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Grundannahmen über Sprache

aus AufEinWort, der freien Forschung

Über diese Seite Werk

Wundersame Sprache
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann 
Schriftstück
17. Oktober 2020 n. Chr. erst.  
Ausgabe 03
Ausgabe 03
Leserschaft: Niemand
veröffentlicht
ungeprüft
↑ Umgang mit Sprache
→ Grundannahmen über Sprache
↓ Bedeutungen aus dem inneren Wörterbuch ermitteln
überarbeitet 20201105
20201017 Herkunft und Wandlung des Begriff Vernunft.pages

(1) Vorstellungsverdopplung, eine vollkommene Verdopplung einer Vorstellung

Der Zweck von Sprache in Ausgestalt von Sprechen oder Schrift liegt ganz grundlegend in der Verdopplung dessen, was jemand wirklich zum Ausdruck bringen will, das vom Sprecher ausgehende Gesprochene, das beim Empfänger in unveränderter Form verstanden werden soll. Hat der Empfänger es unverändert und in gleicher Weise vernommen und gedeutet wurde eine Vorstellungsverdopplung, eine vollkommene Verdopplung einer Vorstellung vollzogen. Da bei der Verständigungsvermittlung (Kommunikation) sich alles auf das Vernehmen bezieht, was jemand vernommen hat und übermittelt und ein anderer infolge vernimmt, können wir auch von Vernehmungsdopplung als übergeordneten Zweck der Sprache bestimmen – man will schließlich in erster Linie von anderen verstanden werden – oder?

(1.1) Rückbildung des Vernommenen

Vernehmungsdopplung bedeutet, dass jemand von dem was er Aussagen will eine Vorstellung in Ausgestalt von Worten und Sätzen zerlegt und damit zugleich in eine andere Ausgestalt wandelt, es übermittelt und beim Empfänger die Rückbildung des Vernommenen aus den Worten, Sätzen zu einem möglichst annähernd gleichen Abbild erzeugt – somit der Sprecher die Dopplung der ursprünglichen Aussagen erschafft und in dem Ausmaß, wie Sprecher und Empfänger dieses Sprachvermögen beherrschen, wird das Vernehmungsdoppel in seiner Güte ausfallen.

(1.2) Sprache nicht in voller Übereinstimmung mit der Natur des Daseins

Sowie Sprache eng mit Gesinnung verbunden ist, so ist sie auch mit Wahrheit und Wirklichkeit verbunden und dennoch müssen wir erkennen dass Sprache lediglich ein Hilfsmittel zur Verständigung ist, somit auch nur ein Hilfmittel in Bezug auf Wahrheit und Wirklichkeit sein kann, sie schon aufgrund dessen dass Worte und Begriffe nicht ihre Entsprechung als Sprache in voller Übereinstimmung mit der Natur des Daseins haben können, sie somit auch nur begrenzt wirklich sein und Wirklichkeit wie auch Wahrheiten vermitteln werden.

Der Turmbau zu Babel nach Lucas van Valckenborch (flämischer Maler1532-1597) (Quelle Wikipedia)

(2) Turmbau von Babel

In den Sprachwissenschaften geht man auf Grund der wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse davon aus, dass es für alle Sprachen einen gemeinsamen Ursprung, eine gemeinsame Muttersprache gab, die von allen Menschen einst gesprochen wurde und diese Sprache versucht die Sprachwissenschaft durch die Erforschung der Wortherkunft und Sprachen wieder zu entdecken. Dies hat von den sprachwissenschaftlichen Anstrengungen her durchaus auch religiöse Gründe, die mit z.B. der Sage über den Turmbau vom Babel in Verbindung stehen. Zu dem Turmbau von Babel finden wir auch in anderen Kulturen ähnliche oder auch andere Sagen die davon berichten, dass eins die Menschen weltweit eine Sprache sprachen und aufgrund gewisser Umstände es dazu kam, dass sich nicht nur die Menschen verstreuten, sondern Umstände, wie auch Streit oder Übermut dazu geführt habe, dass die heutige Sprachvielfalt entstanden sei. Die bislang zusammengetragenen Forschungsergebnisse bestätigen dies weitesgehend.

(2.1) Worte als der Ursprung allen Daseins

Neben diesen religiösen und wissenschaftlichen Vorstellungen gibt es noch die Ideenlehre eines Platon, die in in seinen Dialogen beschrieben wird und seither durch den Platonismus und Neoplatonismus fortbesteht und für die meisten Wissenschaften und Kulturen unbewusst bis heute maßgebend ist. Der Einfluss der Ideenlehre Platons auf das Weltgeschehen ist allumfassend und hat schon seit dem Entstehen den Charakter einer Religion, die für meisten gläubigen Menschen unbewusst ist auch das Christentum sehr stark beeinflusst hat und Bestandteil des Freimaurertums bis hin zur Quantenphysik ist, dass alle abrahamistischen Religionen eine Wandlung des von ihnen bekämpften Heidentums sind, wie auch ein Platon der Orphik nahe stand und sich deren Vorstellungen in der Bibel wiederfinden lassen.

Kurz gesagt besteht der Grundgedanke der Annahme der Ideelehre darin, dass für jedwede Ausgestalt des Dasein ein Urwort als Urentwurf oder Muster in einer eingebildeten und dennoch tatsächlich bestehenden Welt vorhanden sei, welche alle Vielfalt der Erscheinungsformen hervorbringen würde. Für ihre Gläubigen gelten Worte als der Ursprung allen Daseins und so erkennt man auch, dass sich der Platonismus in den biblischen Worten „Am Anfang war das Wort“ wiederspiegelt. Die Bibel ist keinesfalls das, was ihre Gläubigen annehmen, wie es offenbar auf jede Buchreligion zutrifft. Es wird mehr als ein Funken Wirklichkeit darin stecken und ich denke, dass sich diese in seinem Ausmaß entdecken lassen. Es gilt mein Grundsatz dass das, was den Menschen wie auch immer beeinflussen kann, auch entdeckt und in seinem Aufbau und seiner Wirkweise auch entdeckt werden kann.

(2.2) Mathematik und/oder Musik als der Ursprung allen Daseins

Harmony of the world, 1806 (Quelle Wikipedia Musika Universalis)

Diese Vorstellung ist ähnlich der Vorstellung der Mathematikeiferer, die davon ausgehen dass alle Existenz sich mathematisch ergründen würde, es alles Zahl oder Formel sei. Aus dieser Vorstellung heraus hat sich Anfang des 19. Jahrhunderts die Vorbedingung heraus gebildet dass jegliche wissenschaftliche Erkenntnis mathematisch zu beweisen sei und nur das was mathematisch sich darstellen ließe auch als wirklich anerkannt werden wird und sich durchsetzt. Auf Pythagoraszurückzuführen ist die Vorstellung dass alles Musik sei, alles Töne oder Klang, gar eine Himmelsharmonie bestehe sei und dass sich alle Existenz aus dem Klang heraus ergeben würde und auch hier wird ein Funke Wirklichkeit liegen, da Sprache zugleich auch immer Klang ist – alles hier nur sehr vereinfacht wiedergegeben. Allein über Geheimniskulte (Mysterienkulte), Geheimbünde und die Beteiligung der vermeintlich Heiligen, Kirchenväter und Religionsstifter (Religionsgründer) könnte ich ganze Buchbände verfassen.

(2.3) Bestandteil eines übergeordneten Bezugssystems

Kirchenorganisationen scheinen mir die Angewohnheit zu haben alles was sie an sich widerlegt irgendwann zu verteufeln oder heilig zu sprechen, um die damit verbundene Gegenwehr zu beenden. Es gab unter ihnen also wiederum viele, die sich den Machenschaften der herrschenden Klassen und Lehrmeinungen der Gelehrten widersetzten und dennoch in ihren Kreisen verweilen konnten, soweit sie nicht verbannt wurden oder auf dem Scheiterhaufen oder auf andere Weise starben. Ähnlich ergeht es Wissenschaftlern und wohl auch den Sprachwissenschaftlern, auch wenn ihnen heutzutage vorzugsweise deren Lebensgrundlage entzogen und ihre berufliche Berufslaufban gestoppt wird, wenn sie sich bestehender Lehrmeinungen entgegenstellen.

Viele von ihnen werden gute Absichten gehabt haben, jedoch nützt einem dies nichts, wenn man unter falschen Voraussetzungen versucht Gutes zu bewirken, wenn man bereits vom Ansatz her auf Grund seiner eigenen Denkweise in Gut und Böse in die falsche Richtung läuft und dies ist offensichtlich allen mir bekannten Mysterien und Religionen anheim. Tatsächlich lassen sich untereinander Beziehungen von Sprache, Musik und Mathematik nachweisen und derartige Lehren sind daher nicht grundlegend falsch und keine direkte Entsprechung, sondern möglicherweise Wandlungen, da sie höchstwahrscheinlich Bestandteil eines übergeordneten Bezugssystems sind.

(2.4) Sprachwissen für den Fortschritt in der Entwicklung neuer Verfahren

Zu diesen Vorstellungen der Gelehrten reihen sich noch eine Vielzahl anderer Vorstellungen je nach Kultur, jedoch konnte ich zu viele in der Antike Griechenlands bis zur Entstehung des Urchristentum hervorgebrachten Ideen über den Ursprung und die Funktion der Welt wiederum auf vorangegangene Lehren, so das man nicht mehr von Zufall sprechen kann, wie sich deren Spuren leicht zum Beispiel der Veda (Veden) wie auch der Mysterien anderer Kulturen und insbesondere die ägyptische Mythologie zurückführen lassen.

Auch die heutige Psychologie beruht auf diesen Lehren und verheimlicht dies gegenüber der Menschheit wie auch Sigmund Freud, Carl Gustav Jung und viele andere dem Okkultismus mehr verfallen waren, als einer ehrbaren Wissenschaft. Sprachwissenschaft steht für Sprachwissenschaftler sehr Nahe zum Okkultismus und zur Magie, da diese für sie unbewusst bis vorsätzlich verheimlichend an der Wiedererlangung der „göttlichen Sprache“ oder „heiligen Sprache“ gemäß der Annahme und Überlieferungen forschen, dass es diese einst als Ursprache vom Menschen gesprochen wurde und diese magisch sei und man durch sie wieder direkt mit Gott in Verbindung treten könne.

Um dies alles zu entdecken und zu diesen Eindrücken bis Gewissheiten zu gelangen, muss man sich sehr bemühen, jedoch ist dies alles sogar auf Wikipedia mit Geduld aufspürbar und bereits in Büchern veröffentlicht. Es ist nur so unglaublich, wenn jemand daherkommt und dies äußert, dass man geneigt ist dies zurückzuweisen. Da sie dies tun und viele jüdisch, christlich und islamisch ausgerichtete Universitäten und deren Professoren daran beteiligt sind, geben sie an sich zugleich zu, nicht durch ihre Gebete von Gott erhört werden zu können - oder?

Doch wir wollen hier nicht über die Menschheitsgeschichte klagen, sondern für alle Menschen die wichtigen Verfahren entdecken, wie wir uns selbst im Daseinzustand ohne Abhängigkeit zu anderen verbessern können – darum verschrifte ich mein Wissen und mache es öffentlich zugänglich. Ich schreibe also über Sprache und Sprachwissenschaften, weil ich dieses Sprachwissen für den Fortschritt in der Entwicklung neuer Verfahren benötige und diese Verschriftung der Ausarbeitung ist im Grunde zugleich auch ein Forschungsbericht, durch den der Leser und Hörer dies alles nachvollziehen kann.

(3) Vernehmen was man vernimmt und auch nicht vernimmt

Viele Menschen halten auf Grund des vorbestimmten Bildungszustand der Schulen und Universitäten die antiken Griechen für den Ursprung allen bedeutenden heutigen Wissens, dass es sich jedoch meistens um auch noch abgewandelte, um nicht zu sagen verfälschte oder missinterpretierte Plagiate handelt, wird selbst Gelehrten offenbar meist nicht bewusst oder von ihnen verschwiegen. Wenn man sich mit diesen vorgegebenen Betrachtungen beschäftigt wird man feststellen, dass deren Annahmen einen gewissen Wirklichkeitsanteil haben, sie jedoch alle letztendlich an ihre dadurch selbst aufgestellten Begrenzungen stoßen und ohne wirkliche Anschauung und Beobachtung niemals aus diesen herauskommen werden. Die größte Herausforderung für den Menschen besteht darin wirklich zu vernehmen, was man vernimmt, zu sehen, was man sieht und darüber hinaus zu vernehmen, was man nicht vernimmt, zu sehen, was man nicht sieht.

(3.1) Forschung auf Grund von fragwürdigen Annahmen und Betrachtungen betreiben

Es herrscht unter den Wissenschaftlern oder Gelehrten wie auch diversen Geheimbünden die Annahme vor, nur einen Ursprung für alles Dasein finden zu müssen, wie man auch in der Quantenphysik sich einst auf die Suche nach dem kleinsten Baustein des Daseins begab und an sich feststellen musste, dass dies in den Bereich des Denkens hineinlangt und bestätigen mussten, dass Denken in der Lage ist Dasein zu verändern, sie sogar zum Verschwinden bringen, wie auch erzeugen kann.

In der Bibel wird dies wiederum durch den Spruch „Am Anfang war das Wort“ zum Ausdruck gebracht, wobei dies nur die Kurzfassung für „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott“ je nach Übersetzung ist, denn für Wort wurde an sich der vielseitig gedeutete griechische Begriff Logos verwendet, der an sich eher Rede oder Sinn anstatt Wort bedeutet, die Bibel somit dahingehend ins Deutsch falsch übersetzt sein könnte. Es ist für mich schlicht unglaubwürdig, dass es in der griechischen Sprache so viele Worte und Begriffe gegeben haben soll, die allesamt den Sinn von Wort tragen sollen, wie man es herausfinden wird, wenn man sich um die Wortherkünften bedeutender Begriffe bemüht.

Die Mehrheit der Wissenschaftler und Menschen weiß heutzutage gar nicht mehr, dass diese genannten und noch mehr an Bestrebungen bestehen und sie an einer oder mehreren dieser Betrachtungen in deren Erforschung beteiligt sind und dazu beitragen, da diese Weichen erneut mit dem Aufkommen der Wissenschaften bereits vor 100-300 Jahren gestellt wurden und dass ihre Arbeit daher oft auf Grund von fragwürdigen Annahmen und Betrachtungen beruhen und sie nur entsprechend dieser Grundannahmen Forschung betreiben und auch nur ihen entsprechend Ergebnisse vorzulegen haben.

(4) Wissenschaften in ihrem Wesen erkennen

Wissenschaften sind nach meinem Eindruck eindeutig die Nachfolger der Religionen und man sollte sich dessen bewusst werden, dass wir es hier mit Glaubenssystemen zu tun haben die aufgrund ihrer Grundannahmen nur bestimmte Forschungsergebnisse zulassen können und alles davon abweichende unterdrücken werden. Diese Umstände gelten auch für die Sprachwissenschaften, deren stiller heimlichen Auftrag darin besteht die Ursprache wiederzuentdecken und wiederzubeleben, damit man endlich wieder in der Sprache der Götter oder Engel sprechen könne, wobei sie durch den Auftrag an die Wissenschaften zugeben, dass sie den Kontakt zu ihren Heiligsten verloren haben.

Man muss mir dies alles nicht glauben, sondern sollte es als Information aufnehmen und wird dann von sich aus wie von selbst den Wirklichkeitsgehalt ermitteln, da man dies wissend beginnt Wissenschaften, das Verhalten der Wissenschaftler, deren wissenschaftliche Verfahrensweisen und Verwaltung in ihrem Wesen zu erkennen. Dies ist keine Anklage an die Wissenschaften, den Vieles in ihnen ist auch richtig und nützlich und ich beziehe mich hier weitestgehend mit diesen Aussagen auf Geisteswissenschaften, Wissenschaften, die mit menschlichem Verhalten, Denken, Handeln und Dasein zu tun haben.

(4.1) Der Menschheit den größten Nutzen leisten

Alfred Nobel (1833–1896), Stifter des Nobelpreises (Quelle Wikipedia)

Wer innerhalb einer Betrachtung (Theorie, Konzept) sich bestehender Grundannahmen unterstellt, setzt sich einer Begrenzung aus, wie sie durch diese Betrachtung und Grundannahmen vorbestimmt sind und kann daher nur das finden, was der jeweils so gesetzte Rahmen an Möglichkeiten bietet. Dürfen Betrachtungen und Grundannahmen nicht hinterfragt werden, so müssen alle Erscheinungen des Dasein, die sich nicht durch die Betrachtung oder Grundannahme erklären lassen, durch ergänzende Betrachtungen und Grundannahmen erweitert werden, so dass ein logisches System daraus entsteht oder beibehalten werden kann.

Auf diese Weise erzwingt eine Wissenschaft aus sich selbst heraus den Umstand, dass sie sich zu einer Pseudowissenschaft wandelt. Genauso ergeht es politischen Vorstellungen wie auch religiösen Vorstellungen und man selbst kann sich nicht in seinem auf ähnliche Weise entstehenden Weltbild davon ausnehmen. Der Erfinder Alfred Nobel wurde durch sein Testament zum Stifter der seit 1901 erstmalig ausgegebenen Nobelpreis unter der Vorgabbe der Nobelpreis soll „als Preis denen zugeteilt werden, die im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben“.

Dieser Ansatz beinhalten schon den Fehler, dass die Natur als Lebensgrundlage darin nicht genannt wird. Nun gehen wir davon aus, dass er dies mit einbezogen hat und schauen uns die Liste der Nobelpreisträger, deren Lebensläufe, Erfindungen und Wirkungen im Vergleich zum Daseinzustand unsereer Menschheit und Lebensgrundlage an. Müssten wir dann nicht hingehen, und vielen von Ihnen den zu Ehren erhaltenen Nobelpreis nicht im Nachhinein wieder aberkennen, da sie offenbar genau das Gegenteil der noblen Vorgaben erwirkt haben? Oder werden diejenigen für Nobelpreise bevorzugt, die vorwiegend bestehenden Grundannahmen dienlich und nützlich waren?

(4.2) Über bestehende Betrachtungen und Grundannahmen hinausgehen

Sobald ein Wissenschaftler über bestehende Betrachtungen und Grundannahmen hinausgeht wird ihm gerne vorgeworfen pseudowissenschaftlich zu arbeiten und gerade dieser Vorwurf ist der Beweis für ihre eigene Tat. Wer danach bestrebt ist höherer Wirklichkeitsgüte in Bezug auf das Dasein zu entdecken, der sollte nicht den Fehler begehen, sich durch bestehende Betrachtungen oder Grundannahmen aufhalten oder ablenken zu lassen, sich insbesonder nicht einem Gelehrten oder Wissenschaftler unterordnen, sondern sich selbst wie auch jene als Diener des Wissens betrachten und nicht als dessen Beherrscher, Wissenschaftler somit dem Wissbegehrenden zu dienen haben und dafür ihren Lohn und ihr Lob erhalten. Der Wissbegehrende sollte dem Wissensvermittler auf Augenhöhe im gegenseitigen Respekt begegnen und ihnen beiden kann nichts höheres übergeordnet sein, als das Dasein in dessen Tatsächlichkeit in der von Natur aus ihr zu eigen seienden höchsten Wirklichkeitsgüte.

Klaus Feldmann

Urheber