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Urgrund allen Daseins

aus AufEinWort, der freien Forschung

20210225S1

(1) Gelehrte und ihr Urgrund allen Daseins

(1.1) Gelehrte haben zu allen Zeitaltern entweder nur einen Begriff oder ein Gegensatzpaar bestehend aus zwei entgegengesetzten Begriffen gebildet und daher vieles als getrennt betrachtet, daß zusammen mit Weiteren ein Beziehungsystem aus vielfältigen Beziehungen und Wechselwirkungen bilden. Zusätzlich haben Gelehrte Gegensätze als ursächlich betrachtet, obwohl ihr Gegensatz nur ein mehr oder weniger bestehendes Dasein desselben Verfertigers in seiner Güte ist, wie zuvor bei Helligkeit-Dunkelheit aufgezeigt, deren gegensätzliche Erscheinungen zwar im Dasein beobachtbar sind, jedoch eines von ihnen kein eigenes Dasein hat, oder nur darauf beruht, weil ein anderes Dasein nicht ausreichend genug in Erscheinung tritt.

(1.1.1) Wenn wir aus Sicht eines Gläubigen im Hinblick auf einen Schöpfer, der als allmächtiges Wesen oder nach Vorstellung der Atheisten und Materialisten  Urbaustein, meist das Weltall und das gesamte Dasein zugleich oder in einer Abfolge erschaffen haben soll auf den möglichen Urzustand schauen, dann scheitern die Atheisten undoder Materialisten schon daran, daß auch die Schöpfung ihres wundersamen Urbausteins benötigt, wie auch die Gläubigen daran scheitern, daß es für das Dasein eines Schöpfers ebenso einen Schöpfer geben muß.

(1.1.2) Und so landet man in die unendlichen Progress, Lateinisch "progressus in infinitum" den man im Mittelalter damit beendete daß man die so entstehende Unendlichkeit in einer Kette angebbarer oder existenter Gründe einfach ausschließt und als den ersten Grund als durch Verstand nicht ermittelbar daher der Vernunft halber unabweisbar eine Annahme setzt, für die kein Beweis benötigt wird und üblicherweise mit Gott als Erstursache und Allursache und letzten Urgrund erkenntnistheoretischer Bemühungen gleichsetzend bestimmt. Andere Auslegungen derselben Schwierigkeit sind als  "Infiniter Regress" einem "endlosen Rückgang in einer unendlichen Reihe" durch die man in einen Zirkelbeweis oder beständig einem Zirkelschluß oder Teufelskreis gelangt, aus dem man nie selbst oder in gütlicher Übereinstimmung herauskommt.

(1.2) Bei allen mir bekannten künstlichen Ausgestalten, der durch Gelehrtem auf diese Weise bestimmten zweiwertigen Beziehungsystemen nicht möglicher, wirklicher und tatsächlicher Gegensätze finde ich einfach keine Möglichkeit der Übereinstimmung, die dann auch im Hinblick für das jeweils eigene Wohlergehen, daß der Anderen, der Menschheit und der Natur gleichrangig zuträglich ist, wenn es nicht als natürliches Beziehungsystem ausgestaltet wurde. Die Natur bedingt den Verfertiger-0 als raumgebende Eigenschaft und diese geben den Schlußfolgerungen der Gelehrten meist keinen Raum und daher müssen sie sich diesen Raum mit Gewalt hinstellen, um in ihrem Glauben darin ihr Dasein gestalten zu können.

(1.3) Eigentlich besteht nach meinem Eindruck die einzige Dummheit darin, daß Glaubensgelehrte aller Lehren und Wissenschaften andere in ihre von ihnen jeweils künstlich erwirkten Kunsträume hineinlocken bis hineinzwingen, jene, die nicht wollen, zu vernichten suchen und es auch tun, es eine unübersichtliche  und allein schon nur sehr schwer überprüfbare Vielfalt ihrer Kunsträume gibt. Die jenigen, die an solchen künstlichen Räumen Interesse haben, können sich ja dann auch nach Wunsch hineinbegeben. Dummerweise haben sie jedoch die Angewohnheit derartige Räume dort aufzustellen, in denen zuvor andere Grundannahmen bestanden. Wenn man sich schon auf einen einzigen Ursprung und einen Gegensatz für dessen Folge allen Daseins als Gott und gut-böse oder Urbaustein und ja-nein und sich dann untereinander über das jeweilige gut-schlecht streitet könnte man ja schauen, welche weiteren Urzustände am Anfang des Daseins zugegen gewesen sein könnten und ob sich daraus die Vielfalt der Natur heraus entwickeln, oder erschaffen worden sein muß.

(2) Urzustände des Daseins

(2.1) Höchstwahrscheinlich wird es wohl nur einen Daseinsraum entsprechend seiner natürlichen Auslegung und Anzahl grundlegender gleichrangiger und erstrangiger Urverfertiger, Ureigenschaften und Ureigenmerkmale geben, die wir nicht beeinflussen können, jedoch durch wirkliche Kunst zu einer Vielfalt des Daseins nutzen können und der erste Urverfertiger, den ich aus der Natur entnehmen kann besteht in Vielfalt und somit ist jedes künstliche Beziehungsystem, daß sich gegen die Vielfalt wendet und alles auf das Eine Gottes, das Eine der Neoplatonisten und alle ihnen ähnlichen Monismen gegen dem, was von Gott, dem Urbaustein und der Natur des Daseins nicht gegeben ist und daher nur mit Gewalt ins Dasein gebracht und darin gehalten werden kann.

(2.1.1) Was Glaubensgelehrte als Ursprung des Dasein ansehen, deckt sich dennoch in einer Eigenschaft mit dem, was ich unter Urgrund, Urzustand wie auch Urverfertiger verstehe – das Nichts, die Abwesenheit dessen Dasein im Dasein an sich. Zuvor haben wir in Bezug auf Helligkeit-Dunkelheit schlüssig, beobachtbar und überprüfbar bewiesen, daß ein Urzustand des Dasein Dunkelheit ist, welche wir auch außerhalb der Erde im Weltall als überwiegend gegeben sehen, jedoch erscheint und das Weltall nur leer und dunkel, daß es jedoch nicht wirklich und tatsächlich ist. Unsere Augen sehen schließlich nur den für Lebewesen sichtbaren Bandbereich des Lichtes, Meßmittel, Meßgeräte und Meßverfahren nur die Anteile des Bandbereichs des Lichtes und auch nur so, wie diese und auf was diese jeweils aufgrund ihrer Ausgestaltung und an sie gestellten Erwartungen ausgerichtet sind.

(2.1.2) Als weiteren Gegensatz finden wir warm-kalt, zu Wärme-Kälte, jedoch ist warm und Wärme die Folge von Hitze, Brand, Glut und so müßte der Gegensatz heiß-kalt zu Hitze-Kälte benannt sein.Wärme ist an sich eine Empfindung, ma erwärmt sich an einer Hitze, Glut an einem Feuer oder etwas, daß durch sie erwärmt wurde. Damit Wärme entsteh muß also etwas brennen und im Urzustand des Weltall finden wir es leer vor, so kann nichts brennen und wo immer nichts verbrennt oder einwirkt stellen wir weder Hitze noch Wärme fest. Somit kann zur Dunkelheit die Kälte als Urzustand hinzugefügt werden und wir können unbeirrt alle Erkenntnisse über Helligkeit-Dunkelheit auf Hitze-Kälte übertragen.

(2.1.3) Wärme hat kein eigenes ursächliches Dasein und dennoch gehen wir des Nachts oder im Winter hinaus und frieren, da es kalt ist, wir können die Temperatur der Wärme fühlen, jedoch nur zu unserer jeweils eigenen Körpertemperatur im Verhältniß und selbst dies ist als Empfindung auch von Luftdruck und Luftfeuchtigkeit abhängig. Mit einem auf Wärmemessung ausgerichteten Thermometer können wir eine zutreffendere Aussage über Wärme machen und so kommt es, das Kälte die Abwesenheit von ausreichender Wärme aufgrund von entferntere Hitze ist. Wärme besteht wiederum im Dasein selbst nicht als Dasein sondern ist eine Erscheinungsform von Bewegung, da Hitze zum Beispiel die Luft in dessen Umgebung anregt und in der Bewegung versetzt, Wärme dann angeregte Bewegung der Luftmoleküle ist.

(2.1.4) Was wir also als kalt, warm oder heiß empfinden beruht auf unterschiedliche Bewegungsarten und dessen Geschwindigkeiten und so ist kalt zu warm zu heiß eher ein Abstufen, jedoch auch kalt im Urzustand nicht als Dasein vorhanden, sondern Kälte die Folge der Abwesenheit von Bewegung. Hitze-Kälte, heiß-kalt existieren nicht als Urzustände sondern sind im Grunde nicht mehr als Meßwerte oder Empfindungen und so wird gut-böse, wie das Gute und das Böse ebenfalls nicht mehr als etwas sein, daß sich in Bezug auf ein Dasein messen oder empfinden läßt. Dunkelheit ist als Absolutheit als absolute Schwärze zu sehen und für meine Augen ist ein dunkler Keller nur bedingt schwarz, da ab einer gewissen Dunkelheit sich Lichteffekte durch die Augen bemerkbar machen und würde ich im Keller eine Nachtsichtkamera oder eine Wärmekamera verwenden, so würde ich sehen das Dunkel nicht bedingt schwarz ist und Wärme eine Wärmestrahlung als Licht abgibt und ich diese sichtbar machen kann.

(2.1.5) Somit wird der Urzustand der Finsterniß nur mit dem Urzustand der absoluten Kälte eintreten. Daraus ergibt sich das für Dunkelheit und Kälte die Abwesenheit von Bewegung ursächlich ist, Bewegung der Grund für Hitze, infolge Wärme, wie auch für Licht ist. Dem folgend muß dem Guten wie auch Bösen der Urzustand der Bewegung zu eigen sein und es kommt also nur darauf an, welche Ausgestalt von Bewegung wir erhalten, als Licht, Wärme, Richtung und so weiter und was sie bewirken um diese als solches oder jenes zu bestimmen.

(2.1.6) Damit dürfte einem klar werden können, daß es den Gegensatz von gut-böse wie auch das Gute und das Böse im Dasein nicht als eigenes Dasein ins Dasein gelangen kann, es selbst kein ursächliches Dasein hat, sondern letztlich jeweils im Ausmaß die Erscheinungen vielfältiger Verfertiger ist, die wir wie Empfindungen, Einschätzungen oder Messung aus der jeweiligen eigenen Gewißheit, Einstellung, Anschauung oder Betrachtung heraus als solche bestimmen und nur dann zu denselben Einschätzungen und so weiter gelangen, wenn wir Übereinstimmungen im Hinblick auf das Dasein haben oder gemeinsam ohne diese neue Beobachtungen ausüben um zu Übereinstimmungen zu gelangen.

(2.2) Wie sieht es mit weiteren Erscheinungen in der Natur aus und welche können wir als Urzustände darin bestimmen? Ein sich aufwärmendes Luftmolekül beginnt an benachbarte zu gelangen sie beginnen sich zu stoßen und hin und her zu tanzen und geben bei ausreichender Nähe ihre Wärme ab und erwärmen sich auch noch durch die Bewegung zusätzlich auf, so daß sich Luft beginnt auszudehnen und in Bewegung zu geraten und Luftmengen drücken andere Luft vor sich her und es beschleunigt sich und wir haben Wind und der Wind geht in die Richtung, in die er sich ausdehnen kann und das ist dorthin wo es kälter ist und so beginnt es kalte Luft vor sich herzuschieben und andere erhalten einem kalten Wind und denken es gäbe ursächlichen kalten Wind.

(2.2.1) Geht die Sonne zurück nimmt die Wärme ab und die Luft schrumpft im Ausmaß und beginnt sich zurückzuziehen und zieht nicht erwärmte, kältere oder kalte  Luft nach sich und wir denken wieder, es gäbe ursächlichen kalten Wind, schließlich wird er zur Ursache das wir beginnen zu frieren und als solcher ist er auch Ursache, jedoch ist dies nicht der Grund, da jeder Ursache ein Grund vorausläuft, doch weisen wir of Ursachen die volle Ursächlichkeit zu, die sie nicht haben. So steht es auch mit jeder Schuld, die je zugewiesen wurde. Es gab immer einen vorlaufenden Grund der aufgrund von Wiederholung zu einer Ansammlung führte und eben den Grund für eine Ursache so erschuf, daß sie ins Dasein gelangen konnte.

(2.2.2) Nun könnten wir sagen der Grund hat die Schuld, doch handelt sich es beim Grund um eine Ansammlung und eine Ansammlung benötigt eine Ursächliche Quelle als Ursprung und schon sind wir dabei dem Ursprung die Ursächlichkeit zuzuschreiben und irren uns wieder, da eine Quelle als Ursprung mindestens drei weitere gleichrangige Verfertiger bedingt benötigt um zu sprudeln beginnen zu können. Der von Gelehrten in ihrem Denken aufgestellte Gegensatz Ursache-Wirkung soll seit Anbeginn des Daseins bestehen und so wird sich deren Denkweise folgend jedwede Schuld aufgrund des Einbringens einer als schlecht bestimmten Wirkung beruhen, für die der Schuldig die Ursache sei, jedoch kann dieser nur entsprechend der Denkweise der Gelehrten zur Ursache einer Schuld werden, wenn er zuvor eine Wirkung erfahren hat, die ihn zur Tat brachte und so ist die Ursache oder der Verursacher der auf ihn einwirkenden Wirkung der eigentliche Schuldige.

(2.2.3) Doch diesem wiederum der Denkweise folgend, können wir ihm oder etwas auch nicht die Schuld zuweisen, weil er selbst Opfer einer Wirkung ist und so können wir uns gleich die etwa 14. Milliarden Jahre der Weltgeschichte bis zum vermeintlichen oder Tatsächlichen Urknall zurück begeben und denjenigen oder demjenigen, der es auslöste, alle Schuld zuweisen, die je infolge aufgekommen sein mag oder ist. Somit sind wir Menschen an sich zu allen Zeiten ohne jede Schuld gewesen und brauchen für unsere Erlösung nur jemand der das Licht abschaltet und einige Zeit später wird jede Bewegung wird sich auslaufen und verschwinden, da am Anfang zuerst das Licht gewesen sei und so alle Bewegung ins dasein brachte. Jedenfalls gibt es da einige Glaubensgelehrte die darauf schwören, daß es so gewesen sei, jedoch nicht bis zum Ende ihrer Denkabfolge gelangen und so nicht sehen, daß sie sich selbst mit dieser Aussage bereits widerlegen. Unschuld-Schuld ist somit ebenfalls weder Urzustand noch ein Gegensatz.

(2.3) So können wir einen Gegensatz der Gelehrten nach dem anderen vornehmen und ihn auf dessen ursächliche oder im Hinblick auf ein Dasein als Urgrund hin überprüfen und in Bezug auf Leben-Tod feststellen, das Tod nur eintreten kann, wenn etwas zuvor gelebt hat, Leben jedoch nicht ins Dasein tritt wenn wir und im Urzustand totaler Dunkelheit und Kälte befinden, die zugleich als Urzustand totale Bewegungslosigkeit sind. Im Hinblick auf jegliches anderes Dasein wissen wir, dass sie entweder aus Energie, aus Materie oder beiden bestehen, daß jedoch ein Atom als kleinster Bestandteil von Energie und Materie wiederum aus Kleinstteilchen bestehen, die wiederum nur aus Energie und Raum laut der Gelehrten bestehen und der gemeinsame größter Nenner von Energie und Materie wiederum Bewegung ist, so können wir leicht erkennen, daß im Urzustand es außer dem Raum vor dem dem Urknall und mit dem Urknall auch kein Dasein gegeben haben kann.

(2.3.1) Neben der Bewegungslosigkeit als Urzustand erhalten wir mit der absoluten Kälte und Dunkelheit auch die absolute Abwesenheit von Dasein und damit auch nichts, was  in Bewegung gesetzt werden könnten und auch nichts, durch daß wir Bewegung erzeugen könnten und hätten als Urzustand möglicherweise noch Raum dessen Rauminhalt in vollkommener Fülle zugleich absolute Leere wäre. Solch ein Raum wäre zugleich ein Zustand eines totalen Vakuum, ohne jeden Inhalt, welches zugleich der Daseinzustand des höchstmöglichen Mangels an Dasein wäre und dessen Folge wäre dann, alles Dasein in diesen Raum hineinzuziehen, was es irgend wie in seiner dadurch Unendlichen Kraft hereinziehen kann und da das einzige, daß wir nun übrig haben der Raum selbst ist, zieht es ihn in sich hinein und weg ist nun auch er und wir erhalten auf diese Weise ein Nichts.

(2.3.2) Ein Nichts ist die Abwesenheit von Raum, da Bewegung bereits Raum benötigt und so könnten wir auch sagen, daß ein Nichts die Abwesenheit von Bewegung ist und alle Folgeerscheinungen Phänomene von sich bewegenden Raum sind oder Raumbewegung sind. So bleiben nach Denkweise der Gelehrten nur noch Raum-Nichtraum, Bewegung-Nichtbewegung oder Bewegung-Ruhe übrig. Wie zuvor ermittelt benötigt Raum bedingt eine Raumfülle die als Leere dennoch die Eigenschaft hat, den Raum zu erhalten, damit Raum fortbestehen kann. Zugleich wissen wir nun, daß ein Dasein nur das sein kann, wenn es aus sich selbst heraus in Bewegung ist, oder durch etwas in Bewegung gebracht und gehalten wird. Somit bedingt Raum für sich selbst schon Bewegung und da wir in dem Urzustand aller Urzustände keine Bewegung haben, kann auch Raum nicht da sein und so fällt der Gegensatz Raum-Bewegung auch weg, da sie sich gegenseitig bedingen, jedoch keine Gegensätze sind.

(2.3.3) So verbleibt uns zum Schluß nur noch der Gegensatz Bewegung-Ruhe und da Bewegung im Urzustand nicht bestehend oder gegeben ist, so bleibt und zuallerletzt nur die absolute Ruhe übrig, ein unbewegtes Etwas, das ebenfalls nicht als Dasein da sein kann, da es sich nicht bewegt und daher keinen Raum einnimmt – ein Nichts entspricht absoluter Ruhe. Bemerkenswert ist, daß Ruhe von der Herkunft der Wortwurzel zu Ruder, rudern, wie auch mit zu Reihe, Rhein, Riga (Linie) und weiteren in einer Wortfamilie und Beziehungen steht. Somit sei mit Ruhe "nicht Rudern, nicht in einer Reihe undoder auf dem Rhein (Strömung, Fluß, schnell fließend) sein", was gut beschreibt, daß bei Ruhe keine Kreisläufe, Linien, Abfolgen bestehen und aufgrund dessen auch nicht in Bewegung ist und infolge für die Ruderer als so unbewegten Beweger nichts schnell fließt, nicht durch einen Fluß berührt werden und auch auf keinem sind."

(2.3.4) Im Zustand ohne einen Fluß und daher ruhenden See müßten wir ein Boot setzen und zu rudern beginnen, um Bewegung zu erhalten und da wir nicht wirklich mit einem Ruderer den möglichen Vorschub bekommen, nehmen wir 4 Ruderer als und in einer Reihe und zugleich auf einer Linie und damit Abfolge. Stimmen sie aufeinander in Abstand und Abfolge ihrer zu tätigen Kreisbewegung ab, daß immer einer mit dem Ruder durchs Wasser zieht, während die anderen sich in Abfolge hintereinander folgend in einer Kreisbewegung zum Wasser hinbewegen und immer einer ins Wasser eintaucht, während der fordere es verläßt und erhalten so den größtmöglichen Bewegung als Vorschub, der so zu einem Fluß für das Bott wird, wenn der See ruht. Würde der See fließen, ein ausreichend schneller Fluß sein, so könnten die Ruderer ruhen.

(2.3.5) In diesem Beispiel erkennen wir, daß die grundlegenden Bedingungen für Raum und Bewegung auch beim Rudern zutreffen und die 4 Ruderer unsere vier Verfertiger 0-3 sind, Verfertiger-0 im Ruhezustand beginnt und 1. 2 und 3. jeweils unmittelbar folgt und so lassen wir Verfertiger-0, der im Ruhezustand Null nicht bewegend im Wasser ist mit dem 0-Start mit dem nächsten Eintritt ins Wasser den bereits erreichten Vorschub aufnehmen und ihn diesen mit dem nächsten beschleunigen, und dies solange tun, bis die vier Ruderer eine ihnen üblich und möglichen gleichmäßigen Kreislauf in Abfolge auf einer Linie durchführen und erhalten einen Vorschub, durch den sich auch gleich ein Weg und zurückgelegte Strecke heraus ergibt. Die Ruhe verlassend, kommen alle Erscheinungen dieses Dasein ins Dasein und wäre es ein echter Urzustand, so würden auch die Ruderer, die Ruder, das Boot, der See und so weiter mit dem Beginn der Bewegung zugleich ins Dasein gelangen oder eben über ein paar Milliarden Jahre später, bis wir dies auf dem Rhein oder Bodensee an einem ruhigen Tag ohne merklichen Wind tun können.

(2.3.6) Es wäre im Urzustand gar so, daß mit dem Verfertiger 0 und dem Beginn der ersten Bewegung auch erst die anderen Verfertiger ins Dasein gelangen würden und wir immer noch daran knabbern, wie auch Aristoteles es mit seinem unbewegten Beweger als Urgrund aller Bewegung bis zu seinem Tod vor etwa 2.340 Jahren tat. Diese Erkenntnis ist also neu und ich bin lediglich über meinen eigenen Weg an derselben Stelle angelangt, wie er und möglicherweise andere auch. Aristoteles:

    • Nach Aristoteles bewegt der unbewegte Beweger „wie ein Geliebtes“, nämlich als Ziel, denn das Begehrte, das Gedachte und insbesondere das Geliebte kann bewegen, ohne bewegt zu sein. Seine Tätigkeit ist die lustvollste und schönste. (Quelle: Theologie Aristoteles)
      • Anmerkung: Diese Aussage kann ich als weitestgehend wahr bestätigen, da Denken im Dasein keinen Raum einnimmt und daher im Dasein keine Bewegung ist, wodurch auch die Idee das Denken würde im Gehirn stattfinden oder von ihm ausgehen sehr abwegig ist. Den Beweis dazu kann ich bringen und erstaunlich ist, daß man dies bereits vor mindestens 2.300 Jahr wußte.
    • Da er immaterielle Vernunft (nous) ist und seine Tätigkeit im Denken des besten Gegenstandes besteht, denkt er sich selbst: das „Denken des Denkens“ (noêsis noêseôs). Da nur Lebendiges denken kann, muss er zudem lebendig sein. Den unbewegten Beweger identifiziert Aristoteles mit Gott. (Quelle: Theologie Aristoteles)
      • Anmerkung: Was sich der denkende Denker ausdenken mag, steht sicher in Abhängigkeit zu seinem Denkvermögen, daß dieser Denker zugleich leben muß, bedingt zu bestimmen, was Leben wann ist, für Aristoteles bedeutete.
        • Nach Aristoteles war Leben zum einen Leben als Zoe "Beseeltheit" und zum anderen als Bios die Lebensweise des durch eine Vernunftseele ausgezeichneten Menschen und auch bíos, auch im Sinne der Lebensdauer. Aristoteles erklärte in De anima das Belebte als das Beseelte und spricht Leben auch dem ersten unbeweglichen Beweger zu. (Quelle: Leben Klassische Philosophie)
      • Anmerkung: Eine Aussage zu Körper und Leben konnte ich nun nicht finden, aus dem Vermittelten ergibt sie genau da der Widerspruch, wie kann der unbewegte Beweger ein Beweger sein, wenn er selbst nur denkt, beseelt ist, und keinen Körper hat, und wir unmittelbar mit Leben einen lebendigen beseelten Körper habend bestimmt haben?
    • Der unbewegte Beweger bewegt die gesamte Natur. Die Fixsternsphäre bewegt sich, da sie mit der Kreisbewegung die Vollkommenheit nachahmt. Die anderen Himmelskörper werden vermittelt über die Fixsternsphäre bewegt. Die Lebewesen haben Anteil an der Ewigkeit, indem sie mittels der Fortpflanzung ewig bestehen. (Quelle: Theologie Aristoteles)

(2.3.7) Seit seinen Aussagen versuchen die Gelehrten bis heute herauszufinden, was er wirklich gesagt und gemeint hat und mit jedem Gelehrten der seine Schriften studierte, kamen Auslegungen und neue Vorstellungen hinzu, also seither ist an sich kein wirklicher Fortschritt erreicht. Aus den Aussagen Aristoteles im Vergleich zu dem was ich erforscht und worüber ich Gewißheit für mich erlangt habe, stimmen wir in Bezug auf Wesen und Seele darin überein, daß ein Wesen als Seele nicht Bestandteil des Daseins ist und über sein Denkvermögen verfügt und ein Wesen als Lebewesen sehe ich mit Körper als leben, wenn der Körper nicht tot ist.

(2.3.8) Nach meiner erlangten Gewißheit ist jedoch das Wesen als Seele nicht beseelt, sondern die Seele als Wesen Eins und unsterblich, daher an sich unendlich seelisch lebend an. Insofern stimmen wir sehr nahe einander überein und auch darin, daß ein im Dasein, wie auch Nichtdasein der Natur und des Weltall ein unbewegter Beweger als Verfertiger-0 im Rahmen denkbarer Möglichkeiten steht, er jedoch so beständig am Entstehen und Fortbestehen des Dasein beteiligt und darin tätig ist oder eben selbst Urverfertiger-0 ist, sich und die Urverfertiger 1-3 in Gang setzt und so den ersten Verfertiger-0-3 ins Dasein verhilft und sich dann wieder davon löst, um sein eigenes Dasein im Dasein zu beginnen.

(2.3.9) Gott, Urgrund, die Selle, der Verfertiger-0 oder Urverfertiger-0 und Urruhe als Urzustand des Dasein des Nichtdasein finden alle in Bezug auf das Dasein als ihren größten gemeinsamen Nenner darin, für das Dasein ein Nichts zu sein. Einmal ins Dasein gebracht besteht alle Ruhe aus scheinbarer Unbewegtheit innerhalb ihrer Beziehungsysteme oder Beziehungsysteme zueinander als sich zueinander nicht verändernde Stellung und daher auch ohne Anzeichen von Geschwindigkeit und Bewegung. Alle Ruhe im Dasein ist keine Urruhe sondern Ruhe in nicht erkennbarer Bewegung.

(2.3.10) Spätestens seit Aristoteles besteht der Urgrund aller Bewegung im Verstand oder der Vernunft des Denkers, manche sagen Geist dazu, ich bleib bei der Seele, da bei beseeltem Geist undoder Leib die Frage der Herkunft und des Verbleibs des Geistes hinzukommt und ich bislang noch keine Beweise für ein Dasein von Geistern fand. Thomas von Aquin machte sich die Aussagen Aristoteles zu eigen und verkündete als den Gott des Uranstoßes der Bewegung den christlichen Gott durch der zweiwertigen Logik Aristoteles folgend als logischen Gottesbeweis. Weniger bekannt ist, daß vor Aristoteles bereits Anaxagoras um 550 vor Chr. diese Logik ins Dasein brachte:

    • Neben den vermischten Stoff stellte Anaxagoras als eine Art zweites Prinzip einen unpersönlichen Weltgeist (Nous), der in Bewegung gesetzt und getrennt habe, was vordem zusammen ruhte. In dem betreffenden Fragment B 12 heißt es dazu:
      • „Der Geist ist als einziges mit keiner anderen Sache vermischt, daher existiert nur er für sich selbst. Er ist unendlich und herrscht selbständig. Er ist die feinste und reinste von allen Sachen, hat von allem Kenntnis und besitzt die größte Kraft. Der Geist ist nicht nur Ursache der kosmischen Kreisbewegung, er hat auch alles geplant und arrangiert..." Quelle: Anaxagoras Bedeutung und Lehre)

(2.3.11) Da vor und auch noch mit wie auch mach Anaxagoras von einer ungeformten Urmasse ausgegangen wurde und diese in Bewegung gebracht wurde, eine Urmasse ohne Bewegung jedoch nicht im Dasein fortbestehen kann, Anaxagoras wie auch alle anderen keine Angaben dazu machten, wie sie den diese Bewegung über den Geist in Gang setzten und an sich nichts da gewesen sein kann, daß etwas in Bewegung gesetzt werden konnte, verlieren sich die Gedanken der antiken griechischen Gelehrten, wie auch all derer in Gegensätzen denkenden Gelehrten in ihren selbst erstellten Begrenzungen und wir müssen selbst die Lösung dieses Rätsels finden.

(2.3.12) Wenn der Verfertiger-0 als Membran zwischen Seele zum Dasein steht, die Seele selbst kein Dasein als Dasein hat, dann würde das Dasein aus der Seele heraus und damit zugleich aus der Ruhe des Nichts heraus erschaffen und der Spruch "in der Ruhe liegt die Kraft" würde Konfuzius, vermutlich um 500 v. Chr. ähnliche Gedanken gehabt und die antiken Denker könnten über weite Gebiete zueinander in Beziehungen gestanden haben.

(2.3.13) Über die Abfolge Xenophanes um 550 v. Chr. und seiner Aussage "Gott ist ewig, einheitlich, unbeweglich und von vollkommener Gestalt", über Anaxagoras Geist und Kreisbewegung und Aristoteles unbewegten Beweger zieht der Monismus zum Monotheismus als das Eine allen Daseins, löst in der Philosophie und Religion die Götterwelt undoder Mutter Natur als Urgrund und Schöpfer allen Daseins ab und das Dasein wird zu einer Vorstellung die über Herstellung zu einem künstlichen Gestell wird.

(2.3.14) Und so gelangt der Materialismus ins Dasein, der fortan die Welt im Denken zu erobern sucht, welches dann in gewandelter Ausgestalt auch zur Grundlage der christlichen Bibel wird, die von jüdisch-griechischen Gelehrten aus den Schriftwerken der Phase von Xenophanes entstehenden Materialismus, mit denen der Tora und Tanach der Juden, den Schriften der Urchristen und weiteren zusammengestellt wurden, welches dann als das neue Wort Gottes gepredigt wurde. Welches Buch auch immer, blieben die Beweise für die Lehren der antiken Gelehrten, wie auch deren Nachfolger bis heute aus.

(2.3.15) Wenn das Universum aus einer Seele oder einem Geist über Denken heraus is Dasein gelangt ist, so müsste es dem Geist in seiner Statur entsprechen und entgegengesetzt sein und wir würden den zweiwertigen Gegensatz Seele-Dasein erhalten und zugleich der mehrwertigen Denkweise treu bleibend wissen, daß auch dieser Gegensatz sich auflösen lassen wird. Ich könnte dann nur zum Beziehungsystem des Lichtvermögen greifen, die Wortbegriffe mit Licht beginnend gegen Seele austauschen und Licht wie Seele würden nach demselben Urablauf greifend ein Dasein als Lichtraum, Seelenraum oder gar Seelenlichtraum erschaffen

(2.3.16) Dieser wäre trotz Licht, daß ja unsichtbar ist, dennoch im Urzustand dunkel und kalt sein, die Leere des entstehenden Raum mit Licht, Seele oder gar Seelenlicht in Grundstruktur und Matrix als dessen Fülle in solch feiner Struktur erschaffen, jedoch dennoch an sich nicht da ist, so wie im dunklen kalten leeren Kellerraum die Leere die Fülle der Luft ist, die wir einfach nicht bemerken und beachten, es sei den, wir würden uns darin sehr schnell bewegen und einen Windzug erzeugen.

(2.3.17) Doch dieser Urraum würde in seiner Struktur gleich und unveränderlich bleiben, ein Wind darin nicht durch etwas darin seiendes angeregt werden können, da alles Dasein in solch einem Dasein viel zu groß ist, selbst ja aus dieser Leere besteht und einfach hindurchgeht in dem es wiederholt in der Taktrate eines solchen Daseins erschaffen wird. Festigkeit und Dichte besteht nur in den Bandbereichen engerer Verwandtschaft eines Daseins, so wie strahlen geringer Dichte aus der Bandbreite des Licht als das der elektromagnetischen Strahlung alles weit genug höhere mit wenig Dichte durch Dasein hoher Dichte einfach hindurchgeht, so wie eben Röntgenlicht unbemerkt durch Lebewesen strahlt.

(2.3.18) Dieser Urraum würde wie das Lichtvermögen aus vier Verfertigern bestehen uFolgerscheinungennd das Dasein in ihm entstehen und nicht wie bei Licht aus ihm heraus in einen vorhandenen Raum austreten, sondern das Weltall selbst sein. So könnte es aus der Ruhe und dem Nichts heraus in Gang gesetzt werden, sich solange aufschaukeln und ausdehnen, bis es seine Eigenschwingung erreicht hat und so verbleibend unendlich fortbestehen. Dies bedingt die Energiegewinnung als Kraft aus der Ruhe aus sich selbst heraus wobei dies auch bedeutet, daß sie aus dem Nichts heraus erfolgen muß, welches für uns noch unvorstellbar oder eben nicht der Fall ist.