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Werk:Nicolai de Cusa Opera omnia 19,3

aus AufEinWort, der freien Forschung

Nikolaus von Kues

Sermones IV (1455–1463) Fasciculus 3

Sermones CCXXXII-CCXLV.

Ediderunt Walter Andreas Euler et Harald Schwaetzer

Beschreibung

Im Faszikel XIX,3 mit den Sermones CCXXII bis CCXLV aus dem Jahre 1456 finden sich einige Predigten, die von besonderer Bedeutung innerhalb des Werkes des Cusanus sind. In Sermo CCXXXV unternimmt Cusanus vor dem Hintergrund des ps.-dionysischen Ternars »essentia - virtus - operatio« eine Rehabilitierung der (verurteilten) Eucharistielehre Meister Eckharts. Sermo CCXXXIX gibt mit der Formel »Sis hoc quod vis« eine beachtenswerte Beschreibung des Menschen als eines Wesens, welches - qua Legitimation Gottes und immer in Rücksicht auf ihn, also als »imago Dei« - sich selbst gestaltet. Der folgende Sermo CCXL enthält im ersten Teil zeitgeschichtlich aufschlußreiche Äußerungen über die Schlacht bei Belgrad (22.7.1456); der zweite Teil befasst sich mit einer spirituellen Theologie des Gebetes. Im bekannten Sermo de pulchritudine CCLXIII entwickelt Cusanus nach einer Darstellung der Lehre des Ps.-Dionysius, die im Rückgriff auf Albertus Magnus vorgetragen wird, seine Lehre vom »iudicium pulchri«. Durch die Dichte der Themen, die Vielseitigkeit der Darstellung und die Eigenständigkeit gegenüber dem philosophischen Werk bietet aber darüber hinaus gerade dieser Faszikel einen besonderen Querschnitt durch das Œuvre des Cusanus.

Bibliographische Angaben

Preis 98,00 €
Einband Interimsbroschur
ISBN 978-3-7873-1605-2
Sprache Lateinisch
Umfang Seiten 179–278 + 4
Erscheinungsjahr 2002
Reihe Nicolai de Cusa Opera omnia 19,3
Autor/in Nikolaus von Kues
Herausgeber/in Walter Andreas Euler Harald Schwaetzer
Hersteller nach GPSR Felix Meiner Verlag GmbH

Richardstraße 47

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