Was ist denn nun ein Gegenstand
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Daseinzustände und deren Urgründe
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann
Schriftstück
22. März 2021 n. Chr. erst.
Ausgabe 01
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Leserschaft: Niemand
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(1) Dasein als Oberwortbegriff für Dasein
(1.1) Wenn man Eigenschaften einem Dasein zuweist, so muss man die vom vorangehenden vererbten Eigenschaften beachten und ob diese Eigenschaft dann von dem Dasein selbst erschaffen oder nur aufgrund des Erschaffens der Eigenschaft durch das Vorangehende im dem in Erscheinung tritt, dass man auf seine Eigenschaften hin untersucht. Ist eine Eigenschaft einem Dasein zu eigen, vererbt und wird daher neu erschaffen oder tritt sie durch das oder wegen dem Dasein ins Dasein?
(1.1.1) Viele Wortbegriffe und Eigenschaften wurden durch Gelehrte so oft missverstanden und missgedeutet, dass sie über den Verlauf ihres Gebrauch eine Spanne von Bedeutungen von dessen ursprünglichen Satz bis hin zu ihrem Gegensatz auftun, wie auch Verwechselungen, Gleichsetzungen und zu stark Einengungen oder Erweiterungen erfuhren, dass es zu einer Bedeutungsblase und einer Undeutlichkeit kommt, die den weiteren Gebrauch des Wortbegriff erheblich erschweren. Es besteht ganz offensichtlich ein Wortmangel für Wortbegriffe und eine gewisse Unfähigkeit Wortbildungen auszuführen, wie auch die Folgen des Missbrauch der Wortbegriffe zu erkennen.
(1.1.2) Bevor man sich in die Tiefen der Wortschöpfungen und der Worterschöpfung der Gelehrten heranwagt benötigt man einen festen Wortbegriff, mit dem man selbst so übereinstimmt, dass man ihn als Bezugspunkt für alle Wortbegriffe verwenden kann. Dieser Wortbegriff muss nicht absolut richtig sein und man wird mit seinem Gebrauch einen besseren finden, sobald man bemerkt, dass dieser als Bezugspunkt zu anderen Wortbegriffen nicht mehr genügt. Für mich ist dies der Wortbegriff "Dasein" und besteht aus dessen Verfertigern Sein, Tun, Haben und Werden, erfüllt die Bedingungen der Möglichkeit, Wirklichkeit, Tatsächlichkeit und Gegenwärtigkeit, hat Eigenschaft, Eigenerhalt, Eigentum und Eigenwandlung in oder als andere Wortbegriffe, ist allen anderen Wortbegriffen derselben Eigenschaft übergeordnet. Dasein ist ganz einfach als das bestimmt, dass da ist. Nicht mehr und nicht weniger und ganz sicher nicht das, was Hegel mit Dasein meint, dass es sei.
(1.1.3) Sollte einmal ein Gelehrter eine meiner Schriften, Aussagen und so weiter zu deuten suchen, mich mit anderen zu vergleichen suchen, dann sei ihm gesagt, dass es da nichts zu deuten und zu vergleichen gibt. Er soll einfach nur eine Aussage hernehmen und in die Natur ins Dasein des Dasein schauen ob es da ist. Und wenn es für ihn da ist, dann stimmen wir überein, dass es da ist, und dies ist die allem übergeordnete Regel des Dasein, dass man damit übereinstimmen kann, dass es da ist, da man es als da seiend selbst beobachtet kann. Es sei dabei erlaubt Mittler zu verwenden, wenn unmittelbares Erkennen des Dasein aufgrund der Begrenztheit unserer Sinne und Zeitdauer nicht unmittelbar sondern nur mittelbar erfahrbar ist, schließlich haben manche Vögel einen ausgereiften Magnetsinn und wenn wir ihn einst hatten, so steht uns dieser nur über die Nutzung eines Magnetometers zur Verfügung, den wir zumindest ablesen können.
(2) Subjekt, Objekt und wer von ihnen ist der Gegenstand?
(2.1) Der Wortbegriff Subjekt wird vielfältig verwendet und Dank des französischen Philosophen René Descartes wurde es auf das Ich bezogen und wird heutzutage gleichgesetzt als „mit Bewusstsein ausgestattetes, denkendes, erkennendes, handelndes Wesen“. Davon ableitend sei subjektiv dann eben eine vom jeweiligen Subjekt als Mensch abhängige, ihm zugehörige, von ihm ausgehende persönliche Meinung, Empfindung, Sichtweise, Wahrnehmung und daher eben oft nicht vertrauenswürdig, wahr, unzulänglich mit schlechten Nebenbedeutungen belegt, wodurch sich auch der Begriff „ein Subjekt“ als verachtenswerter Mensch entwickelte.
(2.1.1) Doch hat Subjekt unmittelbar mit Subjekt im ursprünglichen Sinn erstrangig nichts zu tun und doch ist diese Auslegung für uns erstrangig geworden und hindert uns daran zu verstehen, was damit einst gemeint war. Wir erhalten so gegen Ende des 18. Jahrhundert die Subjektivität ‘Individualität, nur vom Subjekt bestimmte Verhaltensweise und Handlungsweise, nur persönliche Auffassung, Unsachlichkeit durch Nichtbeachtung des Objektive’ als Gegensatz zu Objektivität als dem, dass tatsächlich sei.
(2.1.2) Zuvor stand Subjekt in der lateinischen geprägten Philosophie subiectum für „„das (einer Aussage oder Erörterung) Zugrundeliegende“, also der Unterbau oder Kern einer Aussage zu lateinisch subicere „darunterwerfen, unter etwas legen“, zu sub „unter“ und iacere „werfen“. Die Lateiner übersetzten griechisch hupokeimenon welches der griechischen Philosophie Aristoteles für das „Material, aus dem Dinge gemacht werden, deren grundlegendste Eigenschaft und Bestimmung“ zu hupo, hypo „unter“ und soll mit keîmai „liegen“ als Wortbildung entstanden sein und wir finden hier womöglich einen frühen Übersetzungsfehler der Lateiner, die schon den Wortbegriff Problem problema ebenfalls aus griechisch pro „vor-“ bállō „werfen“ nutzten, Problem somit eher das „Vorgeworfene“, der „Vorwurf“ gemäßigt auch das „Vorliegende, Vorgelegte“ ist. Verdrehten und verkehren sie Tätigkeitswörter in deren Wortbedeutungen entsprechend der Betrachtungen ihrer Lehren?
(2.1.3) Platon verwendete den Wortbegriff noumenon (Gedanke) und wir erhalten ein griechisch nou- zu noéō „Ich weiß“, noeîn „denken, meinen“ zu noûs, von nóos „Wahrnehmung, Verstehen, Verstand.“ und bestimmte noumenon als „Objekt (Gegenstand) oder Geschehen, dass ein Dasein unabhängig von menschlichen Sinnen undoder Wahrnehmung ein Dasein hat, seiend ist. Bei den Lateinern erhielt der Wortbegriff noumenon die Bedeutung „das Gedachte“. Immanuel Kant verwirft dann mit seiner Kritik der reinen Vernunft, die Verlust der Vernunft zur Folge hatte, die Möglichkeit einer rein gedanklichen Erkenntnis und noumenon wird zu Noumena als „Gedankendinge“ Vorstellungen nicht erfahrbarer Gegenstände und zeigt damit an, dass er den Wortbegriff Ding auch nicht verstanden hat. Gegenstände verbleiben nach seiner Vorstellung als Grenzbegriffe der Sinnlichkeit und der Erfahrungserkenntnisse. Für Aristoteles war ein hupokeimenon der zum Wortbegriff Subjekt wandelte ein Urdasein eine Eigenschaft, die anderen zu eigen sein oder werden kann, jedoch von anderen nichts benötigt um selbst zu sein, somit ist bei Platon und Aristoteles noch Einigkeit zu sehen und man könnte hupokeimenon als Urdasein, Urstoff bis alleinige Ureigenschaft verstehen.
(2.1.4) Zu dem Wortbegriff noumenon stellt sich griechisch phainómenon Phänomen für „Erscheinung, Erscheinendes, wie auch erscheinende Objekte, Gegenstände, Geschehen, die sich zeigen“ zu phaínō „scheine, erscheinen, sich zeigen“ im Dasein seiend und daher über Wahrnehmung, Sinne gewußt werden könnten. Die Gegenstände der Erfahrung heißen bei Kant Phänomena oder Erscheinungen. Der Begriff eines Noumenons als Gegenstand ist nun ein Unterbegriff von Ding an sich, ein Ding, dass nur den denkenden Philosophen zugänglich sei um gleich so auch auszuschließen, dass wir einfachen Menschen wissend werden könnten.
(2.1.5) Wir haben mit Phänomenon als die Erscheinung von etwas im Dasein als Dasein und mit Noumenon das, was es als Gedanke sei und mit Hypokeimenon (Subjekt) was es in seinen Dasein unabhängig vom Erkennenden wirklich ist.
(2.2) Der Wortbegriff Objekt wird vielfältig verwendet und mit Gegenstand gleichgesetzt, jedoch bedeutet Objekt das „Zugeworfene, Gegengeworfene, Entgegengeworfene“ und Gegenstand ist schon eine Abkürzung zu Entgegenstand, Entgegenstehendes und wir haben mit Objekt werfen und mit Gegenstand den Stand, Stehendes, Gestelltes, ist somit doch wohl eher das phainómenon der antiken Griechen, jedoch finden ich über die Wortherkunft auch altgriechisch antikeímeno als Gegentext, Gegenschrift zu keimeno als Text, Schrift und erneut hypokeímeno als „Unter-Text“.
(2.2.1) Seit Kant versteht man unter Objekt ‘jede Erscheinung der außerhalb des erkennenden Subjekts und unabhängig von dessen Bewußtsein existierenden Wirklichkeit’ ist, wobei dies ein Objekt nicht zu einem Gegenstand im Sinne eines körperlichen Gegenstandes macht und daher nur eine Erscheinung sein kann, wie ein Fata Morgana, also nur erscheinend jedoch nicht bedingt tatsächlich ist.
(2.2.2) Bei Karls Jaspers ist der Erkenntnisgegenstand das Objekt und der Erkennende das Subjekt und wir erhalten den Unsinn der Subjekt-Objekt-Spaltung und auch er verfällt in den Wahn, der Mensch würde nie wirklich erkennen können, was seiend ist. Mit diesem Hebel werden fortan alle jene zu Boden geworfen und unterworfen, die es waagen wissenschaftliche Erkenntnisse in Zweifel zu setzen.
(2.2.3) Und nun lesen wir in den Schriften der Gelehrten und sollen erkennen können, was sie meinen, sie verstehen? Dann folgen und erweitern sich die Wortbegriffe, die mit ihnen gleichgesetzt werden oder was damit noch so gemeint sein soll und werden dabei dumpfer und dumpfer, dummer und dummer – erlernte Dummheit durch Gleichsetzung, Verdrehung, Verkehrung, Verwechslung und so weiter…. Gelehrte, wie sie eben sind, wie es einst Nikolaus von Kues mit seiner Schrift De Dokta Ignorantia „Über die belehrte Unwissenheit“ zum Ausdruck brachte und bis heute Gelehrte darüber Rätsel und zu deuten suchen, was er gemeint haben könne.
(2.2.4) Zusätzlich zu Objekt-Subjekt haben wir mit Aristoteles auch proteron"Bedingung" und hysteron "Bedingtes", also Bedingung-Bedingtes und es erscheint mir, dass dies mit Objekt-Subjekt von den Lateinern zusammen gedacht wurde. Diese Gegensätze hätte man zusammen nutzen müssen, also Objekt-Subjekt und Bedingung-Bedingtes, wobei ein Aussage zu treffen sei, welches zu welchem wann zuzuordnen sei.
(2.2.5) Somit haben wir also 1. Objekt-Subjekt, bei dem das Objekt der Gegenstand ist und das Subjekt in seinen Eigenschaften dem Objekt unterworfen ist, dann 2. Objekt-Subjekt bei dem das Objekt als Gegenstand aus den Eigenschaften als Subjekte hervorgeht und dann 3. Objekt-Subjekt Gegenstand-Mensch, wobei der Mensch dem Gegenstand unterworfen ist und ihn als solchen nicht wirklich erkennen kann und daher Subjektivität eine Art „Krankhaftigkeit“ ist? Beenden wir das!
(3) Erkenntnis des Erkennenden über das ihm Erscheinende
(3.1) Wir haben als obersten und Bezugspunkt des Bewusstsein die Erkenntnis des Erkennenden über das ihm Erscheinende als ein Dasein als Erscheinung im Dasein und die Eigenschaften des Daseins, die das Dasein in dessen Erscheinung hervorbringen, wobei die Eigenschaften dann ursprünglich das eigentlich Seiende sind, nicht immer gegenwärtig seiend sein müssen, jedoch immer seiend sind, wenn eines der zuvor genannten ist, da Eigenschaften die Möglichkeit bedingen in Erscheinung zu treten. Eine Erscheinung kann aufgrund eigener Eigenschaften und aufgrund der Wechselwirkung durch die Eigenschaften anderen Dasein in Erscheinung treten.
(3.1.1) Die Erkenntnis des Erkennenden ist von seinem Denkvermögen und Wahrnehmungsvermögen wie auch Mittler, zum Beispiel, Meßmittel zur Wahrnehmung abhängig. Die Güte der Erkenntnis hängt zudem von dem Daseinzustand des Erkennenden und allen weiteren vorgelagerten Beziehungspunkten der Erkenntnis als Kreisfolgeablauf ab. Die Erscheinung für den Erkennenden kann in seinem eigenen Vorstellungsraum oder nach Kant „Anschauungsraum“, gemäß des Vorstellungsvermögen als Vorstellung oder als Wahrnehmung des Dasein in der Natur als Lebensraum über die Sinne erfolgen. Vorstellungsraum, Anschauungsraum und Lebensraum, Natur sind für den Erkennenden gültige Erfahrungsräume unterschiedlicher Güte. Für einen selbst haben sie alle ein Dasein.
(3.1.2) Die Natur lehrt den Menschen mit ihr übereinzustimmen, in dem ein Tisch da ist und sie einem über Schmerz mitteilt, dass der Tisch da ist, sollte man ihn übersehen. Manche Menschen lehren anderen mit der Faust, dass etwas da sei, was nicht da ist und gelangen so zu Übereinstimmung. Die Schwierigkeit der Menschen besteht in Bezug auf Übereinstimmung darin, zum einen die Natur und zum anderen ihren Anschauungsraum zu haben und dabei zu missachten, dass sie jeweils noch ein eigenes Unterbewusstsein, Eigenwörterbuch und Eigengebilde an Kenntnissen haben, dass die Möglichkeit zur Übereinstimmung mitbestimmt und zum anderen darin, dass man sich nicht gegenseitig in die Anschauungsräume schauen sondern über den Mittler der Natur die Anschauung so darzulegen hat, so das der andere sie vernehmen kann, somit Anschauungsräume und Natur in Übereinstimmung zu bringen sind.
(3.2) Am Beziehungspunkt zur Erscheinung des Kreisfolgeablauf trennen sich Mensch als Erkennender zu dem Dasein an sich. Der Erkennende muß nun für die Erkenntnis im Dasein anhand der Erscheinung erkennen, dass sie ist und was sie ist und da kommen die Begriffe Gegenstand, Ding, Sache, Körper, Gestalt, Ausgestalt, Etwas, Stoff, Wesen, Mensch, Geschehen, Dasein und dann alle weiteren Fachbegriffen der Gelehrten wie Physik, Natur, Objekt, Subjekt, Substanz, Essenz, über deren Bedeutung sie sich nich bis zur Erlösung streiten werden ins Spiel der Erkenntniß und wir an sich nur wissen wollen was etwas ist, ob es wirklich ist als was es in Erscheinung tritt, welche Eigenschaften es hat, gelangt es aus sich selbst heraus ins Dasein undoder wird es durch anderes ins Dasein gebracht.
(3.2.1) Wenn man den Gelehrten und ihren Bestimmungen für die Wortbegriffe folgt, weiß man am Ende nicht mehr, ob das Dasein und auch man selbst überhaupt da ist. Ich wollte heute Morgen nur einen Satz eines gegenwärtigen Gelehrten verstehen, der jedoch die Begriffe Objekt und Subjekt in einer Weise verwendete, die vielfältig auslegbar und daher missverständlich sind und ich jedoch weiß, dass er auch Altgriechisch als Sprache beherrscht und als Neoplatonismus Neoplatonist zugleich Übersetzter deren Schriften ist und somit es eher der Fall sein wird, dass er die Begriffe in ihren früheren Bedeutungen verwendet. Egal welche Bedeutung der Wortbegriffe hernehme, so kann jede der davon abgeleiteten Abfolge möglich sein und dennoch wird jede von ihnen unzulänglich sein, da es sich bei jeder Objekt-Subjekt Betrachtung um eine Spaltung des Dasein im Dasein um eine zweiwertige Logik und damit beschränkte Denkweise handelt. Es müsste zumindest Subjekt-Objekt-Subjekt sein.
(3.2.2) Ich habe mich auf die Bestimmung des Begriff Dasein darauf festgelegt, dass es sich dabei um Seiendes handelt, das gegenwärtig war, ist oder sein kann, jedoch Gegenwart die Bedingung ist. Dann muss es die Möglichkeit, Wirklichkeit und Tatsächlichkeit als Bedingungen erfüllen, um als körperliches Dasein oder Geschehen im Dasein da sein zu können. Dasein besteht in seinen Eigenschaften aus Sein, Tun, Haben und Werden zugleich und nur wenn es alle zugleich erfüllt ist es da. Alle zuvor genannten Begriffe kranken mehr oder wenig daran, dass ihre Wortbegriffe nicht zum Ausdruck bringen, dass etwas da ist, weil es körperlich greifbar da ist, aus sich selbst heraus zustande kommt oder lediglich eine Erscheinung ist.
(3.3) Der Ersatzwortbegriff Sache bezieht sich lediglich darauf, dass etwas untersucht, gesucht, versucht wird, hat daher nichts mit Gegenstand, Körperlichkeit oder so an sich zu tun, da die Suche bei Sache wesentlicher Bedeutungsträger des Wortbegriff ist und ob die gesuchte Sache überhaupt ein Dasein hatte, oder ins Dasein gelangte ist „Gegenstand“ der Untersuchung. Daher auch vor Gericht „In Sachen Hans Peter Mustertäter“ und dies macht den Menschen nur dann zur Sache im Sinne eines körperlichen Gegenstandes, Eigentum des Staates oder zu einer Ware, wenn diese Begriffe in Gesetzestexten miteinander irgendwo gleichgesetzt wurden, was sie seit Kant sind, wenn man dies erforscht, wird man dies entdecken, schließlich sollte er den deutschen Kolonialismus des damaligen Kaisers rechtfertigen und da mußten nach der Befreiung durch die Aufklärung der Menschen von der Leibeigenschaft die Bedingungen für Sklaven in Übersee neu abgesteckt werden.
(3.3.1) Der Wortbegriff Gegenstand bezieht sich lediglich darauf, das etwas zu Stande, zu stehen gelangt sei, dass etwas oder jemand sich entgegenstellt und ist daher ebensowenig von seiner Wortbedeutung her etwas körperliches wie ein gegenwärtiger Tisch. Der Tisch im Raum ist nach der Vorstellung der Gelehrten genauso ein Gegenstand, wie ein Gedanke oder eine Vorstellung des Tisch im Anschauungsraum und für Platon gab es da noch den eigentlichen einzigen wirklichen Tisch in seiner Ideenwelt, von dem aus her alle anderen Tische ihr Dasein erlangen würden. Für uns wird ein Gegenstand zum Gegenstand, weil uns sich ein Dasein entgegenstellt und im Bewusstsein zu einer entgegengesetzten Wahrnehmung des Gegenstandes kommt. Habe ich einen Stand und noch einen, dann sind sie zueinander jeweils ein Gegenstand und haben Widerstand, wenn man dagegen drückt.
(3.3.2) Nur weil mir ein Dasein bewusst wird, ich es wahrnehme, bedeutet dies nicht, dass ich ihn ergreifen und halten kann. Für die meisten Menschen ist ein Gegenstand ein Dasein, dass man anfassen und haben kann, weil es in der Gegend steht und nicht von selbst aus geht. Für Gelehrte muss diese Bedingung nicht erfüllt sein und daher könnten sie von Gegenständen sprechen, die es im Dasein nicht geben kann. Sie sprechen sogar von Gegenständen, die es in einem anderen Welt gäbe und diese Gegenstände in unserer Welt nur gibt, weil es sie in der anderen Welt in ihrer Reinheit und Urausgestalt gäbe und diejenigen in unserer nur dessen Abbilder und für manche Gelehrte gar nicht tatsächlich da sind.
(3.3.3) Menschen sind für viele Gelehrte dennoch Gegenstände weil sie wiederum in den tiefen ihrer Lehren den Menschen als solchen und Gegenstand ihrer Betrachtungen mit Gegenständen wie Tischen gleichsetzen und daher auch zu entsprechenden Lösungen in Bezug auf den Menschen wie auch Pflanzen und Tiere ihrer erdachten Problemstellungen gelangen. Dann gibt es noch die Gruppe der Gelehrten, die meinen Gegenstände wie auch Dasein seien nur da, wenn sie vom menschlichen Bewusstsein erfasst oder gedacht werden und würde man in einen Raum kommen, so würden sie darin, wie auch der Raum erst ins Dasein gelangen und darin erscheinen und wenn man die Türe wieder schließen würde, so würde der Raum und dessen Inhalt wieder verschwinden und sie verwechseln ihren Anschauungsraum als Erfahrungsraum mit dem der Natur. Sie beweisen uns dies, indem sie sagen, dass man nicht beweisen könne, dass Gegenstände da seien, wenn man sie nicht zugleich auch anschauen würde.
(3.4) Für uns Menschen ist Gegenständen zu eigen, dass sie leblos und körperlich, damit physikalisch da sind wo sie sind, damit keine Lebewesen sind. Für Gelehrte und Richter ist dasjenige, um dass sich gestritten wird, ein Gegenstand, wie ein Gegenstand der greifbar ist, doch ist für uns vieles von dem, was für sie greifbar erscheint, für uns nicht begreifbar, da für uns ein Gegenstand ergreifbar sein muss, doch macht Ergreifbarkeit und Begreifbarkeit für uns ein Dasein nicht zu einem Gegenstand. Es gibt weder in Deutsch noch Englisch, Französisch, Latein, Griechische nach meinem Kenntnisstand und trotz Suche keinen Wortbegriff, der wirklich zum Ausdruck bringt, was wir im täglichen Gebrauch ein Gegenstand zu sein bestimmt, da Gegenstand der gegen Stand, damit ein Stand, zustande kommt, jedoch kein Zustand ist, sondern wenn in einem Zustand ist oder einen Zustand hat. Wenn ein gegenwärtiger Tisch ein Gegenstand ist, was ist dann ein Tümpel, eine Wiese, ein Baum?
(3.4.1) Ein Gegenstand erscheint mir dann als solcher Bezeichnet zu werden, wenn es sich eher um ein durch Menschen erschaffenes künstliches Dasein handelt. Wir haben als Deutsche keinen mir bekannten Oberbegriff für Dasein jeder Art und Weise. Wir verwenden den Begriff Sachen in Bezug auf eine volle Schublade, weil wir darin zuerst suchen müssen, Gegenstände werden zu Sachen, wenn sie gesucht werden oder unbestimmt benannt sind. Wir machen Gegenstände daran begrifflich begreifbar, dass wir bei Gegenständen davon ausgehen, dass sie besessen werden und werden können, also Besitz sind, wenn man sie besitzt und dass sie jemanden sein Eigentum sein können und wir an sich davon ausgehen, dass man manche Lebewesen besitzen, also haben, jedoch keinesfalls als sein Eigentum bestimmen kann. Daher werden im Rechtswesen Haustiere und Vieh zur Sache und zu Gegenständen, damit sie als Besitz und Eigentum gehandelt werden können und da der Papst als Eigentümer der Welt bestimmt hat, dass wir Menschen sein Eigentum sind, können wir Menschen seither auch wie Handelsware oder Aktien an der Börse gehandelt werden und werden es auch.
(3.5) Gelehrte bestimmen die Tragweite ihrer Wortbegriffe über die Definitionen der zur Definition verwendeten weiteren Wortbegriffe und daher findet man die eigentliche vollständige Wortbedeutung eines Wortbegriff nur, wenn man alle verwendeten Worte untersucht hat. Der Wortbegriff Gegenstand wurde von Gelehrten mit dem Wortbegriff Objekt gleichgesetzt, obwohl wortwörtlich man Gegenwurf, Widerwurf hätte sagen müssen, jedoch hielt sich diese Übersetzung nicht lange. Der eigentliche Wortbegriff für Gegenstand im Sinne des Rechtswesen und der Gelehrten ist in den nordischen europäischen Sprachen ist das Ding. Ein Ding ist ein Gegenstand, dem die Nebenbedeutungen, Versammlung, Rechtssache, Urteil, Beurteilung mit zugrunde liegt, jedoch noch mehr eine zeitliche Betrachtung mit Ding als Gegenstand verschränkt ist. Kommt Zeit im Sinne von sich treffen, Verhandlung, vor allem Zeitdauer einer Betrachtung hinzu, so ist es der Gegenstand eher ein Ding.
(3.5.1) Für uns hat ein Gegenstand an sich eine gewisse Festigkeit und Körperlichkeit jedoch noch mehr eine deutlich erkennbare Gestalt und Ausgestalt, wobei letztere als Wortbegriffe mit Gegenstand über die Wörter Stand, Stelle, Stehen, Stall, Gestell verwandt sind, einer Wortfamilie angehören. Ein Gegenstand hat äußere Gestalt und aufgrund seines Aufbau eine Ausgestalt, aufgrund derer dieser aus sich selbst heraus fortbesteht. Dies führt uns zu dem Wesentlichen des Wortbegriff Wesen, da dieser für uns weder Gestalt noch Ausgestalt haben muss, nicht einem Gegenstand als etwas erbgreifbares jedoch begreifbares zu eigen ist. Wesen ist für uns eine Eigenheit, ein Sein ohne Eigentum ohne körperliches Dasein und wenn es körperlich ist, dann ist es ein Lebewesen und für uns sind Lebewesen keine Gegenstände, Sachen, Dinge oder Objekte, weil sie lebendige Organismen sind, es ihnen weh tut, wenn man drauf tritt und Sachen, Dingen und Gegenständen dies nicht zu eigen ist.
(3.5.2) Ein Etwas oder etwas ist für uns ein Anteil von Dasein in einer gewissen Menge, jedoch nicht bestimmt ein Gegenstand, Lebewesen sondern ein Dasein in einer gewissen Menge, jedoch ist es da, beeinflussbar oder übt einen Einfluss aus, wie es auch Gegenstände und Lebewesen sind und dies tun. Mit dem Begriff Subjekt können wir in unserem Denken wenig mit anfangen, da dieser als Objekt-Subjekt für uns wie Gegenstand-Nichtgegenstand steht und von der wortwörtlichen Bedeutung her „Unterworfenes“ bedeutet, es doch der Gegensatz von Wurf-Unterwurf ist und uns von Natur her Unterwerfung nicht im Sinn und Streben an sich freier Menschen zu eigen ist, die es ja nicht sind, da sie rechtlich Gegenstände sind. Bei der Beobachtung des Dasein unterlaufen den Gelehrten aufgrund ihrer zweiwertigen Logik gerade in der Einschätzung wer wem unterworfen ist und damit dessen Eigentum ist oder Eigenschaften trägt oft Missdeutungen, da sie so die Wechselwirkung und Vererbung außer acht lassen oder falsch zuordnen.
(3.5.3) Wir können Subjekt im eigentlichen Sinne der griechischen Antike als Unterbau, Unterwurf des Dasein mit der Eigenschaft zu Sein, das Seiende besetzen und Objekt als Überbau, Überwurf mit der Eigenschaft Haben besetzen. Dann haben die Gelehrten jedoch die Eigenschaften des Tun nur zu unzureichend mit Handeln und Werden des Daseins als an vielerlei Bedingungen angehängt beachtet und dafür sind mir deren Begriffe nicht geläufig genug, man kann mit ihnen nicht laufen, sondern muss andauernd stehen bleiben. Eine Objekt-Subjekt Betrachtung zieht mangels der Getrenntheit der Begrifflichkeiten das Tun und Werden in sie hinein und gerade diejenigen sind es, die ein Objekt zu einem Objekt ein Subjekt zu einem Subjekt im Dasein machen. Der Eigenschaft mit Sein und dem Eigentum als Haben ist eine Eigenleistung zur Eigenerhaltung als Tun bedingt, wie auch sich auch ein Werden aus deren Zusammenwirken als eine beständige Wandlung und Veränderung äußert, auch wenn diese uns zeitlich nicht bewusst sein könnten. Einem Dasein steht jedoch ein Urgrund, Ursprung, Grund und Ursache zu, die zu benennen sind, damit ein Dasein als solches bestimmt ist.
Für uns besteht der Gegensatz von Gegenstand zu Wesen zu Natur, die wir nicht Gleichsetzen. Die Physik beschränke ich auf die unbelebte Natur, die Natur als belebte Physik, sie bilden Ebenen des Daseins und Wesen sind kein Bestandteil von ihnen, sind darin nicht ergreifbar, auch wenn ihre Körper ergreifbar sind, sind sie nur von Lebewesen und Wesen begreifbar.
(4) Urgrund eines Daseins erkennen
(4.1) Der Wortbegriff Gegenstand ist von gegenstehen seinem Ursprung nach abgeleitet und gegen trägt die Bedeutung wider und ist daher schon eine Kürzung von entgegnen, entgegen. Gegen ist das Gesamte, dass sich dem Gehen in eine Richtung Widerstand leistet.
"Die Brüder Grimm führten das Wort auf den Schriftsteller Johann Fischart zurück, der im Jahre 1579 in seinem erfolgreichen Buch Binenkorb Des Heyl. Römischen Imenschwarms[11] schrieb: „Von der zeit an sind allezeit vil tapfere männer in der wehr und rüstung gewesen, welche mit schreiben und predigen dem papst gegenstand gehalten haben“.[12] Darauf bezieht sich auch der Rechtswissenschaftler Gerhard Köbler.[13] Seit dem 16. Jahrhundert wird es in der heutigen Bedeutung verwendet."(Quelle: Gegenstand Wortherkunft)
(4.1.1) Ein Gegenstand ist demnach ein Stand der gegen oder wider einen Stand steht, Die eine Schlachtformation einer anderen gegenüber entgegen steht und gegen einen angeht und davon abgeleitet ein Dasein dass einem Dasein entgegen steht. Es ist also von Bedeutung wer welcher ist und was sich daraus ergibt. Stehen sie sich einfach nur so entgegen oder ist es aufgrund einer Beziehung und wenn welcher Art und Weise? Art und Weise steht auch für „modus operandi“, wie etwas zusammenspielt, die Wechselursachewirkung und diese ist bei Stand zu Stand auch sehr von Zustand zu Zustand bedingt.
(4.1.2) Wo ist der Wortbegriff, denn wir während dieser Zeit und zuvor für Gegenstand, Ding, Sache genutzt haben und etwas zum Ausdruck brachte, dass wir anfassen, ergreifen, nehmen und haben könnten hin? Wir haben Ware zu Waage, die auch mit dem Begriff Warnehmung (Wahrnehmung) und zu Wahrheit in Bezug stehen.
(4.2) Genauso , wie man bei Objekt-Subjekt eine Beziehung hervorhebt und betrachtet, so gibt es sie auch als Objekt-Objekt und Subjekt-Subjekt und sie alle in einer Vielfalt zusammengesetzt und es sind im Grunde andere Aussagen für Ursache-Wirkung, Übergeordnet-Untergeordnet. Wir finden in der Natur Objekte als Ursache, die Wirkung ihrer Subjekte sind und Subjekte als Ursache auf Objekte. So finden wir auch Objekte, die als Ursache zugleich die Wirkung über oder mit ihren Subjekten erfahren oder erleiden, somit Objekte, die Ursache und Wirkung zugleich sind, wie auch Subjekte als Wirkung, die Ursache der Wirkung sind. Es ist also leichtfertig gedacht, wenn man nur zweiwertig in eine Richtung von Ursache-Wirkung denkend und untersuchend voranzuschreiten gedenkt.
(4.2.1) Die Art kann auch die Weise vorgeben, wie die Weise die Art bedingen kann und es somit nicht nur einfach ein Wie etwas gemacht ist oder wird. So wie Ursache-Wirkung sich in der Natur nicht völlig abgelöst voneinander im Dasein sind, so sind es auch nicht Gegenstand-Stand, da an es an sich ein Stand-Stand ist und sich jeder der Gegenstand des anderen ist. Im Objekt findet sich zugleich das Subjekt, im Subjekt auch das Objekt, wie auch Ursache und Wirkung zugleich. Es ist ebenso bei Täter-Opfer, wo sich zugleich die Beziehung Opfer-Täter verbirgt.
(4.3) Es geht sich zugleich um Stärke-Schwäche, wenn wir in dieser Weise zweiwertig denken und eine ins Dasein gebrachte Stärke kann genausogut ihre Ursache in einer Schwäche gegenüber einem anderen finden, wie derjenige, der im Streit schreit an sich nur seine Schwäche dem anderen zum Ausdruck bringt, da er nicht schreien würde, wenn er Ursache darüber haben und einnehmen könnte. So bellen die beißenden Hunde nicht und dennoch richten wir unsere Aufmerksamkeit auf diejenigen, die bellen und so schauen wir in der Natur oft auf scheinbare Ursachen, die an sich die Wirkungen von Ursachen sind.
(4.3.1) Wenn wir Magnetizität im Dasein betrachten, so sehen wir dessen Stärke und Ursache als von Bedeutung, würden wir sie entgegengesetzt betrachten, so würden wir sie auch als Schwäche und Wirkung sehen. Einseitige Betrachtungen führen uns nur in eine Richtung von wie vielen und nach meiner Erfahrung letztlich in eine Sackgasse des Erkenntnisvermögen ohne zu wissen, wie viele Richtungen es wirklich gibt.
(4.3.2) Wir haben an sich wenn eine Stand-entgegen-Stand-Beziehung und für „entgegen“ können wir eine Vielfalt anderer Begriffe einsetzen und wenn wir „gleich“ einsetzen, so haben wir eine mathematische Formel oder einen mathematischen Ausdruck der zugleich ein logischer Ausdruck ist. Ein mathematischer Ausdruck ist ein logischer Ausdruck als Formel zum Ausdruck gebracht und gibt an sich ein Verhältnis zum Ausdruck, dass zu kennen nützlich ist.
(4.4) Ein Gegenstand ist ein Stand in der Gegenwart, alle Stände, Zustände wie auch alles Dasein ist im Dasein der Gegenwart und die einzige Zeit in der Gegenwart besteht darin als Ewigkeit und wenn wir Zeitdauer ins Spiel bringen so ist ein Gegenstand eher ein Ding oder eine Sache und wir können Vergangenheit als gegenwärtigen Zerfall, Zukunft als gegenwärtiges Werden und alle als gegenwärtige Wandlung besser begreifen. Vor allem ist ein Gegenstand ein Gegenstand weil wir ihn künstlich als Gegenstand seiend benennen, da für den Tümpel der Tisch sicherlich nicht ein Gegenstand ist – oder?
(4.4.1) Wer an der Wirkung arbeitet und sich nur damit beschäftigt, wird mit viel Arbeit und Aufwand zu tun bekommen und in der Gesellschaft und Wissenschaft scheint dies gängige Gegenwart zu sein, wenn man Hilfsorganisationen wie auch Lösungen für Problemstellungen des menschlichen zweiwertigen Denkens untersucht, so sind sie ein Garant für gegenwärtiges Werden nicht abreissender Einnahmen. Wer an den Ursachen arbeitet, steht nicht viel besser dar, da er sich mit dem gegenwärtigen Zerfall und Verschwinden beschäftigt und einen zweitrangiges Marktgeschehen unterliegt. Die Urgründe, Ursprünge und Gründe bringen die Gegenwart als Feld hervor auf dem die Ursachen und Wirkungen, Stände, Zustände und so weiter gedeihen.
(4.5) Wer den Urgrund eines Daseins erkennt, hat die volle Kontrolle über ein Dasein erlangt und kann zumindest auf den darauffolgenden Ursprung einwirken, wenn sich der Urgrund außerhalb eigener Ursache liegt. So haben wir zumindest den Ursprung des Gegenstand im Denken des Menschen gefunden und hat aus dem Dasein heraus keine Eigenschaft als diejenige der Benennung durch gelehrte, in ihm ist nichts, dass aus ihm auf Dasein wirkt und wird nur entsprechend des denkenden Menschen entsprechend seinem Denken auf Dasein hin durch ihn selbst in Anwendung gebracht.
(4.5.1) Wir merken uns, dass Gelehrte mit Gegenständen und Objekten Dasein benennen, dass nicht bedingt ein Dasein ist und wir fortan besser Gegenstände als ein unlebendiges Dasein verstehen, dass durch Menschen erschaffen wurde, die Natur kein Dasein als Gegenstände erschafft. Wir können aus der Natur etwas herausnehmen und es als Gegenstand für unseren Gebrauch verwenden, wodurch wir es erst in einen Gegenstand gedanklich wandeln, da es uns als solcher nützlich erscheint, ihn so belassen oder künstlich bearbeitend verändern und ihn so noch mehr zu einem Gegenstand machen.Einem Gegenstand ist in der Regel zu eigen, dass er als Ganzes besteht und im Raum an einem Ort positioniert werden, dort in der Position wieder veränderbar ist und von diesem auch zu einem anderen Ort hin gebracht werden kann. Gegenstände können jedoch auch Bestandteil eines Ganzen werden und diese Möglichkeit verlieren, haben sie jedoch zumindest über eine Zeitdauer hinweg gehabt. Das Menschen den Ort wechseln sich positionieren, oder gebracht und positioniert werden können, macht sie nicht zu Gegenständen, da es eine Frage des Willen ist, es auch entgegen des eigenen Willen geschehen kann und Gegenstände keinen eigenen Willen haben.
(4.5.2) Darüber hinaus achten wir darauf, dass wir uns nicht zu Gegenständen machen und wir auch die Natur und deren Inhalt nicht zu einem Gegenstand werden lassen, da ein Gegenstand letztlich leblos ist und das, was als Gegenstand behandelt wird, letztendlich tot sein wird, auch wenn es gegenwärtig noch lebend ist. Wer Schwierigkeiten hat, einen Gegenstand von anderem Dasein zu unterscheiden, der mag sich damit behelfen, dass ein Dasein gegenwärtig als Gegenstand in der Gegend steht, von selbst nicht geht, nichts verspürt, wenn man ihn anschreit, tritt, zerstückelt, nicht beachtet und so weiter und keinen Schmerz erleidet und alles andere im Dasein als lebendes Dasein dieses verspürt und Schmerz erleidet. Objekt wie auch Subjekt sind lediglich Betrachtungen der Gelehrten und haben kein Dasein als Dasein!