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Werk:TDPC/58.1

aus AufEinWort, der freien Forschung

▷Cardinalis: Laudo aenigma tuum, Bernarde, utique aptum proposito. Sed aenigmatum nullus est finis, cum nullum sit adeo propinquum quin semper possit esse propinquius. Solus dei filius est «figura substantiaecf. Hebr. 1,3.» patris, quia est quicquid esse potest. Forma dei patris non potest esse aut verior aut perfectior, cum sit possest.


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KARD: Ich lobe dein Rätselbild, Bernhard, das für unseren Zweck durchaus geeignet ist. Aber der Rätselbilder ist kein Ende, da keines so nahe zutrifft, daß es nicht immer ein noch näheres geben könnte. Allein Gottes Sohn ist die ebenbildliche Figur des Wesens des Vaters[1], weil er ist was immer sein kann. Die Form Gottes des Vaters kann nicht wahrer oder vollkommener sein, da sie das Können-Ist ist.

Kardinal: Ich lobe dein Gleichnis, Bernhard, es ist für unseren Zweck sehr gut geeignet. Aber es gibt kein Ende der Gleichnisse, denn keines kommt so nahe, daß es nicht noch immer ein näheres geben könnte. Nur der Sohn Gottes ist die Gestalt des Grundbestandes des Vaters, weil er ist, was er sein kann. Die Gestalt Gottes des Vaters aber kann nicht wahrer oder vollkommener sein; sie ist das Können-Ist.

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