Werk:Rhythmus de incarnatione et septem artibus
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Gründet auf dem Werk „Rhythmus de incarnatione et septem artibus“ Alanus ab Insulis
1150 n. Chr. hrsg.
Entwurf
unüberarbeitet
ungeprüft
Werk ist nicht datiert!
Rythmi et Prosae - De Incarnatione et septum artibus
Rhythmus de incarnatione et septem artibus
In diesem Text verbindet Alanus die Terminologie der freien Künste (septem artes liberales) mit theologischem Grundwissen, insbesondere der Menschwerdung Christi
Der „Rhythmus de incarnatione“ (Rhythmus über die Menschwerdung) ist ein theologisch-dichterisches Werk des französischen Gelehrten Alanus ab Insulis (Alain de Lille, ca. 1120–1203), das theologische Glaubensgeheimnisse mit der profanen Terminologie der klassischen Wissenschaften verbindet.
Kernaspekte des Werkes
- Verbindung von Theologie und Artes: Das Werk zeigt exemplarisch den scholastischen Ansatz von Alanus, den christlichen Glauben rational fassbar zu machen. Er wendet die Fachbegriffe der sogenannten septem artes liberales (der sieben freien Künste) auf theologische Grundprobleme an.
- Die Menschwerdung im Fokus: Inhaltlich behandelt der lateinische Text die Inkarnation – das Geheimnis der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Alanus nutzt die Logik und Struktur der mittelalterlichen Wissenschaften (wie Grammatik, Rhetorik und Dialektik), um dieses zentrale christliche Mysterium zu erklären und zu besingen
- Kritische Edition: Das Werk ist in den Rythmi et Prosae überliefert und gehört zum authentischen Schaffen des auch als Doctor universalis bekannten Theologen.
Alanus ab Insulis gilt als einer der vielseitigsten Intellektuellen des 12. Jahrhunderts, der neben diesem Lehrgedicht für seine monumentalen allegorischen Werke wie den Anticlaudianus bekannt wurde.