Werk:Geburt des NvK
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Gründet auf dem Werk „Acta Cusana Nr.1“ Nikolaus von Kues
15. Mai 1401 n. Chr. hrsg.
Acta Cusana
Geburt des NvK
Entwurf
unüberarbeitet
ungeprüft
(1401, vor Juli 6.) Geburt des NvK. Nr. 1
Das Datum läßt nicht auf folgenden späteren Angaben erschließen: In der kurzen Biographie von 1449 X 21 (s.u. unter diesem Datum) heißt es, daß NvK anno 37. aetatis suae missus fuit per papam Eugenium quartum ad Constantinopolim. Der erste Beleg für diese Sendung datiert 1437 VII 6 (s.u. unter diesem Datum). Demnach liegt der Geburtstag vor dem 6. Juli 1401. Die Grabinschrift in S. Pietro in Vincoli mit dem Todesdatum 1464 VIII 11 gibt an: vixit annis LXIII. Das ergibt zwar keine neue Datierungrmöglichkeit, bertätigt aber die Angabe zu 1437. Die Kurzbiographie gibt weiterhin an: parum post 22. annum aetatis doctor studii Paduani, also kurz nach seinem 22. Geburtstag. 1423 IV 12 ist er aber noch mit einer Vorlesungsnachschrift beschäftigt (s.u. Nr. 15), wird also noch nicht promoviert habεν. Trifft diese Annahme zu, σο darf der Geburtstag, wenn nicht noch nach IV 12, so doch keinesfalls weit vor diesem Tag angesetzt werden.
Das „37. Lebensjahr“ beginnt mit dem 36. Geburtstag und endet am 37. Geburtstag. Zum Zeitpunkt der Gesandtschaft war er also 36 Jahre alt.
\(\langle \)um\(\rangle \) 1423 April 12, \(\langle \)Padua\(\rangle \). — Nr. 15
Vorlesungsnachschrift und Notizen des NvK.
Or. (aut.): KUES, Hosp.-Bibl., Hs. 220 f. \(152^{r}\)–\(276^{v}\).
Druck einiger Notizen: Marx, Handschriften-Sammlung 218; Krchňák, Kanonistische Aufzeichnungen 75–80 (mit Abbildung von f. \(189^{v}\) nach S. 80).
Der ausführlichen Würdigung von Krchňák 67–84 zufolge handelt es sich um die Nachschrift der Lectura in librum II Decretalium des Paduaner Kanonisten Prosdocimus de Comitibus von der Hand des NvK, der sie zudem mit zahlreichen Randnotizen versah. Die Notizen enthalten u. a. lobende Äußerungen des NvK über seinen Lehrer: Prosdocimus Comes dominus meus et pater singularis (f. \(189^{v}\), jünger als die Nachschrift); Prosdocimus doctor egregius (f. \(225^{r}\), gleichzeitig). Die zeitliche Fixierung der Nachschrift ergibt sich aus der Notiz des NvK auf f. \(241^{r}\): Prima die post Quasi modo geniti 1423. — In seine kanonistische Studienzeit dürften auch seine Glossen in LONDON, Cod. Harl. 3710 f. 1–52 gehören (s.o. Nr. 12), die W. Krämer in seiner ebenda genannten Studie ihrem Charakter nach sicher zurecht neben den Befund in Cod. Cus. 220 f. 152 ff. stellt.
Natio Germanica Bononiae
Siehe: Hier ist die vollständige OCR-Erfassung des Dokuments Nr. 154