Regelkreise menschlichen Daseins
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Daseinzustände und deren Urgründe
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Schriftstück
19. Februar 2021 n. Chr. erst.
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(1) Betrachtungen als Wahrheit verkaufen
(1.1) Bei jeder Gelegenheit verlangen die Menschen nach Wahrheit oder verkünden diese, beklagen die Unwahrheit und Untreue zur Wahrheit und so ließt man "Die Wahrheit über dies und das" und die Wahrheit der Gelehrten findet sich in ihren Bestimmungen als Wortbegriffe und Sätze als Aussagen über Ein Dasein bis hin über alles Dasein oder Nichtsein wieder. Nach meinem Eindruck ist eine Wahrheit umso mehr unwahr, je mehr sie von den Wahrheitsverkündern als absolut herausgeschrieen und erzwungen wird, da alle Wahrheit eines Menschen von seiner Natur aus her meist zugleich eine persönliche individuelle Betrachtung ist.
(1.1.1) Betrachtungen beruhen auf Beobachtungen und Wahrnehmungen im Dasein außerhalb undoder innerlich von sich. Zum einen im Erfahrungsraum des Daseins oder im Erfahrungsraum der eigenen Überlegungen und Gedanken. Das Denken erfolgt in einer Geschwindigkeit und unter Einwirkungen, die den Menschen meist nicht bewußt sind, uns so zieht man dem, was man beobachtet eine "Tracht über" und sieht es dann mit dieser Tracht als Wahrheit an, wobei die Tracht aus Abneigungen oder Vorlieben, aus Meinungen und Sichtweisen bestehen kann. Tatsächlich sind die meisten Menschen nicht in einem Daseinzustand wirklich beobachten zu können und das zu sehen, daß ist und nicht zugleich dem was ist, etwas hinzuzufügen oder es zu wandeln. Beobachtung sieht was ist, Betrachtung sieht über den Verstand, bezieht Denken mit ein.
(1.1.2) Als Coach führe ich Übungen mit meinen Coachee oder Klienten aus, in dem sie etwas Beobachten und mir berichten, was sie beobachtet haben. Meist stelle ich ihnen einen Gegenstand oder ein Bild in einer Entfernung auf, daß sie es nicht nehmen können. Ich lasse sie mir solange wiederholt berichten, bis sie mir nur noch das sagen, was sie wirklich sehen und dem nichts mehr hinzufügen, was nicht da ist, was sie als da seiend interpretieren, was wahrscheinlich da ist genannt wird, jedoch nicht gesehen wird. Erst dann begreifen sie den Unterschied zwischen Betrachtung und Beobachtung und erst dann begreifen sie, wie sie die Wahrheit dessen, was tatsächlich ist durch dem wandeln, was sie meinen was, wie und warum oder möglicherweise da ist.
(1.2) Wahrheit bildet sich aus Möglichkeit, Wirklichkeit und Tatsächlichkeit heraus und kann nicht mehr Wahrheitsgüte haben, als das, was ein Mensch vernehmen konnte und auch vernommen hat. Viele sprechen daher Wahrheiten aus, die lediglich Betrachtungen sind und bieten sie entsprechend ihrer Motive zum Kauf an, wie ein Händler seine Ware.
(1.3) Alle von mir nachfolgend beschriebenen und so weit es an dieser Stelle möglich ist, erklärten Regelkreise und Abfolgen sind von Natur bei jedem Lebewesen entsprechend seiner Entwicklungsstufe und Evolution anteilig mehr oder weniger stark ausgebildet und ausgeprägt vorhanden. Je höher das Lebewesen als Gattung und Art ist, umso mehr sind sie vorhanden. Sie sind alle von Natur aus gegeben und für ein Leben in der freien Natur ausgelegt und haben die Entstehung der Natur und das menschliche Dasein erst ermöglicht, da sie auf maximales Überleben der jeweiligen Gattung und Art ausgelegt sind.
(1.3.1) Sie kehrten sich an dem Tag ins Gegenteil für die Menschheit und die Natur, als der erste Mensch und in Folge immer wieder hinging, sich im Dasein aufgrund von Täuschung in der Wahrnehmung oder Selbsttäuschung irrte, über das Dasein etwas annahm, daß nicht ist undoder sich durch Täuschung anderer einen Vorteil erhoffte und ihm dies auch gelang. Dies steigerte sich mit der Entstehung der Zivilisationen und ist die allgegenwärtige Problemstellung, der sich die Menschheit selbst ausgesetzt hat und zu all dem Übel auf Erden als Ursprung zu finden ist – unbewußte bis absichtliche Täuschung über das Dasein an sich. Der fortschreitende Verfall kann umgekehrt werden und die Umkehr beginnt bei einem selbst, da man sich selbst der beste Erlöser ist.
(2) Wirkweise von Gemüt und Emotion auf das Denken
(2.1) Das was ein Mensch neu vernimmt, gelangt über seinen Verstand ins Bewußtsein und der Verstand setzt es in Beziehung zu allem, was gegenwärtig im Bewußtsein enthalten ist. Zugleich regt das vernommene je nach Wissen, Kenntnissen, Informationen wie auch Erfahrungen und Erlebnisse in seinem Unbewußtsein und bereits aus ihm heraus angeregte Erinnerungen im Vorbewußtsein erneut an. Je nach Stärke der Anregung gelangen so "Erinnerungspakete" aus dem Unbewußtsein ins Vorbewußtsein und von dort aus ins Bewußten und wiederum werden sie zu den bereits vorhandenen Bewußtseinsinhalten in Beziehung gesetzt, können andere verändern, verstärken oder verdrängen.
(2.1.1) In dem was man als "Geschehnißpakete" über Wahrnehmung neu vernimmt und dem, was als Erinnerungspakete aufsteigt und dem was als "Gedankenpakete" im Bewußtsein gelangt und sich als Bewußtseinspakete, mit denen man dann denkt und Schlußfolgert, sind jeweils Emotionen verbunden. Die Emotionen jeder dieser Pakete beeinflussen sich gegenseitig und es bildet sich aus ihnen die Emotion heraus, die man dann nach außen zeigt.
(2.2) Diese sich herausbildende Emotion steht in einem direkten Bezug zum jeweiligen Gemüt, welches die dauerhafte "Grundemotion" eines Menschen ist. Das Gemüt kann höher, gleich oder niedriger sein, als sich diejenige, die sich über den Weg von Unbewußtsein, Vorbewußtsein und Bewußtsein herausgebildet hat und hat die Eigenschaft wie ein Gummiband im Bezug auf die gegenwärtige Emotion zu wirken.
(2.1.1) Eine niedrige Emotion wird durch ein hohes Gemüt nach oben hin angezogen. Sind Emotion und Gemüt gleich verstärkt sich diese. Ist die Emotion hoch, wird sie durch ein niedriges Gemüt nach unten gezogen. Je weiter die Abstände zueinander sind, umso stärker und schneller tritt die Wirkung ein und dies kann man in der Erscheinung beobachten, daß jemand bei einer schlechten Nachricht weit nach unten sackt und dort lange verweilt, wenn es seinem tiefen Gemüt entspricht, in einem anderen Fall jemand schnell nach oben in seiner Stimmung gelangt, jedoch auch bald wieder absackt, jemand es sich nicht sehr zu Herzen nimmt und schnell wieder hochkommt und so weiter.
(2.3) Die Schwankungen von Gemüt und Emotion wirken sich immer auch entsprechend auf die Wahrnehmung, sowie auf die Bewußtseinsinhalte aus. Je tiefer das Gemüt in Wechselwirkung zur Emotion ist, umso mehr mindert es die Wahrheitsgüte der Wahrnehmung, des Vernommenen, dessen was sich im Bewußtsein herausbildet, da die sich die aus der Wechselwirkung ergebende gegenwärtige Emotion zugleich die Aufmerksamkeit auf die Bewußtseinsinhalte des Vernommenen richtet, und so das verstärkt, daß scheinbar von Bedeutung, Dringlichkeit und Wichtigkeit ist. Dieses wird alles wiederum von den Grundlegenden Gewißheiten, daraus abgeleiteten Einstellungen, von diesen entwickelten Meinungen und unbewußten Motiven, Zielen und Zielsetzungen ausreguliert und auch bewußt gesteuert.
(2.4) Gemüt und Emotion wirken zugleich unmittelbar aus dem Unbewußtsein und Vorbewußtsein am Verstand und damit Bewußtsein vorbei auf den Körper ein um werden wiederum als Gefühle und Empfindungen wahrgenommen und wirken rückwirkend wiederum regulierend, können eine Emotion entsprechend der Wirkweise der Hormone und Neurotransmitter Emotionen aufschaukeln, anhaltend lassen oder beruhigen.
(2.5) Dies erfolgt alles entsprechen der jeweiligen Regelkreise mehr oder weniger schnell zugleich, wobei der Körper dem Denken nachläuft, da der Körper auf elektro-chemischer Grundlage seine Wirkungen zur Regelung und Steuerung ausübt, während Denken in einer für die Person eigenen Geschwindigkeit und nicht auf elektro-chemischer Grundlage erfolgt, da Denken nicht über das Gehirn eines Menschen stattfindet. Für das, was ein Mensch im Denken leisten kann, sind elektro-chemische Verfahren einfach viel zu langsam und alle Behauptungen der Hirnforscher und Neurowissenschaftler, daß dem so sei, beruhen auf Annahmen und deren Täuschungen.
(2.5.1) Der Einfluß des Körpers auf das Denken beschränkt sich maßgebend darauf, daß er in der Lage ist, die Aufmerksamkeit an sich zu binden und so das mögliche Denkausmaß und auch die Denkgeschwindigkeit ausbremsen und auch zum Aussetzen bringen kann. Der Körperliche Daseinzustand als Güte der Gesundheit hat daher einen erheblichen Einfluß auf das Denkvermögen und stellt für das Denkvermögen eine immer stärkere Bremse dar, je tiefer man im Gemüt und Gesundheit gelangt. Der Körper hat entsprechend seines Gesundheitszustand somit ein Körpergemüt, welcher regulierend zum sozusagen Bewußtseinsgemüt steht.
(2.5.1) So wie der Körper in Wechselwirkung zum Unbewußtsein, Vorbewußtsein und Bewußtsein steht, so wirkt das Lebensumfeld und all das Geschehen in ihm auf Körperzustand und Bewußtseinszustand aus, ist ebenso in der Lage Aufmerksamkeit zu binden, zu lenken oder freizugeben und das Denkvermögen im Guten, wie auch im Schlechten hin zu beeinflussen. Das Lebensumfeld hat selbst in sich ein grundlegendes Gemüt, saß man an der Ausgestalt und den Zustand einer Wohnung, einem Wohngebiet, jeweils bis hin zum Volksgemüt und Regierungsgemüt bestimmen kann, wobei das Tagesgeschehen jeweils sich wie eine Emotion verhält.
(3) Gesamtdaseinszustand reguliert das Wahrheitsvermögen
(3.1) Aus all dem bildet sich der Gesamtdaseinszustand heraus und dieser bestimmt letztlich das Wahrheitsvermögen eines Menschen, zum einen darin, was ihm bewußt wird, werden kann, worauf er seine Aufmerksamkeit lenkt oder gelenkt wird, sein Denkvermögen und Denkgeschwindigkeit und daher auch was er als Wahrheit ermittelt, mit was er übereinstimmen kann, wird oder will. Aus all dem ergibt sich dann die Güte der Wahrheit, die ein Mensch für sich bestimmt, die er bereit ist von anderen anzunehmen – die eigene Wahrheitsgüte.
(3.1.1) Zugleich bildet sich aus all dem die Tugendhaltung eines Menschen, wobei diese dessen Gesinnung beinhaltet und zum Ausdruck bringt. Die Gesinnung steht näher an den Motiven, ist einem nicht bis wenig selbst bewußt, der Verstand näher an Zielen und Zielsetzungen und daher sind sie einem bewußter. Die Gesinnung bestimmt was wahr sein und was verwirklicht werden soll.
(3.2) Aus all dem ergibt sich dann das Empfinden, Fühlen, Denken, Schlußfolgern, Entscheiden, Handeln und Verhalten eines Menschen und je höher der Gesamtdaseinszustand ist umso mehr besteht die Neigung für sich selbst, andere und die Natur förderlich zu sein, auf der Grundlage von Wahrheit und Gutem höherer Güte in Bezug auf Möglichkeit Wirklichkeit und Tatsächlichkeit zu Leben und zu Wirken.
(3.2.1) Je niedriger der Gesamtdaseinszustand ist, umso mehr wird sich der Mensch gegen sich selbst, andere und der Natur richten, während er entsprechend dem absinkenden Wahrheitsvermögen, dem Ansteigen von Täuschung und Irrtum selbst der Überzeugung ist, daß er richtig liegt, das was er erwirkt oder bewirkt gerechtfertigt sei oder es keine Auswirkungen habe, die es jedoch hat. Er löst dies mit dem Absenken seines Gesamtdaseinszustand durch einen Anstieg des Verdrängens und Bekämpfen der Wahrheit, soweit sie seine Motive und Zielsetzungen gefährden könnten.
(3.2.2) Jemand der auf einem hohen Gesamtdaseinszustand lebt und wirkt richtet sich nach der für ihn ermittelbaren höchsten Wahrheitsgüte, da er weiß, daß an ihr entsprechend auch das höchste Vermögen an Wohlergehen für sich selbst, andere und der Natur gebunden ist. Was ist also die Wahrheit, die ein Mensch zum besten gibt? Ist es nicht mehr als ein Spiegelbild seiner Gesinnung entsprechend seines Gesamtdaseinszustand?
(3.2.3) Bei all dem ist zu beachten, daß dies sich alles wie von selbst reguliert, je tiefer ein Mensch im Gesamtdaseinszustand gerät und ab einen dem Gemüt oder der Emotion der gut-böse-Denkweise folgend, wie von selbst nach unten hin reguliert. Des Weitern ist zu beachten daß die auf jedes Thema, jede Person, jedes Dasein, jeden Gegenstand, jedes Wissensgebiet, gegenüber Gruppen, Tiere, Pflanzen und so weiter als Eigenheit in Erscheinung tritt, jemand also in Bezug auf etwas oder jemand hochgestimmt sein kann, ihn es hochzieht und begeistert und etwas anderem oder jemand anderen von ihm keine Beachtung erhält, oder keine wesentlichen Einfluß auf ihn ausübt und er gegenüber anderen oder jemand wiederum tief voreingestellt ist und es ihn runterzieht.
(3.3) Der jeweilige Gesamtdaseinszustand reguliert das Wahrheitsvermögen und dies wandelt sich auch noch je nach dem mit was oder wem er zu tun hat. Der Mensch hat dennoch ein natürliches Vermögen die Wahrheitsgüte soweit zu ermitteln, daß sie einer gute Annäherung an das Dasein bietet, jedoch wird dies weitestgehend durch das Schulsystem behindert und das Wahrheitsvermögen eines Menschen durch Lerninhalte wie auch Begriffe mit verfälschten Inhalten deutlich geschwächt.
(4) Wahrheiten und Absichten als Persönlichkeit entsprechend der Gesinnung, Gemüt und Emotion
(4.1) Dies alles bringt der Mensch dann als Persönlichkeit im Leben zum Ausdruck und er versucht die Persönlichkeit zu werden, zu sein und darzustellen, die ihm am ehesten geeignet erscheint, seine Motive, Ziele, entsprechend seiner Gewißheiten, Einstellungen, Meinungen und herausgebildeten Zielsetzungen zu verwirklichen. Wie sehr kann man also einem Menschen als Persönlichkeit darin vertrauen gute Absichten in Bezug auf sich selbst, auf andere gegenüber einem selbst und der Natur zu haben?
(4.2) Aufgrund meiner Erfahrung als Coach kann ich andere Menschen sehr schnell in ihrem gegenwärtigen Gesamtdaseinszustand einschätzen, auch wenn ich nicht deren Lebensgeschichte und genauen gegenwärtigen Lebensumstände kenne, die sich zudem täglich mehr oder weniger wandeln können und daher eine Persönlichkeit entsprechend in seiner Erscheinung schwankt, mit auf und ab geht und dies umso mehr der Fall ist, je niedriger sein Gemüt ist. Das Gemüt und die gegenwärtige Emotion sind für mich jeweils die ersten kennzeichnenden Merkmale in Bezug auf seinen Gesamtdaseinszustand, da sie sich in seinem gesamten Dasein allgegenwärtig zum Ausdruck bringen, seine Gesinnung sich selbst, mir, anderen oder Natur gegenüber jedoch für ihn meist unbewußt umso mehr vortäuscht, je tiefer er ist.
(4.2.1) Die nächsten augenscheinlichen kennzeichnenden Merkmale sind für mich das, was eine Persönlichkeit durch Gestik, Mimik, seinem Gesichtsausdruck und Aussehen, seine Art zu reden, Trägheit und Geschwindigkeit und Gesundheit seines Körpers, Geschwindigkeit im Reden, wie schnell jemand auf Fragen antwortet und ob oder inwieweit er diese Fragen wirklich beantwortet oder ausweicht. Aus dem allem ergibt sich die Erscheinung wie offen, verschlossen oder versteckt jemand gegenwärtig einem gegenüber eingestellt ist und somit kann ich auch einschätzen, was von ihm ausgehen könnte und auch schon vorhersehen, wie er auf was durch Denken, Handeln und Verhalten antworten wird.
(4.2.2) Dies gelingt mir umso besser, je höher ich selbst im Gemüt und der gegenwärtigen Emotion bin und daher arbeite ich beständig darauf hin höher zu kommen und zu sein, als andere und achte auf meine Emotion. Jede Stufe eines Gemüt und entsprechend die der gegenwärtigen Emotion, die zusammen die Stimmung eines Menschen bewirken, haben einen erheblichen Einfluß darauf, wie man etwas wahrnimmt, sieht, einschätzt und zu welcher Schlußfolgerung und Entscheidung man gelangen wird und daher treffe ich in Bezug auf mich selbst und andere keine bedeutenden Entscheidungen, lasse mich nicht drängen oder von scheinbaren Wichtigkeiten leiten, wenn ich merke, daß ich zu tief bin.
(4.2.3) Ich warte dann ab, bis die schlechte Emotion sich gelegt hat oder wirke ihr entgegen indem ich etwas arbeite, etwas tue, das mir gut tut, worüber ich mich freuen kann und widme mich erst aus einer höheren Emotion heraus wieder dem, was mich belastet hat. So bin ich in der Lage höhere Wahrheitsgüten zu bestimmen und bessere Lösungen für Problemstellungen zu finden und gehe dann auch besser mit anderen um da mein Wohlwollen ihnen gegenüber, wie auch mein Begehren an ihren Wohlergehen angestiegen ist.
(4.3) Die zuvor beschriebenen Bedingungen und Regelweisen in Bezug auf den Gesamtdaseinszustand treffen auf jeden Menschen zu und es wirken noch viele andere Verfertiger auf den Menschen ein, die ihn zu dem werden ließen was er als Persönlichkeit ist und ihn auch im weiteren Lebenslauf wandeln, in ihm das eine stärken, die andere Eigenheit schwächen werden, wie auch Erziehung, Berufsleben und Kultur auf ihn einwirkte. Die Gesamtheit eines Lebensumfeldes und die Lebensbedingungen, wie auch die Personen und Persönlichkeiten, mit denen man eng bis entfernt in Beziehung oder Kontakt steht, wirken in gleicher Weise entsprechend ihrer Daseinzustände auf einen ein, wie man auf sie entsprechend des eigenen Daseinzustand auf andere und anderes einwirkt.
(4.4) Je näher und öfter man mit jemand zu tun hat, umso mehr erfolgt die wechselseitige Einwirkung über den jeweiligen Körper durch dessen Emotion, die jeder entsprechend seiner gegenwärtigen oder generellen Gesinnung einem gegenüber aussendet. Diese für einem schon rein körperlich wahrnehmbare Emotion, die er als Körper wie ein Sender, der eine andauernd Musik aussendet, wirkt auf einen selbst jeweils anregend ein, neigt dazu einen rauf oder runter zu regulieren oder entspricht einem und dies kann man als Gefühl wahrnehmen.
(4.4.1) Jedes Lied baut auf einem Grundton oder einer Grundstimmung auf, welche mit einem Gemüt vergleichbar sind und die Melodie ist mit der Emotion vergleichbar und dennoch sind alles dieselben Töne auf unterschiedlichen höhen und längen gespielt. Die eigene Wahrnehmung der gegenwärtigen eigenen Emotion und der eines anderen fühlt oder empfindet man umso mehr und wahrheitsgetreuer, je höher man ist und mißdeutet sie eher, je tiefer man ist. Letztlich ist es so, daß eine wohlwollende oder liebende Emotion auf einen wirkt, wie es die Melodie einer Musik tut, die man selbst sehr gern hört, die einen Freude bereitet und beglückt. Schlechtere Einstellungen und Emotionen einem gegenüber, wirken wie Musik und deren Melodien auf einen, die man weniger und je tiefer umso abstoßender empfindet.
(4.5) Während Menschen auf hohem Gemüt und hoher Gesinnung das sagen, was sie wirklich Denken, sprechen andere entsprechend auf niedrigem Gemüt und Gesinnung das, was wir über uns selbst, sie, andere und so weiter meinem und denken sollen, täuschen umso mehr vor, was sie beabsichtigen und selbst sind, je tiefer sie sind. Wir sind jedoch als Mensch so sehr auf Sprache eingewöhnt, aus ihr zu entnehmen was sei und beabsichtigt wird und neigen daher dazu unsere Gefühle oder Empfindungen, die uns aufgrund der ausgesendeten Emotion des anderen uns beständig mitteilen, welche grundlegende Absicht jemand hat, zu verdrängen und dem Gesagten mehr Bedeutung zuzuordnen und merken daher oft nicht, daß das, was jemand von sich gibt, nicht mit dem übereinstimmt, was sich als Bauchgefühl zum Ausdruck bringt.
(4.5.1) Das Bauchgefühl bildet sich im Wesentlichen aus körperlichen Wahrnehmungen heraus, während Intuition sich eher aus mentalen oder geistigen Wahrnehmungen und oder Empfindungen herausbildet. Die Stärker einer Emotion steht in Abhängigkeit von dem Vermögen des Menschen Gesinnung im Willen aufzubauen und dann in Absicht zu wandeln. Daher ist die Stärke der gleichen Emotion von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgeprägt. Jemand mit einem starken Willen und auf hohem Gemüt wirkt auch entsprechend regulierend auf andere in seinem unmittelbaren Umfeld mit abnehmender Entfernung abfallend. Wille wird also zur Sendeleistung der Emotion.
(4.5.2) Ähnliche bis annähernd gleiche Gesinnungen und Emotionen summieren sich entsprechend der Anzahl der Personen auf oder ab. Der eigene Wille steht dem Willen anderer gleich bis entgegengesetzt und je mehr Personen sich einem entgegenstellen, um so mehr Willen benötigt man um dem bestehen, sowie ein Absacken der eigenen Emotion widerstehen zu können.Was sich zum Nachteil für einen bei schlechter Gesinnung anderer auf einen auswirken kann, kann sich bei deren Gesinnungswandel auch Vorteilhaft auswirken. Je stärker der eigene Wille ist, umso weniger abhängig ist man davon.
(4.6.) Bei nachteiligen Einfüssen neigt man selbst dazu Fehler zu machen, Fehlentscheidungen zu treffen und da kann die Anwesenheit einer einem schlecht gegenüber eingestellten Person ausreichen, damit man in diesen Zustand gerät. Dann unterlaufen einem Fehler, ein Mißgeschick und als hätte sie darauf gewartet stürzen sich sogleich diejenigen auf einen, die einem schlecht gegenüber eingestellt sind um einen selbst wie auch anderen aufzuzeigen, wie schlecht man doch sei, werten einen ab oder stellen einen bloß.
(4.6.1) Denjenigen, denen dies alles nicht bekannt ist, beginnen sich schuldig zu fühlen und je öfter sie Ähnliches erleben sich selbst als untauglich zu empfinden und ziehen sich immer mehr zurück, beginnen sich gar selbst für ihre Untauglichkeit zu strafen. Dies ist in Gegenwart anderer nicht immer so der Fall, da man selbst in Gedanken geraten kann, die einem so die Aufmerksamkeit binden, daß einem dann im äußeren Umfeld Fehler unterlaufen. Jedoch stehen diese Gedanken immer zu einer bestimmten Person in Beziehung, mit der man zuvor oder früher ein ähnliches Geschehen einer einem selbst entgegengebrachten Gesinnung eines anderen erlebt hatte.
(5) Zwischenmenschliche Wechselwirkungen
(5.1) Menschen verheimlichen einem ihre Einstellung gegenüber, je schwächer sie sich einem gegenüber fühlen und je niedriger ihr Gesamtdaseinszustand ist. Sie würden es wagen offen einem gegenüberzutreten, wenn sie sich selbst stärker fühlen. Egal wie klein oder schwach man wirken mag oder ist, so ist der Wille es, der einem bis zu übermenschliche Fähigkeiten verleihen kann. Und diesen Willen spüren sie und zugleich sehen sie ein sein, tun, haben und werden in einem, daß sie bewundern, woran es ihnen mangelt, jedoch sich dadurch auszeichnet, daß sie ihre Bewunderung einem gegenüber nur sehr schwach oder abgeschwächt bis gar nicht zum Ausdruck bringen oder täuschen eine gute Absicht und Übereinstimmung vor, sind oft auch gefällig einem gegenüber, was als Schleimen oder gut gemeinte Empfehlungen, wie „ du solltest mal Pause machen.“, obwohl man fit ist, fragen einen „ist dir nicht gut?“, obwohl es offensichtlich sein müßte, daß es einem gut geht.
(5.1.1) Folgt man ihren Ratschlägen oder Empfehlungen, so scheitert man darin, da sie aufgrund ihrer Einstellung einem nur daß empfehlen können, was einen mittelfristig zum Scheitern bringt und daher machen sie auch nur derartige Vorschläge, die nicht unmittelbar als falsch auf sie zurückzuführen sind. Sollte man etwas auf sie zurückführen, so sind sie geschickt in Ausreden, Rechtfertigungen und irgendwie bekommt man sie nie wirklich zu greifen.
(5.1.2) Je länger oder öfter man mit solch einer Person zusammen ist, umso mehr muß sie vor einem verheimlichen, je mehr jemand einem gegenüber verheimlicht, umso mehr sackt er einem gegenüber im Gemüt ab und so mehr wandelt sich dessen Einstellung sich zu einer verheimlichten und versteckten Feindschaft. Seine wirkliche Einstellung einem gegenüber wird er ur dann zeigen, wenn man selbst gerade geschwächt ist, wenn man Fehler macht, wenn er in Gemeinschaft anderer einen bloßstellen oder abwerten kann und meint, im Schutz der anderen stehend dies wagen zu können.
(5.2) Dieses Gemüt der versteckten Feindschaft, die einem oft eine sonderliche Freundschaftlichkeit zu ihrer Tarnung vortäuscht, wird einen mit der Zeit mehr und mehr dazu verleiten Fehler zu machen, sich schlecht zu fühlen und so wird man dann träger und hat weniger Erfolge. Die Absicht solch einer Person wird ihr durch ihr eigenes Gemüt und schwachen willen aufgezwungen und sie kann nicht eher Ruhe geben, bis sie einem dazu gebracht hat, tiefer zu sein als sie selbst ist um zur Kontrolle über einen zu gelangen, da sie beständig Angst davor haben von einem in ihrer Absicht und Gesinnung enttarnt und „gefressen“ zu werden.
(5.2.1) Als Emotion treten derartige Erscheinungen jedoch nur meist kurzweilig auf, besonders wenn es zuvor einen Streit gab, den man verlor, oder auch bevor es zum streit kommt. Sie werden dann auch im Nachhinein von einer Person bereut und wenn sie bereut werden, so versucht die Person oft auch den anderen wieder günstig für einen zu stimmen und dieses Verhalten entspricht einer noch tieferen Emotion, da sie nun befürchtet Nachteile zu erleiden, die sie zu vermeiden sucht.
(5.2.2) Dies alles ist umso stärker gegeben, je tiefer sie in ihrem Gemüt zu einem selbst stehen und je mehr es Motive, Ziele und Zielsetzungen betrifft und entsprechend dem regelt sich auch das Interesse an und die unbewußte bis absichtliche Wandlung der Wahrheit erfolgt nach der Losung "was nicht paßt, wird passend gemacht. Wahrheiten, die Motive Ziele und Zielsetzungen nicht beeinflussen oder gefährden werden zugelassen und auch wahrheitsgetreu wiedergegeben, schließlich werden gut, richtig und wahr mit Überleben und Wohlergehen gleichgesetzt und so müßen sie gebeugt und verfälscht oder vorgetäuscht werden um diese Vorteile für sich zu sichern. Aufmerksamkeit verhält sich wie Licht und sie soll das beleuchten was den Motiven, Zielen und Zielsetzungen dienlich ist und wenn es nicht dienlich ist, so muß es woanders etwas beleuchten, daß dienlich ist, oder etwas erdacht und hingestellt werden, daß eben vortäuscht wahr zu sein.
(5.2.3) Gleiches Verhalten zeigen Menschen in Bezug auch auf Gegenstände und so pflegen oder reparieren sie ihre Autos kaputt, ihr Computer funktioniert nie wirklich und man kann davon ausgehen, daß jemand speziell in Bezug auf das, worin ein schlechter Daseinzustand fortbesteht auch das Gemüt und die Einstellung niedrig ist. So kann jemand mit einem die schönste Liebesbeziehung haben, diese jedoch sehr belasten, da er in anderen Lebensbereichen sehr niedrig ist, dort wiederholt scheitert und so auch die Liebesbeziehung auf Dauer scheitern wird. Dies ist besonders gut am Arbeitsplatz erkennbar, wo Mitarbeiter den Vorgesetzten, oder Vorgesetzte ihre Mitarbeiter, Kollegen ihre Kollegen zum scheitern bringen, jedoch selbst sich als Unschuldig daran darstellen.
(5.3) Je höher jemand im Gemüt und seiner Gesinnung ist, umso mehr Menschen wird er in seinem Leben begegnen, die im Gemüt niedrig sind, die mit ihm einen Beziehung eingehen, scheinbar eine Freundschaft bilden wollen, einem eine Stellung anbieten und ist man solchen Angeboten zugetan und nimmt sie an, so wird einem oft nicht bewußt, oder viel zu spät bewußt, daß die Einstellung desjenigen einem gegenüber alles andere als gut ist. Ihnen selbst ist dies meist unbewußt, da sie sich zu gleich auch immer weniger selbst bewußt sind. Sie spüren jedoch in einem den Willen, die Liebe und hohe Emotionen, an denen es ihnen selbst so sehr mangelt, und ihre Nähe zu einem gibt ihnen die Lebensenergie, die einem selbst auf diese Weise abhanden kommt. Ist man sozusagen ausgesaugt oder ausgelaugt, lassen sie einen Fallen, suchen sich einem anderen und oft neigen sie zu einem entscheidenden vernichtenden Schlag als Strafe, nicht mehr von einem profitieren zu können.
(5.4) Menschen im hohen Gemüt stärken sich gegenseitig, Menschen im niedrigen Gemüt schwächen sich gegenseitig und Menschen im unterschiedlichen Gemüt stehen beständig im Konflikt zueinander. Es will also sehr wohl bedacht sein, mit welchen Persönlichkeiten man sich wie lange und wie oft zusammen tut und eine Gemeinschaft bildet, mit wem man ein zu verwirklichendes Ziel anstrebt. Bei Menschen, die einem gegenüber wirklich wohlwollend eingestellt sind und einem Wohlergehen wünschen, wird man in seinem eigenen Daseinzustand bemerken, daß man sich in deren Gegenwart wohl fühlt und sich im eigenen Daseinzustand bessert und diesbezüglich auch wirklich wirkende Unterstützung erhält.
(5.5) Diejenigen, die einem nicht wohlwollend gegenüber eingestellt sind und daher auch einen nicht wirklich wirkend im Wohlergehen unterstützen und wenn sie unterstützen, es ihnen darum geht weiterhin von einem in Bezug auf Vermögen an Wille, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Lebensenergie profitieren zu können, fühlen sich auf der einen Seite gut, weil sie aus ihrer Sicht mehr nehmen, von einem erhalten, als sie tatsächlich in der Wirkung geben und auf der anderen Seite schlecht, da sie Angst vor andere Menschen haben und Furcht davor haben in ihren tatsächlichen Absichten entdeckt zu werden.
(5.5.1) Die Politik ist offenbar voll von solchen Leuten und man wird dort schlechte Daseinzustände unter Menschen vorfinden, wo solche Persönlichkeiten zu Macht und in Führungspositionen gelangt sind. Oft kommen sie über den Weg von Intrigen und geschicktem Ausschalten anderer in Unternehmen, Gemeinden, Vereinen und in der Politik in Führungspositionen, in denen sie nicht durch ihr Reden, sondern durch ihre ebenso vorgetäuschten Handlungen und Entscheidungen, wie auch ihren versteckten Fallen ihr wahres Gesicht zeigen.
(5.5.2) Sie neigen in Führungspositionen zur Zwangsmaßnahmen Gewalt und Nachteilen gegenüber anderen, die jedoch ihre Untergebenen ausführen, da sie selbst feige sind. Sie denken unablässig auf der Grundlage von gut-böse, wobei sie weit mehr Böses gegen sich wahrnehmen, doch sie es sind, die es in ihrem Umfeld und je nach Stellung in der Gesellschaft erst in Gang setzen.
(5.5.3) Das Ausmaß solchen Verhaltens ist also neben dem Gemüt auch sehr stark von der Stellung abhängig, die jemand gegenüber einem hat. Jemand, der eine gute Einstellung hat, strebt eine Beziehung auf Augenhöhe an, wer eine schlechte hat, versucht den anderen versteckt bis offen zu dominieren und hat er die Oberhand erlangt, einen zu unterdrücken. Die Einstellung, die jemand einem gegenüber hat kann schwanken, mal besser, mal schlechter sein, steht jedoch meist zu einer der Person unbewußten Grundeinstellung in Bezug.
(6) Regelwerke des Menschen
(6.1) Das was ich zuvor alles aufgezeigt habe, läuft weitestgehend für den Menschen ebenso unbewußt auf der Ebene der Regulierung sich wechselseitig beeinflussender körperlicher, mentaler und äußerlicher Regelkreise ab. Es reguliert sich selbst und steht umso mehr außerhalb der Kontrolle eines Menschen, umso tiefer er im Gemüt und Gewohnheiten eingebunden ist und zugleich sind sie umso mehr durch Propaganda und Werbung im ihrem Verhalten steuerbar.
(6.1.1) Je höher jemand im Gemüt und Einstellungen ist, umso weniger ist er durch Propaganda, Werbung und von Außen her steuerbar umso selbstbestimmter, selbstsicherer, selbstbewußter ist er auch. Er ist auch umso sozialer, kooperativer und zeigt Bereitschaft und Leistungsfähigkeit bei förderlichen Absichten, während andere dies bei nicht förderlichen Absichten zeigen.
(6.2) Man kann also nicht unmittelbar an dem, was jemand gegenwärtig tut, wie reich oder Wohlhaben jemand ist oder welche soziale oder berufliche Stellung jemand hat erkennen, was seine tatsächliche Gesinnung ist, da ein Unternehmen, eine Gesellschaft jeder Art in einem niedrigen Daseinzustand gerade diejenigen als schwarzes Schaf sieht, zum Sündenbock macht, jemand ausgrenzt und benachteiligt, der eine hohe Gesinnung hat.
(6.2.1) In Gesellschaften und Unternehmen erscheint mir oft so, daß alles darauf ausgerichtet ist Menschen mit hoher Gesinnung und hohem Gemüt klein zu halten und wenn man sie hochkommen läßt, dann duldet man sie nur solange sie einem nützlich erscheinen und solange die Wahrheit vor ihnen verdeckt werden kann, die sie unweigerlich eines Tages entdecken und ans Tageslicht bringen werden. Jedoch kommt es oft nicht dazu, da man sich meist rechtzeitig von ihnen entledigt und sei es, daß man sie für das beschuldigt, das sie selbst taten.
(6.3) Da diese Regelwerke des Menschen so aufgebaut sind, es den Menschen nicht bekannt und bewußt ist, gibt es keine ursächliche Schuld, da sie alle obwohl sie zugleich auch Täter, Opfer dieser Regelwerke sind. Dies trifft auf jeden Menschen ohne Ausnahme mehr oder weniger stark zu und ist auch mehr oder weniger stark gegenüber jedem Dasein gegeben. Je tiefer ein menschliches Dasein ist, umso weniger ist es ihm bewußt umso weniger kann er die Folgen für sich selbst, andere und die Natur sehen, wie sie wirklich sind und umso weniger ist es ihm möglich sich aus diesen Fängen selbst zu befreien. Es sind zugleich dieselben Regelkreise die Süchte und Triebe wie auch perverse Neigung, Homosexualität, Kinderschänderei, Fanatismus und Krankheiten und so weiter mit hervorrufen.
(6.4) Jeder Mensch wird mit den gleichen natürlichen Anlagen in Bezug auf menschliche Fähigkeiten geboren, die jedoch unterschiedlich stark ausfallen und auch mehr oder weniger zugänglich sind und im Verlauf des Lebens zu Fertigkeiten herausgebildet werden können. Von seinen Anlagen her ist der Mensch gut und wird in einem guten Umfeld mit guter Gesinnung, Daseinzuständen, Lebensbedingungen und Möglichkeiten und gutem Gemüt, in einem Umfeld, in dem man ihn gegenüber wohlwollend eingestellt ist, an seinem Wohlergehen interessiert ist, man nach guten Daseinzuständen für sich selbst andere und der Natur strebt, sich auch entsprechend gut entwickeln.
(6.4.1) Die natürlichen Regelkreise sind so voreingestellt, daß sich das jeweilige Dasein in einem widerspiegelt und durch einen verstärkt wird. Wenn man sich der Natur genau versichert, so wird man dies allgegenwärtig bei ihr als grundlegendes Regelwerk im Hinblick auf ihr Überleben und Wohlergehen feststellen.
(6.5) Wird man ein schlechtes Umfeld hinein geboren und wächst darin auf so übernimmt man für sich die Überlebensstrategie, die in seinem Umfeld allgegenwärtig ist. Dies geschieht umso mehr, je schwächer man als Wesen ist. Je stärker man als Wesen ist, umso mehr bestimmt der eigene Wille inwieweit man vom Lebensumfeld und dem was auf einem einwirkt in seinem guten Wesen gewandelt werden kann. Jede Wandlung, die man aufgrund von Einwirkung erfährt bis erleidet, ist wieder wandelbar und daher auch umkehrbar, solange es die Möglichkeiten, Mittel dazu gibt und der jeweilige Körper noch gesunden kann.
(6.5.1) Jedes bedeutende Ereignis oder Geschehen im Leben ist in der Lage einen Menschen in seinem Daseinzustand zum Guten oder Schlechten hin zu wandeln. Das Wohlergehen jeglicher Ausgestalt einer Organisation, sei es eine Familie, ein Verein, Unternehmen und so weiter oder eine Regierung, steht und fällt mit dem Gemüt und der Gesinnung und der Wahrheitsgüte derjenigen, die die Führungsposition in ihnen einnehmen. An dem Zustand eines Volkes erkennt man das Gemüt, die Gesinnung und die Wahrheitsgüte, die sich aus der Summe der Politiker herausbildet. Gleiches gilt für Angestellte und Arbeiter eines Unternehmens, ebenso für die Mitglieder eines Vereins, einer Gruppe.
(6.5.2) Die Bewohner einer Stadt, eines Dorfes, Mitglieder einer Gemeinde, Gläubigen einer Religion, Wissenschaftler einer wissenschaftlichen Disziplin, Schüler einer Schule und so weiter und ebenso für die Kinder von Eltern. Sie alle sind Regelkreise und wirken regulierend auf andere und alles ist miteinander über Regelkreise verknüpft, so daß sich Gesinnung, Gemüt, Emotion und Wahrheitsgüte entsprechend der Führung verbreitet und sich in den ihnen jeweils untergeordneten Menschen dementsprechend widerspiegelt, wie jeder Regelkreis von sich ausgehend auf andere Einfluß nehmen kann.
(6.5.3) Es kann in manchen Regelkreisen genau umgekehrt der Fall sein, daß zum Beispiel eine Gesellschaft in einem niedrigen Gemüt sich eine Regierung wählt, die sie unterdrücken wird, schließlich neigt man im tiefen Gemüt dazu das als gut einzuschätzen, daß einem letztendlich schaden wird und zugleich das ablehnt das ihm wirklich helfen würde. Hinzukommt, das der Lebensweg wie eine Treppe ist, es geht sich leichter hinab in den Keller als hinauf zum Dach. Jemand im niedrigen Daseinzustand wählt am Abend meist eher Couch und Fernsehen, jemand im hohen Daseinzustand eher Tätigkeit für sich und Familie und Gesellschaft. Jemand der niedrig ist, sucht sich oder duldet eine Arbeit, die ihn und oder andere fertig macht. Es gibt unendlich viele Erscheinungsformen.
(7) Wie kommt man aus all dem heraus?
(7.1) Wie jedoch wendet man sich der Verbesserung seines eigenen Daseinzustand, dem anderer, seinem Umfeld und der Natur zu? Wir kommt man aus dieser Falle heraus, in der die Masse der Menschheit mehr oder weniger stark eingefangen ist?
(7.1.1) Als erstes wird man feststellen, daß viele Menschen so sehr an schlechte Daseinzustände eingewöhnt sind, daß ihnen ihr eigener Daseinzustand, den anderer und der Natur gar nicht bewußt ist, sie ihn deutlich besser einschätzen, als er ist, dies ihnen umso besser erschein, je wohlhabender sie sind und sie daher oft keine Notwendigkeit verspüren, ihrem Leben eine anderen Sinn und Richtung zu geben. Wenn es ihnen bewußt ist, so neigen sie oft dazu sich dem zu ergeben, je mehr sie es erfolglos zu verändern suchten aufzugeben, oder die Dinge anzustreben, die es ihnen erst recht unmöglich machen.
(7.1.2) Die meisten Menschen versuchen ihren eigenen Daseinzustand durch Streben nach Besitz, Eigentum, Reichtum zu bessern, werden materialistisch, betrügerisch bis kriminell, andere fliehen in Süchte, wieder andere versuchen ihre Triebe auszuleben, andere schließen sich fragwürdigen Gruppen an, doch kaum einer wählt für sich das aus, was wirklich seinen eigenen Daseinzustand bessern wird und verwechselt Wohlstand mit einem eigenen guten Daseinzustand. Wohlstand ist ein sehr hilfreiches Mittel um seinen Daseinzustand in Gesinnung und Gemüt verbessern zu können. Wohlstand wird jedoch meist so verwendet, daß man noch mehr dazu neigt das zu tun, was einem schaden wird.
(7.2.) Hoffnung, unerfüllte Erwartungen und Wünsche, Schwierigkeiten, Bedenken, Zweifel, Sorgen, Ängste, Furcht, Besorgtheit, Gefahren und so weiter wirken über das Unbewußtsein, Vorbewußtsein und Bewußtsein unmittelbar über das Gehirn auf die gegenwärtige Emotion und bei deren Andauern auf das Gemüt so ein, daß es heruntergedrückt wird. Mit dem Absinken des Gemüt sinkt zugleich entsprechend das Bewußtseinsvermögen, das Vermögen Wahrheiten und das was für einen gut wäre zu erkennen, wie auch das Immunsystem, Gesinnung und so weiter ab. Die Folge ist gesteigerte Krankheitsanfälligkeit, Fehlerhäufigkeit, Fehlentscheidungen und so weiter und so entstehen fortdauerndere, wiederholt aufkommende schlechte Daseinzustände in Psyche, Körper und Umfeld. Daher können Medikamente nur in Bezug auf gegenwärtige und heftige schlechte Daseinzustände einwirken, jedoch keine wie man sagt "chronischen Krankheiten".
(7.2.1) Die zuvor genannten Verfertiger sind zugleich entweder selbst Emotionen oder an emotionalen Zuständen beteiligt. Als Gemüt beobachtbar, handelt es dann um fortdauerndere, wiederholt aufkommende schlechte Daseinzustände. Ein anhaltender schlechter Daseinzustand wird zum Quell für vielfältige andere schlechte Daseinzustände, die irgendwo auftauchen können und oft in als Folgeursache verkannt werden. Selbst die gut-böse-Denkweise des Menschen ist ein Verfertiger in Bezug auf die Güte des jeweiligen Daseinzustand und drückt den Menschen hinunter.
(7.2.2) Mit dem Anstieg in der Güte eines der Verfertiger verlieren die damit in Beziehungen stehenden andere Verfertiger ein Stück weit das, was sie ausbremst und unten hält. Wenn man all diese Zusammenhänge erkannt hat, so wird man immer einen Verfertiger finden und bestimmen können, der in der Güte angehoben werden kann. Das Anheben eines Verfertiger wird durch die verbleibenden wiederum ausgebremst. Stellt man fest, daß sich ein Anheben erschwert, so pausiert man findet und bestimmt denjenigen Verfertiger, der nun für das Anheben bereit steht und wählt die angemessenen Maßnahmen aus, die ihn wirklich anheben werden. Der Vorgang wiederholt sich immer wieder und irgendwann begegnet man jeweils wieder diejenigen Verfertiger, die nicht weiter auf eine leichte Weise angehoben werden konnten und feststellen, daß dies nun geht.
(7.2.3) Dies ist die gleiche Vorgehensweise, die ich bei der Organisation und Entwicklung von Unternehmen erfolgreich angewendet habe, die in Schwierigkeiten geraten sind. So schraubt man sich wieder nach oben und nach oben gibt es wohl keine erkennbaren Grenzen. Was für den Menschen jedoch deutlich schneller zur Besserung seinen Daseinzustandes beiträgt ist das Auflösen von Hoffnung, unerfüllte Erwartungen und Wünsche, Schwierigkeiten, Bedenken, Zweifel, Sorgen, Ängste, Furcht, Besorgtheit, Gefahren und so weiter. Wenn man sich jeweils einen von ihnen zuwendet, der einem Menschen gegenwärtig am meisten als einschränkend und belastend empfunden wird und sich nicht etwas ausdenkt, was man angehen könnte oder sollte, diesen durch ein geeignetes Verfahren angeht, wird man feststellen, daß sich die meisten von ihnen durch Verkennen der wahren Ursachen und falschen Lösungsansätzen fortbestanden haben, wie auch viele davon tatsächlich gar nicht bestanden, sondern man sich Sorgen machte für die es gar keine Gründe gibt. Der Mensch erzeugt sich im Leben das, was ihn scheitern läßt, ihn nach unten drückt und ihn unten hält, weitestgehend selbst.
(7.3) Auch viele der von Außen auf den Menschen einwirkenden Nachteile in Bezug auf seinen Daseinzustand, hat er oft durch sein eigenes Verhalten, seine Denkweise, seinen Lebensstil, seine Handlungen und Unterlassungen erst ermöglicht, kann dies jedoch nicht erkennen, da ihm zum einen an Bewußtsein, wie auch geeigneten Verfahren dies zu erkennen und aufzulösen mangelt und von den Wissenschaften, insbesondere der Psychologie, Soziologie, Neurowissenschaften und Disziplinen der Medizin Fehlinformationen, vorgetäuschtes Wissen bis hin zu kriminellen Handlungen mit Unterstützung der Regierung und Konzerne ausgehen. Kranke und krankhaft konsumierende Menschen sind als durch Propaganda und Werbung gesteuerte Herden der Wirtschaftsfaktor Nummer 1.
(7.3.1) Besonders Psychologie und Soziologie bieten kaum Hilfen in Bezug auf das Dasein des Menschen, da sich deren Forschung maßgebend auf die unbewußte Manipulation und Steuerung des Verhaltens stützt und durch ihre Maßnahmen viele der schlechten Daseinzustände fördert oder erst ins Dasein bringt, wie es im Fall der gegenwärtigen Corona-Krise der Fall ist, anderen Entstehung sie maßgebend beteiligt sind. Dies liegt darin, daß diejenigen in Führungspositionen auch diejenigen auf einem sehr niedrigen Gemüt sind und sie daher zu Maßnahmen der Gewalt und Mittel der Schädigung greifen werden, um eine Gefahr zu bekämpfen, die in dieser Art und Weise nicht besteht, sondern zur Durchsetzung ihrer versteckten Motive, Ziele und Zielsetzungen nützlich erscheint.
(7.4) Der erste Ansatz, um aus diesen Regelwerken herauszugelangen, besteht darin auf Steuerungen zu wechseln. Und dies gelingt einem am ehesten, wenn man sich bewußt für eine hohe Tugendhaltung entscheidet und dort bei der Gesinnung ansetzt. Wenn es einem gelingt eine Gesinnung selbstbestimmt und nach freiem Willen anzunehmen, wie sie im Schriftstück "Was ist gut, das Gute?" beschrieben ist, hat man einen bedeutenden Schritt getan, da man sich damit ein Mittel zur Selbsteinschätzung und der Einschätzung anderer zuteilt, welches einfach nutzbar ist. Zum anderen kann man dieses verwenden, um diejenigen als Treu Menschen zu bestimmen, in dem man sich gemeinsam auf diese Gesinnung einigt.
(7.4.1) Als Weiteres kann man beginnen sich nach und nach von der gut-böse-Denkweise zu lösen und sich die natürliche menschliche multidimensionale Denkweise als Hilfsmittel zu Einschätzung von Problemstellungen und dem Erstellen von Lösungsansätzen erarbeitet. Dazu ist es hilfreich sich der Wahrheitsgüte der Kernaussagen und Inhalte der Schriftstücke selbst zu vergewissern, in dem man beginnt zu beobachten und nicht zu betrachten und sich der Möglichkeit des eigenen Irrtums über das Dasein bewußt bleibt.
(7.4.2) Man kann sich von dem Gedanken lösen Schuld am Dasein zu haben und dennoch Täter zu sein. Würde man den Gedanken Opfer des Dasein zu sein annehmen, so verliert man das Vermögen die Verantwortung bei sich zu halten, sie anderem zuzuordnen und demjenigen, dem man Verantwortung zuordnet, gewährt man zugleich Macht über sich zu haben.
(7.4.3) Als weiteres muß man sich von der Idee trennen, daß Wissenschaften und Gelehrte Wahrheiten verkünden, daß andere einem Wahrheiten verkünden würden und in Bezug auf Wahrheit einbeziehen, daß diese durch die zur Gesinnung stehenden Motive, Ziele und Zielsetzungen gewandelt wird und es immer nur eine ihnen entsprechende Wahrheitsgüte gibt, Menschen die sich einer Tugendhaltung nicht unterstellen, auch nicht nach hoher Wahrheitsgüte und Treue streben.
(7.5) Durch diese Schritte erschafft man sich eine neue Sichtweise auf das Leben, sich selbst, andere und die Natur. Dem allen übergeordnet ist die Einbeziehung der Möglichkeit, daß man zu Lebzeiten zur Gewißheit über die Wiedergeburt gelangen wird, daß es möglich sein kann, daß man in die Welt wieder hineingeboren wird, die man eines Tages verlassen hat. Daß man Methoden finden kann, wie man sich an frühere Leben erinnert. Diese Sicht ermöglicht einem dies auch finden zu können, da man schwerlich finden wird, was man als Möglichkeit ausschließt.
(7.5.1) Das was man heute für sich selbst andere und die Natur in Bezug auf die Verbesserung der Daseinzustände bewirkt, wird einem somit selbst im gegenwärtigen, wie auch in zukünftigen Leben von Nutzen sein. Im weiteren Verlauf werde ich an geeigneter Stelle noch mehr aufzeigen, was man alles tun kann - man kann an sich immer etwas im Hinblick auf die Verbesserung von Daseinzuständen tun. Es mangelt einem nur an Wissen darüber wie sie Zustande kommen, was deren wirkliche und tatsächliche Ursachen sind und wo man ansetzen sollte.