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Was ist denn nun eine Existenz?

aus AufEinWort, der freien Forschung

(1) Besonderheiten der Existenz und des Dasein

(1.1) Zuvor habe ich mit "Was ist denn nun ein Gegenstand?" ein Schriftstück verfasst anhand dem man über die Bestimmung der Wortbegriffe herausfinden und benennen kann ob das, was man meint das als Gegenstand oder Dasein da ist, auch wirklich da ist und nicht nur erdacht ist. Jetzt arbeite ich mit diesem Schriftstück daran wie man herausfindet und durch welche Wortbegriffe man bestimmt, ob ein Dasein, das ein Dasein ist, aus sich selbst heraus erschaffen wird oder nur die Erscheinung von anderem Dasein ist. Die jeweils verwendeten Wortbegriffe sollen einem helfen sich klar über Dasein zu sein und sich gegenüber anderen klar und eindeutig zum Ausdruck zu bringen, so dass der andere das gesagte im Dasein besser beobachten und entdecken kann.

(1.1.1) Der Begriff Existenz ist an sich wunderbar geeignet ein Dasein als da seiend zu beschreiben, und Dasein ist der Wortbegriff den ich für Existenz verwende. Es gibt Dasein, dass aus anderem Dasein ins Dasein gelangt und Dasein, dass sich aus sich selbst heraus ins Dasein bringt, wie auch Dasein, dass als ins Dasein gebracht oder gelangt zu sein nur scheinbar so ist. Dies zu unterscheiden ist von höchster Bedeutung im Erkennen des Dasein.

(1.1.2) Das Dasein, dass aus sich selbst heraus da ist, aus sich selbst heraus zu Stande kommt und ihn Dasein als Dasein ist trägt die Eigenschaft erstrangige Ursache für Ursache und Wirkung zu sein.  Würde man Existenz wortwörtlich-sinngemäß auf Deutsch übersetzen, so müssten wir wohl so was wie „Herausstand, Herausgestelltes, oder Heraustellendes“ sagen, wobei dies nicht schön klingt, da Lebewesen als Existenzen zu bezeichnet werden, wie auch alles andere Dasein, dass sich aus sich selbst heraus im Dasein der Natur hält als existierend und Existenz bezeichnet wird, somit ein fortbestehender Stein an sich auch eine Existenz nach den Bestimmungen der Gelehrten ist. Wir können den Gelehrten so nicht folgen, da wir ansonsten einen Gegenstand wie einen Stein mit einem Lebewesen gleichsetzen würden und müssen daher die Besonderheit einer Existenz verdeutlichen.

(1.2) Die Besonderheit einer Selbstexistenz ist, dass es den Eigenraum den es als Existenz im Dasein einnimmt, aus sich selbst heraus erschafft und selbst so erhält. Die Besonderheit einer Fremdexistenz ist, dass es den Eigenraum den es als Existenz im Dasein einnimmt, nicht sich selbst heraus erschafft und daher aus anderem Dasein ins Dasein gebracht und gehalten wird - das "Eigendasein".

(1.2.1) Eine Gestalt ist die äußere Erscheinung eine Erscheinung im Dasein, wobei dies nicht besagt, dass sie ein körperlich ausgestaltetes greifbares Dasein hat. Eine Fata Morgana ist zum Beispiel eine Gestalt, die auch eine Person auf einem Gemälde eine Gestalt ist, jedoch eine Person im Dasein als lebender Mensch keine Gestalt ist sondern eine Gestalt hat, eine Gestalt etwas gestelltes ist, ein Dasein ist, dass es ein anderes Dasein gibt dass hinstellt, hingestellt hat. Eine Gestalt mit einer körperlichen greifbaren Erscheinung, die irgendeinen Aufbau hat, der die Gestalt als Gestalt mit zur Erscheinung bringt, nenne ich eine Ausgestalt. Andere würden Körper sagen doch beziehe ich in den Begriff Ausgestalt dessen Eigenraum (Körper), dessen Struktur und Gestalt mit ein.

(1.2.2) Eine Person auf dem Gemälde ist keine Ausgestalt, selbst wenn ich eine Struktur hinzu malen oder zeichnen würde, eine Person im Dasein ist eine Ausgestalt jedoch genauso wie es eine Puppe wäre, die eine Person darstellt, da beide einen Aufbau haben für ihre Gestalt als Ausgestalt. Eine Ausgestalt hat somit auch eine Gestalt, eine äußere Erscheinung und sie wären beide als Eigendasein anzusehen, da sie sich aus sich selbst heraus in Dasein erhalten, während eine Gestalt im Dasein durch anderes Dasein gehalten wird. Form wäre ein Ersatzausdruck für Gestalt und eine Gestalt bringt im wesentlichen eine From zum Ausdruck. Jedoch kann Form durch Darstellung so zum Ausdruck gebracht werden, sie so zeigen ohne sie selbst zu haben.

(1.2.3) Die Puppe, Die eine Person darstellt, wurde von Menschen hergestellt, ist ein Gegenstand, wobei ein Baby in Grunde ebenfalls vom Menschen hergestellt wird, jedoch kein Gegenstand ist. Ein von Menschen oder Lebewesen hergestellter Gegenstand ist als Ausgestalt ein Gebilde, wenn es gebaut ist, gebildet wurde und das Abbild eines Dasein oder Gedanken ist. Man könnte Gestalt als Daseinsgestalt schreiben, um zum Ausdruck zu bringen, das Gestalt im Dasein ein Dasein hat, doch müsste man dann bei allem Dasein den Wortbestandteil Dasein hinzufügen und der Mensch wird es im Verlauf des Gebrauch sowieso die Wortbestandteile auf das geringstmögliche Ausmass verringern.

(1.2.4) Dasein ist lediglich die vererbende Eigenschaft fortzubestehen und dass es eine Ursache, einen Grund und einen Ursprung für Dasein gibt und dennoch gibt es Nichtdasein, wie zum Beispiel bei dem Wortbegriff Fläche, welcher als Dasein im Dasein selbst gar kein räumliches Dasein hat. Flächen benötigen ein Dasein um da sein zu können, sind daher eine Erscheinung als Gestalt, die nicht einmal eine eigene Gestalt haben, sondern deren Gestalt durch anderes Dasein zur Erscheinung erwirkt wird, wobei eine Oberfläche wiederum eine Gestalt und auch anteilig an der Ausgestalt eines Gegenstand ist, da sie durch Beschichtung eines Gegenstand entsteht.

(2) Ist es tatsächlich da, daß da als da erscheint?

(2.1) Wir benötigen einen Wortbegriff für Lebendige und unlebendige Ausgestalt im Sinne der Existenz, der von Gelehrten und dem allgemeinen Sprachgebrauch nicht verunstaltet ist, um zum Ausdruck zu bringen, dass etwas aus sich selbst heraus zustande kommt. Bei einem Menschen ist uns dies verhältnismässig klar, bei einem Magneten nicht wirklich, wie auch bei Gott und Satan, Gutem und Bösen nicht. Gelehrte gaben ihnen nach meinem Eindruck und Wissen ihnen Dasein als personifizierte Existenzen und zugewiesen und den heutigen Menschen fällt es daher schwer, sie als solche im Dasein zu erkennen, wie auch zu erkennen, dass sie nicht sind und halten daher an ihrem Glauben fest, durch den sie diese ins Dasein bringen, es jedoch Gestalten ihres eigenen Denkens sind, die sie auf Ausgestalten und Existenzen im Dasein übertragen.

(2.1.1) Gläubige sehen Erscheinungen im Dasein und ordnen sie den Inhalten ihrer Lehren zu ohne sie auf ihre Gegenwärtigkeit, Tatsächlichkeit, Wirklichkeit und Möglichkeit hin überprüft zu haben und dann denken und handeln sie so, as wären sie das, was sie jedoch nur selbst so denken, dass sie sind. Ein Satan hat im Dasein nicht mehr Dasein als eine Fläche, da eine Fläche wie ein Gegenstand aufgrund des menschlichen Denkvermögen zu Dasein gelangt.

(2.1.2) Eine Gestalt kann rein eine Seite, Erscheinung, ein Schatten, eine Oberfläche sein, hat jedoch nicht den Raum einer Ausgestalt oder eines Gebildes, da diese immer bedingt räumlich und gegenwärtig sind und in dem Sinne ist ein Gegenstand eine Ausgestalt, jedoch nur dann eine Gestalt, wenn dieser auf einem Foto oder Gemälde wäre. Eine Gestalt hat an sich keinen eigenen Raum.

(2.1.3) Eine Gestalt in der Ferne könnte ein Bild, eine Puppe ein Mensch sein, doch bleibt es solange eine Gestallt, bis ich erkennen kann, dass es eine Ausgestalt hat daher Raum seiner Gestalt nach einnimmt. Komme ich noch näher so erkenne ich ob die Ausgestalt ein Gebilde, eine Puppe oder Statue, somit ein Gegenstand ist. Eine Ausgestalt als Gegenstand und Gebilde hält sich aus sich selbst aufgrund des Aufbau im Dasein, baut sich jedoch im Dasein aus sich selbst heraus nicht beständig auf, so wie es eine Lebewesen aus sich selbst heraus tut. Eine Ausgestalt bezieht seine Gegenständlichkeit und Festigkeit aus den verwendeten Materialien hat jedoch keinen freien Willen da zu sein, wo es da ist.

(2.2) Eine Erscheinung erkennen wir im ersten Moment durch dessen Gestalt und Gestalt mit Ausgestalt, Gebilde oder Gegenstand gleichzusetzen ist ein häufiger Fehler. Personen im Fernsehen und Nachrichten sind allesamt nur Erscheinungen von Gestalten und der technologische Fortschritt ist so weit gelangt, dass jede Person als an einem Ort da seiend dargestellt werden kann, sie jedoch tatsächlich niemals dort gewesen sein muss, da über Computer jede beliebige Gestalt in einem beliebigen Geschehen dargestellt werden kann. Wir wollen wissen "Ist es tatsächlich da, dass da als da erscheint?".

(2.2.1) Gebilde werden auch von anderen Lebewesen gebaut, wie die Ausgestalt eines Kokon oder der Bau eines Bibers. Die Existenz als Ausgestalt eines Lebewesen wird als Organismus bezeichnet und alles, dass ein Zusammenspiel aus Organen bedarf ist ein Organismus und ein gesunder Organismus ist für gewöhnlich lebendig. So ist auch ein Unternehmen, ein Staat ein als Organisation, dann ein Organismus wenn er belebt ist und dass sind sie in der Regel durch ihre Belegschaft, Mitarbeiter ihrem Staatsvolk. Ein Unternehmen, ein Staat ist ebenso eine Existenz als Eigendasein, da er sich aus sich selbst heraus erhält und das besondere an einer Existenz als Eigendasein ist, dass sie schnell zerfällt, wenn sie sich nicht mehr aus sich heraus selbst erhält, jedoch sich scheinbar aus sich selbst heraus erhalten kann und dies kann auch beim Mensch der Fall sein.

(2.2.2) Es gibt auch Lebewesen wie sehr einfache Schwämme, die keine erkennbaren Organe und Sinne haben und sich dennoch auf dem Meeresboden aus sich selbst heraus ohne Gliedmassen zu haben fortbewegen. Bei Pflanzen und Tieren ist die Existenz aus sich selbst heraus als Eigendasein meist gegeben, jedoch finden sich zum Beispiel auch beim Menschen lebende Bakterien mit eigener Existenz im menschlichen Körper, ohne die der Mensch nicht leben könnte, somit alle Existenz nicht absolut aus sich selbst heraus ist. Das besondere an Existenz ist also, dass ein Eigendasein aus sich selbst heraus etwas dafür tut, da zu sein und selbst das ist bei manchen Menschen nicht der Fall, wobei dies nur dann so ist, wenn sich bereits ein zu niedriger Daseinzustand eingestellt hat, es somit nicht seiner Natur entspricht.

(2.3) Den Begriff Gebilde müssen wir als Ausgestalt durch Aufbau begrenzen, da dies die Wortbedeutung bedingt, was auch immer wer wie aufbaut und auch die Berge in der Landschaft wären das Gebilde der Natur, da es von ihr aus ihr selbst heraus aufgebaut und aufgestellt ist, jedoch ist ein Berg kein Gegenstand, da dieser nicht von Menschenhand gemacht ist und wenn ein Berg durch Menschenhand gemacht ist, ist er kein Gegenstand, da er nicht Einzeln steht, er nicht als Ganzes verbleibend an einem anderen Ort gebracht werden kann.

(2.3.1) Bei Organismen besteht deren Ausgestalt aufgrund von Wachstum aus sich selbst heraus, jedoch finden wir Kristalle die aus der Natur heraus wachsen und grösser werden und in irgendeiner Wüste hab ich gesehen, gibt es große schwere wandernde Felsen, die sich scheinbar aus sich selbst heraus fortbewegen. Viele Pflanzen bewegen sich im Gegensatz dazu nie vom Ort weg und doch gibt es Pflanzen die sich bewegen und dies tun.

(3) Objekt-Subjekt Dasein

(3.1) Der Begriff Existenz wird durch Gelehrte mit dem Begriff Mensch gleichgesetzt und steht für „menschliches Dasein“, wird auch umgangssprachlich für die wirtschaftliche Lebensgrundlage des Menschen verwendet. Wir fragen immer was ein Dasein in der Natur ist und was es für uns ist, vorwiegend dahingehend ob wir es uns irgendwie nützlich machen können und wir fragen uns höchst selten, was ein Dasein für die Natur ist, versetzen uns nicht wirklich in ihre Lage, wenn wir den Boden aufschlitzen und ein Dasein herausoperieren, schließlich ist die gesamte Natur ein Organismus. Sich in die Lage der Natur zu versetzen, was zum Beispiel Magnetismus für die Natur ist, könnte hilfreich sein herauszufinden, was es wirklich ist.

(3.1.1) Bei dem Begriff Existenz, gegenüber Ausgestalt, Gebilde, Gegenstand und Gestalt geht es insbesondere darum, ob ein Dasein eine eigene Existenz hat und man könnte zu Existenz auch "Herausgestalt" sagen, eine Ausgestalt, die aus sich selbst heraus in Ausgestalt tritt und aus sich selbst heraus fortbesteht und es würde es besser zum Ausdruck bringen. Von der Wortwurzel her stammt Existenz von urindogermanisch *steh "stehen, stehend" ab und lateinisch stare, sto bedeuten "Stand", lateinisch sistere, sistō bedeutet "stehend machen" also stellen, hinstellen, so dass es stehen bleibt und ex- steht für aus, heraus, von, ist also bis auf ex- recht deutsch, lat. existere, existō "ins Dasein als bestehend sein“.

(3.1.2) Bei Gestaltung geht es mehr um die äußere Gestalt in dessen Erscheinung, bei Ausgestalt geht es mehr um dessen Aufbau, Gestell, innere Gestalt, dem die Äußere folgt, es jedoch mehr um die Erfüllung eines höhren Zweck, Anforderung, Aufgabe, Tätigkeit, Arbeit oder ähnlich. Eine Existenz hat Bestand, Bestehen, Fortbestehend, ein Eigendasein wird jedoch nicht wie eine Gestalt oder Ausgestalt von anderen hergestellt, stellt sich selbst her und hat Wachstum solange es fortbesteht, auch wenn der Wachstum nur noch aus Ersatz oder Erneuerung vorhandenem besteht.

(3.2) An sich verschränken Gelehrte Objekt-Subjekt mit Ursache-Wirkung, von-Oben-nach-Unten und Objekt-Subjekt mit Wirkung-Ursache von-unten-nach-Oben und haben Kreisfolgeabläufe, wie auch früher-später undoder später-früher nicht als vorbedingt zu ermitteln genutzt und versäumen zu bestimmen, was nun jeweils je Daseinzustand ein Objekt, Subjekt, Existenz oder Dasein ist oder hat, da jedes von ihnen fortbestehend, auch der andere, wie auch im Wechsel und auch beides zugleich sein kann. Es ist wie mit den Polen und Ladungen und deren Wandlungen.

(3.2.1) Es ist ein systembedingter Fehler mit einer Denkweise zu arbeiten die voraussetzt, dass es bei einem Dasein Objekt-Subjekt in einer Absolutheit zu bestimmen zu wollen, oder anzunehmen, dass es sie in einer ewigen Absolutheit in der Natur gäbe. Objekt-Subjekt soll offenbar Beziehungen von Ursache-Wirkung verdeutlichen und Beziehungen bestehen in einer Vielfalt von möglichen Zuständen in Kreisfolgeabläufen und auch diese können nicht absolut auf eine Richtung festgelegt werden, sich gar umkehren.

(4) Freiheitsgrade des Dasein

(4.1) In der mehrwertigen Denkweise ist gesamte Objekt-Subjekt Möglichkeit und dessen Vielfalt in einem Verfertiger enthalten und vier Verfertiger stehen gleichrangig zueinander und zugleich in einem Kreisfolgeablauf unter der Führung eines Verfertigers und jeder Verfertiger kann die Führung durch seiner Wandlung oder Veränderung übernehmen. Die Verfertiger werden soweit ermittelt, bis man diejenigen bestimmt hat, dass die Selbstregulierung eines Daseins erkannt ist man auf sie steuernd einwirken kann. Wenn man auch manche Verfertiger nicht steuern kann, so kann man steuern, was mit dem geschieht, dass sie ins Dasein bringen.

(4.1.1) Eine Existenz als Eigendasein besteht selbst aus vier Verfertigern und ist an sich in seiner Position im Raum frei entsprechend aller Freiheitsgrade, kann jedoch auch örtlich fest in einem oder mehrere bis alle Freiheitsgraden gebunden sein. Viele Existenzen haben nur eine scheinbare örtliche Freiheit, können sich nur wenig oder nicht von Ort fortbewegen.

(4.1.2) Man kann den Wortbegriff Existenz und Dasein, wie bis hier hin erarbeitet nicht nur anhand der Freiheitsgrade begrenzen und die Anzahl der freien Freiheitsgrade, wie auch deren Ausdehnung, Ausweitung und Ausregulierbarkeit und Steuerbarkeit in Graden bestimmen und so die Freiheit, Güte und Existenzvermögen einer Existenzen anhand der Freiheitsgrade einschätzen. Bei Lebewesen würde die auch das Überlebensvermögen zum Ausdruck bringen, da man der zunehmenden Begrenzung der Freiheitsgrade immer mehr auf das Umfeld als Lebensraum angewiesen sein wird und von dessen Daseinzustand immer mehr abhängig wird.

(5) Aufbaugrund des Dasein

(5.1) Ein Dach auf dem Haus ist eine Ausgestalt als Existenz, die sich aus sich selbst heraus aufrecht erhält. Dessen Fortbestehen beruht jedoch vollkommen auf der Ausgestalt des Hauses, auf dem es ruht und dieses auf dem Untergrund und so haben wir aufeinander aufbauende Existenzen und je höher wir gelangen, umso mehr summieren sich die jeweiligen Ausgestalten und Existenzen über die Ebenen hinweg, die selbst zusammengesetzte Existenzen im Sinne ihrer Ausgestalt sind.

(5.1.1) In den Alpen gibt es Häuser mit mehreren Stockwerken aus Stein, deren Dach auch aus Stein ist und so ist das gesamte Haus aus Stein und doch bildet jede Ebene seine eigene Existenz aus dem selben Material heraus. Das Dach und jede weitere Ebene unter ihr sind diejenigen Existenzen, die das Dasein im Dasein halten, auch wenn es sich selbst aus sich heraus auf der obersten Ebene im Dasein hält.

(5.1.2) Ebenso aufgebaut sind Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und selbst die Physik besteht auf diesen System aufeinander aufbauender Existenzen und dies trifft ebenso auf die lebendige Physik als Natur zu. Was ein solches Steinhaus, welches ebenso auf einem Steinboden steht ausmacht, dessen Material als Baustoff und Grund nahezu einheitlich ist und es in Vielfalt der Ausgestaltung das Haus ergibt. Wenn der Grund den Hang der Alpen herab absackt, bricht das ganze Haus auseinander.

(5.2) Was für das Haus der Untergrund ist, ist in der Physik der gesamten unbelebten Natur die Summe aller physikalischen Gesetze, nach deren Regeln sich die Physik heraus als Existenz ins Dasein bringt und so den Urgrund für die Natur als die belebte Physik bildet. Der Untergrund oder Unterbau der Natur ist die Physik und ich verwende diese beiden Wortbegriffe so, um Leben der Natur und Unbelebtheit der Physik zuzuordnen, wobei ich bei beiden den menschlichen Einfluss auf sie ausnehme, um ihre Urdaseinszustände zum Ausdruck zu bringen.

(5.2.1) Über die Physik hinaus beginnt der Aufbau und die Ausgestalt der Natur als Existenz und Organismus aus den Kleinstlebewesen heraus. Alle höheren Lebewesen einschliesslich des Menschen leben nur, weil es die Kleinstlebewesen gibt, die Physik in organische Stoffe umzuwandeln wissen. Somit liegt die eigentliche Macht im Dasein in Bezug auf Überleben nicht bei den Menschen, sondern bei dem, was sie am meisten wohl verachten, missachten mit den Füssen auf ihnen herumtrampeln., der Existenz der Kleinstlebewesen.

(5.2.2) In der Natur baut jede Existenz auf die jeweils untere auf und ist auf seiner jeweils eigenen Existenzebene einem Überlebenskampf ausgesetzt, wie auch in seiner Existenz durch übergeordnete Existenzebenen beständig in seiner eigenen Existenz bedroht, obwohl die jeweils obere Ebene in dessen Existenz auf die jeweils untere Existenzebene aufbaut und angewiesen ist.

(5.2.3) In der Natur ist dies jedoch so selbstregulierend selbsterhalten für jede Existenzebene so geregelt, dass die die Mengen, Massen und weite Verteilung der jeweils höheren Existenzebene soweit abnimmt, dass sie weder diejenige unter ihr, noch diejenigen auf gleicher Existenzebene gefährden kann. Geschieht dies dennoch, reguliert auch dies die Natur aus sich selbst heraus aus, so dass die gesamte Natur aus sich selbst heraus als gesamter Organismus erhält, gedeiht und grösstmögliches Überleben und Gedeihen in Vielfalt hervorbringt.

(5.3) Dieser Aufbaustruktur der Natur findet sich nun in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und so weiter nur insoweit wieder, dass sie allesamt auf der Masse der Menschheit als unterste Existenzebene aufbauen, aus ihr heraus über weitere Existenzebenen sich aufbauen, diese jedoch von der obersten Ebene herab so weit wie möglich unterdrücken und ausbeuten, wie es auch alle menschlichen Existenzebenen gegenüber der Natur tun, jedoch die Einsicht außer acht lassen, dass selbst die oberste Existenzeben der Eliten an sich völlig machtlos gegenüber der untersten Ebene der Menschheit ist und zudem ihre eigene Existenz auf ihr aufstützend aufbaut.

(5.3.1) Es ist nicht einmal so, dass sich die Dächer der Gesellschaften aus sich selbst heraus bilden und aufbauen, sondern dies durch die unteren Existenzebenen erfolgt. So stehen wir bei Gesellschaft, Politik, Wissenschaft an sich bei dem Daseinzustand völliger Macht aus Machtlosigkeit, ein Mangel an Macht, der die Macht bildet, die der Menschheit gegenüber zur Anwendung gebracht wird, es ihre Macht ist, die gegen sie und der Natur entgegensteht. Irgendwie ganz schön verrückt oder?

(5.3.2) Wir können also nicht so einfach davon ausgehen, dass eine Existenz eine Existenz aus sich selbst heraus ist und sich auch aus sich selbst heraus im Dasein erhalten kann. In einer Gesellschaft kann dies an sich nur eine Bauernfamilie, die mit ihrem biologischen naturverträglichen Anbau als Selbstversorger soweit in einem abgelegenen Tal in einer kleinen Dorfgemeinschaft lebt, so dass es sich für die Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kirche und so weiter nicht lohnt, sich auf den Weg zu ihnen zu machen, um sie in ihr Ausbeutungsprogramm und Vernichtungsprogramm einzubinden.

(5.3.3) Die genannten Höheren Existenzebenen sind alle auf derselben Existenzebene, so dass Kirche, Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und so weiter Konkurrenten auf derselben Existenzebene sind und aus ihnen heraus die Eliten, aus ihrer Existenzeben heraus hervorbringen, also ebenfalls davon bedroht sind, gefressen zu werden.

(5.4) Dass in der Natur die jeweils untere Existenzebene die Existenzebene ins Dasein bringt, im Dasein hält und stützt, die dass hervorbringen wird, dass sie dann letztendlich fressen wird, ist irgendwie nachvollziehbar, dennoch bemerkenswert und von Bedeutung, jedoch bildet sich daraus ein natürlicher Kreisfolgeablauf, aus dem heraus sich die Natur selbst im Dasein erhält.

(5.4.1) Dass der Mensch dies ebenso tut und dies in alle Richtung auch gegenüber sich selbst tut, auch wenn da sich ein gegenseitiges Fressen meist nur als ein gegenseitiges Ausbeuten bis Abschlachten zeig, ist umso bemerkenswerter. Der Bedarf an verwertbarer Nahrung steigt nach oben in der Natur der Existenzebenen an, während sich die Anzahl der Population der darauf angewiesenen Existenzebenen je Existenzebene deutlich abnimmt und diese nach deren tot und Zerfall mit all ihrem Hab und Gut wieder Bestandteil der untersten Existenzebene werden.

(5.5) In der Menschheit sind diese das Existenzausmaß einer Gattung regulierenden Verfahren ebenso nicht in Kreisfolgeabläufe eingebunden und so verschiebt oder entzieht sich die Lebensgrundlage von der untersten Existenzebene der Menschheit und verlagert sich über die Existenzebenen einer Gesellschaft zur obersten Existenzebene hin, so dass sich dort Bedingungen des Überlebensüberfluss einstellen, während auf der untersten Existenzebene das Überleben immer unmöglicher wird und sich zwischen der obersten und untersten Ebene der eigentliche Überlebenskampf entwickelt, der sich vornehmlich dadurch zum Ausdruck bringt, sich vom Gesamtkuchen zumindest noch einen Krümmel zu sichern.

(5.5.1) Die untersten Gesellschaftsebenen sind der Selbstregulierung genauso entzogen, wie alle anderen übergeordneten Existenzebenen es auch sind, da einer Selbstregulierung die Selbstzerstörung an sich bei Lebewesen nicht anteilig ist, jedoch beim Menschen wie auch bei Gruppen und einer Gesellschaft beobachtet werden kann.

(5.5.2) Die Selbstzerstörung eines Menschen, einer Gruppe einer Gesellschaft setzt dann ein, wen die Selbstregulierung nicht mehr arbeitet, die Selbststeuerung nicht mehr möglich ist oder erfolgt, eine Fremdsteuerung nicht gegeben ist, die diese wieder in Gang setzt und der Daseinzustand weiter und weiter abfällt. Dies äussert sich bei einer Person dann für sich selbst, andere und die Natur als schädlicher Lebensstil bis hin zum Selbstmord. Bei Gruppen in ähnlicher Weise wie auch bei einer ganzen Sippe, einem Volk und so weiter.

(5.5.2) Es setzt ein unscheinbarer Ablauf ein, in dem sich Mensch bis Gesellschaft selbst zu Fall bringt, wenn ihr bewusst bis unbewusst klar wurde, dass sie mehr Schaden anrichtet, als Nutzen und darin versagt zu helfen. Wenn die Versager in der Regierung sitzen, so stürzen sie ihren ganzen Staat über künstlich erzeugte Kriege, Pandemien, Wirtschaftskrisen oder Katastrophen in den Abgrund, während sie in solchen Zeiten besonders vorgeben und vortäuschen, sich für das Wohl ihrer Leute einzusetzen.

(5.5.3) Ein Mensch, der sich wirklich für andere einsetzt, kann erzählen, was er für andere geleistet hat und es ist überprüfbar. Diejenigen, die die Selbstzerstörung einleiten betreiben Propaganda und dann folgt man ihnen in den Abgrund. Man erkennt sie an der Propaganda. Im privaten Bereich sind es ebenfalls diejenigen, die Propaganda betreiben und nicht nachweisen können, geholfen zu haben und auch nicht wirklich helfen zu können.

(5.6) Die Natur hat über die physikalischen Gesetze hinaus ihre auf Leben ausgerichteten Naturgesetze und man könnte diese sogar denen der Physik übergeordnet betrachten, da ohne sie das gesamte Dasein völlig sinnfrei wäre. Die Naturgesetze einschließlich der physikalischen Gesetze sind somit der Unterbau für die Natur als gesamtes Dasein, als Existenz des Naturorganismus.

(6) Regulierung und Steuerung des Dasein

(6.1) In der Struktur der Menschheit sind die Freiheitsgrade von oben nach unten über Existenzebenen hinweg so ausgerichtet, dass sie von Ebene zu Ebene immer weiter begrenzt werden und sich so auf höchster Existenzebene ein Zustand absoluter Freiheit aller Freiheitsgrade und auf der untersten Existenzebene sich dessen entgegengesetzter Daseinzustand einstellt. Somit haben wir ans sich die Beziehung von Stand zu Gegenstand der wissenschaftlichen Denkmuster in der Gesellschaft verwirklicht, wobei die Eliten der Menschheit als Stand auf der Menschheit als Gegenstand stehen und die Menschheit heutzutage so über die Wissenschaften gehalten werden und aus sich selbst heraus ihre Unterdrückung erwirken, wobei dies noch bis ins des 19. Jahrhundert hinein durch die Kirchenorganisationen erfolgte, deren Nachfolger die Wissenschaften, Politik und Konzerne sind.

(6.2) Im Fall der menschlichen Existenz scheint es vollkommen anders abzulaufen, als in jeder anderen Form von Existenz und um die menschliche Existenz in ihrem Treiben zu verstehen, müssen wir wohl zuerst bestimmen, was eine Existenz nun wirklich ist.

(6.2.1) Eine Existenz reguliert sich selbst und wenn sie dies nicht tut, dann stimmt etwas mit ihren Verfertigern nicht oder nicht mit dem Verfertiger, der übergeordnet die Selbststeuerung betreibt. Die Selbstregulation ist der Normalzustand als grundlegende Systemruhe, die selbst sehr bewegt sein kann. Erst wenn die Systemruhe aus ihren Regelbereichen heraus zu oft oder dauerhaft an ihre Regelgrenzbereiche stösst, setzt Selbststeuerung ein.

(6.2.2) Manche Existenzen haben keine Selbstregulierung, Selbststeuerung und bei scheinbaren Existenzen erfolgt Fremdregulierung und Fremdsteuerung, wie auch alle weiteren Möglichkeiten des Wechselwirken, Zusammenwirken, Getrenntwirken und so weiter möglich sind.

(6.2.3) Die Natur ist ein selbstregulierender Organismus und darin ist Steuerung über Selbstregulierung der Naturgesetze nach vorbestimmt und keine unmittelbare gegeben. Dort wo der Mensch in die Natur, auf sich selbst und andere einwirkt wird Steuerung als Selbststeuerung und Fremdsteuerung von anderen und anderem in die Natur, wie auch das Denken eingebracht und so in die Selbstregulierung eingegriffen.

(6.3) Gelehrte sind so sehr darauf ausgerichtet, dass Regulierung und Steuerung über Druck erfolgt, dass sie bis in alle Lebensbereiche der Natur und des Menschen hinein über Druck zu regulieren und zu steuern suchen und übersehen dabei völlig, dass der Mangel bedeutender als der Druck ist.

(6.3.1) In der Werbung weiss man, dass jedem Bedarf ein Mangel zugrunde liegt und man erst einen Mangel im Konsumenten erwecken muss, damit sich dies im Marktbereich als Bedarf zeigt, doch so erwirken sie im Konsumenten über Druck den Mangel an Konsum und Gegenständen, da der Mangel tatsächlich nicht besteht, sondern künstlich erzeugt wird, kein natürlicher Mangel ist. Ein natürlicher Mangel ist zum Beispiel Hunger, die Lösung ist Nahrung. In dem Fall entsteht der Druck in Bezug auf Überleben nur aus dem Zustand des Dasein heraus, wenn der Bedarf an Nahrung nicht gedeckt oder befriedigt werden kann.

(6.3.2) Propaganda und Werbung versetzen den Menschen unter einem beständigen Überlebensdruck und Geltungsdruck den sie abzubauen haben. Sie denken ebenfalls in einfachen Objekt-Subjekt-Beziehungen, die in der Natur und auch Zivilisation so nicht gegeben sind und da diese zugleich in oder als Ursache-Wirkung oder Wirkung-Ursache gedacht werden, befinden sie sich im Bereich von Gegnerschaft der Gegenstände und da zeigen sich nur sanfte bis brutale Gewalt als wirksame Mittler.

(6.4) Wer rein in Objekt-Subjekt denkt, denkt zugleich unbewusst bis bewusst in Gegenstand-Stand, in „Gegnerschaft-Schaft“, versucht ein Erschaffen durch ein Gegenerschaffen zu steuern und aus seiner Selbstregulierung auszulösen oder sie zu begrenzen bis auszuschalten. Alle Menschen, wie auch alle Lebewesen haben von Natur aus vererbt ein Selbstregulierungsvermögen, welches durch ihren Organismus erfüllt wird, sie entstammen zumindest ausgestaltet aus der Natur heraus und sind daher als Ausgestalt und Existenz den Naturgesetzen unterliegend unterworfen, somit Subjekt als Wirkausgestalt, erleiden die Wirkungen und sind dennoch auf dieser Ebene durch ihren Organismus so weit wie möglich selbstregulierend.

(6.4.1) Als Wirkungsausgestalt werden sie Ursache über Wirkungen und die Unterlegenheit der Unterliegenheit wird über Selbststeuerung zur Überlegenheit von unten heraus, so dass beide Zustände bestehen. Ein Lebewesen ist im Sinne der Gelehrten Subjekt „Unterliegender wirkungserleidend“ als Art und Gattung schon der Natur gegenüber Objekt, ein die Natur von unten her als unten liegender Unterbau bestimmender Verfertiger.

(6.5) Ob ein Dasein als Objekt, Subjekt, Gegenstand und so weiter bestimmt wird, beruht auf Betrachtung und nicht auf Beobachtung. Betrachtung könnte man auch als durch Lehren begrenzende Beobachtung erklären, die darauf abzielt Bestimmungen zu erzwingen und zu festigen. Magie beginnt dort, wo man ohne Druck und Gewalt Wandlungen unmittelbar oder kurzfristig mittelbar herbeiführt, für die man nach Gelehrtenmeinungen Druck, Gewalt und Zeitdauer benötigen würde und je geringer die Zeitdauer sei, Druck und Gewalt umso grösser sein müssten.

(6.5.1) Druck und Gewalt in Zivilisationen wie auch gegenüber der Natur sind deutliche Hinweise auf das Missverstehen und die Misslage wie auch Schieflage der natürlichen Selbstregulierung. Selbst bei den Naturgewalten gibt es die Selbstregulierung und Elektrizität, Magnetizität wie auch Lichtizität sind selbstregulierend. Meist wird anstelle die vorhandene Selbstregulierung zu nutzen unmittelbare und mittelbare Fremdregulierung und Fremdsteuerung eingesetzt, um den Nutzen möglichst schnell und im Übermaß abschöpfen zu können, während die Nutzung Selbstregulierung eine beständigen Fluss ergeben würde.