt, kann darin auch nicht als
    8. Dasein, Zustand oder Erscheinung auftreten
    9. Kenntnisse, Wissen anderer, Informationen oder ähnliches
    10. Nicht-Wissen

Alles was im Dasein als Erscheinung auftreten kann, wird auch unmittelbar oder indirekt über irgendein Hilfsmittel, sei es auch noch nicht erfunden, gegenwärtig oder irgendwann wahrnehmbar sein, wie zum Beispiel Kleinstlebewesen erst dann wahrnehmbar wurden, als Mikroskope erfunden waren. Die eigene Wahrheit kann nicht mehr sein, als das, was man vernommen und wahrgenommen hat. Wenn man Kenntnisse, Wissen anderer, Informationen oder ähnlich erhält, es sich somit nicht erarbeitet hat, so ist es die zweite Stufe auf der Wissensleiter nach oben, wie in der zuvor genannten Abstufung aufgeführt.

Menschen erwarten, meinen oder erhoffen sich, sie könnten sich durch lesen eines Buches von 9. Nicht-Wissen über nur eine Stufe 8. Kenntnisse usw. mit einem Sprung unmittelbar hinauf auf 4. Wissen, 5. Wahrheit, 6. Gewissheit oder direkt hinauf zu 1. dem Dasein an sich begeben und sich die Anstrengung selbst zu Wissen so zu ersparen. Es sind genau diejenigen, deren Wirklicher Daseinzustand sehr niedrig ist, egal wie reich sie sein mögen, da sie mehr oder weniger stark außerhalb der Stufen 7. Möglichkeit, 6. Wirklichkeit und 5. Tatsächlichkeit und damit entsprechend außerhalb des Daseins leben.

Es ist daher die eigene Pflicht als Leser und Hörer von der 9. Stufe Nicht-Wissen ausgehend sich den Schriftstücken zuzuwenden, da bereits vorhandenes vermeintliches Wissen, Kenntnisse oder Informationen durch das Lesen und Hören mitangeregt werden und die Aufnahme von neuem, von ihnen abweichenden oder entgegengesetzten Aussagen verhindert, sich eine innerliche Ablehnung aufbaut und man es zurückweisen wird. Altes eingewöhntes "Wissen" hat die Eigenschaft sich Neuem entgegenzustellen und entgegenzuwirken.

Stellt man sich auf 9. Nicht-Wissen ein, so kann man 8. beschreiten und erst ab 7. beginnt man zwischen den bereits Erlangten und neu Erhaltenen anhand des Daseins in 7. Möglichkeiten, 6. Wirklichkeiten oder 5. Tatsächlichkeit unterscheiden und sich neu und besser aufstellen können. Der Wissensleiter beigestellt und in jeder Stufe anteilig am Dasein beteiligt sind Vernehmen und Wahrnehmung.

Vernehmung gelangt direkt oder über das Bewusstsein ins Unbewusstsein und Wahrnehmung unmittelbar aus dem Vernehmen oder aus dem Unbewusstsein heraus ins Bewusstsein. Klaus Feldmann

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