Werk:Wortgebilde übergestülpt
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Ureigenwerk
Liste Werke von Klaus Feldmann
Vermerk
27. Dezember 2021 n. Chr. erst.
7:07 Uhr Ausgabe 01
Ausgabe 01
Leserschaft: Niemand
unüberarbeitet
ungeprüft
2021122701 Wortgebilde übergestülpt.pages
Dem Dasein wurde mittels Wortbestimmungen je Kultur ein Wortgebilde übergestülpt, so dass die Menschen der jeweiligen Regionen nach die Welt so sehen und verstehen, wie es für sie vorbestimmt ist, dass sie sei und wenn die Welt oder deren Bestandteile anderes verstehen und sehen sollen braucht man nur die Bestimmungen der Wörter ändern, neue Wörter einzupflegen und deren Verwendung durchzusetzen, um die Sicht auf die Welt und das Weltgeschehen, die Denkweise, Handlungsweise und Verhaltensweise der Menschen zu verändern und so leben die Menschen in einer durch Worte geschaffenen Täuschung über das Dasein, die mit dem Aufkommen von Rundfunk, Kinofilm und Video und Medienindustrie der durch Worte erschaffenen Täuschung auch noch eine bildliche Täuschung aufsetzten, um Geschehen, Ereignisse und Zustände vorzutäuschen, um die Wirkung der Worte zu verstärken, so dass Propaganda und Werbung noch wirksamer wurden und die auf diesem Weg getäuschten Menschen machen sich nicht die Mühe zu überprüfen, ob die Wirklichkeit, die ihren auf diesen Weg angeboten wird auch eine ist und plappern gegenüber ihren Liebsten und Nächsten die Propaganda nach und bringen so erst die Täuschung zur breiten Wirkung und halten sie aufrecht, so dass die Mehrheit der Menschen an dem Aufbau und dem Fortbestehen der Täuschung beteiligt sind und besonders erschreckend ist der Umstand, dass dies bei Akademikern besonders gut funktioniert und gerade diejenigen, die es noch am ehesten enttarnen könnten am meisten an der Täuschung festhalten, somit der Eindruck entsteht, dass man umso leichter zu täuschen ist, je intensiver das Bildungswesen auf einen Menschen eingewirkt hat und je mehr Lehrmeinungen aufgenommen wurden.
Mittels des Bildungswesen wird der Mensch in die zweiwertige in künstlich erschaffene Gegensätzen und damit zugleich im Denken der Gegnerschaft künstlich erschaffener Gegner eingewöhnt und mittels medialen Propaganda und Werbung wird zugleich ein erheblicher Einfluss auf den Lebensstil der Menschen ausgeübt, die auch den Konsum, die Freizeitgestaltung regulieren und den Erhalt des Status den Menschen wichtiger ist, als die Wahrheit, während die Mehrheit der Menschen ihr eigenes Fehlverhalten und Treiben und Beitragen zum Gesamtdaseinszustand der jeweiligen Gesellschaft ausblenden und das Verhalten der anderen anprangern, geneigt sind sich in ihrem Dasein zu rechtfertigen und die Verantwortung für ihr Dasein anderen als sich selbst zuzuweisen, ohne Schuld zu sein vortäuschen und so weben sie sich mittels Worte ebenso eine Scheinwelt, in der sie leben um in der Scheinwelt leben zu können, die ihnen zur Wahl und Übereinstimmung angeboten wird und auf diese Weise entsteht eine Verschachtelung der Scheinwelten, die aufzulösen von aussen her kaum möglich ist, da Menschen wie auch Organisationen ihr Dasein auf ihre jeweilige Scheinwelt aufgebaut haben, diese die Grundlage ihres Daseins bildet, die sich durch Steigerung der Wahrheitsgüte in Treibsand wandeln würde.
Die Welt ist in einem beständigen Wandel und alle Hauptwörter und Namen entsprechen Geistbildern, die wir über den Weg der Deutung und Bestimmung über das Dasein und jeweilige Dasein im Dasein durch deren Verdinglichung erschaffen, mit denen wir denken und schlussfolgern, doch kein einziges Wort in der Lage ist alleinstehend ein Dasein ausrechend zu verdeutlichen und aufgrund der Vielfalt der einem Wort an Bedeutungen oder Nebenbedeutungen gegeben wurde und dem Umstand, dass jeder Mensch ein Wort unbewusst auf seine eigene Weise entsprechend seiner ebenfalls durch Worte erschaffenen Einstellungen und Meinungen deutet und somit mittels einer selbsterschaffenen Wortbedeutung denkt und schlussfolgert entsteht die Vielfalt der Meinungen über dasselbe Dasein und dass einem Menschen unbewusste Ausmass der Selbsttäuschung.
Hauptwortbildung und Namenbildung verdinglichen und verfestigen ein sich beständig wandelndes Dasein als fortbestehender Daseinzustand des Sein, Tun, Haben, Werden als Hauptwort, Namengebung oder Benennung und somit sind Hauptwörter, Namen und Benennungen Zustandswörter die entsprechend ihrer Wortbedeutung vorbestimmen, wie wir mit den so benannten Zuständen umgehen und über den Umstand, dass Menschen ein Dasein mit dem es bezeichnenden Wort gleichsetzen, erwirken sie ihre jeweils aus Worten erschaffenen Geisterwelt und wer sich dessen bewusst bleibt, dass Worte jeweils nur Geistbilder und nicht das Dasein selbst sind, nehmen das Dasein eher war wie es ist, als jene die das Dasein entsprechend ihrer jeweiligen eigenen unüberprüften bewertende Wortbedeutung sehen.
Hauptwörter und Namenwörter wirken gleichsetzend, klassifizierend, bewertend wie auch Art, Weise, Wesen einer Klasse von Dasein zu anderen Klassen von Dasein abgrenzend und zugleich für ihre eigene Klasse einbeziehend und der Umgang mit einem durch Klassenwort benannten, bezeichneten Dasein entspricht der mit dem Wortlaut verschränkten eigene Wortbedeutung, den eigenen Einstellungen, den erlangten Erfahrungen, damit verbundenen Meinungen, Gefühlen und Empfindungen so dass ein Wort bei dessen Aussprache entsprechend des gegenwärtigen Geschehen in der Lage ist im Gedächtnis die Erinnerungen, Wortbedeutungen, Meinungen, Gefühle und Empfindungen so anzuregen, dass sie den Daseinzustand eines Menschen entsprechend dem Ausmass der stärke angeregter Gedächtnisinhalte, dem so erwirkten Erregungszustand als Gemüt des Menschen für ihn unbewusst dem Gedächtnisinhalt angleichen und der Mensch sich dann massgebend entsprechend seinem Gemüt nach sein Denken, Schlussfolgern, Handeln und Verhalten ausrichtet und auf Gegenstände, Zustände, sich Selbst, Anderen und der Natur entsprechend seines Gemüt einwirkt und daher Menschen trotz gleichen Kenntnißstand aufgrund unterschiedlicher Gemütszustände sich im Denken, Schlussfolgern, Handeln und Verhalten deutlich unterscheiden und je höher ein Mensch km Daseinzustand, damit zugleich im Bewusstseinsvermögen ist, umso weniger wird sein Dasein durch Worte bestimmt, während ein Mensch umso leichter in seinem Daseinzustand und Gemüt mittels Wörter zu beeinflussen ist, je tiefer er im Daseinzustand absinkt.
Je weniger ein Mensch bspw. die Wörter Sorge, Schwierigkeit, Angst, Gefahr, Problem, Herausforderung, Hinderniß, Bedrängniß, Gemüt, Emotion ... versteht, umso weniger ist er in der Lage diese voneinander zu unterscheiden und dass in ihnen vermittelte Wissen, deren Wirkweisen zur Einschätzung und Bestimmung seines Daseinzustands und seiner Situation zu nutzen und deren Ursache, Gründe und Ursprünge zu ermitteln und die eigenen Missverständnisse und Fehldeutung der Begriffe wirken sich auf ihre Wahrnehmung und ihr Denken infolge auf ihr Empfinden und ihre Gefühle so stark aus, dass sie ihren Tatsächlichen Daseinzustand und die jeweilige Situation verkennen, diese meist weit besser oder schlechter bewerten, als sie sind