Sprachentwicklung, Sprachwandel oder Sprachevolution
Über diese Seite Werk
-
Wundersame Kommunikation
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Schriftstück
19. Januar 2021 n. Chr. erst.
Ausgabe 01
Ausgabe 01
Leserschaft: Niemand
unvollendet
ungeprüft
↑ Über Kommunikation
→ Sprachentwicklung, Sprachwandel oder Sprachevolution
siehe dazu Wortlisten zum nachschlagen
2021011901 Sprachentwicklung, Sprachwandel oder Sprachevolution?.pages
(1) Sprachwandel
(1.1) In den zurückliegenden vier Wochen habe ich Begriffwortlisten zu Bewegungswörter (Verben), Eigenschaftswörter (Adjektiven, Adverben) und Hauptwörter (Substantive) erstellt um deren Wortbildung, Wortstruktur, Wortgestalt und Wortwirkung zu untersuchen. Da mir aus den Beschreibungen und durch die Vielfalt der durch Sprachwissenschaftler entdecker undoder festgelegter Sprachregeln sich mir kein vertsändlich und bildlich vorstellbare Arbeitsweise der Wörter offenbaren wollte. Je mehr ich in die Sprachwissenschaft einstieg umso verwirrender gestalltete sich mein Bestreben unsere deutsche Sprache zu verstehen.
(1.1.1) Sprache beruht im Grunde auf einer Vielfalt der regionalen Mundarten (Dialekt), wobei schon jeder Mensch seine eigene Mundart entsprechend seines Eigenbegriffwörterbuch und seiner Perönlichkeit spricht, es somit keine unmittelbar einheitliche Sprache im Sinne einer Muttersprache gibt. Die Muttersprache entspricht einer statistischen Mittlung, wie es der "statistische Durchschnittsbürger" oder "der Deutsche an sich" sei, jedoch nicht wirklich da ist und daher nur als Möglichkeit besteht, wobei die Sprecher eine Muttersprache sich lediglich in der Sprechweise und des verwendeten Wortschatz mehr oder weniger ähnlich sind.
(1.2) In den Sprachwissenschaften besteht wohl überwiegend die Annahme, dass Schriftzeichen wie auch Wortlautklang selbst keine Eigenbedeutung haben und sich diese lediglich zu einer Wortgestalt gebildet werden, um als Träger einer Begriffbedeutung zu dienen. Bestätigt wird diese Meinung durch den allgegenwärtigen Sprachwandel, der geschichtlich nachweisbar zur veränderungen der Wortgestalt führte, wobei die Begriffbedeutungen wie auch deren Gebrauch entweder erhalten, erweitert, eingeschränkt oder gewandelt wurden, wie zum Beispiel aus Tide ("Flutzeit") sich der Begriff Zeit und Gezeiten herausbildete und zu einer vielfältigen Wortfamilie ausweitete.
(1.2.1) Mit dem Sprachwandel wurde aus dem t in Tide ein z, aus dem i und e um dem d zu einem ei und aus dem d ein t. Wenn solch ein Sprachwandel in Gang gesetzt wurde, so vollzieht er sich mehr oder weniger schnell und die damit verbundenen Regeln zur Bildung der Wortgestalt wenden wir unbewusst bis bewusst auf den bisherigen Wortschatz an. Durch Wechsel der Schriftzeichen, kann man zum einen einen Wortwandel erzeugen, einen erfolgten wieder umkehren oder bei dem Vergleich von zum Beispiel Deutsch und Dutsch (Holländisch, Niederländisch) die jeweiligen Regeln zur Setzung der Schriftzeichen erkennen und sobald erkannt, diese für Übersetzung oder besserem Verstehen nutzen. Bei vielen Worten in Dutsch braucht man nur ein t gegen ein z zu tauschen um das deutsche Wort vollständig oder annähernd zu erhalten, wobei das Dutsch, wie auch andere nordischen Sprachen in vielen Worten auf einer früheren Sprachstufe stehen blieben und sich das Deutsch wandelte.
(2) Sprachverwandtschaft
(2.1) Ein Sprachwandel erfolgt höchstwahrscheinlich auf Grund der veränderten Aussprache und wird sich daher erst mit der Verbreitung einer neuen Sprechweise oder Aussprache auch in der veränderten Verschriftung als Wandlung der verwendeten Schriftzeichen widerspiegeln. Einem Sprachwandel geht dem Schriftwandel auch ein Wandel der Vorsilben, Nachsilben wie auch Weisen der Wortbildung einher und so hat jede Sprachstufe ihr eigenes Regelwerk in gleicher Weise, wie es auch Mundarten untereinander und gegenüber der jeweilig gemeinsamen Muttersprache haben. Dies alles in sener jeweiligen Struktur zu ermitteln und aufzuzeigen ist eine Mamutaufgabe, die ich nicht allein leisten kann. Ich habe mich auf in der Ermittlung der Struktur auf Deutsch im bedarfsweisen Vergleich zu Dutsch, Englisch, Altenglisch, Französich, Latein, Altgriechisch, Altiranisch, Altindisch und Sanskrit beschränkt, sowie auf die Sprachstufen des Deutsch als Hochdeutsch, Mitteldeutsch, Niederdeutsch, Altdeutsch, Germanisch und Urindogermanisch (Proto-Indo-Europäisch) beschränkt. Offenbar steht Altenglisch nahe zu Althochdeutsch, Altfranzösisch nahe zu Latein, Altgriechisch zu Altindisch, Altiranisch wie auch manchmal zu Avestan, Hittitisch.
(2.1) Mir ist aufgefallen, dass je nach Herkunft und Muttersprache des Sprachwissenschaftlers er dementsprechend geneigt ist, sich Wörter im Ursprung seiner Sprache zuzuordnen, wie auch Vorzugsweise Ursprünge dem Altgriechisch und Latein zugeordnet werden. Nach meinem Eindruck könnte es vor dem Altgriechisch, Altiranisch, Altindisch zum Germanisch hin noch eine vorangegenagene Sprachstufe geben, zu der sich die Uralische Sprachgruppe und Germanisch entsprechend der Kugankultur, der neolithische und kupferzeitliche Kulturen Osteuropas und Mitteleuropas. Man muss dabei bedenken, dass mit dem Sprachwandel sich auch religöse Vorstellungen, wie auch Machtstrukturen, Neigungen, Einstellungen, Kenntnisse und so weiter über die offenbar schon 5.000 - 3.000 v. Chr. bestandenen damaligen Welthandel, welcher bereits damals Asien, Orient, Europa und Nordafrika umfasste. Zugleich fanden Völkerwanderungen entlang der Handelswege über Wasserwege und Landwege statt.
(2.1.1) Über die Kurgankultur:
Den Begriff der Kurgankultur entwickelte Vere Gordon Childe 1926 und verband ihn mit der Theorie, dass die Arier als Ursprung der Indogermanenanzusehen seien. Diese Theorie wurde als Kurgan-Theorie durch nachfolgende Forschung auf andere ethnische Ursprünge zurückgeführt.
Der im Jahre 1956 durch die Archäologin Marija Gimbutas verwendete Begriff bezog sich zunächst auf die Diskussion einer Urheimat der indogermanischen Sprachen. Später verband Gimbutas die Hypothese der ethnischen Einheitlichkeit dieser Kulturen zunehmend mit Vorstellungen zur Einführung patriarchaler Strukturen in Europa.
Der Oberbegriff „Kurgankultur“ wird im archäologischen und sprachwissenschaftlichen Diskurs bis heute verwendet. Die Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas war und ist umstritten (siehe Abschnitt „Kritik an der Kurgantheorie und spätere Forschungen“), dies trifft aber auf alle Hypothesen zur indogermanischen Urheimat zu. Heute ist die aus der Kurgan-Hypothese umformulierte Steppen-These das dominante Modell der Indoeuropäisierung Europas. (Quelle Wikipedia: Kurgankultur)
(2.2) Die Sprachverwandtschaft spiegelt sich mehr oder weniger stark auch bis heute in den Genen der aktuell in den jeweiligen Sprachregionen ansässigen Bewohnern und je abgeschiedener sich vom "Weltrummel" waren und sind, umso mehr haben sich Sprachgebrauch und Sprachaufbau in ihren früheren Formen erhalten. Zugleich spiegelt es sich je nach Zeitalter in Religion, Herrscherstruktur, Waffen, Güter, Werkzeuge, Bewirtschaftung von Agrafläschen, Viehaltung und so weiter wieder, so dass man zur Sprachwissenschaft die Genforschung, Archäologie, Religion und so weiter als gleichrangige Wissenschaften einbeziehiehen muss, wenn man den Sprachwandel, Sprachstufen und Sprachverwandschaft nahezu vollständig verstehen und die Wortherkunft für Begriffe richtig zuordnen will. Wenn man sich eine Weile damit beschäftigt gehalten hat, gleich einem alles wie ein großer Suppentopf, in dem von jedem etwas hinein geworfen und einmal herum gerührt wurde und man nun feststellen soll, von wem, was, wann und in welcher Ursprünglichkeit hinzugefügt wurde.
(2.3) Eigentlich wollte ich nur die wirklichen Bedeutungen der Worte und Begriffe ermitteln, um die höchte Güte zur Beschreibung, Benennung und Erklärung von Daseinzuständen auswählen oder bestimmen zu können, bei den das jeweilige Wort entsprechend seiner Wortbedeutung auch so nah wie möglich an der Begriffbedeutung und damit an dem Sinn liegt, für den zur Übermittlung einer möglichst eindeutigen raumbildlichen Vorstellung geeignet ist. Hierzu habe ich eine Vielzahl von Schlüsselbegriffen, welche im Deutsch Verwendung finden in ihrer Herrkunft bis hin zu ihrem frühesten Ursprung, sowie in der Verwandtschaft zu anderen Sprachen und Wörtern ähnlichen Wortlaut, Wortgestallt, sowie auch Wörter anderer Sprachen mit sehr ähnlicher Bedeutung ermittelt und verglichen. Der früheste Sinn eines Wortes findet sich in der jeweiligen Wortwurzel eines Wortstamm als Träger des Urbegriff, der an alle nachfolgenden Wörter über den Wortstamm in Wortfamilien vererbt hat. Die Wortwurzel eins Wortes ist mit einem Genabschnitt vergleichbar, welcher mit anderen Genabschnitten zusammengesetzt ein gesamtes Gen bildet, wobei jedes Schriftzeichen als kleinsten Genabschnitt, je nach Stellung im Wort und Anbindung an benachtbarte Schriftzeichen, bestimmte oder entsprechend gewandelte Wirkungen ausübt, somit ein Schriftzeichen wie auch ein Wortlaut verschiedenartige Wirkungen ausübt.
(2.2) Bei der Ermittlung der Wortherkunft eines Wortes bis hin zu seiner Wortwurzel ist mir aufgefallen, dass auffällig viele Worte in der deutschen Sprache gibt, deren Wortwurzel im Urindogermanisch über den Sprachwandel mehrer Sprachstufen hinweg sich entweder erhalten oder zu seiner ursprünglichen Wortgestalt wieder hin gewandelt hat. Nach meinem sich im Verlauf weiter verstärkenden Eindruck kann man an der Meinung von Sprachentwicklung von einem Ursprung weg nicht allgemeingültig festhalten und müsste in seinen Erwägungen einen Sprachwandel zu einer Sprachstufe hin mit einbeziehen. Dieser Sprachwandel zu Deutsch hin zeichnet sich nach meinem Eindruck besonders im Vergleich zu Englisch, Französich und Italienisch (Latein) zum Einen durch ein streben nach Vereinfachung, sowie zugleich durch ein Bestreben nach Möglichkeiten und Vielfalt aus, während aus anderen Sprachen begierig neue Worter aufgenommen werden, um im Hauptbestreben so viele Daseinzustände so genau wie möglich und damit eindeutig beschreiben zu können.
(2.3) Die Sprachwissenschaftebn haben besonders in den zurückliegenden 300 Jahren bedeutende Leistungen zum Verständnis der Menschheitsgeschichte und Kulturen geleistet, weisen sich jedoch nach meinem Eindruck zu viel Eigenbedeutung zu, da man in Bezug auf Sprachen und Worten darüber im Klaren bleiben muss, dass sie lediglich Träger von Bedeutngen sind, wie Pakete die Verpackung für Waren sind, es bei Worten um die Bedeutungen, den Begriff, den Sinn geht, ähnlich wie bei Paketen um die darin enthaltenen Waren geht. Man darf ener Wortgestallt, einem Wortklang nicht mehr Bedeutung zuordnen, als ihm zugesteht und mir erscheint es oftmals so, als würde man einem Pakett mehr Bedeutung zuteilen, als der darin enthaltenen Ware, die Ware schlecht zu behandeln, gar wegzuwerfen und das Paket allen Wert zuzuweisen.
(3) Wortwurzel, Wortkern und Bedeutungen
(3.1) der gesamte Sprachbaum aller Sprachen wird entlang der Wortfamilie zum Wortstamm und zum frühesten Wortwurzel hin aufgebaut. Innerhalb einer aktuellen Sprache gibt es zu jedem Wort einen Wortkern, der mit der Wortwurzel vergleich bar ist. Eine Wortwurzel zeichnet sich dadurch aus, dass sie meist aus drei, seltener aus zwei Wortlauten und damit Schriftzeichen gebildet wurde und bei Weglassen, Hinzufügen oder Wandel eines weitern Wortlautes und damit Schriftzeichen zugleich ein unmittelbarer Wegfall oder Wandel der Begriffbedeutung oder Wortbedeutung erfolgt. Entweder landet man so in einer empfundenen "Bedeutungsleere" (Bedeutungslosigkeit) oder erhält eine Wortgestalt und Wortklang eines völlig anderen Begriff. Wenn ich zu vernehmen alle Wortbestandteile wegnehme und die Wortwurzel als *nem als kleinsten Bedeutungsträger erhalte der noch nehmen zum Ausdruck bringt und das n, e oder m wegnehmen würde, so wäre auch der Begriff des Nehmens weg und erhalte in Deutsch Begriffsleere mit einem "nm", "em" oder einen Begriffe wie ne mit dem Sinn von "nein". Ich habe in meiner eigenen Forschung und vergleich festgestellt, dass wür die jeweilige Sprache in seiner aktuellen Sprachstufe im Vergleich zur Wortwurzel der jeweilige Wortkern von Wichtigkeit ist.
(3.1.1) Wer die Bedeutung, den Sinn eines Begriff verstanden hat, wird beim Lesen dessen Wortgestalt oder Hören dessen Wortlautklang die jeweils ihm zugewiesene und entsprechende raumbildliche Vorstellung, entsprechend seines Eigenwörterbuch erhalten. Je nach eigenem Daseinzustand, insbesondere Anerregungszustand und Bewusstseinbildung und Vorstellungsvermögen reicht die Bandbreite der durch ein Wort angestoßenen Vorstellung von einem Gefühl der Leere undoder Schwärze bis hin zur vollem räumlich-bildlichen Empfinden der jeweiligen Begriffbedeutung, so dass man sie sieht, hört, fühlt, riecht, schmeckt und so weiter. Manche sehen und empfinden nichts, manche mögen die Wortgestalt sehen, manche sehen das, was das Wort bezeichnet.
(3.1.2) Spreche ich mehrere Sprachen in denen einem Begriff, Sinn oder einer Bedeutung der jeweiligen Sprache entsprechend sich deutlich voneinander unterscheidende Wortgestalten und damit Wortlautklänge zugeordnet sind, so löst dies unabhängig von der Sprache bei hohem Verständnis der jeweiligen Sprache dieselbe Vorstelllung und Empfindung aus, wodurch klar ist, dass Vorstellungen nicht an Worte gebunden sind. Haben die verwendeten Worte der verschiedenen Sprachen einen etwas unterschiedlichen Bedeutungsumfang, weitere Nebenbedeutungen oder andere Ausgangsbetrachtungen, von denen aus man auf ein Dasein schaut, so werden auch die Vorstellungen bei hohem Sporachverstehen entsprechend angemessen ausfallen.
(3.2) Ich habe vor allem im Vergleich von Deutsch zu Englisch, Latein, Altgriechisch und Sanskrit Schlüsselbegriffe dahingehend geprüft und dabei festgestellt, dass viele Übersetzungen von Texten im Sinn nur erhalten bleiben, wenn man unmittelbar sehr ähnliche Worte verwendet und es oftmals besser ist, die Schlüsselworte einer Fremdsprache als Lehnworte in einer der eigenen Sprache angepassten Wortgestalt mit ihren zugewiesenen ursprünglichen Bedeutungen erhalten bleiben. Viele Übersetzungen sind daher irreführend, insbesondere je weiter man sich geografisch vom Deutsch ausgesehen in Richtung Asien oder Orient hin entfernt, wodurch die meisten Übersetzungen der Veden, des Buddhismus oder Yoga zu Fehldeutungen verleiten und damit nicht verstanden werden.
(3.2.1) Je älter die Übersetzung, umso größer die Abweichungen und auf Grund der Leistungen der Sprachforschung kann man davon ausgehen, das jüngere Übersetzungen solcher Schriften deutlich besser sind, als diejenigen, die zur Renaissance oder Aufklärung in Europa im Umlauf gelangten. Selbiges trifft jedoch auch in der Ermittlung der Wortherkünfte und Wortwurzeln zu, die bislang durch die Sprachwissenschaftler ermittelt wurden, so dass wir bei den Angaben der Bedeutungen nicht wirklich vertrauen können, wenn ich schon als Deutscher auf den Webseiten englischer Sprachwissenschaftler feststellen muss, dass selbst der Unterschied der Bedeutungen zwischen verzerren und verzehren nicht eindeutig erkannt und benannt wird, es für eine Doublette gehalten wird. (siehe Wiktionary zerren) und derartige Bedeutungsverschiebungen öffter aufgefallen sind.
(3.3) Zu den Angaben der Bedeutungen der Sprachwissenschaftler in Bezug auf die Wortwurzeln ist mir auch bewusst geworden, das diese offenbar Worte finden, die sie geneigt sind in einem unmittelbaren Bezug zueinader zu setzen und wenn es weder vom Wortlautklang noch von der Schriftzeichenabfolge passt, entsprechend viele zwischenstufen rückgebildet und dazwischen gesetzt werden, bis man über einige Wandlungen hinweg sie sich passend macht. zum anderen werden offenbar Worte ähnlicher Wortgestalt oder Wortlautklang in einem Wortstamm hinzugefügt, obwohl sie zu sehr abweichende Bedeutungen haben. Die jeweiligen Sprachregeln der Sprachstufen können Worte hervorbringen, die wie die Worte anderer Sprachen klingen, jedoch keine unmittelbaren Bezug zueinander haben, wie auch zufälligerweise dabei Worte unabhängig voneinander entstehend könnten, die dann auch in Bedeutung und Wortklang sehr ähnlich sind.
(2.5.6) Damit will ich zum Ausdruck bringen, dass Wortverwandschaften enger bestimmt werden müssen, sie in der jeweiligen Sprache Bestandteil einer größeren Wortfamilie, einer Begriffsgeschichte über Sprachstufen hinweg und ein Von der Wortwurzel ausgehendes vererben der Bedeutung erfolgten muss um eine Zuordnung hoher Güte zu erhalten. Sprachwissenschaftler haben eine ganze Reihe von Wortwurzel erstellt, die mit gleichem Wortlautklang und Schriftzeichenfolge mehrere Bedeutungen zum Ausdruck bringen, die an sich nicht miteinander zumindest verwandt sind. Eine Wortwurzel wird in ihrem frühesten Ursprüng eine eindeutige Begriffbedeutung tragen, die der Wortbedeutung in Wortlautklang und Wortgestalt sehr nahe steht, es keiner Wortbeschreibung oder Worterklärung für dieses Wort bedurfte. Bedeutungswandel in Erweiterung, Einengung, Steigerung und Wandlung erfolgte durch Verändern und hinzufügen von Wortlauten und Silben.
(4) Eigenheiten in Deutsch
(4.1) Seit Sommer 2020 hänge ich nun in den Sprachwissenschaften fest, da mir der Umfang der durch Sprachgelehrte und Sprachwissenschaft eingebrachten falschen Auslegungen der Definitionen der Worte und Begriffe festgestellt habe und seither daran arbeite für den Bürger verständlichere und eindeutigere Begrifferklärungen für die Worte und Begriffe zusammenzustellen, die ich in menen Schriftstücken zur Anwendung bringe um damit diejenigen Vorstellungen im Leser auslösen zu können, die meinen eigenen Vorstelungen sehr nahe kommen.
(4.1.2) Nach meinem Eindruck über diese Zeitdauer hinweg, entspricht eine Sprache der jeweilgen Kutur einer Region und so wie sich eine Kultur wandelt, so wandelt sich auch die Sprache und wer die Sprache "einfrieren" wollte, würde auch die Kultur "einfrieren" wollen. Eine auf sich allein gestellte Kultur wird sich entsprechend gleicher Lebensbedingungen in einer Region weitestgehend auch in der Sprache erhalten. Sie wird sich dann ursächlich entsprechend eigener Entdeckungen, Einstellungen und bedingt durch sich Klimawandel, sich in der Veränderung der Lebensweise, Ernährungsweise, Verhaltensweise und so weiter entsprechend zu einem Wandel ihrer Kultur tendieren.
(4.2) Sprachwissenschaften sind nach meinem Eindruck sehr in ihrer Erforschung der Sprachen auf die Vergangenheit ausgerichtet, ohne die jeweilige Gegenwartssprache wirklich in seinem Wesen und Regeln vertsanden zu haben. Schon daher ist dies nicht der Fall, da die früheren Sprachgelehrten vor allem der Scholastiker in Europa von Latein als ihre Wissenschaftssprache ausgehend die deutsche Grammtikregeln aufgestellt und auch versucht habe, diese hin zum Latein zu wandeln. So erhielten wir den Begriff Geschlechtswort, lateinisch Artikel (deutsch "Gelenk") für die Wortart der Wörter, die wir zur Bestimmung eines Daseins verwenden, wie zum Beispiel die, der und das und bis heute fällt kaum jemand auf, dass diese "Gelenkworte" sich nicht auf Geschlecht oder Sache beziehen, sondern auf Ursprünge, Wirkweisen und Mengen. Die gesamte Diskussion über Geschlechtergleichheit in der Sprache ist vollkommener Unsinn.
(4.2.1) Wenn ich einen Begriff wie Lehrer hernehme, so besagt das "er" am Ende nicht, dass dieser männlichen Geschlechts, sondern der Ursprung für etwas ist, wie es auch vergleichsweise bei Mutter der Fall ist, die wegen dem "er" am Wortende ja auch nicht männlich wird. Lehrerin als Wort einzufügen, war von Anbeginn an Unsinn und wir wurden auf Grund der Gelehrtenmeinungen zu einer falschem Gebrauch unserer Sprache gebracht, der ein Bedeutungsverluss der Aritkel und ein Bedeutungswandel einhergeht. Ein Lehrer ist unabhängig vom Geschlecht ein Lehrer, solange er als Ursprung für die Lehrtätigkeit und dem Errreichen von Lehrerfolgen fortbesteht. Wörter, die mit "er" enden, bringen zum Ausdruck, dass sie in Bezug auf ein Vermögen in der Lage sind aus sich selbst heraus etwas hervorzubringeen, zu bauen, fertigzustellen oder ähnlich. Erst im zweiten oder dritten Rang beziehen sich Artikel auf das Geschlecht, da im Deutsch auf Grund des Sprachwandels die Endungungen verloren gingen, die zum Beispiel bei Namen das jeweilige Geschlecht mit zum Ausdruck bringen, wie es zum Beispiel im Italienisch mit den Endungen a oder o noch gegeben ist.
(4.2.2) Bei dem Begriff Masse finden wir die als Artikel in seinem zweiten Rang vor, weil es sich mit der Endung "ei" um eine Bziehung zu einer Menge oder Anzahl, sowie auch zur Bestimmung handelt. Wörter, die wir mit dem Artikel die versehen sind daher nicht weiblicher Natur. Wir sind aufgrund der sprachlichen Eingewöhnung darauf ausgerichtet "die Masse" zu sagen, um sich auf sie direkt zu Beziehen, auf sie zu zeigen und wenn wir "der Masse" sagen, haben wir lediglich die Betrachtung geändert, während Masse an sich geschlechtlos ist und wir auch "das Masse" sagen könnten. Frei von dem Gedanken eines Geschlechts würden wir uns mit "die Masse" auf dessen Menge, mit "der Masse" auf eine ihrer Eigenheit und Urspünglichkeit, und mit "das Masse" in Bezug auf dessen Eigenschaft als Sache sagen. Wir sagen "das Auto" zu einem bestimmten Auto und "die Autos" wenn es um ene Menge als Anzahl von Autos geht. Bei richtigem Gebrauch der deutschen Sprache würde je nach Betrachtung mal die, der oder das sagen können und es würde für uns gut klingen, da wir es eingewöhnt wären.
(4.2.3) In Deutsch sagen wir "die Sonne" und "der Mond" und auf Italienisch heißt es "der Sonne" (il sole) und "die Mond" (la luna) als Geschlechtswort betrachtet sind sie jeweils entgegengesetzt. Wenn wir Artikeln vorrangig das Geschlecht zuordnen, werden wir die Begriffbedeutung mit einer Nebenbedeutung behaften, die weder Sonne noch Mond von sich ausgehend haben nd wenn man herausfindet, warum in der einen Sprache es so und in der anderen Sprache es anders ist, so wird man etwas über Betrachtungsweisen und in der Sprache eingebunden Vorstellungen entdecken, die oft einen schamanischen, religiösen, esoterischen, okkulten oder mystischen Ursprung haben, es aufgrund von Vorstellungen zu der Zuordnung kamm und sich dies auch in der jeweiligen Eigenart der Kultur zum Ausdruck bringen wird.
(4.3) Es gibt noch viel mehr Eigenheiten in Deutsch, die in den mir vage bekannten anderen Sprachen nicht vorhanden sind. Sprache ist nicht die höchste Art und Weise wie der Mensch denkt, da Denken auch ohne Sprache bei höherem Bewusstsein und Daseinzustand erfolgt. Durch vollständiges verwenden von Sprache bringt man sich im Denken zugleich auf die Ebene von Worten herab.
(5)
(5.1) In einer Sprache ist offenbar jeweils eine Denkweise, Kenntnisse und eine Tugendhaltung eingebunden wodurch sich der Umstand ergibt, dass zwei Menschen unterschiedlicher Muttersprachen in Bezug auf einen Daseinzustand allein auf Grund der in einer reinen Muttersprache ohne Fremdwörter und Lehnwörter enthaltenen Denkweise, Kenntnisse und Tungendhaltung zu anderen bis entgegengesetzten Schlußfolgerungen gelangen werden. Dies wird lediglich ausreguliert, da die wissenschaftliche Arbeitsweise, die Scholastik und Logik, sowei die gut-böse-Denkweise der Antike noch weitestgehend verbreitet und die Masse der Menschen von Kindheit auf an beständig draufhin eingewöhn wird.
(5.1.1) Wenn man die Listen der Bewegungswörter, Eigenschaftswörter und Hauptwörter durchgeht, den Aufbau und die Struktur der Wortgestalten überprüft, so fällt einem unweigerlich auf, dass dort Regeln am Werk sind, die über dem stehen, was wir durch Grammatik meinen erkannt zu haben. Es besteht offenbar jeweils auf der Ebene von Schriftzeichen, Silben, Wörtern und Sätzen ein gemeinsamer Nenner, nachdem die jeweiligen Zusammensetzungen, Stellungen und Abfolgen für uns Sprecher weitestgehend unbewußt erfolgen. Wenn ich einen Satz wie den vorangegangen zusammengestellt habe, so habe ich eine Vorstellung vermittelt, die meinen Eindruck, mein Wissen oder Kenntnisse vermittelt. Dies gilt ebenso auf der Ebene des Wortes. Im Wort selbst sind Eindrücke, Wissen und Kenntnisse neben der Bedeutung oder dem Sinn eingebunden.
(5.2) Die Wörter in den Listen habe ich in ihre Wortbestandteile auseinandergelgt und so entsprechend Spalten mit den Wortlaute, Vorsilben, den Wortkern und den Nachsilben erhalten. Wortlaute, Silben und Wortkern stehen jeweils in einem direkten Bezug über die Wortherkunft zur ihr eigen vererbten Wortwurzel und da ist auffällig dass die frühesten Wortwurzeln für deutsche Wörter im Urindogermanisch oft denselben Wortlaut und dieselbe Wortbedetung tragen, somit ein Begriff wie nehmen oder stehen mit den Wortwurzel *nem und *ste trotz Sprachwandel wieder denselben Wortlautklang und dieselbe Wortgestalt haben, während die Vorsilben und Nachsilben andere Wortgestalten und damit Wortklänge haben, jedoch leicht als solche erkennbar sind wie zum Beispiel deutsch ver- zu germanisch far-.
(5.2.1) Es erweckt sich bei einigen Worten der Eindruck, als hätten sie sich von Urindogermanisch zu Germanisch zu Hochdeutsch zu Mitteldeutsch und wieder zu Urindogermanisch zurückentwickelt oder sind in der Wortwurzel über alle Sprachstufen und dem Sprachwandel hinweg unverändert geblieben. Sie unterscheiden sich meist wenn, durch ein hinzugefügtes oder weggelassenes h.
(5.2.2) Mit dem erreichen des Mittelhochdeutsch im 16. - 17. Jhrhundert hat die deutsche Sprache einen hohen Bestand erhaltener Worter, die in einem direkten Bezug zu deren urindogermanischen Wortwurzeln haben und ab dem 19. - 20. Jahrhundert ist ein durch Sprachwissenschaftler über Rechtschreibreformen ein Einwirken beobachtbar, dass es einem vorkommt, als würde dieser Bezug beschädigt, indem man durch verändern der Schreibweise, die Eigenbedeutung der Wörter aufweichen oder wandeln würde. Ein h in Warnehmung einzufügen, welches im unmittelbaren bezug zu Ware mit der Wortwurzel war steht und dann ein Wahrnehmen zu haben, dass mit Wahrheit sich einen Gleichwortlaut in der ersten Silbe wahr überschneidet führt zu einem "Bedeutungskurzschluß" im Verstand und behindert das Denkvermögen sowie auch das Vermögen zwischen Wahrnehmung und Wahrheit zu unterscheiden.
(5.3) Je mehr man sich der bereits erfolgten Rechtschreibreformen der letzten 300 Jahre vergewissert, umso mehr gelangt man zu dem Eindruck, dass die Deutsche Sprache bis ins 18. Jahrhundert hinein eine Entwicklung zur Veredelung und zugleich eine Rückbesinnung zu Urbedeutungen durchlaufen hat. Diese Entwicklung führte zu dem weltweiten Eindruck, dass Deutschland das Land der Dichter und Denker sei, sowie dem Trend, dass Deutsch zur vorangigen Wissenschaftssprache wurde. Diesem Trend wurde dann besonders im 17. bis ins 20. Jahrhundert durch Sprachreformen und Rechtschreibreformen und auch mittels Kriege entgegengewirkt. Dies führte zu einer Aufnahme vieler Lehnwörter aus dem Französich und nachfolgend dem Englich, während in dern Jahrhunderten zuvor viele deutsche Wörter im Zuge der Christianisierung bereits durch Lehnwörter aus dem Griechisch und Latein verdrängt wurden.
(5.3.1) Um den Aufbau der deutschen Wortbildung ermitteln zu können habe ich die Wortlisten von den Lehnwörtern und Fremdwörtern so ausgenommen, dass ich diejenigen Wörter mit Wortwurzeln längerer deutscher Vorgeschichte erhalten habe. Hierbei fällt auf, dass es für viele Wörter gar keine urindogermanische Wortwurzel gibt und wenn sie in Zwischensprachstufen so rückgebildet wurde, dass sie entweder an Latein, Griechisch, Altindisch wie auch Sanskrit und anderen Sprachen angebunden werden kann. Was in die eine Richtung geht, kann genausogut auch in der anderen Richtung erfolgt sein und damit man dies bestimmen kann, muss man den Wortstamm und die Wortfamilie einbeziehen. Dort wo ein Wort herstammt wird es davon auch weitere Abwandlungen bis hin zu einer Wortfamilie geben.
(5.3.2) Die Problematik besteht jedoch hier, dass die keltisch-germanischen Gebiete vom schwarzen Meer bis nach Irland und den Norden hin kaum Schriften hinterlassen haben die über ein paar Jahrhunderte v. Chr. hinausgehen und von den Gelehrten wird seit je her verkündet, dass die Völker dieser Regionen der Schrift nicht mächtig gewesen seinen. Zugleich wird der Eindruck vermittelt, diese Gebiete seien von Barbaren und damit unzivilisierten Menschen bevölkert gewesen. Diese Annahme ist nach meinem Eindruck sehr fragwürdig, da es in den 3.000 Jahren v. Chr. bereits eine Zivilisation über ein Netzwerk aus Höfen und Dörfern sowie Handelswege über See und Land zu allen bekannten Regionen gab und es wohl kaum anzunehmen sein wird, dass die Völker im Westen Europas und nördlich der Alpen nie oder nur kaum etwas mit Schrift zu tun hatten, sie erst mit der Christianisierung der Gebiete einsetzte.
(5.3.3) Der Sieger vernichtet die vorangegangenen Kulturen, deren Historie und schreibt die Geschichtsbücher. Erst wenn sich Artefakte in den Gebieten auffinden lassen, die vor 1.000 vor Chr. fallen und Schriftzeichen aufweisen, werden wir wissen, ob eine Schrift bestand, dass sie bislang in diesen Gebieten nicht gefunden wurden, besagt nicht, dass es sie nicht gab, wie man auch zuvor den Ursprung der Schrift in den Orient verortete, bis man älter Schriftzeichen in den Gebieten oberhalb des schwarzen Meeres fand. Die Archäologie ist eine junge Wissenschaft und die letzten zwei Jahrzehnte haben gezeigt, dass die meisten zuvor bestandenen Vorstellungen über Völker und deren jeweilige Geschichte nicht mehr haltbar sind.
(5.4) Über alles hinweg hat sich bei mir aktuell der eindruck erweckt, dass sich eine Sprache aus sich selbst heraus zur Veredelung und Verständlichkeit strebt, wenn die Sprachwissenschaftler die finger von ihr lassen und ein Volk keinen sie überwältigenden Einflüssen ausgesetzt ist.
- AufEinWort Wortgewebe
- AufEinWort Werk
- Werk Wundersame Kommunikation
- Werkart Ureigenwerk
- Werk von Klaus Feldmann
- AufEinWort Werkausgabe Schriftstück
- 19. Januar 2021 n. Chr. erst.
- AufEinWort Leserschaft Niemand
- AufEinWort unvollendet
- AufEinWort ungeprüft
- Sprachentwicklung
- Sprachwandel
- oder…
- Sprachrevolution
- Frage…?