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Die Unendlichkeit aller Wahrheit

aus AufEinWort, der freien Forschung

Über diese Seite Werk

Daseinzustände und deren Urgründe
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann 
Schriftstück
5. März 2021 n. Chr. erst.  
Ausgabe 01
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Leserschaft: Niemand
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(1) In der letzten Woche meiner Forschung habe ich im Schnitt 20 Seiten je Tag in ihren aktuellen Stand zu Seele, Selbst, Ich, Persönlichkeit, menschliches Verhalten, Leben, Lebewesen, Physik, Natur und auch Gott wie auch Teufel nochmals anhand der von mir erstellten Beziehungsysteme auf der Grundlage der von mir entwickelten mehrwertigen Logik, der multidimensionalen Denkweise durchdacht, Neues entdeckt, verbessert und aufgeschrieben. Im wesentlichen handelt es sich nachfolgend um Logik und Denkweise des Menschen.

(2) Der ein oder andere mag nun denken „Oh, komm mir jetzt nicht mit Gott oder Teufel.“ Ich berichte folgend nicht über Religion, ich selbst gehöre keiner Religion an, sondern über den nachteiligen Einfluß, der auf jeden Menschen durch die Denkweise über Gott oder Teufel einwirkt. Auch wenn man den Einfluß auf sich nicht bemerkt oder beachtet ist dieser allgegenwärtig, dem sich somit kein Mensch entziehen kann.

(3) Meine bedeutende Erkenntniß zuvor war, daß man keines der Themen behandeln kann, ohne auch die anderen mit einzubeziehen. Läßt man die Mögliche Existenz Gottes und einer unsterblichen Seele als Selbst und eigentliches Ich außer Acht, wie es Atheisten tun, beschneidet man sich selbst wissen zu können.

(4) Tod ist nicht mehr als die Abwesenheit von Leben, wie Dunkelheit die Abwesenheit von Licht ist und die Finsterniß ist dort, wo zu viel Licht ein Dasein verbrannt hat, da Licht daß vermögen hat, an der Erschaffung allen Daseins beteiligt zu sein und Leben zu unterstützen und zu fördern, jedoch auch die Möglichkeit Dasein und Leben bis zu völligen Dunkelheit zu verbrennen und so Dasein so zu wandeln, daß Finsterniß entsteht.

(5) Man Könnte sagen Licht sei Gott, doch Licht ist reine Physik, hat keine eigene Seele und auch kein eigenes Dasein, da es eine Erscheinung aufgrund von Wechselwirkung ist. Wer etwas anderes behauptet, bringt damit lediglich zum Ausdruck, daß er gegenwärtig nicht über das Bewußtsein verfügt, Licht in seinem Dasein erkennen zu können, es erkannt zu haben.

(6) Bei allem, was als teuflisch von Menschen benannt ist, allem Dasein und Tun, daß dem Teufel als böse und das Böse zugeschrieben wurde und wird, konnte ich ohne jede Ausnahme bislang entweder reiner Physik und den Naturgewalten, oder Taten einzelnen Menschen oder Gruppen zuordnen. Selbiges trifft auf alles zu, was der Mensch als Tat und ursächlich Gott zugewiesen hat oder zuweist.

(7) So finde ich nur die Ursächlichkeit am Dasein in der Physik und Natur und vor allem in Bezug auf Daseinzustände, abgesehen von möglicher Schöpfung bis Urknall doch nur den Mensch in dessen Ursächlichkeit in Bezug auf das Dasein. Jemand der anderer Meinung und Glaubens ist, möge mir einen wirklichen Beweis für andere Daseinsumstände vorlegen, den bislang kein Gelehrter vorgelegt hat und was sie diesbezüglich vorlegten sind logische Tricks, die ich bislang allesamt aufdecken konnte, soweit ich sie fand.

(8) Das Böse ist durch menschliches Verhalten sozusagen verbranntes Leben als Finsterniß ins Dasein zu bringen, im Dasein zu erzeugen, wie auch gegen die Natur der Vielfalt im Dasein tätig zu sein. Jede Art von Monismen, die von Menschen erdacht wurden und werden brachten und bringen das Übel ins Dasein. Egal von welcher Seite ich auf das Dasein im Dasein schaue, kann ich nirgends einen Gott oder Teufel wirkend entdecken, der an der Entstehung von Bösem beteiligt sein kann.

(9) Dies besagt nicht, daß es sie gäbe und auch nicht, daß es sie nicht gäbe, jedoch daß für den Verlauf des Daseins nur der Mensch bis zur Menschheit in ihrer Gesamtwirkung ursächlich als Täter übrig bleibt. Würden wir ohne deren mögliche Einwirkung, die sich nicht nachweisen läßt, ihnen eine Ursächlichkeit am Geschehen zugestehen, so würden wir zugleich eine Macht ins Dasein bringen, die uns in Apathie und Untätigkeit im Hinblick auf die Verbesserung der Daseinzustände versetzt.

(10) Für mich habe ich die Gewißheit, das es einen Teufel als Wesen nicht gibt, alles ihm zugewiesene lediglich Erscheinungen ohne jede ursächlich wirkende Eigenmerkmale sind. Auf Gott trifft dies ebenso zu, jedoch kann man sich kaum das Dasein in seiner natürlichen Genialität als das Ergebniß eines Zufalls erläutern, da es auch dafür einen Urgrund benötigt. Da der Urgrund des Daseins nicht erkannt ist, ist auch Gott als Urgrund nicht ausschließbar. Doch muß man zugleich sich auch zugestehen, daß keine der Aussagen über Gott sich im Dasein als seiend bewiesen haben und daher alle Aussagen über ihn nicht wahr oder sehr mangelhaft sind.

(11) Um ein Dasein im Dasein erkennen zu können, wie es tatsächlich ist, benötigt man ein höheres Bewußtsein, als ein Dasein als dessen Bestandteile hat. Ein Gelehrter, wie auch jeder Mensch, wird nie mehr entdecken als das, daß seinem Bewußtsein entspricht. Man kann sich dieses jeweils benötigte Bewußtsein selbst erschaffen und so benötigt man zur Erkenntnis Gottes auch das entsprechende Bewußtsein, daß vorhersehbar wohl dessen Bewußtsein ähnlich sein wird und wäre man dann nicht selbst bereits göttlich geworden?

(12) Schaut und forscht man nur in einem Thema wird man Lösungen für Problemstellungen erhalten, mit denen man sich selbst, andere und oder der Natur mehr Schaden zufügt als Nutzen. Jedes Forschungsergebnis eines Bereiches muß zu den anderen in Beziehung gesetzt worden sein, damit auch zur möglichen Existenz Gottes und der Wiedergeburt der eigenen Seele, um dessen Güte zu bestimmen und um die Wirkweise in allen Bereichen durchdacht zu haben. Erst dann erkennt man, ob etwas gut und ein Gut sei.

(13) Dies nicht zu tun, erschafft erst das Böse und zwar jedes Mal aus demjenigen aus sich selbst heraus, der diese Regel mißachtet. Das Böse selbst hat keine eigene Ursächlichkeit, da es eine Wirkabfolge der Taten des jeweiligen Menschen bis hin zur gesamten Menschheit ist und die Taten über Zeitdauer hinweg fortwährende Wandlungen erfahren und dann auf die Menschheit und auf jeden Menschen in solch einer gewandelten Ausgestalt zurückfallen, sie sich dem Mensch und der Menschheit, wie auch auf und über die Natur entgegenstellen, so daß der Mensch, jede Art von Gruppe bis hin zur Menschheit, darin ihre jeweilige eigene Ursächlichkeit aus dem gegenwärtigen Leben und oder vorangegangener Generationen heraus, nicht mehr erkennt.

(14) So weisen Menschen zu oft die Verantwortung, Macht über einen, Schuld anderem Dasein und anderen Menschen, Gruppierungen und so weiter zu und versagen in dem uns von Natur zu eigen seiend tatsächlichen Verantwortungsvermögen aufgrund eigener niedriger Tugendhaltung, die sich aus all dem herausbildet.

(15) Eine Tugendhaltung bringt sich durch Gemüt, Verstand, Vernunft und Gesinnung im Menschen und dessen Verhalten zum Ausdruck. Diese Verfertiger des menschlichen Verhaltens können wir tatsächlich beobachten, im anderen erkennen, einschätzen und daher auch die jeweilige Wahrheitsgüte in ihnen erkennen.

(16) Je höher die Tugendhaltung eines Menschen ist, umso höher ist jeder dieser Verfertiger und um so höher ist dessen Wahrheitsgüte, die er zum Ausdruck und ins Dasein bringt und ihr auch entsprechend treu ist. Je tiefer jemand in der Tugendhaltung ist, um so weniger Treue erwächst in ihm und umso weniger können wir ihm vertrauen und uns auf ihn verlassen.

(17) Bevor man jemand anderen vertraut, sollte man lernen sich selbst zu vertrauen und sich selbst auch treu zu sein, denn man wird dies niemals mehr anderen gewähren können, als man es in Bezug auf sich selbst bewirkt und so steht es auch mit dem Leben, der Liebe und dem Glück.

(18) Vor allem sind es Theisten, Agnostiker, Atheisten, Gnostiker, Philosophen, Materialisten, Mathematiker, Wissenschaftler, Akademiker und ihnen Ähnliche, diejenigen, die diese Regel nicht einhalten. Ich fasse sie alle an sich unter dem Begriff Gelehrte zusammen, um sie nicht jedes mal aufzählen zu müssen. Ausgenommen von ihnen sehe ich Universalgelehrte und Autodidakten, wobei diese sich nahezu entsprechen und diejenigen sind, die eine andere und höhere Denkweise haben, als ihre ihnen unterliegenden gewöhnlichen Gelehrten – sie sind es, die sich aus den Gelehrten und der Menschheit heraus abheben, auf ihren eigenen Weg gehen und so zu Genies werden. Jeder Mensch könnte ein Genie werden und sein, wenn er den gewöhnlichen Weg der Gelehrten und deren Lehren verläßt, von ihnen nur nutzt, was er selbst im Dasein erblickt und in mehrwertigen Beziehungen setzt.

(19) Es ist dabei egal, was jemand glaubt oder nicht, da keiner von ihnen ihre Glaubenssätze beweisen kann, bewiesen hat und beweisen wird, solange er nicht alle möglichen Verfertiger des Daseins als Ganzes und jeden Daseins für sich und in Wechselbeziehung mit anderen einbezogen hat.

(20) Sie sind es, die wir als maßgebende Quellen für unsere Kenntnisse nutzen und je nach glauben mehr oder weniger vertrauen und haben Anteil daran, zu welchen Gewißheiten wir gelangen werden. Sie sind es, die vor allem in der gut-böse-Denkweise und zweiwertiger Logik Denkmuster aufbauen und so zu Schlußfolgerungen gelangen, die in der Möglichkeit, Wirklichkeit und Tatsächlichkeit wie auch Dinglichkeit (Realität) nicht aufgrund der Zweiwertigkeit, in der von ihnen benannten Ausgestalt existieren und so auch nicht existieren können. Jede Art zweiwertiger Logik bringt bedingt aus sich selbst heraus einen Monismus hervor und wird infolge das Übel auf Erden vorwiegend ursächlich erwirken bei Organisationen und Menschen die Monismen im Dasein durchzusetzen suchen.

(21) Monismen nennt man auch Monoismen, wie auch Monotheismus. Setzt man eine einzige Aussage als Gültigkeit allen Daseins, so hat man den Glaubenssatz eines Monismus erschaffen und von da an werden bedingt die Dinge in Schieflage geraten, da man nur über unendliche Gewalt und Betrug einen Monismus im Dasein der Natur aus Vielfalt verwirklich könnte und da die Natur die Vielfalt ist, wird ist jeder Versuch dies zu tun, zum scheitern verurteilt, wie es die Menschheitsgeschichte so oft schon bewiesen und zum Ausdruck gebracht hat. Nach dem Scheitern kam und kommt wieder Vielfalt hervor und man muß verstehen und akzeptieren, daß Vielfalt ein Naturgrundgesetz und Naturbedingung für Dasein ist.

(22) Wenn, sind es Erscheinungen, eines größeren Zusammenhang und jede Erscheinung wird durch ein Beziehungsystem ermöglicht, die auf mehrwertiger Logik, auf multidimensionaler Entstehungsweise beruht, die der Natur aus Verhaltensmuster und dem Menschen als natürliches Vermögen und Denkweise zu eigen sind. Die Denkweise des Menschen wirkt sich unmittelbar auf dessen Tugendhaltung aus und wer der gut-böse-Denkweise ausgesetzt ist, wird in seinem Bewußtsein von anderen unterdrückt und wer ihr anhängt zum Unterdrücker seiner selbst, anderer und der Natur. Wer sich nicht aufmacht sich von ihr zu befreien, hat bereits damit sein Schicksal besiegelt.

(23) So übernehmen wir weitestgehend als Nichtgelehrte, die ihre Lehren vorwiegend aus dem jeweiligen Leben ziehen und die von Gelehrten vermeintlich gewonnenen Erkenntnisse und oft nur vorgetäuschten Wahrheiten, jedoch immer mangelhaften Kenntnisse als wahr an und übernehmen so ihre Denkweise und Denkmuster und wundern uns dann hier und da bis beständig, daß wir scheitern und unser erhofftes und tatsächlich mögliches Glück im Leben nie erlangen, so sehr wir uns auch abmühen.

(24) Jeder Mensch kann seine eigene Tugendhaltung selbst einschätzen und wird entdecken, daß sie tatsächlich weit höher ist, als er sie in der Lage ist im Leben zu verwirklichen, doch kann sich jeder Mensch selbst zu einem Gut erklären, daß er von Natur gegeben auch ist und sich seiner selbst treu werdend seine tatsächliche Tugendgüte nun anzustreben und zu verwirklichen und so zu beginnen sich selbst, anderen und der Natur gegenüber wohlwollend eingestellt zu sein, nach dem Wohlergehen für sich selbst, andere und der Natur zu streben und entsprechend zu leben und durch Fallenlassen seiner mehr oder weniger starken gut-böse-Denkweise seiner natürlichen multidimensionalen Denkweise zuwenden und der gut-böse-Denkweise anderer dennoch wohlwollend und mit aufrecht gehaltenem gleichrangigem Interesse an deren Wohlergehen, am eigenen Wohlergehen und dem der Natur so entgegenzuwirken, daß ihre Denkweise nicht das hervorbringt, was aufgrund dessen ins Dasein gelangen würde. Und sollte es einen Gott geben, so wird er nach meinem Eindruck auch ihm auf diese Weise näher kommen und zu Bewußtsein über ihn gelangen.

(25) Jegliche Gottesfurcht verschlimmert es nur, wie auch jegliche Furcht vor der Strafe Gottes. Die einzige Furcht, die einem Sorge bereiten und auf die man hin etwas unternehmen sollt, um sie abzubauen, ist jegliche Furcht in einem selbst. Furcht vor der eigenen Furcht, wäre die einzige, die einen Sinn ergäbe. Die eigene Furcht entwickelt sich vor allem aus dem eigenen Versagen und einer niedrigen Tugendhaltung heraus, deren Erschaffer man selber ist.

(26) Auf Gottes Strafe braucht man nicht warten, wie auch nicht auf ihn als Erlöser. Das eigene Leben über Generation ist die Strafe, die man sich selbst bereitet, in dem man versagt sich selbst der Erlöser zu sein und die Erlösung beginnt damit, eine gute Gesinnung anzunehmen und in der eigenen Tugendhaltung aufzusteigen und im eigenen Umfeld zu beginnen keine Niedere als die eigene zu dulden und selbst für gute Daseinzustände zu sorgen.

(27) Auf diese Weise wird man sein Verantwortungsvermögen wie auch Macht über sich selbst und seine Selbstbestimmung wiedererlangen und auf seinem eigenen individuellen Weg alles weitere finden, daß man benötigt, und wem dies alles mißfällt, der kann sich ja aufmachen und einen besseren Weg für sich zu entdecken und zu bestimmen. Wer dies alles erkennt, wird meinem Bewußtsein ähnlich sein und wenn er noch einen Schritt weitergeht, so wird er erkennen, dass es entweder keine Schuld gibt, wie sich die Menschen Schuld verstehen und daher auch ihr Verständnis über Strafe zu überdenken ist.

(28) Dies sind nicht mehr als meine eigenen Erkenntnisse, mein aktueller Stand meines eigenen Wissen und meiner selbst erarbeiteten und erlangten Gewissheiten. Ich setze sie für mich als höhere und richtigere Wahrheiten, als meine eigenen zuvor im Hinblick auf die Entdeckung noch richtigerer und höherer Wahrheiten. Mag mag seine eigenen daran messen und voraussetzen, oder meinen Höhere und Richtigere zu haben, doch soll er dabei bedenken und diese dahingehend prüfen, inwieweit diese auf der gut-böse Denkweise beruhen und möglicherweise sein Bewußtsein blenden und ihn daran hindern das Dasein zu sehen, wie es ist.

(29) Mein Wissen ist nicht die Wahrheit, die Wahrheit ist das Dasein selbst und man wird wohl kam mehr Wahrheit erkannt haben, als die man selbst im Dasein entdeckt hat, diejenige, die sich durch das Dasein als Dasein selbst bewiesen hat. In keinem Buch, keiner Schrift und auch nicht in dem, was ich geschrieben habe, kann die absolute Wahrheit stehen und es kann daher in Schriften jeglicher Art nicht mehr als durch Gelehrte bis hin zu Genies erlangte Kenntnisse handeln, die sie im Hinblick auf das Dasein für sich als wahr und oft fälschlich auch für andere als gültig bestimmt haben.

(30) Man kann das Weltgeschehen auch als den allgegenwärtigen Kampf der Gewalten aller erschaffenen Monismen besser verstehen. Man sieht sich selbst für gewöhnlich vernünftiger als andere und den anderen als unvernünftiger und versucht beständig die Unvernunft des anderen zu mindern oder zu überwinden, um das Dasein nach seiner eigenen Vernunft auszurichten. Wirklicher Vernunft ist zu eigen, mit dem anderen diese zu bestimmen und diese gemeinsam ins Dasein zu bringen. Wirkliche Vernunft richtet sich nicht gegen sich selbst, andere oder der Natur, da sie Mitwirken und Gleichrangigkeit bedingt.

(31) Dort wo sich das Eigenmerkmal des Mitwirken im Hinblick die Vernunft in Bezug auf ein Dasein gemeinsam zu bestimmen nicht zeigt und sei es, sie aus gegebenen Anlaß erneut zu bestimmen, dort befindet sich auch das niedere Maß an Vernunft. Das höhere Ausmaß der Unvernunft findet sich jeweils bei denen, die sich durch Verweigerung der Breitschaft und Mitwirkung zur Verbesserung eines Daseinzustands verschließen und zugleich denjenigen, der danach strebt zurückzuweisen, anstelle ihn anzuhören und mit ihm gemeinsam zu schauen, was tatsächlich ist.

(32) Dabei kann man sich gewiß sein, daß man an diesem Verhalten eines niederen Gemüts und Verstand auch dessen gesamte Tugendhaltung des jeweiligen Menschen erkennt und nur Menschen mit niederer Tugendhaltung, als man sie selbst hat, sich dahingehend einem entgegenstellen und einem das Mitwirken und ihr Mitwirken verwehren werden. Gelehrter als Akademiker, Professor oder Wissenschaftler zu sein ist kein Garant für Vernunft und oft eher das Gegenteil. Nur wenige unter ihnen zeichnen sich durch höhere Vernunft aus. Vernunft bringt sich durch Verhalten, Tugendhaltung und nicht durch Titel, beruflicher Position, gesellschaftlicher Stellung oder Reichtum zum Ausdruck.

(33) Die noch höhere Unvernunft und schlechtere Tugendhaltung findet sich bei denjenigen, die trotz Kenntniß schlechter Daseinzustände und der Möglichkeit derer Verbesserung, diese dulden und sich weigern diese anzugehen, um ihre Position zu halten, oder eine bessere zu erlangen, wie es meist in staatlichen Organisationen, der Politik wie auch bei Gelehrten in den Wissenschaften zu finden ist. Von ihnen aus verbreitet sich die Unvernunft maßgebend im ganzen Land, da sie in den Positionen sind, daß Ausmaß an Vernunft anheben zu könnten. Sie wirken über Gewalt auf jede Vernunft ein, die nach oben zu streben sucht und sei es nur, daß sie einen der Tür verweisen.

(34) Jeglicher Wahrheit ist zu eigen, daß sie sich durch die darin durch deren Verschrifter und Autoren hineingebrachte und zum Ausdruck gebrachte eigene Tugendhaltung gegenüber dem Dasein zu beweisen hat und es wird. Was Menschen in ihren Schriften hineinbringen und andere aus ihnen herausholen, stimmt oft nicht ausreichend genug mit dem überein, was zuvor in sie hineingebracht wurde, wie auch oft nicht das, was in ihnen hineingebracht wurde nicht ausreichend genug mit dem Dasein übereinstimmt. Die Wahrheit aller Wahrheiten findet sich wohl eher in der ewigen Unendlichkeit des Daseins und möglicherweise letztendlich in Gott.