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Wikipedia:Review/Review des Tages/Mittwoch

aus AufEinWort, der freien Forschung

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Dies ist nicht der aktuelle „Review des Tages“ für den kommenden Mittwoch!

Änderungen sollten auf der allgemeinen Diskussionsseite zum „Review des Tages“ vorgeschlagen werden.


Bearbeitungshinweise


Bitte denke daran, bei der Bearbeitung das Datum zu aktualisieren!
Stammwappen der Beyer von Boppard

Die Beyer von Boppard (auch Bayer von Boppard) waren ein rhei­ni­sches Ritter­ge­schlecht mit urkund­li­chen Nach­weisen seit dem 12. Jahr­hun­dert, dessen Fami­lien­name wahr­schein­lich auf einen lati­ni­sierten Beinamen eines frühen Vorfahren zurück­geht. Im 14. Jahr­hun­dert erlangten sie durch Hein­rich IV., der nach der Verpfän­dung Boppards an das Erzstift Trier in kurtrie­ri­sche Dienste trat und das Erbburg­gra­fenat des Bopparder Königs­hofs über­nahm, ihre bedeu­tendste Stel­lung am Mittel­rhein. Seit dem späten 14. Jahr­hun­dert verla­gerte die Familie ihren Schwer­punkt nach Loth­ringen, wo Konrad Beyer von Boppard durch Heirat die Herr­schaft Château-Bréhain erwarb und 1421 von König Sigis­mund in den erbli­chen Frei­her­ren­stand erhoben wurde. Mehrere Ange­hö­rige beklei­deten geist­liche Spitzen­ämter – darunter das Bistum Worms und das Bistum Metz – und festigten durch Heiraten mit loth­rin­gi­schen Häusern wie Krie­chingen, Harau­court und Vinstingen die über­re­gio­nale Stel­lung der Familie. Das Geschlecht erlosch 1598 im Mannes­stamm mit Georg Bern­hard Beyer von Boppard, der als kaiser­li­cher Offi­zier bei der Erstür­mung von Buda fiel und keine männ­li­chen Nach­kommen hinter­ließ.