Die Beziehung von Urgrund, Ursprung, Grund und Ursache
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Wundersame Kommunikation
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Schriftstück
15. Dezember 2020 n. Chr. erst.
Ausgabe 01
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Leserschaft: Niemand
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ungeprüft
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↓ Urgründe zu Wahrheit, Zeit und Werden
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(1) Mangel als Ursache der Kommunikation.

(1.1) Mit der Tugendhaltung ist das Gewahrmittelungsvermögen eng verwoben. Je höher die Tugendgüte ist, umso höher besteht das Vermögen Wahrheiten zu erkennen und anzunehmen, auch wenn sie anzunehmen mit Nachteilen für einen behaftet ist. Im Schutz vor Nachteilen wird jemand im niedrigeren Daseinzustand der Wahrheit immer mehr ausweichen und sie ins Gegenteil kehren. Jemand mit hoher Tugendgüte ist der Wahrheit gegenüber aufgeschlossen, jemand mit niedriger Tugendgüte bringt die Täuschung der Wahrheit unbewusst bis bewußt als Zielsetzung bereits mit in die Kommunikation ein und wird sie in einer Kommunikation leugnen. Wenn man in ein Gespräch einsteigt weil man den anderen für etwas Schuldig hält, hat man sozusagen bereits das Urteil in der Tasche dabei.
(1.1.1) Das Gewahrmittelungsvermögen ist somit je nach Daseinzustand einer Person nur bedingt gegeben und viele Gespräche beruhen auf Vorverurteilung und sind sich dessen nicht bewußt, daß jemand durch gemeinsames Vermitteln, Ermitteln und Mitteln sich der Situationen, Ursachen, Gründe oder ähnlich mittels Kommunikation im Hinblick auf das Erreichen von guten Daseinzuständen, deren Erhalt und auch Verbesserung streben sollte. Das Gewahrmittlungsvermögen steht deckungsgleich in Beziehung zu dem Entwurf der Wirkweise des Kommunikation und ist an sich eine andere Anschauung der Ausführung der Kommunikation. Was jedoch der Anlaß für Kommunikation an sich ist benötigt die Kenntnis über die Beziehung von Urgrund, Ursprung, Grund und Ursache.
(1.2.) Wenn wir uns unter dem Gesichtspunkt der Wechselwirkung Kommunikation anschauen, so findet diese unmittelbar und so lange statt, bis sich ein Dasein mit einem anderen Dasein soweit angeglichen hat und es entweder keinen Unterschied mehr zwischen ihnen gibt, sie sich einander dadurch gleich geworden sind, aufgelöst haben oder eine Wandlung in ein anderes Dasein daraus hervorgegangen ist. Die grundlegendste Ausgestalt der Kommunikation als Wechselwirkung im Dasein sind räumliche elektro-chemisch-magnetische Abfolgen und Reaktionen im Dasein. Sie erfolgen als Räume, Felder, Schwingungen, Flüsse und Teilchen bis hin zu Körpern. All dies kann man als Kommunikation betrachten, doch genau so gut könnte man alles Dasein aus dem Gesichtspunkt der Bewegung oder Wandlung heraus betrachten.
(1.2.1) Es sind Anschauungen oder Betrachtungen und der Schlüssel im Erkennen des Daseins liegt in der reinen unbeeinflußten Beobachtung. Gleiches setzt sich in jedem beliebigen Lebewesen fort und Kommunikation zwischen Lebewesen ist eine gewandelte Ausgestalt derselben Gesetzmäßigkeit der Angleichung oder Ausgleichung und dadurch erzielte Einigung oder Gleichheit, wie auch daß sich ein Dasein aufgelöst oder sich zu einem neuen Dasein gewandelt hat. Dieses Dasein kann eine Situation, ein Geschehen, eine Schwierigkeit, eine Gefahr und so weiter sein und offenbar geht jeglicher Kommunikation ein Mangel an einem Dasein oder Daseinzustand voraus. Dem Streben nach Gleichheit und Gleichmachung steht das Streben nach Individualität entgegen, wodurch sich eine Vielzahl von Konflikten ergeben, auf die ich in einem der nächsten Schriftstücke eingehen werde.
(1.2.2) Bedarf an etwas, der Verwirklichung einer Zielsetzung, eines Motiv, Erfüllung eines Zweck und so weiter und der darauf ausgerichteten Kommunikation geht immer ein bestimmbarer Mangel voraus, einher oder nach, der Maßgebend für die gesamte Ausgestalt der Kommunikation ist und dies ist selbst bei physikalischen Reaktionen der Fall. Dampfmaschinen können nur Kraft entwickeln weil durch Steuerung des Mangel und Überschuß an Raum eine Wechselwirkung beständigen Versuchs Raum auszugleichen erwirkt wird und sich dadurch Bewegung, in Bewegungsfluß zu Bewegungsenergie wandelt und als Wirkkraft in mechanischen Antrieb so umgewandelt wird, daß sie für Maschinen oder Umwandlung in elektrischen Strom genutzt werden kann. Daraus kann man ableiten, daß es bei Kommunikation vielfach und vielfältig um das Abschöpfen von Energie geht und sei es daß sie in gewandelter Gestalt als Arbeitsleistung, Geld, Empfindungen, Vergnügen und so weiter abgeschöpft werden kann.
(1.3) Nach meinem Kenntnisstand in Bezug auf Kommunikationswissenschaften wurde Bedarf an etwas und Verwirklichung von etwas als Ursachen und Auslöser für Kommunikation bestimmt und von dort ausgehend die Kommunikation analysiert und deren Gesetzmäßigkeiten versucht zu entdecken und aufzustellen, damit man daraus eine möglichst vorbildliche wirtschaftliche und wirksame Art und Weise der Kommunikation entwickelt.Tatsächlich beruht die Ansicht des Bedarfs auf der Einstellung von Politik und Wirtschaft daß das Angebot den Wirtschaftswachstum und daß eine Gesellschaft über daß Angebot in der Nachfrage zu steuern sei und ist somit eine Annahme der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik, die unter dem Wortbegriffen Angebotspolitik und Nachfragepolitik bekannt sind. Auch hier sehen wir wieder, dass in die Auslegung was Kommunikation sei wiederum vorbestimmte Sichtweisen einfließen, die darauf abzielen, was durch Kommunikation bewirkt werden soll.
(1.3.1) Tatsächlich wird jedoch maßgebend oder überwiegend daran geforscht, wie man mittels Kommunikation möglichst schnell und effektiv andere in ihrer Gesinnung beeinflußt und zur Befolgung, Fügung, Unterordnung bekommt und von Gemeinsinn und Wohlergehen für andere bleibt nur so viel erhalten, wie es gerade notwendig ist, daß diese Zwecke noch durchsetzbar sind. Sobald dies nicht mehr der Fall ist, wird umgehend auf Drang, Zwang bis Gewalt umgeschaltet, da für sie die Zeit drängt und sie sowieso nur das durchsetzen wollen, was sie bereits beschlossen haben, um ihren eigenen Mangel und Vorstellungen zu befriedigen.
(2) Der Mangel in der Zielsetzung.
(2.1) Um zu verdeutlichen, daß meistens bereits vor dem Beginn einer Kommunikation selbst vor Beginn einer wissenschaftlichen Studie aufgrund eines Mangels bereits eine Zielsetzung besteht, eine Entscheidung über den Ausgang der Kommunikation und einer Studie bereits unbewußt bis bewußt getroffen ist, bevor auch nur der erste Ton den Mund verläßt oder ein Wort geschrieben ist, welche sich oft auf einen eigenen Mangel beziehen. Ein Mangel drängt zum Ausgleich, erwirkt das Verlangen zu haben und wenn man sich seines Tagewerkes und all der Abläufe darin auf Mangel und dessen Ausgleich hin untersucht wird man feststellen, daß sich an sich sehr viel Geschehen und eigenes Tun auf dem Ausgleich von Mängeln bezieht, welcher uns selbst meist nur als Wunsch oder Streben etwas zu haben, zu bewerkstelligen, umzusetzen und so weiter bewußt wird.
(2.2.1) Wenn jemand Kontakt mit mir aufnimmt, dann bin ich offen dafür ich, daß er dies möglicherweise aufgrund eines Mangel mit einer bereits gefaßten Zielsetzung tut, für dessen Verwirklichung er meine Übereinstimmung, Beteiligung, Mithilfe, mein Beitragen, Teilnehmen, eine Leistung von mir und so weiter benötigt, um seine Zielsetzung zu verwirklichen und seinen eigenen Mangel aufzulösen. Er tut dies nicht erstrangig für mich und dies ist ihnen meist nicht bewußt. Wenn sie bereits wissen, daß ihr Ansinnen falsch, unehrlich oder nur ihren eigenem Wohlergehen dienlich ist, so haben sie bereits zuvor sich Rechtfertigungen ausgedacht, damit sie den Kontakt überhaupt aufnehmen und ihre Kommunikation beginnen können. Im einfachen Fall des Mangel an Kommunikation kommt jemand zu einem oder ruft einen mit der Zielsetzung an diesen Mangel zu beheben, eine Weile zu plaudern bis er sich wohl fühlt und sein Mangel befriedigt ist.
(2.2.2) Wenn jemand sieht, daß es einem nicht gut ergeht und eine Kommunikation voller Ratschläge beginnt, muß man sich fragen ob er dies tut weil es einem nicht gut ergeht, oder weil es ihm nicht gut ergeht einen so zu sehen. Ich habe schon Coachee (Klienten) gehabt, die besonders mit Leuten in Kommunikation gingen, denen es schlecht ergeht und sich um sie kümmerten, weil es ihnen dann selbst besser erging, wenn sie andere darin erleben konnten, denen es schlechter ergeht als ihnen selbst. An sich genossen sie das Leid anderer und erfrischten sich daran. Je höher Menschen in ihrer Tugendgüte sind, umso wohlwollender, gesünder und natürlicher ist ihre Kommunikation und umso weniger ist sie durch Mangel geprägt oder veranlaßt.
(2.2.3) Trifft ein Mangel an Kommunikation in einer Beziehung auf beiden Seiten zugleich auf, wird dies eine wunderbare lange Unterhaltung, bis beide zufrieden sich anderen Dingen zuwenden. Trifft ein Mangel auf einen andersartigen Mangel, wie es zum Beispiel leicht der Fall sein kann, wenn ein Verkäufer einen Unternehmer anruft, der selbst dasitzt und erwartet angerufen zu werden, so daß er etwas verkaufen kann, so treffen zwei gleichgeartete Mängel, jedoch entgegengerichteter Absichten aufeinander und schon könnten die Schwierigkeiten beginnen, insbesondere, wenn kein unmittelbarer Bedarf an dem einen oder anderen bewußt ist. In ähnlicher Weise beginnen die Schwierigkeiten der Kommunikation, wenn andersgeartete Mängel als Bedarf aufeinandertreffen und umso mehr, je größer der jeweilige Drang zur Verwirklichung oder zum Ausgleich eines Mangel besteht.
(2.2) Da wir offenbar beständig bemüht sind Mangel auszugleichen der uns als Bedarf, haben wollen, Empfindung, Gefühl, Hunger und so weiter unbewußt bis bewußt ist, so können wir davon ausgehen, daß die Wahrscheinlichkeit auf jemanden ohne irgendwelche mehr oder weniger stark vorhandenen Mängel zu treffen, äußerst gering ist und wenn man achtsam, aufmerksam und gewarsam bei Beginn einer Kommunikation ist, so kann man unmittelbar sich des Bestehens eines Mangels beim anderen bewußt werden, da jeder schon in seiner Stimmlage, Gesichtsausdruck, Körperhaltung und Erscheinungsbild seinen vordringlichsten Mangel zum Ausdruck bringt und sei es nur, nicht gestört werden zu wollen, somit ein Mangel an Ruhe oder Zeitdauer für andere Tätigkeiten besteht.
(2.3) Nun könnte man Bücher über Bücher aufschreiben, was alles in Bezug auf Kommunikation schief laufen kann und wie man richtig kommuniziert. Die Verantwortung verstanden zu werden und sich zu vergewissern, daß man verstanden wurde liegt erstrangig bei demjenigen, der etwas vermitteln will und zweitrangig beim "Empfänger". Also sollte man auch in einer Weise kommunizieren, daß man verstanden werden kann und auch verstanden werden will. Mit diesen Aussagen will ich verdeutlichen, dass Außerhalb der eigentlichen Kommunikation schon so viel im Argen liegt, welches meist in der Kommunikation kaum noch in Ordnung gebracht werden kann, Menschen in Kommunikationen beständig Verluste erleiden und sei es nur, daß jemand auf eine Gruß, eine Nachricht oder eine E-mail nicht antwortet.
(3) Scheinbarer Mangel.
(3.1) Wissenschaftlich in Kausalität der Abfolge von Ursache und Wirkung denkend würde man nun davon ausgehen, daß der Ursache für eine Wirkung eine Wirkung vorausging, die diese Ursache auslöste, so daß dem Mangel wiederum etwas als Ursache vorausging, so daß dieser ins Dasein gelangen konnte. Nehmen wir einen einfachen Fall, den ich gerade hatte. Mein Magen trat mit mir vor wenigen Minuten in Kontakt und meldete mir für mich unerwartet an, daß er den Mangel an Nahrung hat und ich war ein wenig überrascht ob dies zu dieser Zeit möglich sei und wirklich so ist. Als Coach weiß ich, daß ein Hungergefühl auch einen anderen Grund für dessen Erscheinung haben kann, wie auch der Mangel an Kommunikation, Nähe, Bindung oder ähnlich andere verleitet diese durch Essen auszugleichen.
(3.1.1) Darüber hinaus kenne ich die Erscheinungen der Fettleibigkeit als Mangel und Bestreben zu wissen wie auch Magersucht als das Bestreben nicht zu wissen. Es gibt noch vielerlei Erscheinungen, die zu einem unangemessenen, unausgewogenen Eßverhalten führen, die nichts mit einem Mangel in der Menge an Nahrung zu tun haben, wie zum Beispiel ein Mangel an Mineralien, Vitaminen, Salz und insbesondere an Wasser ebenso als Ursache für Hungerempfinden aufkommen kann und diesen nicht befriedigen, wenn die Nahrung die jeweils benötigten Stoffe nicht in ausreichender Menge enthalten. Übermäßiger Alkoholgenuß oder Rauchen verbraucht wichtige Stoffe im Körper viel schneller wie zum Beispiel B-Vitamine und Mineralien und so drängt dies viele Menschen dazu sich fetthaltiger, würziger zu ernähren. Mangel an Selbstverwirklichung und Bestätigung oder Erfolg im Leben, wirkt sich ebenfalls oft auf das Essverhalten aus.
(3.1.2) Der scheinbaren einzigen Ursache Hunger, wie bei jedem anderen scheinbaren Mangel auch, geht ein unbestimmter Urgrund voraus, wobei der erwirkte Eindruck in Gestalt von Hunger als Ursache erkannt und angenommen wird und somit als bemerkbare und erkennbare Sache einem mehr oder weniger stark eine Tatabfolge in Bezug auf Essen aufdrängt, der man als unbewußter Mensch rein als Reizreaktion Folge leisten wird. Einem tatsächliche bestehenden Hunger geht an sich ein Energieverlust aufgrund von Verbrauch, Zerfall oder gesteigertem Bedarf voraus und der Körper ist knauserig und so voreingestellt, daß er lieber nach neuer Nahrung verlangt und erst nach etwa 7 bis 10 Minuten verharren unter Empörung dazu übergeht sich an die Fettspeicher ran zu machen und Fettzellen umzuwandeln, um ihre gespeicherten Wirkkräfte nutzen zu können.
(3.1.3) Der eigene Körper ist für den eigenen Verstand und sich als Seele wie ein eigenes Lebewesen, das nach Überleben strebt, am liebsten jedoch ohne Anstrengung verweilt, auf angenehme Empfindungen und dadurch bereitete Freuden aus ist und auch noch bestrebt ist, sich bei Gelegenheit fortzupflanzen und vor allem an all dem Vergnügen zu haben. So wird ein Mensch, der sich seinem Körper und dessen Mängel untergeordnet hat, auch weitestgehend in seinem Bestreben und Tun darin auffallen, seinem Körper dienlich und die meiste Zeit damit beschäftigt sein, dessen scheinbaren oder tatsächlichen Mängel auszugleichen, die er als Triebe warnimmt. All dies sind Wechselwirkungen und damit auch Kommunikation, wie Geschmack ebenfalls der körperlichen Kommunikation zuzuordnen ist, wie auch die Seele darauf aus ist, Vergnügen, Empfindungen und Gefühle aus dem Körper abzuschöpfen und die jeweilige Denkweise darauf ausgerichtet ist, wie dies zu bewerkstelligen ist und sich auf die Ausgestaltung der Kommunikation gegenüber sich selbst, anderen und der Natur zum Ausdruck bringt.
(3.2) Verdeutlicht haben wir anhand des Vergleichs der Ursache von Hunger in Bezug auf einen Körper, daß die offensichtliche Ursache für einen Mangel auf Täuschung beruhen kann und sie oft auch lediglich aufgrund eines einwirkenden Urgrund als Erscheinung ins Dasein gelangt. Dies ist daher so vielfältig, weil das gesamte Verdauungssystem sehr eng und unmittelbar mit dem Stammhirn in Verbindung steht und diese auf Reizreaktion als grundlegende Kommunikation im Wesentlichen auf die Zielsetzung des Überleben und Wohlergehend hin gemeinwirken. Gedanken und Gemüt spiegeln sich im Gehirn und "strahlen" auf das Stammhirn aus, wobei ein Gehirn auf der Grundlage von Schwingungen arbeitet und diese zur Ausschüttung von Stoffen zur Ausrichtung und Angleichung des Körpers entsprechend des Gemüt und der Gedanken führen. Aufgrund der Nähe und engen Zusammenarbeit der Gehirnbereiche erwirken Gedanken und Gemüt auch das sogenannte Bauchgefühl.
(3.2.1) Der Körper ist entsprechend der Lebensumstände undoder des Lebensstil eingewöhnt und so kann es allein schon sein, daß es Mittag ist und rein auf Grund von Gewohnheit, die man durch pünktliches Essen zur selben Zeit eingewöhnt hat, ein Hungergefühl signalisiert wird, obwohl gar kein Hunger besteht, wie es auch ein Werbeplakat in einem unbewußt auslösen kann, das man beim vorbeifahren nicht einmal unmittelbar angeschaut jedoch vernommen hat. Es gibt also mehr als ursächliche einfache Abfolgen von Ursache und unmittelbarer bis verzögerter Wirkung, die wiederum eine neue Ursache zum Auslöser einer neuen Wirkung wird und der unbewußte Mensch, wird weitestgehend durch die augenscheinlichen auf Reizreaktion gründenden Erscheinungen in seinem Verhalten, somit durch sein Unbewußtsein in der Befriedigung von Mängeln gesteuert, die oft gar nicht bestehen.
(3.2.2) Das Bauchgefühl arbeitet weitestgehend auf der Grundlage von unbewußten bis bewußten Ängsten und Gefahren und jemand der sagt, er würde sich auf sein Bauchgefühl verlassen, mit dem Bauch kommunizieren, denken oder ähnlich, sagt nichts anderes, daß er sich von seinem Unbewußtsein und seinen Ängsten treiben läßt und dies tut, weil er nicht weiß, daß dieses Bauchgefühl nicht mehr als eine "Warnlampe" wie im Guten, so auch im Schlechten ist. Das Bauchgefühl ist nicht mehr als ein Hinweis darauf, daß man achtsamer, aufmerksamer und gewarsamer sein sollte.
(4) Beziehung von Mangel zu Ursache.
(4.1) Wenn wir nach dem Warum? etwas so war, ist oder wird suchen, so sind wir durch die Denkweise der Logik der Gelehrten, die wir in der Schule als Denkweise übernehmen darauf ausgerichtet, auf die Ursache zu schauen, nach der Ursache für etwas zu suchen, um diese Ursache zu nutzen oder zu beheben. Daß es eine Ursache gegeben haben muß wird uns dadurch bewußt, daß wir eine Wirkung gespürt oder eine Erscheinung im Dasein bemerkt oder wir darüber von anderen erfahren haben.
(4.1.1) Nun besteht das Wort Ursache aus ur für "aus, herauf, hinauf" und Sache steht zu urindogermanisch *sehg- für "suchen, heraussuchen" und ist das was gesucht, untersucht und als das bestimmt wird, von dem eine Wirkung ausging, wie auch weitere Wirkung als Folge haben kann. In dem ursprünglichen Sinne von ‘Rechtsangelegenheit, Rechtsstreit vor Gericht’ ist Sache in seiner Wortfamilie ein altes Wort der Rechtssprache, dessen Bedeutung sich (wie bei Ding) mehr und mehr verallgemeinert hat und so schauen wir bei Verwendung des Wortbegriff Ursache mit der Nebenbedeutung nach dem, was die Schuld trägt, verantwortlich für etwas ist und auch als Erstes oder Auslöser bestimmt werden kann.
(4.1.2) Dann geschieht es sehr oft und sehr leicht und oft auch voreilig eine Ursache mit Grund oder Ursprung gleichzusetzen und so machen diese jemand vorschnell für ein Dasein verantwortlich, ergreifen Maßnahmen um dies Abzustellen, zu beheben und im Fall von Taten zu bestrafen und wir können uns in allen Fällen sehr gewiß sein, daß bei erneutem in Erscheinung treten derselben Ursache es verfehlt wurde nach dem zu schauen, was zur Ursache führte, somit vor der Ursache liegt und diese erst ermöglichte. Der häufige Fehler in Bezug auf Ursache besteht darin, aus einer Sache ein Ding, einen Gegenstand zu machen und dann dazu überzugehen, zu dessen Behebung mit Gegenständen darauf einzuwirken oder jemand der damit in Verbindung gebracht wird, wie einen Gegenstand zu behandeln.
(4.2) Beispiel Krankheiten, jemand leidet erneut an Grippe und man macht Viren für die Krankheit verantwortlich und bekämpft in mit Impfung, Medizin und versucht sie zu Töten, jedoch kommt dies einem Schlag nach einer Fata Morgana gleich, da ein Grippevirus kein Auslöser für eine Krankheit sein kann, ihn es möglicherweise nicht einmal gibt, da bislang noch nie einer nachgewiesen wurde und es sich aufgrund fehlgeleiteter wissenschaftlicher Forschung lediglich um eine Annahme eines Herrn Rudolf Virchow handelte. Die Krankheit ist nicht die Ursache eines geschwächten oder angegriffenen Immunsystem, sondern dessen Folge. Das Immunsystem war bereits auf Grund von Lebensbedingungen, Lebensstil, Verlusten, falscher Ernährung und so weiter geschwächt und dann kommt die Krankheit, der Unfall und so weiter.
(4.3) Bei den meisten als Ursachen bestimmten sich wiederholenden Erscheinungen handelt es sich also um Folgen und so ist es fraglich ob Mangel in Bezug auf etwas als der Anlaß für Kommunikation allgemeingültig bestimmt werden kann. Einen Mangel an Kommunikation kann man mit jemanden sehr gut ausgleichen, der ebenfalls einen Mangel daran hat, jedoch nur, wenn es zugleich auch einen entgegengesetzten Überschuß an Gesprächsinhalten besteht und wenn es nichts Neues gibt, sowie keine Unterschiede in Erlebnissen und Erfahrungen bestehen, so wird der Mangel so nicht behebbar sein, es sei denn, man findet oder erlebt gemeinsam etwas, daß für die Kommunikation neu, reizvoll oder geeignet erscheint. Ein Mangel zu beheben bedingt somit irgendein Dasein, das als Überschuß besteht oder erschaffen werden kann.
(5) Beziehung von Mangel zu Grund
(5.1) Als Grund verstehen oder sehen wir ein Dasein, daß wie ein Boden eine Fläche mit Festigkeit, Masse, Menge hat und Raum bietet, auf dem etwas aufgebaut ist oder sich aufbauen läßt und bezieht Zeitdauer mit ein. Übertragen steht der Wortbegriff Grund auch für Motiv und wird oft mit Ursache verwechselt. Grund und Ursache unterscheiden sich darin, daß es sich bei einem Grund um eine Ansammlung handelt, wie man auch beim Begründen, Gründen von etwas sich auf anhaltende Umstände und Bedingungen bezieht oder anstrebt, die eine Festigkeit für zukünftiges Dasein bieten, auf der etwas aufgebaut werden kann oder zu Stande gekommen ist.
(5.1.1) Wenn wir auf Gründe der Kommunikation schauen, so geht dem die Wiederholung eines Geschehens, Ereignis, Erscheinung als Dasein voraus, es hat sich etwas angesammelt das Ausgleich bedarf, geklärt werden und abgebaut werden muß, somit ein Übermaß ist und der Mangel in der Aufhebung einer andauernden sich wiederholenden Erscheinung besteht, die meist als Mißstand empfunden wird. Auf solch einem Grund baut sich erst eine Ursache auf, die sich als Tat zeigen kann und dann schaut man nur noch auf die Tat als Ursache und versucht diese für die Folgen verantwortlich darzustellen und übersieht oder beachtet den Grund nicht, der dazu geführt hat, daß dies erst zustande kommen konnte.
(5.1.2) Vielen vermeintlichen Ursachen gehen Ansammlungen von wiederholtem, damit auch anhaltendem Geschehen voraus, die sich dann zu einer Ursache wandeln, wie zum Beispiel wiederholte Verluste, unerfüllte Wünsche, anhaltender Mangel sich über die Seele und das Unbewußtsein auf den Körper auswirken und das Immunsystem schwächen können und sich so ein Grund gewandelt in der Ausgestalt einer Krankheit zum Ausdruck bringt.
(5.1.3) Ebenso werden die Gründe für gute Daseinzustände einem weniger bewußt, da wir mehr auf Nachteile schauen und darauf eingestellt sind durch Beheben von Ursachen und Nachteilen gute Daseinzustände zu bewirken und bemerken nicht, daß die guten Daseinzustände maßgebend darauf gründet, daß wir wiederholt und anhaltend das Richtigere und Wünschenswertere wie auch gute Daseinzustände Förderliche zu tun.
(5.1.4) So sind die Menschen häufiger Krank wie auch viele Schwierigkeiten in der Kommunikation aufweisen, die anhaltend und wiederholt versäumen das Richtigere zu tun, daß zu tun, daß den Ursachen und Gründen keinen Raum überläßt, so daß sie auf Grund eines ausgewogenen angemessenen Tun das Dasein erschaffen, erhalten und verbessern, so daß da nichts anderes sein kann. Wer sich entsprechend seiner Körpereigenschaften angemessen ernährt, ausreichend Bewegung hat, einen gesunden Lebensstil in einem guten Umfeld und so weiter führt, wird erwiesener Maßen selten krank. Jemand der achtsam, aufmerksam und gewarsam ist, wird das Dasein besser einschätzen, gelassener sein und auch besser kommunizieren können.
(5.2) Als Grund für Mangel an oder mangelhafte Kommunikation wird vor allem die in einem vorangegangenen Schriftstück aufgezeigte Tugendgüte übersehen und dessen kennzeichnendes Merkmal vor allem das jeweilige Gemüt ist, wie auch der Daseinzustand und die Lebensumstände gleichrangig als Gründe anzusehen sind, die eine Vielzahl und Vielfalt von Ursachen hervorbringen, denen kaum Beachtung geschenkt wird.
(5.2.1) Je tiefer jemand in der Tugendgüte und damit im Gemüt, in der Vernunft, im Verstand und Gesinnung absinkt, umso niedriger ist auch sein Vermögen angemessen, Wohlwollend auf Wohlergehen für sich und andere ausgerichtet zu kommunizieren. Das Tugendvermögen steht in Wechselwirkung mit dem eigenen Körper und dem Umfeld, wie auch mit anderen Menschen, somit schon in vielfältiger Kommunikation bevor überhaupt ein Wort gesprochen wird, jedoch einen starken Einfluß darauf hat, ob, wann und wie gesprochen wird.
(5.2.2) So verkennen die Wissenschaftler die Ursachen und Gründe für schlechte Kommunikation und Forschen danach, wie man Kommunikation verbessern kann, was in der Kommunikation falsch sei und wie man verfehlte Kommunikation irgendwie in Ordnung bringen kann und verkennen, daß die Ursache und Gründe vor dem Beginn der Kommunikation liegen.
(5.2.3) Hinzu kommen die unter Heft 7 Wundersame Sprache aufgezeigten Ursachen und Gründe die allesamt zu Mißverständnissen führen und zwischenmenschlicher Kommunikation mehr Schwierigkeiten und Mißlingen aufbürden. Wenn die Sprecher einer Sprache wüßten, was ihre ausgesprochenen Worte wirklich bedeuten und daß das, was ihnen besonders durch Wissenschaftler, Gelehrte, Kleriker und Politiker an Bedeutungen gegeben wurde oft falsch oder mangelhaft ist, sogar in der Bedeutung entgegengesetzt sein kann.
(5.2.4) Der Begriff Kommunikation bedeutet wortwörtlich eher Gemeindetum als das, was wir heute darunter zu verstehen meinen, wie es nun ausreichend belegt ist und wenn ein Wort für etwas verwendet wird, daß Träger von unangemessenen, ablenkenden wie auch unstimmigen Bedeutungen ist, so kann es schon allein auf Grund der Verwendung solch eines Wortbegriff zu Schwierigkeiten in der Kommunikation kommen, weil er im Denken keinen Halt findet, in der Vorstellung leer bleibt oder mit falschen Inhalten gefüllt ist.
(5.3) Grund kann man somit als Mangel oder Überfluß, im Sinne von Menge oder Häufigkeit verstanden werden, durch die eine Festigkeit, Dichte oder Ladung aufgebaut wird, die sich dann als scheinbare Ursache zeigt, ein zu viel des Guten wie auch Schlechten sein kann aus dem sich Motive, Zielsetzungen und infolge Denken, Taten und Verhalten herausbilden.
(6) Beziehung von Mangel zu Ursprung
(6.1) Als weiteren Wortbegriff für die Angabe von Folgen und Wirkungen verwenden wir den Begriff Ursprung im Sinne von Quelle oder einem einmaligen Ereignis, aus dem sich eine Abfolge ergibt, wie der Urknall zum Beispiel als Ursprung allen Daseins oder die göttliche Tat der Schöpfung es gewesen sein soll, daß wir Menschen nun mit all den Schwierigkeiten des Lebens zu tun haben, oder wie die Buddhisten den Ursprung allen Übels in der Entstehung und fortbestehen des Ego oder Ich sehen und danach streben, es durch ihre Verfahren im Kampf gegen das Übel auf Erden aufzulösen. Man erkennt die großen Täuscher und Unterdrücker dieser Welt und Menschheit daran, daß sie ein Übel benennen, es nur ihren Weg gäbe, sie nur eine Lösung dafür anbieten und daß man diese nur bei ihnen oder durch sie bekommen könne.
(6.1.1) Ein Ursprung zeichnet sich dadurch aus, daß Etwas wie aus dem Nichts schnell undoder plötzlich in Erscheinung gelangte, welches als Anfang, Beginn, Ausgang oder Entstehen von Dasein, Folgen oder ähnlich verstanden, angesehen oder bestimmt ist oder werden kann. Etwas wird als Ursprung angesehen, wenn darüber hinaus keine Möglichkeit besteht dessen Entstehung weiter zu ergründen, erforschen, erkennen oder ähnlich. Es ist das erste Aufkommen oder Erscheinen einer besonderen Eigenschaft, die nicht unmittelbar mit einer früheren Ursache in Bezug gebracht werden kann, von dem oft auch ausgegangen wird, daß es davor nichts gegeben haben muß oder nicht ergründbar ist.
(6.1.2) Einem Ursprung ist zu eigen, daß dessen Spur sich nicht weiter zurück verfolgen läßt, da dieser auf Grund eines Sprung ins Dasein gelangt und den Anstoß, den Anfang für die Abfolge von Dasein entsprechend einer besonderen Eigenschaft ist, die sich als Tun und später als Haben zeigen wird. Als Ursache für Ursprung kann man eine Entstandene Spannung auf Grund von Mangel oder Überfluß vermuten und so sind wir bei ansonsten geraden (linearen) ursächlichen Abfolgen und rückwärts gerichteter Suche entlang von Wirkung, Ursache, Wirkung mit dem Ursprung in einem Kreislauf, wie es im Vergleich dazu bei einem Fluß der Fall ist. Vereinfacht gesagt kann man eine Quelle als Ursprung verstehen, den Fluß als Grund und die Mündung als Ursache, doch wird der entstehende See oder das Meer zur erneuten Wirkung für die Abfolge der Ursache von Verdunstung, Regenfall und versickern zur Ursache für den Ursprung der Quelle.
(6.2) Im Vergleich mit dem Fluß kann man sich fragen, ob nun die Mündung die Ursache für die Quelle, oder die Quelle für die Mündung, oder es der Fluß ist und sich darin verstricken und nicht erkennen, daß es durch Erwärmung, Veränderungen von Raum, Wandlungen und Bewegung ins Dasein gebracht wird. Damit will ich verdeutlichen, daß wir sehr darauf aus sind das für Ursachen, Gründe und Ursprünge zu bestimmen, daß wir unmittelbar auffinden, sehen und messen können, somit meist voreilig in der Auswahl sind.
(7) Warum als Urgrund.

(7.1) Die meisten Ursachen beruhen auf Gründe und viele Gründe beruhen auf Ursprünge und ihnen übergeordnet steht der jeweilige Urgrund, den wir meist übersehen, weil er im scheinbaren oder tatsächlichen Nichts liegt, in dem was nicht unmittelbar mit einem Dasein in Verbindung gebracht wird, wir somit vielfach und vielfältig nicht damit beschäftigt sind die wahren Ursprünge, Gründe und Ursachen zu beheben, die meistens in Bezug zu einem Mangel stehen, der sich oft erst als Überfluß, einem "Zuviel" von etwas bemerkbar macht.
(7.1.1) Ein Ursprung zeichnet sich durch das erste Erscheinen einer bestimmten Eigenschaft und gibt Anstoß für ein Werden. Ein Grund zeichnet sich durch Ansammlung durch wiederholtes Tun aus, daß dann den Grund für Ursachen bildet. Die Ursache macht sich meist erst durch erkennbare Tat, Wandlungen, Gegenstände oder ähnlich bemerkbar und zeichnet sich dadurch aus, daß sie leichter als die anderen erkennbar ist und fortbesteht. Die Ursache kann durch ihr Fortbestehen sich in den Ursprung für ein erneutes Durchlaufen des Kreislauf wandeln.
(7.2) Sie alle sind Wandlungen des jeweiligen Urgrund, der diesen Kreislauf in Gang hält, der meist übersehen wird da wir sehr häufig auf Ursachen aus sind, weniger häufig nach dessen Gründe schauen und noch weniger nach den Ursprüngen der Gründe. Auf den Urgrund kommt jedoch nur höchst selten jemand und ist dieser gefunden, geht von ihm wirkliche Daseinsverbesserung aus.
(7.3) Wenn man eine Ursache entdeckt hat, so bringt man diese gemäß der Notwendigkeit nach zuerst in Ordnung. Dann untersucht man die Gründe als Grund für die Entstehung der Ursache, dann untersucht man deren Ursprung und wenn man alle drei hat, wird sich einem der Urgrund offenbaren. Dann erst kann man das vollständig an Maßnahmen entwickeln, was dazu führt, dass sich die Ursachen deutlich vermindern und sich eine nachhaltige Verbesserung des Daseinzustand erschafft wird, soweit man Wohlwollend, auf Wohlergehen, Gemeinwohl für sich selbst, andere und der Natur ausgerichtet ist und die Beteiligten wie Betroffenen mit einbezieht.

(7.3.1) Zum Warum steht das Daseinsvermögen als Bezugssystem. Eine Ursache ordnen wir meist der Tatsächlichkeit zu und übersehen die Wirklichkeit, die Ebene die den Grund des Daseins liefert und damit auch die Auswirkungen für Ursachen. Damit jedoch etwas als Wirklichkeit bestehen kann muss es dafür auch eine Möglichkeit gegeben haben, so dass sich die Bedingungen für Wirkungen auch in Erscheinung treten können und daher stehen Ursprünge zu Möglichkeiten in Bezug. Doch auch Möglichkeiten können als Ursprünge nur ins Dasein gelangen, wenn es zum Beispiel im Bereich der Physik als Urgrund auch eine Gesetzmäßigkeit gibt. Wenn es sie gibt, werden sie sich als Ursprünge dann zeigen, wenn die Bedingungen entsprechend der Gesetzmäßigkeit bestehen. Wir wissen heute, dass es einige Völkerwanderungen und Kriege wegen Vulkanausbrüchen und Naturkatastrophen gab und dies eine Ursache für Völkerwanderungen waren und nicht an sich eine unnatürliche, barbarische Haltung eines niederen Volkes ohne Kultur, sondern ein Volk in einem tiefen Gemüt im Überlebenskampf war. Das macht es nicht besser, jedoch begreiflicher und wir sind näher an der Wahrheit.
(7.4) Man muß sich bei all dem Gewiß bleiben, daß natürliches menschliches Denken sich maßgebend nach Eindrücken und Annäherungen ausrichtet und es daher immer nur eine Annäherung an Wahrheit sein kann, was auch immer als Urgrund, Ursache, Grund, oder Ursprung bestimmt wird. Die Wahrheitsgüte sollte mit jeder Generation einer Kultur ansteigen und Daseinzustände sich nachhaltig verbessern. Ist dies nicht der Fall sinkt die Wahrheitsgüte aufgrund falscher Zuweisung, wie es gerade besonders im Jahr 2020 der Fall ist. Doch liegen diese Zuweisungen schon Jahrzehnte und manche von Ihnen bis Jahrtausende zurück und treten gegenwärtig erneut in Erscheinung.
(7.4.1) Bei allen guten Daseinzuständen wird man feststellen, daß die Reihenfolge und die Zuweisung von Ursache, Grund, Ursprung und Urgrund richtig erkannt, gewandelt oder erhalten bleiben und zu einem guten Dasein beitragen. Bei allen fortbestehenden, sich wiederholenden nachteiligen Ereignisse wird man feststellen, daß sich an diese genannte Reihenfolge nicht gehalten wird, meist oder Urgrund, Ursprung, Grund und Ursache einander verwechselt oder gleichgesetzt werden. So einfach geht Wissenschaft, Politik, Unternehmerschaft und so weiter – das richtigere Warum? bestimmen.