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Konditionierung der Natürlichkeit oder Persönlichkeit des Mensch

aus AufEinWort, der freien Forschung

Über diese Seite Werk

Gesinnung – das gute Schicksal der Menschheit
Sich ein Schicksal bestimmen
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann 
Schriftstück
19. Juli 2020 n. Chr. erst.  
Ausgabe 01
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Leserschaft: Niemand
überarbeitet
ungeprüft
→ Konditionierung der Natürlichkeit oder Persönlichkeit des Mensch
↓ Wie die Antwort auf ein Warum? das Schicksal bestimmt
2020071901 Konditionierung der Natürlichkeit oder Persönlichkeit des Mensch.pages
  1. Der Begriff Prägung bezieht sich in der Verhaltensforschung wie auch Verhaltensbiologie im Wesentlichen auf biologische oder genetische Prägung nach Reiz-.Reaktions-Mustern und wird in deren Theorien als nicht wieder auflösbar oder veränderlich betrachtet, sollte sie einmal erfolgt sein, wobei diese Theorie an sich ein Widerspruch in sich ist, wie sich im Verlauf der Ausarbeitung zeigen wird.
    1. Wenn wir Prägung im biologischen Sinne als waar annehmen, so bezieht sie sich im nachfolgend verwendeten Sinn im Wesentlichen auf die Ausbildung körperlicher Merkmale, die sich über Generationen hin manifestieren und vererben.
  2. Der Begriff Konditionierung, (genauer die operante Konditionierung) bezieht sich in der Verhaltensforschung und Lernpsychologie im Wesentlichen auf erlernen von Verhaltensmustern nach Reiz-.Reaktions-Mustern und wird in deren Theorien als Lernen nach Erfolg ausgelegt, indem man versuch durch Anreize Kindern zum Lernen von Vorbestimmten Denkmustern der allgemeinen Logik folgend konditionieren kann.
    1. Der Mensch wird auf diese Weise als ein wildes zu zähmendes Tier betrachtet und auch entsprechend behandelt, nur daß es versteckt erfolgt, so daß es von den Eltern, die man als Helfershelfer für diesen Prozess für sie unBewußt eingebunden hat, nicht bemerken wie sie willfährig dieses System fördern.
    2. Wer dies genauer erkenne will sollte sich der gruppendynamischen Prozesse einer von der Außenwelt sich abschottenden Gruppe wie z.B. die der Mormonen oder Mennoniten oder ähnlich vertraut machen.
    3. Abgesonderte Gruppen eigen sich hervorragend dafür, ein sich selbst zur Existenz bringendes, selbst erhaltendes und sich selbst unterdrückendes Bezugssystem in seinen Mechanismen und Funktionsweisen erkennen zu können.
  3. Wenn wir konditionieren im Sinne der Verhaltensforschung als waar annehmen, so bezieht sie sich im nachfolgend verwendeten Sinn auf die Ausbildung von Merkmalen im Verhalten, die sich im Verlauf des Lebens durch Erziehung, Ausbildung, Kultur, Gesetzgebung etc. zur Bildung der Persönlichkeit führen.
    1. Am stark vereinfachten Beispiel einer Münze im Vergleich zum Menschen verdeutliche Ich den Unterschied eine Münze in eine vorbestimmte Form zu prägen und einem Menschen zu einem vorbestimmten Verhalten zu konditionieren.
    2. Die Prägung einer Münze erfolgt gezielt durch Gewalt und wenn man sich die grundlegende Methodik der Erziehung bis hin zur Steuerung eines ganzen Staatsvolkes vergewissert, so unterscheidet sie sich nur unwesentlich, da sie sich beide auf die Grundlagen der allgemeinen Logik beziehen, wie sie z.B. Isaac Newton neu formulierte.
    3. Da es sich um Kraftgesetze handelt, beruht die Kindeserziehung auf der Basis stiller Gewalt bei zugleich zurückgehaltener grober Gewalt, da man die Prügelstrafe zur stillen Gewalt wandeln musste und dies gelang so gut, daß Eltern meinen ihre Kinder in einer Kita, Grundschule und weiterführenden Schulen gut aufgehoben zu wissen.
  4. Ob man eine Münze prägt , ein Tier oder einen Menschen konditioniert, bestehen markante Ähnlichkeiten und bedeutend unterschiedliche Wirkweisen und dennoch wird auf Grund der allgemeinen Logik daran festgehalten, die einen Erzieher dazu bringt in gut-böse zu denken und ein Kind nach gut-böse zu behandeln, es sich auch personifiziert als gut oder böse selbst eines Tages zu empfinden.
    1. Bleibt ein Kind eines Tages auf einer der Seiten hängen, wird es fortan versuchen dauerhaft gut oder böse zu sein und es jeweils sein ganzes Leben lang nicht wirklich können - meist ist dieser Vorgang scheinbar mit Erreichen des 12 Lebensjahr vollzogen.
    2. Konditionierende Erziehungsmethoden erkennt man auch in ihrer Neigung sich schuldig zu fühlen, sobald man den Vorgaben nicht folgt und Demut zu zeigen, daß man sich der im zuteil werdenden Gnade glücklich schätzen dürfe.
    3. Wenn eine Münze geprägt wurde, so behält sie ihre Form auf Grund der Beschaffenheit des Materials bis sie auf Grund physikalischer Prozesse zerfallen wird, soweit sie keinerlei weitere Einwirkungen durch Gewalt oder Abnutzung erfährt.
    4. Wenn ein Mensch konditioniert wurde, so behält er die dadurch eingebrachten Verhaltensmuster nur solange, wie sie von seinem Umfeld eingefordert und gegebenenfalls erzwungen werden.
  5. Der Mensch verliert beobachtbar jegliche Konditionierung, die durch Fremdbestimmung erwirkt wird und insbesondere solche die nicht seiner Natürlichkeit entspricht.
    1. Konditionierung verliert sich mit steigernde Selbstbestimmung, sobald der Mensch selbst nach seinem freiem Willen und Interesse oder erkannter Notwendigkeiten wie auch Vorlieben zu entscheiden beginnt.
    2. Konditionierung erfolgt wie Prägung durch Fremdbestimmung.
  6. Selbstregulation als selbstbestimmte Konditionierung, könnte man als von sich selbst ausgehende nach eigenem freiem Wille auf sich selbst bezogene Bestimmung bezeichnen.
    1. Selbstregulation wird durch Selbstbestimmung aufrechterhalten, während Konditionierung durch Fremdbestimmung durch Zwang, Druck bis zu Gewalt aufgezwungen wird.
    2. Diese Aussagen kann man bei sich selbst sehr leicht auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen und als waar seiend erkennen und für die Zwecke dieses Kontextes annehmen.
  7. Auf Grund des Mangels an Selbstregulation des Individuums zu einem gefolgsamen Kind und später gefolgsamen systemkonformen Staatsbürger besteht die wesentliche Methodik der Erziehung und Ausbildung, wie auch Durchsetzung von Befolgung aus Konditionierung und Veränderung von Verhaltensmustern durch erneute Konditionierung.
    1. Es erfolgt im Grunde die Konditionierung der Selbstkonditionierung zum vorgegebenen Menschenbild hin, daß für die Aufrechterhaltung und Förderung des jeweiligen Systems benötigt wird und dies wird auch in gleicher Weise in z.B. Unternehmen mit Angestellten gemacht.
    2. Diese Methoden sitzen tief im Menschen und System verankert, weil sie man auf Grund der allgemeinen Logik keine Methode entdecken kann, die nicht auf fremdbestimmte Gewaltmechanismen beruhen.
    3. Konditionierung darf man nicht völlig verteufeln, da sie z.B. im Sport und Beruf ein wesentlicher Bestandteil des Training z.B. für den Aufbau an Muskeln, merken von Ablaufmuster und vieles mehr ist.
  8. Auf Seiten eines Menschen besteht von Geburt an bis zum Tod offensichtlich ein Mangel an Wissen, Können und Befolgung sich in einer erwünschten und vorbestimmten Art und Weise zu Denken, zu Handeln und sich zu Verhalten.
    1. Gelehrte und andere haben sich erdacht, auf welcher Grundlage auch immer, wie eine Person zu sein hat und streben danach möglichst alle Mitglieder einer Gruppe entsprechend ihrer Vorstellung auszurichten und dabei sei es erst einmal völlig unbedeutend, ob diese nun im Ganzen oder Detail falsch oder richtig sei.
    2. Man erkennt diese Idee in allen Bestrebungen, die verkünden wir seien alle Eins und gleich, auch wenn wir alle getrennt und unterschiedlich sind, da dies nur scheinbar so sei und folgt man dieser Konditionierung, so bin Ich als Autor mit dem Leser eins, er ist somit der Autor und Ich der Leser zugleich.
    3. Ich danke also für diese Teamarbeit allen Ich’s die alle zugleich auch die Du’s sind, für dieses gemeinschaftliche Werk über den Menschen, vorsorglich falls dies den stimmen würde.
    4. Da derartige auf der allgemeinen Logik beruhenden Lehren viele Mängel aufweisen, kann sich daraus eigentlich nur ergeben, daß auch ihre höchsten propagierten Weisheiten lediglich der Manipulation dienlich sein könnten.
    5. Ein Individuum ist das Unteilbare und kann über Ideen und Gefühle zu einem Ganzen verbunden werden, jedoch geht dies nur über den freien Willen und über Selbstbestimmung, wodurch die Wir-sind-alle-Eins-Bewegungen in ihrer Methodik verraten, da sie genau darauf abzielen, sich ihr freiwillig und selbstbestimmt anzuschließen.
    6. Man kann dies tun, wenn man sich Bewußt bleibt als Individuum einer Gruppe selbstbestimmt angeschlossen hat und sich daher auch selbstbestimmt wieder davon lösen kann.
  9. Eine Münze zeigt ihren Mangel an Prägung durch ihre mangelnde Form der Prägemasse und dem Mangel an Prägemuster auf den drei Seiten, bestehend aus Vorderseite, Rückseite und Rand.
    1. Dieser Mangel ist jedoch kein Mangel der Münze, sondern besteht lediglich in der Betrachtung des Münzmachers, liegt somit nicht ursächlich in der Münze und kann von dieser auch nicht aus sich selbst heraus eingeprägt werden.
  10. Ein Mensch zeigt entsprechend der allgemeinen Logik seinen Mangel an „Prägung“ durch seine mangelnde Form der Persönlichkeit, dem Mangel an Muster im Denken, Handeln und Verhalten, welche ein Mensch sich von sich aus im Gegensatz zur Münze „einprägen“ könnte.
    1. Ein Mensch zeigt entsprechend der Metalogik ein Übermaß an „Prägung“ durch die seine mangelnde Form der Persönlichkeit erwirkt wurde, welches auf Grund mangelhafter allgemeiner Logik zu mangelhaften Mustern im Denken, Handeln und Verhalten führt, welche ein Mensch sich über einen meist gebrochenen freien Willen im Gegensatz zur Münze „einprägte“.
    2. Der Mangel an Selbstregulation durch Erziehung, Ausbildung und Persönlichkeit liegt in der Betrachtung der Eltern, der Gesellschaft und nicht ursächlich im Kind.
  11. Ein gesundes Kind zeichnet sich in einem gesunden Umfeld im Wesentlichen durch Interesse an Wissen, Erfahrung, Erleben und Vergnügen, sowie die Balance von seiner körperlichen Bedürfnisse aus.
    1. Ein Kind „prägt“ sich im wesentlichen selbst durch sein Interesse anhand, wie es seine Interessen verwirklichen und seine körperliche Balance erreichen und aufrechterhalten kann.
    2. Je nach Verlauf der Kindheit und des Lebens erleidet ein Mensch Konditionierung durch andere und wird diese umso mehr akzeptieren und diese sogar für sich und andere verlangen, je tiefer er im Gemüt ist.
  12. Je mehr ein Mensch durch andere konditioniert wird, umso weniger ist er von sich aus in der Lage zur Selbstregulation und dem, was er nach seinem menschlichen Vermögen entsprechend der Natur des Menschen sein könnte.
    1. Da der Mensch von Natur aus ein sehr fähiges Lebewesen ist, kann er durch Konditionierung nahezu jedes beliebige Verhalten „eingeprägt“ bekommen, ohne darüber ein Bewußtsein zu haben, daß dieses Verhalten nicht seiner Natürlichkeit entspricht, sondern dem eines z.B. gezähmten wilden Tieres, wenn diejenigen, die ihn „prägen“ die Betrachtung haben, daß der Mensch ein wildes Tier sei.
    2. Wenn der Mensch überhaupt eine Konditionierung als Kind erhalten sollte, dann wäre es eine zur Selbstregulation, die ihm ermöglicht trotz anders geprägter Menschen, die natürliche Wesensart des Menschen zu kennen, diese erfahren, leben, wie auch für sich erhalten zu können.
    3. Die natürliche Methode ein Kind zu erziehen würde darin bestehen sein Interesse zu nutzen, zu fördern und wenn nicht gegeben zu wecken und dann das Kind zur Selbstregulation zu führen.
    4. Der erste Schritt Interesse zu wecken wird durch Minderung dessen erreicht, daß Desinteresse bewirkt.
    5. Die unnatürliche Methode ein Kind zu erziehen besteht darin, gegen seine Interessen zu arbeiten, diese zu behindern, zu unterdrücken und dann das Kind in Bezug auf eine Verhaltensweise oder ein Verhaltensmuster zu konditionieren.
  13. Zuvor wurde aufgezeigt mehr und mehr aufgezeigt, was der Natur des Menschen entspricht, aus dem sich sein natürliches Verhalten entspricht und ist noch lange nicht vollständig erbracht.
    1. Alles, was der Natur des Menschen in seiner Natürlichkeit und somit seinen Fähigkeiten entspricht, kann ein Kind leicht als Fertigkeiten ausbilden, festigen und wird es im Verlauf des Lebens von sich aus darauf beziehen und jeder Zeit von sich selbst ausgehend weiter ausbauen und verstärken.
  14. Von der Selbstregulation ausgehend kann ein Mensch seine Fähigkeiten und Fertigkeiten im Hinblick auf das Erreichen, Verbessern und Erhalten von Daseinzuständen im Hinblick auf sein Wohlergehen, das anderer und der Natur hin von sich selbst ausgehend selbstbestimmt ausgerichtet werden.
    1. Für diese Ausrichtung muß  die Erziehung und Ausbildung ebenfalls entsprechend ausgelegt und ausgerichtet sein, um den Menschen darin zu helfen ein Mensch entsprechend seiner Natur zu sein.
    2. Eine entsprechende Erziehung und Ausbildung, wie auch menschliche Lebensbedingungen in seinem Umfeld, führen zu Bewußten Lebenseinstellungen entsprechend der Natur des Menschen.
    3. Aus diesen Lebenseinstellungen bilden sich nach den individuellen Interessen des Menschen dessen Lebensstil, Lebenswandel und sein Lebensziel heraus, nach denen er selbstregulierend strebt und seinen Einfluss auf sein Umfeld ausübt.
    4. Es besteht somit ein bedeutender Unterschied zwischen einem unBewußt konditionierte Lebenseinstellungen und tatsächlich Bewußten selbstbestimmten Lebenseinstellungen.
  15. Von Natur aus hat der Mensch kein Interesse an eigenem Verhalten oder dem Verhalten anderer, daß nicht seiner Natur entspricht.
    1. Die Fähigkeiten eines Menschen können durch Konditionierung pervertiert und zu Fertigkeiten ausgebildet werden, die sich gegen die Natur des Menschen richten.
    2. Erst durch Konditionierung kann ein solches scheinbares jedoch pervertiertes Interesse erzeugt werden.
    3. Überall dort, wo wir Menschen finden, die einen unangemessenen Lebensstil, einen unmenschlichen oder fraglichen Lebenswandel haben, finden wir einen Lebensstil und Lebenswandel, wie auch schlechte Lebenseinstellungen, die auf Grund von schlechten Lebensbedingungen und Konditionierung beruhen.
  16. Aus der Selbstregulation heraus ergibt sich unter guten Bedingungen von sich aus ein friedlicher ethischer Mensch der an Freiheit und Wahrheit interessiert ist und entsprechend dieser sein Überleben gestaltet.
    1. Maßgebend ergibt sich aus unmenschlicher Konditionierung und schlechten Bedingungen heraus offenbar all jenes, daß dem Menschen lediglich zu lasten gelegt wird, der Mensch damit zu unrecht beschuldigt wird, es würde seiner Natur entsprechen und dies als häufige Rechtfertigung für die Unterdrückung der Individualität des Menschen genutzt.
    2. Die Natürlichkeit des Menschen ist eher vergleichbar mit Lichtenergie und Dunkelheit ist ihm nicht zu eigen und wie aus dem Licht eine scheinbar dunkle Macht und Absicht entsteht, wird im weiteren Verlauf des Kontext beschrieben und erklärt.