Nach dem Warum? Fragen oder nicht?
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Gesinnung – das gute Schicksal der Menschheit
Sich ein Schicksal bestimmen
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Schriftstück
8. August 2020 n. Chr. erst.
Ausgabe 01
Ausgabe 01
Leserschaft: Niemand
überarbeitet
ungeprüft
↑ Mangel an hohen Bewußtseinsstufen um Mensch zu sein
→ Nach dem Warum? Fragen oder nicht?
↓ Wenn Stress aufkommt
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- Die Frage nach dem Warum? jemand dieses oder jenes sei, tue oder habe führt meist bei Erwachsenen zu Rechtfertigungen, wenn die Frage an die Person in Bezug auf ihr Dasein gerichtet ist.
- Richtet sich die Frage im z.B. Geschäftlichen auf einen Sachbezug so wird die Antwort ein Sachbezug sein und rechtfertigt z.B. die Abfolge oder Maßnahmen eines Vorgangs.
- Je mehr sich eine Frage direkt auf das Denken, Handeln und Verhalten bezieht, somit ein Subjekt anstelle eines Objektes betrifft, umso mehr kann die Frage von dem Individuum nicht korrekt beantwortet werden, sie somit kaum eine wahre Ursache benennen.
- Man kann also Fragen „Warum ist die Türe noch auf.“ und wird als Begründung eine Antwort wie z.B. „ich muß noch etwas herausbringen.“ erhalten, auch wenn er es einfach vergessen hatte sie zu schließen, es jedoch auf Grund bestehender Beziehungsprobleme nicht sagen will und nach meinem Wissen als Coach es durchaus wahrscheinlich ist, daß er die Tür auf Grund bestehender Beziehungsprobleme offen lies.
- An Problemstellungen gebundene Aufmerksamkeit erhöht die Fehlerrate erheblich, da man dadurch im Bewußtsein und in seiner Intelligenz geschwächt wird.
- Alle Fragen die eine Person zum Schauen nach außen bringt sind ungefährlich und können frei gestellt werden - die Person extrovertiert.
- Fragt man jedoch „Warum lässt Du die Türe immer auf.“ lenkt man mit dem „du“ und „immer“ die Aufmerksamkeit von Außen dem objektiven, nach Innen dem subjektiven und bewirkt dadurch, daß die Person introvertiert.
- Beim Extrovertieren schaut die Person nach äußerlichen Ursachen und beim Introvertieren nach Inneren Ursachen.
- Innere Ursachen befinden sich in einem sich beständig wandelnden Labyrinth und sind ohne eine führende Methodik als leitenden Faden nicht durchdringbar und die Person kann sich darin verlieren, was sich z.B. durch Depression bis Burn-Out bemerkbar macht.
- Stellt man jedoch die Frage „Darf Ich die Tür zumachen, oder brauchst Du sie noch offen?“ so erhält man ein „Ja, kannste schließen. - Danke“
- Der eine Partner erfüllt den Mangel des anderen und umgekehrt und so steigert sich ihr Gemüt und festigt sich die Beziehung.
- Man muß nicht jede mögliche Frage stellen und für alles eine Antwort erhalten, insbesondere dann nicht, wenn es um die Ursachen für zwischenmenschliche Probleme geht und man noch in der allgemeinen Logik denkt, denn es ist die Logik der Spaltung und damit die Logik der Trennung und Scheidung.
- Der Mensch befindet sich in der Regel in einem Bewußtseinszustand , in dem in sein eigenes Denken, Handeln und Verhalten unBewußt ist.
- Damit eine Person eine direkt an ihre Wesenheit oder ihre Persönlichkeit gerichtete Frage beantworten kann, müsste sie über ein hohes SelbstBewußtsein verfügen, ein sich über sich selbst Bewußt zu sein, sich selbst reflektieren und beobachten und auch dies analysieren können.
- Je tiefer der Daseinzustand umso mehr hat eine Person unBewußt Furcht davor jemanden nicht zu genügen, jemandem nicht gerecht zu werden, Furcht davor, daß mit ihr etwas nicht stimmen würde und sie daher Nachteile für sich befürchtet.
- Wenn man eine Frage nach einem Warum? stellen muss, dann immer erst dann, wenn die Situation vorbei ist, man im Gemüt wieder oben ist und die Person somit sich in einem höheren Bewußtseinszustand befindet und besser schauen kann.
- Es gibt viele Methoden, durch die einem andere sagen, welche Stärken und Schwächen man habe, was man verändern solle etc. Dem mag alles so sein, jedoch kann eine Person nur das als Problemstellung angehen, was ihr selbst Bewußt geworden ist.
- In Streitgesprächen wird oft gesagt, Du hast dies getan, ja weil Du jenes getan hast etc.
- Wenn man hier auf das Warum? geht würde man unweigerlich über die Kausalkette von der Gegenwart bis hin als Materialist zum angeblichen Urknall als Ursache landen und als Gläubiger zu seinem Gott oder einen der Götter seines Glaubens gelangen.
- Für die Beantwortung solcher Fragen benötigt man eine Fragetechnik und Methode, die ein Introvertieren ausschließt oder in der Lage ist wieder zur Extroversion zu wandeln.
- Allgemein gilt daß es oft pragmatischer ist danach zu fragen, was jemand ist, tut oder hat.
- In dann herausfinden lässt was er sein, tun oder haben sollte und wie er dort hingelangt.
- Im Coaching frage Ich was, wie, wann und wo geschehen ist oder löse durch Fragen aus, daß der Coachee beantwortet was, wann, wo geschehen ist, jedoch nicht nach dem Warum?.
- Es gibt immer auch ein Warum? im Subjektiven. In 14 Jahren Coaching hat mir noch nie ein Klient oder Coachee die wahre Ursache für eine Schwierigkeit, eine Problemstellung, eine Sorge etc. benennen können. wäre dem so, hätten sie dies selbst auflösen können.
- Als coach halte Ich den Coachee davon ab mir zu erklären, warum er was getan hat und leite ihn dazu an, mir nur zu sagen was er wann, wo und wie getan hat - schließlich hat er getan was er tat, ohne zu wissen was er tat und kann daher kein wahres Warum benennen.
- Das wahre Warum kommt durch geeignete Fragetechniken, wie von selbst ans Licht, ohne nach ihm gefragt zu haben, wenn sie anhand der Metalogik entwickelt wurden.
- Beziehungen können sehr leicht an der Nachfrage zu einem Warum? zerbrechen, soweit sie nicht in einem Bewußtseinszustand oberhalb von Schuld und Strafe aufgestiegen sind, damit oberhalb der allgemeinen Logik sich auf der Ebene der Metalogik befinden.
- Dies hier als zusätzliche Anmerkung in Bezug auf Warum, sodaß man nach Erkenntnissen aus diesem Text nicht andere nach Ursachen befragt, für die sie keine Antworten geben kann.
- Die einfachste Strategie besteht darin
- als erstes Übereinstimmung darüber zu erzielen was ist - es als das was Ist zu setzen,
- zweitens Übereinstimmung dahingehend erzielt was sein sollte - es als das Soll zu setzen.
- Als drittes Übereinstimmung darin zu erzielen, wie man von Ist zu Soll gelangt.
- Dies ist eine Methode der allgemeinen Logik, funktioniert recht gut mit Leuten, die auf der allgemeinen Logik noch festhängen, da es ihrem Denkmuster entspricht und keine Vorkenntnisse benötigt.
- Diese Methode übergeht die wahren Ursachen, verbessert jedoch schnell einen Daseinzustand, der eines Tages wieder als schlecht erneut aufkommen wird, da man den Mangel nicht erkannt und behoben hat und daher darf man auch nicht direkt nach einem Warum? fragen, wenn man sich nicht laufend Rechtfertigungen anhören will.
- Die Natur ist offenbar so gestrickt, daß ein zu lösendes Problem mit den vorhandenen Mittel gelöst werden könnte.
- Dies entspringt ebenfalls der Beobachtung der Fälle im Coaching durch die sich belegen lässt, daß der Mensch höchstwahrscheinlich immer genau mit den Problemen konfrontiert wird die im Grunde seinem Bewußtsein, seinen Möglichkeiten und Potentialen entsprechen, er jedoch auf Grund der allgemeinen Logik daran gehindert wird, diese nutzen zu können.
- Folgt ein Coachee oder Klient einer Metalogik-Fragetechnik findet erkennt er selbst sein Verhaltensmuster und alle deren Schritte in der richtigen Abfolge, erkennt darin den Schritt der Abfolge in dem ein Mangel besteht, erkennt die eigentliche Problemstellung im Phänomen, findet dann auch das Warum?, setzt sich ein wünschenswertes Ziel und entwickelt einen Lösungsweg, wie er dieses Zile erreicht und setzt den Lösungsweg um und das Phänomen verschwindet, ohne direkt auf das Phänomen etwas unternommen zu haben.
- Erst nach der Lösung hat sich sein Bewußtseinszustand von dem vorangegangene Problem erholt und daraufhin wird ihm erst ein weiteres noch zu lösendes Phänomen wie von selbst Bewußt.
- Nun ist er im Vermögen soweit angestiegen, daß er ein höheres Phänomen angehen kann und sich auch in einem Daseinzustand befindet, durch den er über die Möglichkeiten und Potentiale verfügen kann, die er für diese Lösung benötigt.
- Daher darf man nur die Phänomene oder Probleme angehen, die einem Mensch selbst Bewußt wurden.
- Die Menschen erkennen in Situationen jedoch meist nur ein Phänomen und verwechseln es mit einem Problem oder einer Ursache.
- Daher ist jegliches Forschen nach einem persönlichen Warum mit großer Vorsicht anzugehen.
- Die Wahrscheinlichkeit die richtige Ursache zu finden liegt bei unter 1%. bringt man eine Person jedoch im Bewußtseinszustand nach oben, so erkennt sie ein Phänomen als Phänomen, ein Problem darin als Problem und eine Ursache darin als Ursache und wartet auch mit einer angemessenen Lösung auf.
- Dies bezieht sich auf Sorgen, Schwierigkeiten, Krankheit, Gefahren, Probleme in Bezug auf sich selbst und//oder andere.
- In Bezug auf physikalische Problemstellungen, wie ein platter Reifen, kommt der Mensch ganz gut auf der Basis der allgemeinen Logik zurecht, scheitert jedoch unmittelbar, wenn er diese auf zwischenmenschliche Problemstellungen anzuwenden sucht.
- Dort, wo Problemstellungen sich nicht auflösen, oder sie nicht als solche erkannt werden besteht meist ein Mangel an Bewußtsein in Kombination mit einem Mangel an höherer Logik - der Metalogik.
- Dies ist jedoch Thema des Artikels „Über Wissen, Weisheit, Wahrheit und Bewußtsein“.
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