Werk:Vom Denkvirus zur Denkpandemie
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Denkironie mit mehr als einem Funken Denkrealitätssinn
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Schriftstück
15. März 2020 n. Chr. erst.
Ausgabe 03
Ausgabe 03
Leserschaft: Niemand
veröffentlicht
ungeprüft
2020031503 Vom Denkvirus zur Denkpandemie.pages
(Denkironie mit mehr als einem Funken Denkrealitätssinn)
Nachfolgend erhalten Sie einen Bericht und Ausblick über den aktuellen Stand der Denkforschung in Bezug auf die Entstehung und Verbreitung von Denkviren bis hin zu Denkpandemien.
Vorab ist die Kenntnis folgender grundlegender Begriffe und deren Definitionen bedingt erforderlich, die zugleich die Gradienten einer aufeinander aufbauenden sich akkumulierenden Eskalationsskala ergeben:
- Denkentzündung: Zu Denken und Entzündung; kurz auftretende falsche Idee, die auf Täuschung beruht, jedoch schnell wieder erlischt.
- Denkvirus: Zu Denken und Virus; kleinster im Denken gedeihender Denkerreger einer falschen Vorstellung, Idee, eines Konzept oder ähnlich, der Unvernunft bewirkt.
- Denkseuche: Ziu Denken und Seuche; gefährliche ansteckende Unvernunft, die sich schnell ausbreitet, wobei eine große Zahl von Menschen ähnlich in Intelligenz und Intellekt schnell und meist von einem bestimmten Denkvirus ausgehend befallen wird.
- Denkepidemie: Zu Denken und Epidemie; alternativer Begriff zu Denkseuche; das vermehrte Auftreten von Unvernunfstfällen einheitlicher Ursache, solange es zeitlich und örtlich begrenzt bleibt; entspricht damit einem großen Ausbruch einer sich stark verbreitenden Unvernunft.
- Im Gegensatz zur schwächeren Denkseuche, die meist auf einen einzelnen Denkvirus beschränkt bleibt, mutiert der Denkvirus schnell bei der Übertragung und kann eine Vielzahl von weiterer Unvernunft bewirken, die sich dann unabhängig von Intelligenz und Intellekt ausbreitet.
- Denkpandemie: Zu Denken und Pandemie; eine sich weit ausbreitende, ganze Landstriche, Länder bis weltweit erfassende Denkseuche; Denkepidemie großen Ausmaßes.
Weitere Begriffe werden im Verlauf nach deren Auftreten im Text kurz erklärt, soweit sie nicht aus den Worten erkennbar sind.
Einer Denkpandemie geht eine Denkepidemie voraus, die meist regional entstand jedoch als solche unerkannt eine Dauer bestehen konnte und sich aufgrund der Globalisierung und dem technologischen Fortschritt sehr schnell auch unbemerkt weltweit verbreitet. Vorwiegend treten Denkepidemien in Staaten auf, deren Intelligenz und Intellekt im Durchschnitt und Gemüt niedriger ist, als in anderen Regionen der Welt. Dies schützt jedoch andere Staaten nicht, da sich in ihnen auch entsprechende Denkzellen befinden.
- Denkzellen: Zu Denken und Zelle; sind kleine regionale Denkgruppen einer vorbestimmten Denkrichtung.
Einer Denkepidemie geht meist eine lokale Denkseuche in einer Denkfabrik (Think-Tank) einer kleinen lokalen Gruppe aus, denen es besonders an Intelligenz mangelt, auch wenn scheinbar ein hoher Intellekt zur Vernunft führen müsste, jedoch Unvernunft logisch erklärt als Vernunft angesehen wird.
- Denkfabrik: Zu Denken und Fabrik; (Think-Tank) sind Denkzellen, die vorwiegend aus Denkakademikern gebildet wurden, die zugleich Denklobbyisten eines Denkbegriffs mit der Endung -ismus, -tum etc. sind.
Auslöser ist jedoch ein Denkvirus, der von einem einzigen und ersten Denkindexpatient (Patient 0)
- aufgrund bestehendem hohem Ausmaß an Täuschung, die als Denknährmedium für den Denkvirus bereits vorhanden sein muss und als glänzende Idee zur Lösung einer Problemstellung verstanden wird,
- oder als eine zu lösende Problemstellung angenommen wird, die jedoch nicht besteht.
- Denknährmedium: Zu Denken und Nährmedium (Kulturmedium) entspricht der Logik, intellekt und dem Gedächtnis des Denkenden und seinem Denkumfeld.
- Denkumfeld: Zu Denken und Umfeld (Mitfeld); entspricht dem Umfeld in dem das Denken mit anderen erfolgt.
- Denkindexpatient: Zu Denken und Indexpatient (Patient 0); ist der erste Denker, der einen Denkvirus aufgrund
- von Selbsttäuschung,
- Wahrnehmungstäuschung oder
- Fremdtäuschung
- unbewusst aufnahm, als ursprünglicher Patient, der meist erst nach seinem Denksterbenentdeckt wird.
- Selbsttäuschung: Zu Selbst und Täuschung; entspricht dem Vorgang sich bewusst selbst in Bezug auf sich selbst zu täuschen.
- Wahrnehmungstäuschen: Zu Wahrnehmung und Täuschung; entspricht sich in seiner eigenen Wahnehmung zu täuschen, etwas nicht oder als etwas anderes wahrzunehmen als es ist.
- Fremdtäuschung: Zu fremd (andere) und Täuschung; entspricht andere absichtlich zu täuschen, durch andere getäuscht zu werden.
- Denksterben: Zu Denken und sterben; entspricht dem Sterben des Denkvermögens, meist bei Denkpandemien einhergehend mit einer höheren Denksterberate; auch Vernunftssterben genannt.
Der Denknährboden des Denkindexpatienten besteht meist aus Unvernunft gepaart mit tiefen Gemüt, kann jedoch auch bei Vernunft und hohem Gemüt im geringerem Maß schnell entstehen, wenn die Täuschung mit hoher Güte bewirkt wird. Letzteres ist jedoch selten der Fall. Der Denkindexpatient ist sich meist seines Befalls nicht bewusst und setzt seine Kommunikation fort und verbreitet den Denkvirus an all seine Kommunikationskontakte.
- Unvernunft: Zu un- für nicht und Vernunft; entspricht dem Daseinzustand eines niedrigen Gemüts, niedriger Intelligenz, und Ethik, ist vom Intellekt weitesgehend unabhängig.
- Vernunft entspricht Wissen, Kenntnis und Information mit Verantwortung, Können und Kontrolle, die zusammen Ethik bewirken, zugleich mit hohem Gemüt und hohem Daseinzustand.
Als häufigster Übertragungsweg galt vor noch wenigen Jahrzehnten die Sprechinfektion im direkten Gespräch und die Schriftinfektion per Brief oder indirekt per Vorträge, Reden, durch Bücher, Radio und Fernsehen. Diese Medien begrenzten die Verbreitung eines Denkvirus meist auf Stammtische, konnten sich jedoch historisch betrachtet, auf ganze Staaten ausweiten.
- Sprechinfektion: Zu Sprechen und Infektion; entspricht der Denkinfektion einem persönlichen Gespräch
- Denkinfektion: Zu Denken und Infektion; entspricht der Ansteckung durch einen Denkvirus durch vermeintliche Vernunft
- Schriftinfektion: Zu Schrift (schriftlich, Test); entspricht der Denkinfektion durch einen Schriftverkehr
Aufgrund der rasanten technologischen Entwicklung der letzten 50 Jahre haben sich die Übertragungswege in einer nicht mehr kontrollierbaren Vielfalt entwickelt und die Übertragungsgeschwindigkeiten vervielfacht. Ein Denkvirus könnte sich bei günstigen Umständen innerhalb weniger Stunden bis Tage weltweit verbreiten und nicht mehr einzudämmen sein, sodass ein Großteil der Weltbevölkerung davon betroffen sein würde und von einem schweren Denkschockgetroffen und Denktraumata erleidet.
- Denkschock: Zu Denken und Schock; entspricht der plötzlichen Idee falsch zu denken, oder bislang falsch gedacht zu haben
- Denktraumata: Zu Denken und Traumata; entspricht dem Fortbestehend falschen Denkens aufgrund eines Denkschock
Trotz Denkseuche, Denkepidemie oder Denkpandemie bleiben ca. 40% der von einem Denkvirus befallenen Denker aufgrund hoher, Vernunft, Gemüt, einem allgemein hohem Daseinzustand, unbetroffen – zeigen keinerlei Denksymptome, bemerken oft nicht einmal dass sie einen Denkvirus aufgenommen hatten.
- Denksymptom: Zu Denken und Symptom; entsprechen Aussetzer im Denken, unbewusstes aussprechen und verbreiten von Denkviren etc.
Sie verfügen entweder bereits über ausreichend Antidenker, sodass ein Denkvirus schnell erkannt und vernichtet wird, oder können aufgrund ihres guten Denkzustandes schnell Antidenker bilden und so den Denkvirus vernichten. Haben sich einmal Antidenker im Denken gebildet, so wird ein Denkvirus gleich erkannt und abgebaut.
- Antidenker: Zu anti (gegen) und Denken; entsprechen kleinen jedoch sehr starken Denkideen, Bestandteil des Denkimmunsystem, die sich sofort bei Auftauchen von Denkviren auf sie stürzen und sie zerreden. Sie sind im Grunde Denkviren ähnlich, beruhen jedoch auf Gewissheiten, die durch Überprüfung von Daten und eigenem Wissen zu Wissen wurden und nicht durch Information als Wissen aufgenommen und dadurch zu Wissen gewandelt wurden.
- Denkidee: Zu Denken und Idee; entspricht der kleinsten Denkeinheit, vergleich bar in der Physik mit einem Atom.
- Denkimmunsystem: Zu Denken und Immunsystem; entspricht dem Gesamtsystem, das eine Immunität gegen Denkviren und anderen Denksymptomen bewirkt und somit die Person auf hoher Vernunft hält. Dies ist jedoch eine hypothetische Annahme möglicher hoher Vernunft, die bislang als unter Menschen existent noch in keiner Bevolkerungsschicht ausreichend nachgewiesen werden konnte. Vereinzelt traten Fälle hoher Vernunft auf, jedoch wurden sie meist durch infizierte Denkidoten denunziert, diskriminiert, vertrieben, oder entsorgt.
- Denkidiot: Zu Denken und Idiot; entspricht einem Denker im unbewusstsen Zustand der völligen Unvernunft.
Anmerkung der Redaktion zur Denkentwicklung
Um Denkviren
- möglichst schnell zu entdecken,
- möglichst schon auf der Stufe von Denkseuchen einzudämmen,
- zumindest in der Ausbreitung deutlich zu verlangsamen und
- das Denkimmunsystem ihrer Bevölkerungen zu stärken,
hatte man schon zu Zeiten der Denkaufklärung im 17.-18. Jahrhundert das Antiselbstdenk-Schulsystem (ASDS) eingeführt.
Das Antiselbstdenk-Schulsystem hatte sich bis zur technologischen Wende, ausgelöst durch Computer und Internet, weitestgehend bewährt. Jedoch wurde es immer wieder durch Denkakademiker missbraucht die eine spezielle Form der Denkpandemien auslöste und zu zwei Denkweltkriegen führten.
Dank der Denkflachbombe, die ganze Landstriche auf einmal von Denkviren befreite, finden weitestgehend nur noch Denkepidemien statt, da die weltweiten Folgen durch Anwendung von Denkflachbomben wegen ihrer Nebenwirkungen die gesamte Denkwelt vernichten könnte.
Heutzutage wird durch Denkstaaten und Denkpräventivorganisationen vornehmlich versucht durch Denkzensur die Ausbreitung von Denkepidemien und Denkpandemien vorzubeugen.
Stimmen werden jedoch laut, dass gerade Denkakademiker diese Denkzensur missbrauchen würden und eigene Denkviren als „Denk-Fake“ über offizielle oder getarnte Denkkanäle verbreiten würden. Die darauf fast ausbrechende Denkrevolte konnte jedoch umgehend zerschlagen werden. Alle sind sich letztlich einig, dass es sich um bereits infizierte Denkidioten handeln müsse - wie könne man nur derart infame Behauptungen aufstellen, ohne sie zuvor durch die Denkzenszur habe prüfen lassen?
In der antike Griechenlands war bereits bekannt, dass Denk-Fake eine besondere Gefahr darstellt und unter dem Begriff Denksophie bekannt, die sich auf die damalige Welt ausbreitete. Seitdem jedoch der griechische Denkphilosoph Denkplanlos die neue Denkphilosophie als Schutz vor Denk-Fake später in Denkmysterienschulen durch Denkaristolos etablieren konnte, war die Denkwelt bis zur technologischen Wende weitestgehend vom Denkselbstzismus der Denksophisten befreit gewesen.
Dank Denkaristolos konnte sich die Denkwissenschaftsgemeinde darauf einigen, dass eine einmal zugewiesene Denkursache von nachfolgenden Denkwissenschaftlern bedingt als Denksyllogismus zu beweisen sind, um eigenmächtiges Denken voruzubeugen.
Auf diese Weise wird bis heute sichergestellt, dass Denken auf den einmal festgestellten Ursachen und der festgelegten Denkausgangsbasis erfolgt. Da diese so unumstößlich wahr sind, sie nur vom höchsten unbedenkten Denkbeweger verstanden werden können, werden sie seither auch nicht mehr gelehrt.
Um dies zu gewähleisten wurde viel Forschungsarbeit geleistet, aus der letztlich das Denkschulsystem zum Wohlergehen der Bevölkerungen hervorging und seither beständig verbessert wurde.
Auf diese Weise wurde sichergestellt, dass die Bevölkerung von sich aus die erforderlichen Antidenker aufnimmt, sozusagen selbst implantiert, um sie vor Denkvieren zu schützen.
Denkfortschritt und Maßnahmen
Denker mit Antidenker, zeichnen sich durch eine hohe Vernunft aus und üben lokal einen Einfluss auf bereits befallene Folgepatienten aus. Je geringer die Denksymptome eines Denkpatienten sind, umso leichter scheint durch Kommunikation eine Übertragung der Antidenker zu erfolgen. Die Forschung ist jedoch noch nicht so weit, als dass dieser Vorgang genauestens erklärt werden kann, so dass sich daraus Impfdenkler entwickeln zuverlässige lassen könnten. Bereits früher entwickelte Impfdenker haben nicht die Wirkung gezeigt, die man sich erhoffte.
- Denkpatient: Zu Denken und Patient; entspricht einem Patienten, der im Denken geheilt werden müsste, es jedoch selbst nicht weiß, weil er eben nicht richtig denken kann.
- Impfdenker: Zu Impfung und Denken; entspricht einer Denkidee die Antidenker im Denkpatienten einplanzt.
Denkpatienten mit starkem Denkfieber und schweren Denksymptomen lassen sich nicht durch Kommunikation heilen.
- Denkfieber: Zu Denken und Fieber; entspricht einer Hitzköpfigkeit oder einem Drang vermeintlich neuestes Wissen schnell verbreiten zu müssen.
Ihre Unvernunft führt zur Denkwahnvorstellung dass die Antidenker die Denkviren seien, und sie selbst die Antidenker in sich tragen würden.
- Denkwahnvorstellung: Zu Denken und Wahnvorstellung; entsricht einer Wahnvorstellung denken zu können oder zu denken.
Dies ist nach Forschungsberichten, die schlimme Phase der Denkperversität, die nur noch auf Denkintensivstationen durch Intensivbedenkung geheilt werden könnte. Die Denksterberate ist hoch, jedoch umso höher, je mehr der Denkvirus im Denkpatienten die Denkwahnvorstellung bewirkt, er sei intelligenter und Intellektueller als alle anderen.
- Denkperversität: Zu Denken und Perversität; entspricht der Umkehr der Funktionalität oder Zweckmäßigkeit des Denkens.
- Denkintensivstation: Zu Denken und Intensievstation; entspricht einer Einrichtung als Station, in der intensiv an der Heilung des Denkpatienten gearbeitet wird.
- Intensivbedenkung: Zu intensiv und bedenken; entspricht einem intensiven Einreden auf eine Person, um sie zur Einsicht zu bringen, die jedoch erst in der Endphase bei Beginn des Denksterbens eingesetzt wird, da sie vorher meist eine entgegengesetzte Wirkung zeigt.
Im Grunde handelt es sich bei dem Denknährmedium um Unvernunft, die sich besonders in der Zivilisation ausbreitet, dort wo Menschen auf engem Denkraum, bei schlechter Denkernährung, mit wenig Denkbewegung denken müssen. Nicht selten handelt es sich um einseitige Denkermährung oder Fast-Denken, ohne viel Vitamindenken.
- Denkraum entspricht zum einem dem eigenen Denkvermögen wie auch dem Umfeld und den sich daraus ergebenden Denvermögen entsprechend der Themen, die bevorzugt gedacht werden.
- Denkernährung: Zu Denken und Ernährung; entspricht der Auswahl und dem Konsum, sowie das Konsumverhalten bei Themen.
- Fast-Denken: Wie "Fast-Food" in Bezug auf Ernährung Informationen in Bezug auf Denken; entspricht einer schnellen unkntrolliertem Aufnahme von Denknahrung, die meits unverdenklich ist, oder zur Bedenklichkeit führt.
- Vitamindenken: Zu Vitamine und Denken; entspricht wichtiger Denkideen, die ein strukturiertes Denken ermöglichen.
In ländlichen Gegenden treten Denkviren meist nur kurzfristig auf und finden bald kein Denknährmedium mehr. Vereinzelt werden dort heftige Denkprügeleien beobachtet, die jedoch eher einer Denkentzündung als einer Denkseuche zuzuordnen sind.
- Denkprügelei: Zu Denken und Prügelei (Schläge durch Worte, die Denken erzwingen); entsprechen kurzen intensiven Gesprächen, in denen entgegengesettes Denken nach der Stärke der Argumente und nicht nach deren Inhalt überzeugen.
Die Forschungsergebnisse der Denkepidemiologie, der Lehre und Logik in Bezug auf Denkepedimien und deren Ursachen, haben laut aktuellen Studien und Forschungsergebnissen sich von der bislang erfolglosen Behandlung der Denkpatienten und Eindämmung der Denkausbreitung sich der Erforschung der Entstehnung von Denkviren zugewandt.
Bereits frühere Studien zeigten, dass die Denkviren in Denkfabriken entsehen müssten, konnten diese jedoch nicht ausfindig machen. Anders als bei Denkentzündungen benötigen Denkviren offenbar einen komplexen Entstehungsprozess an dem mehrere Denkidioten beteiligt sind, bis sie von unwissenden Denkindexpatienten aufgenommen werden.
Die aktuellen Studien ergaben, dass der Denknährboden für die Entstehung eines Denkvirus anders strukturiert sein muss, als der Denknährboden für dessen Verbreitung, der zumeist aus Unvernunft gepaart mit tiefen Gemüt oder tiefen Daseinzuständen besteht.
Auch hier hilft der technologische Fortschritt und durch die neu entwickelte Silbe-Wort-Begriff-Denkmikroskopie (SWBDM) ist es gelungen einen Denkvirus soweit zu zerlegen, dass erkannt werden konnte, dass Begriffe in ihren Bestandteilen schon von Denkidiotie befallen sind, einem bereits bekannten Denksymptomn das auf das Wiedereinbringen von Denkproteinen, alter Denkfragmente an Vorstellungen, Ideen und Konzepte, als neue erscheinen lässt.
- Denkidiotie, ein Fachbegriff für Denkvirusbefall und deren schlimmsten Folgen im Denken.
- Denkproteinen: Zu Denken und Protein (griech. protos = Erster); entsprechen ersten kleinen Wortphrasen, die jedoch ganze Denkweisen zur Denkmutation oder Modifikation verleiten können.
- Denkfragmente entsprechen Reste veralteter oder missverstandener Vorstellungen, die überliefert wurden.
So nehmen diejenigen, die sich mit alten z.B. Ideen beschäftigen, die bereits zu Denkseuchen bis hin zu Denkpandemien geführt haben, auf und bereiten sie mit neuen Begriffen eingehüllt in Kommunikationen auf und können diese so unbemerkt an den Denkindexpatienten durch Kommunikation übertragen, sozusagen einpflanzen.
Der Denkindexpatient kann keine Antidenker erzeugen, da die Kommunikation als wahr, dringend, notwendig und bedeutend getarnt ist und im Denkindexpatienten, wie auch infolge bei jedem, der davon befallen wird und keine Antidenker entwickelt hat, denselben Denkimpuls auslöst.
Auf diese Weise beschleunigt sich die Verbreitung. Zusätzlich unterdrückt der Denkvirus den natürlichen Denkimpuls eine Denkinformation erst zu auf Tatsächlichkeit hin zu überprüfen. Im Grunde unterliegt jeder Denkfolgepatient einer sehr ähnlichen Denktäuschung, die der Denkindexpatient unterlag.
Dem Denkindexpatienten steht jedoch mit mindestens einer Person in Kontakt, in der sich ein Denkvirus bildet. Entsprechend der bereits gut ausgearbeiteten Studien soll sich der sogenannte Denkimplanter vom Denkindexpatienten dadurch unterscheiden, dass er sich der Täuschung bewusst ist und die Täuschung des anderen für die Denkimplantierung des Denkvirus absichtlich nutzt.
- Denkimplanter entspricht der Person, die einen Denkvirus im Denkindexpatienten einpflanzt
- Denkimplantierung entspricht dem gesamten Vorgang der Einpflanzung eines Denkvirus.
Im Anschluss verläuft die Verbreitung und Ansteckung des Denkvirus meist auf der Basis von Vertrauen, Überzeugung etc.
Es können sich jedoch Denkfabriken gebildet haben, die immer wieder neue Denkindexpatienten erzeugen oder im Verllauf durch Fehlinformationen abflauende Verbreitung wieder anfachen.
Einige wenige Denkforscher zogen in Betracht, dass es sich bei der Entstehung von Denkviren auch um eine absichtliche Entwicklung von Denkviren in Denklabors handeln könnte, die in einer hypothetischen Denkkriegsführung zum Einsatz kommen und gezielt in Gebieten verbreitet werden, um sich Denkvorteile zu verschaffen. Die Idee wurde als schnell als alter Denkvirus enttarnt und dank ausreichender Antidenker verworfen. Eine absichtliche Denkvirenentwicklung sei in einer Denkdemokratie undeckbar und die anderen Staaten seien zu dumm dazu.
Dies war ein hervorragender Beleg dafür, dass den Menschen ihre eigenen Denkviren nicht bewusst sind. Vermutlich könnte Kommunikation auch den Zweck haben, diese aufzudecken. Durch Diskussion konnte dies noch nicht bewirkt werden. Aus anderen Quellen geht hervor, das eventuell Dialoge ein Weg sein könnten, da sie im Kern die Verpflichtung zur Wahrheit bedingen würde, die Vorrang vor anderen Interessen habe. Alle wahren sich einig, dass es derartiges nicht gäbe und man bestimmt Diskussionen meinen müsse.
Diese Theorien seien alles Unsinn, sagte bei einer Pressekonferenz Herr Prof. Dr. Dr. Denkfurz, der als Autorität auf diesem Fachgebiet schon unter dem Nobeldenkpräventionsträger Prof. Denkstein studierte. Es sei schließlich bereits längst bewiesen, dass ein Denkvirus nur in unteren Bevölkerungsschichten vom geringen Wert aufkommt und sich auch nur unter dem Abschaum der Gesellschaft so schnell verbreiten könne und sich erst später aufgrund der starken Verbreitung auch bei den Ausgezeichneten der Weltbevölkerung vereinzelt zeigen könne. Entgegengesetzt wird dies in der Bevölkerung von Denkfachärzten gesehen, die in der unteren Gesellschaftsebene tätig sind. Die neue Theorie scheint zu belegen, dass Denkviren unabhängig von Bevölkerungsschichten bei jedem Denker auftreten können.
Noch nicht bewiesen, jedoch von Denkautodidakten und Selbstdenkern als Queereinsteiger in die Denkepidemiologie wird einvernehmlich angenommen, dass es im Grunde egal sei, wer einen Denkvirus wie erzeugt und wie er übertragen wird und sich verbreitet, wenn man den Denknährboden von falschen Vorstellungen, Ideen und Konzepten genauestens untersucht und daraus eine Denkimpuls entwickeln würde. Gemeinsamer Nenner aller Denkidiotie sei es ja, dass entweder kein Denken, Denkrichtungswechsel oder eine Verlangsamung des Denkens ausgelöst werden würde.
Die Forschung soll nun nach Meinung der Denkinnovatoren dahingehend ausgerichtet werden, ob es nicht daran liegen könnne, dass alle Menschen im Grunde darunter leiden, oder dadurch im Denken fehlgeleitet oder behindert werden, dass sie einem oder mehrerer der folgenden Punkte unterliegen dem ein Magel an
- Wissen,
- Kenntnis,
- Wahrheit,
- Tatsachen,
- Realität
sowie
- der Unkenntnis, was diese Begriffe tatsächlich bedeuten
- wie man diese erkennt
- wie man diese nutzt.
Desweiteren sollen Anstrengungen übernommen werden wie man
- Selbsttäuschung
- Wahrnehmungstäuschung
- Fremdtäuschung
unterbinden oder eindämmen könnte.
Ausblick
Da Denkviren auf dem Denknährmedium der Unvernunft gedeihen und sich in Gebieten mit schlechten Daseinzuständen und besonders bei Denkern im tiefen Gemüt, ungeachtet von Wohlstand oder gesellschaftlicher oder interlektueller Stellung, sehr schnell ausbreiten, sollen neue Studien aufzeigen, ob Maßnahmen zur Anhebung der Vernunft, Verbesserung der Daseinzustände und Steigerung der Gemüter nicht die Grundlagen eines natürlichen Denkimmunsystems seien und wie man dies bewirken könnte.
Vorschungsgelder wurden von lokalen Denkbauernvereinen und Denkstammtischen bereits zugesagt und man hofft, dass die Regierungen auch etwas beisteuern kann, sobald sie die anstehende erneute Fianzkriese überwunden hat. Vereinzelt werden Bürgerdenker laut und behaupten sicherlich fälschlich, dass es sich bei den Billiardenkrediten für die Banken erneut nur um einen alten mutierten Denkvirus handeln könnte und somit wertvolle Gelder nur an Denkidioten verteilt würden. Antidenktest haben jedoch wiederholt in Bezug auf solche Behauptungen belegt, dass insbesondere in Regierungen keine Denkviren festgestellt wurden, was wir einem neuen Test mit einer Indikationssocherheit von überragenden 11% zu verdanken haben und somit beruhigt weiterdenken können.
Sobald neue Forschungsergebnisse vorliegen, werden wir sie an gleicher Stelle Informieren.
Vielen Dank für Ihr Interesse und verdenkts euch.
Nachtrag:
Nahezu zum Ende der Pressekonferenz rief lauthals ein Zuhörer aus dem Publikum „Bei der Selbsttäuschung könne es sich doch um den grundlegendsten Denkvirus aller Denkviren handeln - dem der Denkselbsttäuschung, der die anderen alle erst ermöglich - sodass alle hier im Saal von Selbsttäuschung befallen seien und es nur nicht ‚merkeln’ würden!“ Wie sich schnell an seinem Aussprechfehler zum Ende seines Ausrufs herausstellte, gehörte er nicht der Denkwissenschaftsgemeinde an, war nur so ein kleiner Autodidakt, ein verirrter Selbstdenker, der als Denkidiot gleich zur Denkintensivstation eingeliefert und mit Intensivbedenken behandelt wurde. Leider war sein Denkvirusbefall zu stark, sodass er dem Denksterben erlag. Wir trauern alle um ihn, für seine Denkfamile wurde ein Denkspendenaufruf gestartet.