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Werk:Kurzer Leitfaden für Zustand verbessernde Regeln

aus AufEinWort, der freien Forschung

Über diese Seite Werk

Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann 
Schriftstück
25. Februar 2024 n. Chr. erst.  
Ausgabe 01
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Leserschaft: Niemand
veröffentlicht
ungeprüft
V1.01
2024022501 Kurzer Leitfaden für Zustand verbessernde Regeln.pages

Regeln müssen für alle gleichsam gelten, können jedoch nicht allesamt jederzeit für alle gelten, sondern sind mit zu erfüllende Bedingungen wie auch Umstände verknüpft, wobei die Bedingungen grundlegend von allen Betroffenen erfüllbar die Umstände nachvollziehbar sein müssen. Regeln entsprechen zudem weitgehend Gesetzen, wobei Gesetze als durch staatlichem Gesetzgeber festgesetzt verstanden werden.

Das Reg- in Regel ist schließlich dasselbe wie das Reg- in Regierung und entspricht dem lateinischen rex „König, Regent“ während lateinisch lex dem „Gesetz“ entspricht, wobei lex an sich ein leg- ist und leg- dasselbe leg- ist, wie in legen, wie auch in altgriechisch log-, zu Logos „Wort, Vernunft, Rede,…“. rex und lex besagen also die Regentschaft durch das gelegte Wort.

Wer die Regeln zu bestimmen und durchzusetzen vermag wird somit zum König oder Regent der jeweiligen Gemeinschaft mittels seiner Worte. Und wenn Worte der Regeln heute mal so und nächste Woche mal so nach Laune und Gemüt verlauten, allgemeine Regeln für die Herrschaft offenbar nicht zu gelten scheinen, so nennt man dies Willkür bis Tyrannei.

Daher muss man wenn Regeln nachvollziehbar überwachbar einheitlich eindeutig aufstellen und vor allem förderlich und nützlich, dem Wohlergehen des Einzelnen sowie der Gemeinschaft dienlich und verträglich, von allen an sich durchführbar und einhaltbar sein.

Vergleichsweise: Alkohol ab 16 ist regelt die Sache für Kinder und Jugendliche eindeutig, ist außer für Jugendliche unmittelbar unter 16 Jahre ein Graus, ist als ausnahmslose Regel oder Gesetz jedoch falsch, da vglw. das Schankbier mit höchstens 2% Alkoholanteil als Maß in einem Maß, 1 Liter je Tag, also in Maßen nicht ohne Grund Jahrtausende zu den Grundnahrungsmitteln zählte - das früher übliche Schankbier für Jeden  wirkt tatsächlich nährend, gesunden und stärkend auf den Organismuß und das heute gewöhnliche Bier mit über 3,5% Alkohol täglich ist daher ein Zuviel des Guten.

Verbote lenken die Aufmerksamkeit auf das, was man nicht haben will und so bekommt man mehr von dem Verbotenen, während Gebote die Aufmerksamkeit auf das legen, das man haben will und so bekommt man mehr von dem.

Nußaufstrich erst ab 18 frei genießen zu dürfen, macht genausowenig Sinn wie erst Bedingung aufzustellen, erst etwas Herzhaftes dann was Süßes zu genießen, wo doch das vermeintlich gute Herzhafte gerade aufs Herz und Leber schlägt, da ist die Regel Angemessenheit, Gesundes, aufzustellen sinnvoller, schließlich wäre wenn dem Süßen wohl Obst, Rohkost, Gemüse entgegenzusetzen und der Genuß im Geschmack des Genießers, wie das Schöne im Auge des Betrachters liegt - oder?

Vergleicht man eine Zelle mit einem Motor so entspricht grob gesagt Salz den Schmiermitteln sowie Zündung und Zucker dem Sprit, wobei der organische Sprit aus 4 Stoffen besteht, jedoch Ribose 5 Kohlenstoff Atome und nicht 6 hat.

Mangel an Salz oder Zucker löst Hungergefühl nach was Herzhaftem oder Süßem aus,

siehe Blutzucker

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Blutzucker

Wenn Kinder und Jugendliche sich nicht an Regeln halten, so liegt dies meist darin gegründet, daß deren Eltern sich nicht an Regeln halten oder eben Willkür walten lassen.

Dann versuchen Eltern über weitere Regeln die Willkür der Kinder zu beherrschen, die sie durch ihr eigenes Verhallten erst erwirken. Und so versuchen Eltern meist im Kinde das zu lösen, daß mit mit ihnen selbst nicht stimmt. Man bedenke, daß Kinder die Eltern „spiegeln“, daher bedingt das setzen von Regeln das demgemäße gute Vorbild!

Verhalten erwirkt sich aus dem Tetraeder Gemüt, Empfinden, Handeln, Denken im Hinblick auf die Verwirklichung von Zielsetzungen, Einstellungen, Erwartungen, …

Einfache klare Regeln sowie möglichst nur eine Regel für eine Sache, einen Umgang mit Etwas, ein …. sind merkbar und einhaltbar sowie durchsetzbar und für alle gültig nachvollziehbar.

Die Ausnahme von einer Regel entsteht durch das bestehen einer weiteren anderen Regel und ist kein Widerspruch sondern regelt einen besonderen selteneren Umstand oder Bedarf.

Hat man erkennbar richtigere Regeln, sorgen alle für die Einhaltung der Regeln, soweit sich diejenigen, die Regeln aufstellen selbst daran halten, ansonsten erwirkt man Aufstand gegen Regeln.

Damit alles locker und fließend bleibt und nicht starr wird, sollte es möglichst wenige gute förderliche Regeln geben und man kann dazu eine unregelmäßige  Regel zur Ausnahme einer Regel aufstellen.

Was auch immer du in Bezug auf Regeln entscheidest ist dein Ding.

Ich sage an sich lediglich, dass es meiner Erfahrung nach nicht gut ist und nicht zum Guten führt, wie du dies gemäß deiner Aussagen zu Regeln bisher gehandhabt hast.

Das -el in Gabel erwirkt die Gabe, geben, in Hebel das Heben, heben, in Regel das Regen, sich regen jeweils von Jemand oder Etwas, so wie vergleichsweise die Gabel oder ein Hebel seinen besonderen Zweck erfüllt, Nutzen und Anwendungsfall hat,  somit hilfreich ist, so steht es auch um Regeln, allesamt Hilfsmittel die geeignete und angemessen zu sein auszugestalten sind und dienen an sich der Selbstbeherrschung, Selbstregelung im Hinblick auf die jeweilige Gemeinschaft deren Mitglieder aus sich heraus und Bedarf nur der übergeordneten Beherrschung und Regelung bei schädlicher Nichtbefolgung, in Notlagen oder bei Gefahr.

Eine Regel besagt also grundlegend warum sich was, wo, wann, wie regen kann, darf, soll und oder muß um einen Daseinzustand herbeizuführen der gebraucht wird und wünschenswert für die daran Beteiligten und davon Betroffenen ist, jedoch auch der Notwendigkeit halber oder der Gemüter nach mal unerwünscht sein, jedoch sicherlich weiterhin gebraucht wird.

Ein Wechseln der Regeln fördert deren Einhaltung, vergleichsweise daß in der Woche andere Regeln als am Wochenende gelten.

Eine kurzzeitige Ausnahme oder Aussetzung einer Regel erwirkt sich aus der Regel das besondere Umstände wie vergleichsweise Mangel, Bedarf, wie auch Notlage oder Gefahr besondere Maßgaben aufgrund von Maßnahmen erfordern.

Regel bestimmen warum sich wann, wo, wie regt, sind daher ein Anderes als Gebote oder Verbote, da Verbote jegliches Regen als unzulässig bestimmen, wobei sich Verbote aus Geboten ergeben sollten, somit man nichts verbietet, sondern benennt daß sich gebietet, somit erlaubt ist, dem Gesetz nach folgerichtiger, daß man von dem mehr bekommt, auf das man die Aufmerksamkeit zu legen bestimmt, man daher zu benennen hat, daß sein, getan, gehabt, werden und daher auch gekonnt soll.

Eins muß klar sein, daß das Fehlverhalten der Kinder und Jugendlichen wie auch später infolge das als Erwachsene, die Antwort auf deren kulturell bedingten Fehlerziehung ist und manchen Eltern gelingt es dennoch besser und manchen weniger gut, dies zu überwinden, doch immer zeigt sich besonders in der Jungendzeit der Kinder, wie erfolgreich die Erziehung zu deren selbstständigen Eigenregentschaft gediegen ist, also zum gedeihen gebracht und erzogen wurde.

Daher besteht der Ansatz die Zustände zu verbessern darin, zuerst die Eltern in Ordnung zu bringen und sich außer in Notlagen und Gefahr erst dann um die Kinder und Jugendliche zu kümmern, wenn das zu Kümmernde auch bei den Eltern in Ordnung gebracht wurde, sodaß man nur das bei Kindern und Jugendlichen in Ordnung zu bringen hat, das tatsächlich von ihnen ausgeht und nicht aufgrund des Fehlverhalten der Eltern und Erzieher infolge in Erscheinung tritt.

Vereinfacht gesagt beruht 80% des Fehlverhalten der Kinder bis zum 12 Jahr auf kulturell bedingte Fehlerziehung, sowie Unkenntniß der Erzieher, wie auch der Lebensumstände und dem Lebensumfeld. Ab dem 12 Jahr, ohne dies allzusehr so genau auf das Jahr zu bestimmen, kehrt sich dies um, oder verschlimmert sich. Die Kinder und Jugendliche „in Ordnung“ bringen zu wollen, ohne sich zuvor zugleich „in Ordnung“ zu bringen verschärft dies nur. Es gibt kein gut oder richtig dabei, es gibt ein beständiges mögliches guter und richtiger!

Wenn Kinder sich nicht an Regeln oder Gebote halten, dann haben sich also Eltern nicht an Regeln und Gebote gehalten. Wenn man dies nun zum Bessern ändern will und angemessene geeignete Regeln im Hinblick auf das Erwirken und Erhalten gute Daseinzustände aufstellt, sich als Eltern daran fortan hält, jedoch die Kinder bis Jugendlichen dem nun nicht befolgend folgen, so beauftragt man denjenigen, der sich nicht daran hält eine bessere Regel für alle zu erfinden, doch fordert ein sich solange daran zu halten, bis er diese erfunden hat und nachweisen kann, daß diese besser ist als die bis dahin geltende Regel.

Es ist grundlegend wirksamer die Regeln durch diejenigen aufstellen zu lassen, die sie einhalten und ausüben sollen, – viel Erfolg dabei.

Dies als kurzer Leitfaden für bessere Regeln im Hinblick auf sich beständig verbessernde Zustände.