Erkennt jeder Ethik?
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Gesinnung – das gute Schicksal der Menschheit
Die Weisheit einer Weisheit und Bewußtsein
Wahrheit, Gewißheit und Weisheit
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Schriftstück
21. Juli 2020 n. Chr. erst.
Ausgabe 02
Ausgabe 02
Leserschaft: Niemand
überarbeitet
ungeprüft
↑ Verhaltensforschung und Bewußtseinsforschung
→ Erkennt jeder Ethik?
↓ Die grundlegendsten Problemstellungen des Menschen
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- Die ethische Haltung über Weisheit, Wissen und Wahrheit bedingt, daß man sich selbst mit ihnen „auf Augenhöhe bringt“ und danach strebt, darüber hinauszugehen, sie nie als der Weisheit letzter Schluß ansieht. Nur so wird man die Begrenzungen der Gewißheiten und Einstellungen anderer durchdringen und zur höheren Güte gelangen.
- Die eigenen Gewißheiten und Einstellungen liegen in der Eigenverantwortung, bedingen die Selbsterkenntnis und ein SelbstBewußtsein und sind Quell der Selbstbestimmung und des freien Willen - sie sind zugleich die maßgebenden Begrenzungen der eigenen Freiheit, denen man sich unterstellt oder sich setzt.
- Wahrheit, Wissen, Weisheit und Gewißheit kann man nur jemand dienend als Kenntnisse und Informationen vermitteln. Wenn man dies tut, dann als Diener im Erbringen eines Dienstes, steht maximal im einer Beziehung zum anderen wie ein Lieferant zum Kunden. Wie der Kunde König sei, so sei es der Schüler für den Lehrer, der Lehrling für den Meister usw. So wie ein Kunde seinem Lieferanten eine Gegenleistung für seine Dienste erbringt, so tut es der Schüler für seinen Lehrer, so der Lehrjunge direkt gegenüber seinem Meister, sei es direkt oder auf irgendeine Weise indirekt im Grunde ebenfalls durch einem angemessenen Dienst.
- Ein Dienst richtet sich darauf einem guten und wünschenswerten Zustand zu erlangen, zu erhalten oder zu steigern. Die Führung eines Staates, eines Volkes, einer Gruppe, eines Individuum, eines Kindes etc. ist ein Dienst. Wer sich nicht als deren Diener versteht, kann nicht führen. Wer ein Kind wirklich gut beobachtet wird feststellen, daß es zum Wohlergehen der Familie betragen will. Je mehr man ein Kind davon abhält, es nicht einbezieht, ihm nicht dienlich ist die Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erlangen beitragen zu können umso schlechter wird es sich entwickeln. Gleiches gilt für jedes Individuum als Schüler, Lehrling, Gemeindemitglied, Gruppenmitglied, Arbeiter, Staatsbürger, etc.
- Dienen wird oft als sich jemand zu unterwerfen missverstanden. Sicherlich muß man sich z.B. einem Lehrer als Schüler unterordnen, Anweisungen befolgen etc. um lernen zu können, jedoch immer nur dann, wenn man zu höheren Fähigkeiten und Fertigkeiten gelangen soll und will, wenn man seinen Beitrag leistet und damit man seinen Beitrag leisten kann. Dies trifft in ähnlicher Weise auf alle Beziehungen und Positionen zu, jedoch keinesfalls um beherrscht, missbraucht oder ausgebeutet zu werden.
- Gleiches trifft auf die Natur zu. Die Natur ist dem Menschen und jedem Lebewesen in ihr grundlegend als Lebensraum und Erlebnisraum dienlich.Sie dient jedem Individuum, Lebewesen, Organismus, Arg Gattung etc. auf eine übergeordnete allgemeine Weise und ist selbst ein lebendiger Organismus. Sie dient dem Einzelnen nicht auf eine direkte Art und Weise - sie dient einem nur insoweit, wie man mit ihr im Einklang ist, somit der Natur entsprechend dienlich ist.
- Gott ist mit der Natur vergleichbar, ohne nun zu behaupten, daß Gott die Natur sei, daß es ihn gäbe oder nicht.
- Der Theist behauptet es gäbe ihn, konnte es jedoch noch nie beweisen. Der Atheist behauptet es gäbe ihn nicht, konnte dies ebenfalls noch nie beweisen. Der Agnostiker behauptet, daß Gott und vieles Andere vom Menschen nicht gewusst werden kann und kann auch dies nicht beweisen. Der Gnostiker behauptet Gott und darüber hinaus auch alles wissen zu können und scheitert ebenso daran es zu beweisen.
- Als Potentialist sage ich, daß jeder von ihnen Recht wie auch Unrecht haben könnte. Wenn es Gott gibt ist er erfahrbar. Was zumindest jeder für sich beobachten und erkennen kann, ist die Vergleichbarkeit Gottes mit der Natur oder auch Götter mit Naturphänomen. Er oder sie verhalten sich wie die Natur, indem er oder sie eher allgemein und indirekt wirken und dienen, es scheinbar nie oder wenn überhaupt höchst selten auf eine direkte Weise zu erfolgen scheint.
- Insofern betrachtet ist Gott ein Diener und sind Götter Diener aller Lebewesen und damit auch des Menschen. Insofern ist es nur gerecht, wenn man nach seiner eigenen Vorstellung und Gewißheit Gott oder nach Göttern auf eine angemessene Weise tut. Sei es, daß man diesen Dienst durch Dienste gegenüber der Natur, anderen Lebewesen, anderen Menschen, Gruppen, Organisationen und gegenüber sich selbst tut. Wie man es durch was tut, sei im wesentlichen jedem Individuum im Streben nach Angemessenheit, Einklang und Ausgleich seiner selbst erlangten Gewißheiten entsprechend auch selbst überlassen.
- Sein eigener Daseinzustand im Hinblick auf seine körperliche, mentale und geistige Gesundheit ist ein Spiegelbild seines Gelingens und Glücks dies zu tun. Jede Art und Weise der Führung anderer, sei es einer Regierung, eines Unternehmens, eines Vereins, einer Familie etc. lässt sich in deren Güte daran messen, wie es um deren eigene körperliche, mentale und geistige Verfassung bestellt ist und derer, die sie führt, welche Zustände in dem Einflussbereich bestehen und wie sie sich entwickeln.
- Der Mensch wird wie jedes andere Lebewesen auch in die Begrenztheit seines Umfeldes und Lebensraumes hineingeboren und ist daher nur sehr bedingt frei und kann sich daher nur insoweit entwickeln, wie ihm dies sein Umfeld ermöglicht. Der eigene Daseinzustand ist damit reziprok zum Daseinzustand des Umfeldes, der anderer, der jeweiligen Führung und der Natur. Wer das Dasein als sich gegenseitig dienende Entitäten versteht, wird die wahre Natur der Natur des Daseins erkennen und fortan sich entsprechend ausrichten, entsprechend Einfluss auf sein Umfeld ausüben und fortan ein glücklicheres Leben leben.
- Das Leben besteht daraus sich selbst zu dienen, anderen zu dienen, Dienst von anderen zu erhalten und von den Diensten anderer untereinander zu profitieren. Sich selbst zu dienen bedeutet seinem Körper, seinen Verstand und seinen Geist und seinem Umfeld als Lebensraum im Zustand zu steigern und im guten Zustand zu erhalten. In vergleichbarer Weise dies als Dienst gegenüber anderen und der Natur zu tun und dies von anderen und der Natur zu erhalten. Für diejenigen, für die Gott oder Götter von Bedeutung ist oder sind steht es frei dies auf vergleichbare Weise zu tun.
- Das Maß an bestehender Freiheit lässt sich auch daran bemessen, inwieweit man seinen freien Willen ausüben kann und selbstbestimmt Dienste auswählen, erhalten, annehmen und geben kann. Das Ausmaß der Unfreiheit, Fremdbestimmung und Abhängigkeit entspricht dem Ausmaß bestehender Begrenztheiten, Ausbeulung, Unterdrückung - im Grunde dem Ausmaß der Umstände die den Menschen davon abhalten oder darin behindern Mensch zu werden und zu sein.
- Die Grundlage jeder guten Beziehung besteht darin sich selbst, dem anderen, der Natur und je nach Vorstellung Gott oder Göttern auf irgendeine angemessene Weise zu dienen und Dienste auf angemessene direkte oder indirekte Art und Weise zu erhalten.
- Den höchsten Dienst, den man sich selbst gegenüber leisten kann besteht somit darin sich selbst zu helfen und in Eigenverantwortung in einem körperlich, mental und geistig gesunden Zustand zu bringen. Das jeweils höchste eigene Vermögen besteht aus den eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten. Darüber hinaus für gute Zustände in seinem direkten Umfeld und Einflussbereich gemäß seinen Vermögen zu erschaffen und aufrecht zu erhalten.
- die Menschen nehmen gerne die Lügen oder Täuschungen an, die ihrer Wunschrealität entspricht.
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