Werk:Werk:Phaidon (Platon)/297
Erscheinungsbild
◀▷Und nicht wahr, auch das haben wir schon lange gesagt, dass die Seele, wenn sie sich des Leibes bedient, um etwas zu betrachten, es sei durch das Gesicht oder das Gehör oder irgend einen andern Sinn, denn das heißt vermittelst des Leibes, wenn man vermittelst eines Sinnes etwas betrachtet, dann von dem Leibe gezogen wird zu dem, was sich niemals [D] auf gleiche Weise verhält, und dass sie dann selbst schwankt und irrt und wie trunken taumelt, weil sie ja eben solches berührt?▷