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Selbsterkenntniß des Einen

aus AufEinWort, der freien Forschung

Über diese Seite Werk

Daseinzustände und deren Urgründe
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann 
Schriftstück
26. März 2021 n. Chr. erst.  
Ausgabe 02
Ausgabe 02
Leserschaft: Niemand
veröffentlicht
ungeprüft
↑ Die Existenz des Dasein in seiner Vielfalt
→ Selbsterkenntniß des Einen
↓ Der erste Schritt zur Selbsterkenntniß
2021032602 Selbsterkenntnis des Einen Urschrift.pages; hat Anmerkung: Liste vervollständigen ??
2021032601 Selbsterkenntnis des Einen.pages

Die Aussagen „Wir sind alle Eins“, „Gott ist alles“ und so weiter sind gerade mal so, als würde sich in einem aus einem selbst heraus die gesamte Welt sich einem als selbst hervorgebrachter Gegenstand entgegenwerfen, so dass man selbst die Welt und Gott sei, der sich jeweils gegenüber allem so klein hält, dass man selbst als Gott in einer selbst erschaffenen unauflösbaren Problemstellung des eigenen Weltgefängnis sitzt, dies für jedes Dasein gilt, selbst für ein Atom und sich in jedem holistisch das Ganze entgegensetzt und so verschränkt fortbesteht, dass es unauflösbar ist.

Die Aufmerksamkeit ist so an allem äusseren gebunden, so dass man nicht dazu gelangen kann, sich selbst zu erkennen, da dann Selbsterkenntnis die einzige Möglichkeit der Auflösung des Einzelnen des Ganzen in das Ganze als Ganzes ist. Gott wäre dann selbst mit sich selbst nicht im Ganzen, Gott wäre in sich selbst und dich Ganz, da er so doch alles ist. Dies würde jedoch nur die Betrachtung erklären, dass jeder offenbar danach strebt Gott zu sein, zumindest für sein direktes Umfeld er sein zu wollen, zumindest noch über einen kleinen Bereich Allmacht zu besitzen.

Es ist gerade so, als würde Gott Schach mit sich selbst spielen, auf beiden Seiten Spielen, während er selbst alle Figuren auf dem Schachbrett ist und nur das Bewusstsein jeweils einer Figur, des Schachbrett und jeden Spielers hätte und es zu keiner Bewusstseinserweiterung käme, so dass er auf ewig gegen sich selbst in aller Vielfalt und dennoch gemeinsam allein spielt.

Alles ist Eins endet letztlich in dem perversesten Sadomasochisten des Daseins, der für sich und alles zugleich nach Wohlwollen und Wohlergehen strebt, den so haben wir den Folterer mit dem Gefolterten als Einheit und eine Art Selbstbefriedigung über Schmerz, während der Sex eines Paares die Selbstbefriedigung über Vergnügen wäre.

Er wäre die Wirkung seiner Ursache und dies in aller Vielfalt, so dass er nicht erkennen kann, dass er die Ursache seiner Wirkung ist. So findet er als Forscher und Entdecker niemals mehr das Ganze als ein Stück seiner selbst und sagt dann, dass es etwas anderes sei als er selbst. So wird es ihm schwer fallen der andere zu sein, sich im anderen zu erkennen, da der andere etwas anderes sein muss, damit er selbst sein kann.

So ist Gott dann Satan zugleich ohne zu wissen, dass er es ist, den er bekämpft oder den Dingen seinen lauf lässt, er wäre eine unendliche multiple Persönlichkeit über und durch alle Lebewesen, würde sich selbst pflegen und hegen, wie auch sich selbst jagen und fressen. Ich weiss nicht ob je jemals jemand dieses alles ist Eins je bis zum Ende gedacht hat und den so entstandenen Ouroboros auflöste, der so nicht aufgelöst werden kann, da er es selber ist.

Er wäre der Vater, der sich selbst befruchtet, die Mutter die sich selbst gebärt, das Kind, dass sich selbst über die Eltern erzieht, er würde sich aus sich selbst über sich selbst ernähren um fortzubestehen, wo er doch bereits fortbesteht, er wäre so der Zusammenfall aller Gegensätze, die nie welche waren. Die Welt ist dann so voller ungelöster Probleme, die dem Erhalt dieser Welt dienlich sind, so dass es nie ein Problem gab.

Es ist nicht meine Vorstellung, dass die Welt und Gott das Eine sei, doch wenn dem so sei, dann gibt es nicht zu ändern. Je mehr Schmerz und Vergnügen, ob nur noch Schmerz oder nur noch Vergnügen da ist, ist bedeutungslos für das Ausmass an Empfindung die Gott so aus sich selbst heraus ziehen würde. Man kann dann getrost auch die Kinderschänder und Mörder laufen lassen, da sie nichts anderes tun als sich selbst zu schänden und zu morden. Die Gerichte lasst uns dann schliessen, da der Dieb sich so nur selbst bestiehlt und doch so nur nehmen kann, dass ihm bereits sein Eigentum war.

Selbst im Fegefeuer würde man sich selbst dienlich sein, warum also auf Erden noch ehrlich sein? Was immer man tut geschieht doch in Gottes Namen und aller Selbstherrlichkeit, man tut einfach das, was einem gefällt, da es so auch Gott gefällt und man kann anders gar nicht leben als gottgefällig zu sein, denn wir wären alle Ein.

Das Spiel kann nur enden, wenn alle aufhören zu Spielen, doch ist das Spiel so gestaltet, dass es aus sich selbst heraus neu startet und so ist doch jede Mühe dies zu ändern brotlose Kunst, nicht einmal ein Gedanke wert. So macht man doch besser das, dass einem Vergnügen bereitet und sei es der Schmerz und den andern zu töten ist doch nur die Erfüllung der Erfahrung, die ich dann als er erleiden wollte, so tut man ihm doch nur den gefallen wie er auch einem, da diese Erfahrung so auf beiden Seiten die Wünsche erfüllt, sie doch nur ein Wunsch sind.

Warum sollte Gott am Ende der Zeit als Erlöser und Richter erscheinen, wenn er doch so Kläger und Beklagter, Richter wie auch Henker seiner selbst ist. Wenn man alles ist Eins, wir sind alle Eins und dasselbe zu Ende denkt, so gibt es da nicht einmal etwas, dass sich noch zu denken lohnt.

Da gibt es die Buddhisten, die sagen, dass man aus Gott heraus ins Dasein als Lebewesen auf Erden gelangt, lebt und wieder zu ihm zurückkehrt, ist gerade so, als würde man Steine über die Wasseroberfläche springen lassen, der Werfer und Stein wie das Wasser man je selber ist, um so zu sehen, wie weit einer kommt und ihn auf magische Weise wieder aus der Tiefe holen würde, da man so nichts anders kann, als abzusinken. Ich meine dies nicht, da ich andere Erfahrungen habe, jedoch denkt die halbe Welt so. Vielleicht würde das Spiel enden, wenn alle eines Tages denselben Gedanken hätten, doch auch dafür ist gesorgt, dass ein Ganzes als Ganzes nie erreicht werden kann.

Man kann sich also getrost zurücklehnen und den Magen vollstopfen, da der Hungernde weit weg von einem für den Ausgleich sorge trägt, man so gesehen ja gar nicht wirklich in sich hineinstopft, den anderen sogar noch nährt. Die Welt ist so gesehen gar nicht ungerecht, wie viele meinen, beruht doch der Wohlstand des einen auf der Armut des anderen, die man sich so auf göttlichem Wege teilt, der eine der reiche Arme, der andere der arme Reiche ist. Schliesslich besagt ja schon das Energieerhaltungsgesetz, dass eine Energie nur die gewandelte Ausgestalt derselben Energie sein würde und so ist es sich doch gleich, wo dessen Ladung ist. So wie die Ladungsanteile hin und her gehen, mal als das eine oder andere erscheinen, so wären es dann auch die Seelen, mal als der eine, mal als der andere doch immer ein Tropfen desselben ohne ein Tropfen zu sein.

In den Wissensstuben und Labors der Gelehrten, den Denkgemeinschaften der heutigen Neoplatonisten und Eliten, die allesamt dem Einen frönen, wird das zukünftige Vergnügen und Leid der Welt in Gottes Namen kreiert und so für jeden möglichen Wahn und dessen Heilung alles hergestellt, so dass den Menschen nicht langweilig wird, da wohl empfindungslose Langweile dieses Spiel in Gang gesetzt haben wird, man sieht ja, was Menschen für Spielchen beginnen, wenn ihnen langweilig wird und sie nicht genug verspüren.

So hat sich demnach Gott doch nichts anderes selbst angetan, als eines Tages zu sagen, ich bin nicht der, der ich bin, um ein Spiel zu haben, denn das ist der Punkt, den man jedes mal entdeckt, wenn man über Selbsterkenntnis eines seiner Spiele auflöst, wie man sie so selbst ins Dasein brachte um ein Spiel zu haben. Darum reagieren auch die Leute so empört, wenn man eines ihrer Spielchen aufzudecken droht, es entdeckt, ihnen sagt, was sie da tun. Bis auf Messer verteidigen sie ihre Spielchen und wenn schon, dann wollen sie es wenigstens selbst auflösen.

Gott könnte gar irgendwo sein, das Spiel erfunden und in Gang gesetzt haben und dann vergessen haben, dass er dies tat und nicht mehr weiss, was er tat und die Menschen auf Erden seine Gesandten sind, die er sind, die herausfinden sollen, welches Spiel hier gespielt wird, doch werden die Gesandten mit in das Spiel hineingezogen, da der Eingang in das Dasein über die Geburt erfolgt und sie so bereits Bestandteil des Spiel als Spielfigur sind.

So muss man sich erst an die Spitze der Spielfiguren hoch angeln um dann selbst ein Spieler zu werden und dann gibt es die Vielzahl der Spiele der Spieler und Spieler, Mitspieler und Gegner und man müsste sich von der Ebene der Spiele hinauf zur Ebene der Spieleerfinder begeben, auf der man selbst sein ganzes Leben bereits unbewusst ist.

Erst wenn man auch diese Ebene verlässt, wird man eine Ebene erreichen, die Ausserhalb von Spielen ist und wer ist man dann mehr als ein Nichts? Dann erkennt man, dass erkennt man in jedem Menschen den man coacht, dass es für ihn im Leben vor allem darum geht besser irgendetwas zu sein, als Nichts, dass sich niemand als ein Nichts entgegenstellt selbst zu erkennen waagt oder wünscht.

Man beginnt zu verstehen, dass sich menschliches Verhalten daraus heraus ergründet etwas zu sein, dass was man ist zu verteidigen, mehr zu sein, als man ist und man alles dafür tut um bloss nicht ein Nichts zu sein. Wenn man selbst meint im Sein bedroht zu sein oder noch mehr Sein haben zu müssen so macht man anderes Sein schwächer, erniedrigt es, unterdrückt es, stellt es bloss um selbst zu sein.

Es spiet ja auch keine Rolle, da man sein sein aus anderem Sein heraus entnimmt, dass man der Lehre nach alles sei Eins, ja man so nur aus sich selbst heraus entnimmt und man an sich zugleich der andere ist, den man erniedrigt, um selbst zu sein, es so gesehen keine Erniedrigung, mehr eine Vereinigung oder Ansammlung von Sein an einem Ort ist.

So ist alles Vergnügen und Leid auf Erden nur scheinbar erstrebt, da es an sich so nur einer erlebt. Man sollte den Gedanken fassen, was man selber täte, wäre man Gott in aller Allmacht und allen, müsste es da nicht ein Urknall sein, um sich aus Langweile zu befrein?

Es wirkt doch sehr verwunderlich und fragwürdig auf mich sollte die Lehre des alles ist Ein die höchste Wahrheit und letzte Weisheit sein. Wenn man sich diejenigen anschaut, die diese Lehren verkünden, so beobachtet man bald eher ein alles ist Mein, als ein alles ist auch Dein, denn ihre Guru stellen sich ins Zentrum der Aufmerksamkeit, Geldflüsse und Macht und darin erscheint mir niemand so wirklich erleuchtet und aufgewacht. Es wirkt auf mich wie eine Massenhypnose und zugleich wie eine Massenpsychose und an sich besteht die schnellste Lösung dann in einem Massenselbstmord, um alles zu vereinen, um das Eine zu sein.

So gesehen gibt es für mich nichts in dieser Welt, dass zu erstreben sich lohnt, auch nichts, an dem ich teilhaben wollte, es ist so ein Spiel dass mich noch mehr langweilt, als nicht zu spielen. Es ist für mich zu kurz gedacht, als dass alles sei das Eine, das Eine sei. Vielleicht ist es auch so, dass für einen etwas eine Sinn ergeben muss und man einen sinnlosen Sinn schwer denken kann.

Wenn man sich die Grundaussagen und dann das Verhalten der Vertreter der alles-ist-Eins undoder alles-ist-Gott Gleichsetzungslehren anschaut, so fällt auf, dass sie alle auf die Absolutgültigkeit ihrer jeweiligen Lehre, die Anerkennung des Einem oder Gott ausgerichtet haben, sie auf die Unterwerfung bestehen und einem Glauben lehren, die zu hinterfragen durch deren Gelehrte zu verhindern und stoppen gesucht werden. Dass sie ihre Gläubigen auf die Erkenntnis des Einen und Gottes ausrichten und von der Selbsterkenntnis ablenken, deren Verfahren zur Selbsterkenntnis auf etwas gerichtet sind, dass sie sagen, dass man sei, wie auch alles Dasein bereits in dem dass es sei durch sie vorbestimmt als bereits erkannt zu sein, wie sie es vorgeben.

So erweckt es in mir doch nur den Eindruck, dass man selbst nicht erkennen, sondern nur dazu gebracht werden soll, mit bereits erkanntem oder Vorbestimmten in Übereinstimmung zu gehen. Gegen ihre Lehren und Auslegungen des Daseins hat sich durch meine eigene Forschung gezeigt, dass eben nur wenig von dem so ist, wie sie sagen es sei und da erscheint es mir doch von Bedeutung zu hinterfragen, ob die Aussagen über das Eine und Gott möglicherweise missverständlich sind, von ihnen selbst nicht verstanden werden, da sie deren Wahrheitsgüte eher zu erpressen als zu beweisen geneigt sind.

Wenn ein Mensch in seinem falschen Spiel ertappt wird, so ist er entweder schnell empört, versucht einen zu hindern, abzuwerten, blosszustellen, zu bekämpfen und so weiter. Wenn er dies nicht kann, so wird er hinterlistig und hält sich zurück, bekämpft einen über andere oder mit Verbündeten.

Wer sich seiner Wahrheit und deren höchster Wahrheitsgüte gewiss ist, würde gelassen wohlwollen bleiben und am Wohlergehen des anderen Interesse zeigen und danach streben das Wissen zu beweisen und zur Steigerung des Daseinzustand beitragen, jedenfalls nicht nach einem trachten und den Mund verbieten - oder? So belegt das Streiten und Schreien des einen, doch nichts anderes als dessen Ausmaß an gegenwärtigem Irrtum. Derjenige, der die Bücher anderer verbrannte, verbrannte bislang auch im Verlauf seines Wahns auch Menschen, wie es der Verlauf der Menschheitsgeschichte belegt.

Das indogermanische Volk der Thraker, dass vorwiegend im Gebiet des heutigen Bulgarien zwischen Alpen, schwarzen Meer und Griechenland lebte erscheint mir nach meinem gegenwärtig erlangten Kenntnisstand noch eher die Wiege der europäischen Kultur zu sein, als alle anderen Theorien es darzulegen vermögen.

Bei Sokrates und Platon ist belegt, dass sie Bewunderer der Thraker und deren Lehren waren und sie auch Eingeweihte deren Orpheus Mysterienkult waren. Die Thraker sahen das Lebensziel und den Höhepunkt ihres Lebens im Tod, auf den sie offenbar, zumindest als König, wie es auch die ägyptischen Pharaonen nach ihnen taten, ein ganzes Leben lang hin arbeiteten.

Auch die Germanen sahen ihr höchstes Heil in Walhalla und fürchteten den Tod nicht, empfanden ihn als Übergang in eine neue Art des Daseins und Lebens. So verkündeten auch Sokrates und Platon das höchste Streben eines Philosophen nach der Erfüllung seines Sein im Tod und sahen das Leben auf Erden als minderwertig, ja gar lästig an.

Welche Lehre man nun auch glauben schenken mag, so bestehen die meisten von ihnen im Kern darin, dass man sein Dasein als Selbst in der Vereinigung mit dem Einen oder Gott verliert, man als Selbstdasein, Eigendasein oder ähnlich aufhört zu sein. Darüber hinaus gibt es die Lehren, als der zu sein, der man wahr als man verstarb, man seinem Körper zurückerhalten und man mit Gott leben würde. Diese Lehren sind späte lehren und wenn man sich diese genau unter die Lupe nimmt, dann liegen unter ihnen die vorangegangenen Lehren, so dass sie an sich Täuschungen sind, oder sich in Widersprüche verlieren.

Die meisten Lehren sind jedoch schon zu Lebzeiten darauf ausgerichtet das Selbst zu brechen und das Selbstdasein des Individuum aufzulösen, den Akt der Wiedervereinigung mit Gott und für manche auch mit Satan in der Gegenwart zu vollziehen. Jede Organisation, die eine Initiierung ihrer Adepten durchführt tut genau dies. Sie sterben als Selbst und werden als Mitglied ihrer Gemeinde durch Initiation wiedergeboren. Nachdem sie als Selbst gestorben sind, sind sie von der Einstellung darauf ausgerichtet, dass zu werden, was für sie vorbestimmt ist.

Juden, Christen und Islamisten arbeiten daran, dass man im Leben nichts sei, jedoch später mit Gott sein werde, wenn man im Leben gottesfürchtig und gottgefällig gelebt hätte. So haben wir Freimaurer, Neoplatonisten, Kleriker, Mönche und so weiter, die so alle nicht mehr sich selbst sind und die Buddhisten wie auch Psychologen arbeiten nach dem Verfahren das Ego aufzulösen, so dass niemand mehr sich selbst ist.

Trainer, Coaches oder ähnlich arbeiten nach den Verfahren der Persönlichkeitsentwicklung daran, dass man jemand ist, andere verwenden Verfahren, nach Vorbildern zu streben und so weiter, jedoch letztlich immer daran, einen vom eigenen Ich oder Selbst weg hin zu einer Persönlichkeit, eine Art sozial verträglichen Verhaltensautomat zu erschaffen.

Wenn man sich dazu noch den Aufbau der Gesellschaften und Kulturen der Staaten anschaut und schaut, womit deren Menschen beschäftigt sind und werden, so erweckt sich insgesamt der Eindruck, dass alles so ausgerichtet erscheint, dass alles vom Selbst weg führt und auf keinen Fall sich jemand umwenden und in Richtung Selbsterkenntnis wenden, gehen und sie erlangen soll. So ist doch wie zuvor gesagt, der Weg zur Auflösung des göttlichen Welttheater über den einfachsten offenbar verbliebenen Weg der Selbsterkenntnis mit Fallen ausgelegt, behindert oder versperrt.

Nun habe ich ziemlich bald durch Coaching erkannt, dass am Ursprung jeder Problemstellung der Umstand anhaftet oder zugrunde liegt, dass ein Mensch nicht wusste wer er selbst ist, was das Selbst ist, wie er sich selbst sein kann, wo er sich selbst in seiner Selbst erkennen kann.

Dann findet man an der Wurzel der Problemstellungen und Schwierigkeiten Situationen, in denen Menschen daran gehindert wurden, dies herauszufinden, sich selbst zu sein, sich selbst zu verwirklichen, nach Selbsterkenntnis zu streben.

Des Weiteren findet man Umstände das erwirkt wurde, dass sie jemand anderes sein wollen oder sollen, als sie es sind, sie zu einer Persönlichkeit gedrängt wurden, die sie nicht sind, dass man ihnen sagte, dass sie dies oder jenes seien, dass sie nicht sind.

Dies ist nicht der Ursprung allen Übels, jedoch wird man feststellen, dass ein Mensch umso unmenschlicher ist, je weniger er sich selbst ist.

Das menschliche Vermögen ist weit höher als man meinen mag, jedoch ist es umso schwächer, je mehr sich der Mensch von seiner Selbst entfernt. Auch dann ist es noch sehr stark, jedoch richtet er sein Vermögen dann nicht mehr selbst aus, denkt und handelt nicht mehr als Selbst, sondern mit dem und nach dem er im Denken und Handeln als Persönlichkeit ausgerichtet wurde.

Über die Ausrichtung jemand anderer zu sein, als man selbst ist, wobei dies zum einen durch andere, jedoch massgebend durch einen selbst verwirklicht wird überträgt man sein Dasein, seinen freien Willen und seine Macht auf andere und wird so zu deren Unterstützer in ihren Absichten. Andere erheischen sich auf vielfältige Weise so das Vermögen des Menschen für ihre Dienste und wenn sie es durch erheischen nicht erlangen können so tun sie es mit Gewalt. Gelingt auch dies nicht, so folgt die Ausgrenzung bis Vernichtung.

Macht und Vermögen wird der Mensch nur entsprechend dem Grad des jeweiligen Wechsel von sich als Selbst zu einer vorbestimmten Persönlichkeit übertragen, während er diese weiterhin erhält, jedoch durch sein Denken und Handeln unbewusst in den Diensten anderer steht.

Dies erfolgt deswegen auf so vielfältige Weise, da die Gelehrten über die Jahrtausende gelernt haben, dass dies nur dann gut geht und nachhaltig ist, wen der Mensch über seinen freien Willen und eigenem Erkennen zur Übereinstimmung mit dem gelangt, dass für ihn vorbestimmt ist. Jeder Weg, der über Nichtübereinstimmung versucht wird, hält nicht aus sich selbst heraus, ist brüchig, Leistungsschwach und zerfällt sehr schnell wieder, kann nur mit grober Gewalt aufrechterhalten werden und erschwert so deren Ausnutzung und Ausbeutung. Daher zielen besonders Eliten, Gelehrte, Politiker, Priester, Guru, Psychologen und so weiter auf Übereinstimmung und gemeinsame Zielsetzungen, wie auch auf das erschaffen und bekämpfen gemeinsamer zuvor für diesen Zweck erschaffener Feinde und Katastrophen ab.

Man kann als goldene Regel für sich festhalten, dass der eigene gesamte Daseinzustand in einem direkten Verhältnis zu seinem Selbstvermögen, seinem Stand der Selbsterkenntnis und Selbstwirksamkeit steht und diese umso schlechter bestellt sind, je mehr er eine soziale Persönlichkeit ist, die er nicht ist, die von anderen ausgenutzt und missbraucht wird, egal wie scheinbar gut es einem dabei gerade ergehen mag. Wer sich selbst aufgegeben hat un sein zu können, ist sich selbst nicht und befindet sich daher auch nicht in einem guten Zustand. Man kann nur Satanist sein, wenn man sozusagen seine Seele verkauft habe. Welch ein guter psychischer Trick. Ein Selbst kann seine Seele selbst nicht verkaufen und niemand kann sie sich erkaufen, wenn dann die Illusion erschaffen man hätte dies getan.

Sich nicht sich Selbst sein erfolgt nicht dadurch , dass man sein Selbst weggibt, verkauft, in sich tötet oder so. Das geht nicht, indem Moment, wo einem dies wirklich gelingen würde, wäre unmittelbar und unwiderruflich, somit auf der Stelle tot, da man sich selbst die Lebensenergie ist. Man kann nur über den Weg der Selbsttäuschung zu jemand anderem werden als man ist. Man muss zuvor gesagt haben, dass man nicht der ist, der man ist, man muss gesagt und damit übereingestimmt haben, jemand andres zu sein als man ist und dann vergessen wer man war und erst dann beginnt die Unwissenheit über sich und seiner selbst.

Dies bestätigt sich im Coaching dadurch, dass mit jeder aufgelösten Sorge und Schwierigkeit im Dasein eines Menschen ein Stück weit von dem verschwindet, dass er nicht ist, entsprechend mehr von ihm erscheint, dass er ist und sich sein Daseinzustand, menschliches Vermögen, Selbstwirksamkeit und so weiter erhöht, er sie wiedererlangt.

Der Mensch hält sich selbst über Eingewöhnung klein und vernichtet sich meist im Verlauf seines Lebens selbst in dem Ausmass, wie er sich nicht selbst ist. Das was Menschen meine, dass sie selbst seien, ist nicht das, was sie sind. Überprüfen sie das, was sie gegenwärtig meinen, dass sie sind, so werden sie zu dem was sie sagen auch die jeweiligen Lehren finden, die dies sagten. Man findet über den Weg der Selbstbestimmten Selbsterkenntnis heraus wer und was man als Selbst ist, nicht dadurch, dass man es nachlesen oder von anderen gesagt bekommen könnte.

Selbst wenn man es ihnen sagen würde, so würden sie es nicht wahrhaben wollen, da eben die Selbsterkenntnis die eigene Selbsterkenntnis durch das eigene Selbst bedarf. Ein Blick in den Spiegel ist kein Bestandteil der Selbsterkenntnis. Ein anderer kann einen nur sagen, was man selbst für ihn ist, da er in einem das sieht, was er selbst gerne oder ungerne wäre und einem dies berichten wird, da er von sich auf den anderen schliesst.

Es zeigt sich, dass ein Mensch mit ansteigender Selbsterkenntnis in der Tugend und damit in Gemüt, Vernunft, Verstand und Gesinnung ansteigt, dass er diese nicht erlernen muss, sondern aus ihm selbst heraus erwachsen und gedeihen.

Das, was die alles-ist-Eins und alles-ist-Gott Lehren und deren Schulen versuchen den Menschen beizubringen, dass ein Staat über Gesetze und Polizei an guten menschlichen Verhalten erzwingen will, was Philosophie zu ergründen und zu lehren sucht ist in seiner Reinheit und Unverfälschtheit im menschen als sein natürliches Vermögen angelegt und muss nicht erlernt werden.

Als Selbst leidet der Mensch von Anbeginn daran dieses natürliche Vermögen nicht im Dasein verwirklichen zu können und wenn er zulange daran gehindert wurde, schlägt es um und kehrt sich ins Gegenteil. Durch Selbsterkenntnis kann jede Fehlentwicklung wieder abgebaut werden und kippt wieder um und ab dann kann er sich selbst auf seinem Weg halten und verbessern.

Jemand der einem ausreichend guten Stand an Selbsterkenntnis erlangt hat, hat sich selbst so ausgerichtet, dass er sich selbst, anderen und der Natur wie auch Gott gegenüber wohlwollend eingestellt ist, auch wenn er selbst nicht an Gott glaubt, kein Gläubiger ist.

Er ist fortan an seinem eigenen Wohlergehen, wie auch dem anderer und der Natur gegenüber gleichrangig eingestellt und strebt nach der Verbesserung der Daseinzustände für sich, andere und der Natur aus sich selbst heraus. Es entsteht eine völlig andere Ausgestalt von wir-sind-alle-Eins, in der sich jeder sich selbst ist, in der man über das individuelle Selbst in aller Vielfalt Eins ist.

Ein wir-sind-aus-einem-Ganzen und würde nach dem Tod wieder in ein Ganzes zurückkehren und uns mit ihm vereinigen, wie auch man würde bis zum jüngsten Tag schlafend auf den Erlöser warten bestätigt sich im Coachen und der Selbsterkenntnis nicht, im Gegenteil brechen all diese Lehren in sich haltlos zusammen.

Die Lehren der Thraker sind nur in Bruchstücken bekannt, da deren Verräter, wie es auch heute bei Neoplatonisten und Freimaurern der Fall ist, mit viel Leid und dem Tod bedroht wurden und sind, sollten sie Informationen, die sie nach der Initiierung erhalten haben an nicht Initiierte oder der Öffentlichkeit geben. Egal wir hoch man in ihren Mysterienschulen oder Geheimbünden aufgestiegen ist, so lässt der Mord nicht lange auf sich warten, wenn man sich gegen sie stellt. Dies sieht man besonders häufig gerade in der gegenwärtigen Coronakrise bei jenen, die da nicht mehr mitmachen wollen.

Ich kenne die Lehren der Thraker nicht, jedoch befürworte ich deren Lehre im Hinblick auf den Tod, den Tod als den Übergang, als die Tür zu einem anderen neuen Leben zu erkennen und zu verstehen, der er offenbar ist.

Nach meinem Wissen und nicht nach meinen Kenntnissen, somit nach meinen persönlichen Erfahrungen und den Ergebnissen im Coaching ist an den alten Mythen insofern etwas dran, als dass man durch eine Art Tunnel oder dunklen Gang in ein neues Leben auf Erden durch Wiedergeburt übergeht. Am Ende warten nicht Gott, sondern die Hebamme auf einen.

Den Resten der verbliebenen geheimen Lehren der Thraker und dem, was sich bei deren Nachfolgern noch erkennbar ist, bestand die Zielsetzung im Leben wohl darin so viel Weisheit, Tugend und Ehre wie möglich zu erlangen, die man mit in sein neues Leben nahm. Dies kann ich als Coach insofern bestätigen, als dass diejenigen, die in vorangegangenen Leben darin versagten, ein schlechteres Leben, schlechtere Lebensumstände im gegenwärtigen Leben erleiden, als diejenigen, die sich im vorangegangenen Leben steigern konnten. Durch Auflösen des Versagens in früheren Leben lösen sich Schwierigkeiten im gegenwärtigen Leben durch Coaching, dass auf selbstbestimmte Selbsterkenntnis abzielt.

Die alles-ist Gleichsetzungslehren, bestätigen sich nicht im Coaching und im Leben zeigt sich Gleichsetzung als Verhindere jeder Vernunft, da eben Vielfalt die Ausgestalt der Natur ist. Dies besagt nicht das nun alle Inhalte solcher Lehren falsch sind, jedoch ganz sicher, dass sie so wir sie in Bezug aus das Erkennen Gottes, des Dasein und des Selbst falsch ausgerichtet sind und dies schliesst alle früheren und gegenwärtigen Wissenschaften mit ein. Infolge auch alle Organisationen die sich nach deren Lehren ausgerichtet haben. Eine weltweite Neuausrichtung ist unabdingbar, wenn man die gegenwärtigen Problemstellungen lösen will. Will man sein eigenes Leben in den Selbstgriff zurück erlangen, so steht ihm der Weg nun über selbstbestimmte Selbsterkenntnis wieder frei.

Mir erscheint es so, dass man über den Weg der Selbsterkenntnis das Dasein erst zu erkennen beginnt, es sich mehr und mehr einem zeigt, wie und was es ist, je mehr man sich selbst wird und umso mehr erkennt man, was im Dasein als Dasein überhaupt sein kann, was von dem, dass da ist, aus sich selbst heraus da ist, aus anderem heraus ins Dasein gelangt und nur im Dasein als Erscheinung da ist, jedoch keinerlei eigen Erscheinung hat.

Erst wenn man ausreichend weit genug darin fortgeschritten ist, erkenn man, das Dämonen, Satan und so weiter aus dem eigenen Denken heraus ins Dasein gelangen, sie man selbst ist und selbst das bewirkt, was man ihnen zuschreibt, Leute die Satan anhängen, die Dinge tun, die man Satan anhängt und sie dann sagen, es sei Satan gewesen und sich so jeder Verantwortung entziehen. Der ganze Exorzismus ist im Grunde Selbstexorzismus über das Leid anderer.

Den Thrakern war es offenbar von Bedeutung bis zu ihrem Tod einem guten und hohen Daseinzustand erlangt zu haben. Über ihre Religion oder ihren Vorstellungen über ein Leben nach dem Tod finden sich die Hinweise in den griechischen Aufzeichnungen. Bedeutend ist das streben im Leben bis hin zu seinem Tod einen möglichst hohen Daseinzustand zu erreichen, da dies eine bedeutende Vorbereitung für den Tod und den Wechsel in ein neues Leben ist. Je besser der Daseinzustand, umso besser sind die Voraussetzungen für ein neues Leben, dass einem unweigerlich bevorstehen wird. Die Masse der Menschen ist auf Haben ausgerichtet, im Leben Wohlstand und wenn möglich Reichtum zu erlangen. Können sie diesen mit ins nächste Leben nehmen?,

Was können sie wirklich mitnehmen, wenn sie nicht einmal ihren Körper erhalten können?„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt.“ (Lk 18,25) sagt Jesus, als ein wohlhabender Mann ihn fragte, was er  tun muss, um ewiges Leben zu erlangen. Wann und ob je jemand in den Garten Eden gelangt und ewiges Leben erlangt, kann ich nicht sagen.  Wir können jedoch nicht mehr als sich selbst in ein Leben danach mitnehmen und so sollte dieses Selbst, dass wir sind, in seinem bestmöglichen Daseinzustand mit genommen werden. Selbsterkenntnis ist ein bedeutender Beitrag dies zu erreichen, sie ist mehr Wert, als der größte materielle Reichtum auf Erden. Kommt man wieder auf Erden, so wird man seinen früheren Reichtum allenfalls besichtigen können, jedoch Eigentum anderer geworden sein. So ist es doch besser den größten Schatz mit sich selbst ins neue Leben einzubringen, der man selbst ist – oder?

Ich habe ein Verfahren der Selbsterkenntnis und Selbstwirksamkeit entwickelt, dass man mit sich selbst als Selbstcoach betreibt, somit keinen Coach, Psychologen oder ähnlich benötigt. Es ist ein Verfahren, dass man ab einem gewissen Punkt auch dann noch selbst für sich selbst weiterentwickelt, aus dem sich der eigene Weg heraus selbstbestimmt ergibt. Es dient der Selbsterkenntnis des Einen, der man ist. Man erkennt zugleich wie man selbst bestimmt was und wie man ist und wenn man dies erkannt hat, kann man sich fortan auch selbst wieder in dem ändern, dass man ist.

Der Coache bestimmt selbst was er angeht, er findet selbst heraus was es ist, er erarbeitet selbst die Lösung, löst es selbst und erledigt dies in seiner Geschwindigkeit, aktiviert dabei auch seine Selbstheilung und ist stolz darauf, sich selbst im Daseinzustand verbessert zu haben. Wenn ein Coach ihm hilft, dann nur dahingehend, dass er das Verfahren erlernt und richtig anwendet und sollte er steckenbleiben oder keine guten Ergebnisse erzielen, ihm helfen die Fehler zu finden und erneut anzusetzen.

Bislang 80% Erfolgsquote und seit 2014 in Anwendung. Die restlichen 20 % benötigten einen Coach.

Mehr selbst gibt es wohl gegenwärtig nicht und als ich dies den Top Neurowissenschaftlern und Psychologen wie zum Beispiel Dr, Gerhardt Roth, Hüter und so weiter vorstellte, wurde ich verjagt, da sich ihr Geschäft damit in Luft auflöst. Sie waren geschockt was geht und sind sehr unhöflich geworden, da man das Verfahren ohne Diplom in irgendeiner Disziplin, ohne Studium, Zertifikate erlernen kann, es sich der staatlichen Kontrolle und Manipulation entzieht, wie auch die Anwender sich dem entziehen.

Der Coachee wird jedoch selbst aus sich selbst heraus zum Coach und wird fortan für sein Umfeld als solcher sein, so bedarf es auch keinerlei Organisation und Lizenz und der Weg in die Unabhängigkeit bleibt frei. Ein Psychologe müsste jedoch alle seine Vorstellungen über die Psyche „Erden“ und ohne diese arbeiten, dass er nicht kann, so würde er wohl eher dieses Verfahren entweder ablehnen oder verfälschen, letztlich zum Scheitern bringen, wie es sich bislang zeigte.

Der Mensch hat alles an Vermögen sich selbst zu helfen, er weiss es nicht und weiss auch nicht wie.

Mit diesem Verfahren kann man kaum das Geld auf diese Weise verdienen, wie bisher und sicherlich keine Abhängigkeiten erzeugen und da man sich in Selbsttäuschung befindet und dies alle Selbsttäuschung auflöst und man so auch seine Spiele verliert oder beendet, erkennt man mit jedem Schritt des Verfahrens, wer man wirklich ist.

Der einzige Vorteil, der ein Coach einem Coachee noch bietet, wodurch er selbst als Coach noch sein Einkommen sichern könnte besteht darin, dass man mit Coach deutlich schneller nach oben im Bewusstsein, Tugend und Daseinzustand aufsteigt.

Ich verwende nicht mal die Definition für den Wortbegriff Dasein eines Gelehrten, mag er noch so schön klingen wie die Definition eines Platon, Kant oder Hegel.

Dasein ist dass, was da ist. Mehr nicht.

Wer mag kann nun hingehen und herausfinden, ob es da ist, oder nicht, kann sich daran machen und herausfinden, was es ist und ob es wirklich da ist, wann es da ist und auch nicht, wie es ins Dasein gelangt und so weiter.

Doch wird für dich das da sein, was für dich da ist, egal was ich sage, was da ist, solange du das siehst, was dir Vorbilder, Lehrer, Kleriker, Guru und so weiter sagen, was da ist, wirst du sehen, was sie sagen, dass da sei und solange du nicht selber schaust, wirst du wohl nicht sehen was ist - oder?

Sehen kann man nur, wenn man die Brillen der Betrachtungen abgenommen hat und zu beobachten beginnt und Selbsterkenntnis ist der Weg diese Brillen nach und nach abzulegen.

Mit der Selbsterkenntnis steigt die Kenntnis über sich selbst und zugleich reduziert sich entsprechend das Ausmass der Selbsttäuschung, dem folgt ein Anstieg an Bewusstsein durch freiwerdende Aufmerksamkeit, da Selbsttäuschung diese bindet. Durch gesteigerte freie Aufmerksamkeit steigert sich die Tugendhaltung in der Vernunft über Vernehmen anteilig ist, so dass die Güte des Vernehmens ansteigt. Dies hat zur Folge, dass man mit dem Verstand das Vernommene besser verarbeiten kann und infolge genauer erkennt, was ist.

So erkennt man das, was an Muster in einer Problemstellung enthalten ist, welche Kreisfolgeabläufe wie ablaufen und welche Mängel darin sind und kann sie beheben. Daraufhin verringert sich der Bedarf sich selbst zu täuschen, andere zu täuschen und die Möglichkeit durch andere getäuscht zu werden. Dadurch steigt die Gesinnung und das Gemüt, wie auch Wissen und Vernunft an.

Im Verlauf wird eine Schwierigkeit, Sorge und so weiter gelöst, welches noch weitere gebundene Aufmerksamkeit freisetzt, der gesamte Daseinzustand verbessert sich, da nun noch mehr wahrgenommen wird, die Wahrnehmung in der Güte ansteigt, das Vermögen ähnliche Problemstellungen nun lösen zu können ist gegeben.

Vorher unlösbare Situationen werden nun gelöst, binden kaum noch und wenn nicht lange die Aufmerksamkeit. Das Bewusstsein steigt auf. Dem Menschen wird nun eine Erscheinung im Leben bewusst, die seine Aufmerksamkeit bindet. Er geht diese Erscheinung an und durchläuft das Verfahren erneut, die Wirkungen steigern sich auf allen Ebenen. Das Vermögen im Leben zurecht zu kommen und Erfolg zu haben steigert sich mit jedem auf eine höhere Ebene liegendes gelöstes Problem. Die ursprünglichen Probleme, Sorgen und Schwierigkeiten sind an sich überlagert, die früheren jeweils zu unterst. Dazwischen, daneben, darauf und vermengt liegen alle, die aufgrund der früheren durch sie infolge entstehen.

Je tiefer und schwieriger ein Problem, eine Sorge und so weiter ist, umso mehr freie Aufmerksamkeit benötigt man um die Aufgabe zu lösen. Es ist vergleichbar mit Rechnerleistung an zu verarbeitende Berechnungen. Jede Aufgabe benötigt einen entsprechende Menge an freier verfügbarer Aufmerksamkeit und einem Menschen wird von selbst diejenige Aufgabe bewusst, die jeweils gegenwärtig am ehesten mit der verfügbaren Aufmerksamkeit gelöst werden kann. Daher muss man das nehmen und lösen, was dem Menschen gegenwärtig zu lösen bewusst ist, wo er selbst es fühlt und es angehen will und nichts anderes.

Man darf keine neue Sache angehen, bevor die alte nicht vollständig aufgelöst ist, da mam sich ansonsten einer grösseren Aufgabe widmet und bei erneutem Auftreten der alten beides blockiert werden könnte. Welche Aufgabe mam auch immer angeht, so muss man es zeitnah durchführen und zum Erfolg bringen. Man öffnet jedes Mal die Büchse der Pandora und sollte man eine Aufgabe nicht lösen können, so sollte mam die Aufgabe wieder schliessen und zuvor andere lösen um mehr Aufmerksamkeit einsetzen zu können. Krankheit, Sucht oder ähnlich sind ebenfalls zu lösende Aufgaben, die Aufmerksamkeit binden und ein entsprechendes Bewusstsein benötigen.

Hauptgründe der Güte des Erfolg bis zum Scheiterns sind das graduelle gegenwärtige Ausmass an Bewusstsein Aufmerksamkeit Tugendhaltung Wissen Position Gesundheit Mittel.