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Wortstruktur

aus AufEinWort, der freien Forschung

Wort–Struktur lat.-deu. 'Struktur eines Wort'; s. Wortstrukturlehre

Jede Wortform hat eine innere Struktur:[1]

Wortkern
Kette aus Kerngraphemen, z. B. ⟨Sch·ei·n⟩, ⟨Sch·au|e·r⟩
Wortränder (Worteingang und Wortausgang)
Folgen von Randgraphemen, z. B. ⟨Sch·aue·r⟩
im Deutschen beide optional, z. B.: ⟨∅·E·h·e·∅⟩, ⟨S·ee·∅⟩, ⟨∅·i·ch⟩
Wortbrücke
zwischen zwei Kernen, bestehend aus Randgraphemen, z. B. ⟨Sch·a·lt·e·r⟩
Beispiele für Wortstrukturen mit unterschiedlicher Anzahl von Kernen[1]
Kerne 1 2 3 4 5 6
ohne Ein- und Ausgang ⟨ei⟩ ⟨ei·n·e⟩ ⟨a·l·i·b·i⟩ ⟨a·n·e·m·o·n·e⟩ ⟨a·lt·e·rn·a·t·i·v·e⟩ ⟨e·p·i·st·e·m·o·l·o·g·ie⟩
nur Eingang ⟨s·o⟩ ⟨s·ä·g·e⟩ ⟨k·a·j·ü·t·e⟩ ⟨k·e·m·e·n·a·t·e⟩ ⟨l·o·k·o·m·o·t·i·v·e⟩ ⟨sp·o·nd·y·l·o·m·a·l·a·z·ie⟩
nur Ausgang ⟨i·n⟩ ⟨o·d·e·r⟩ ⟨a·lk·o·h·o·l⟩ ⟨o·p·e·r·a·t·io·n⟩ ⟨a·kz·e·l·e·r·a·t·io·n⟩ ⟨e·x·i·st·e·nt·ia·l·i·sm·u·s⟩
mit Ein- und Ausgang ⟨b·i·n⟩ ⟨s·e·g·e·l⟩ ⟨k·a·p·i·t·ä·n⟩ ⟨k·o·mp·e·t·i·t·io·n⟩ ⟨k·o·mm·u·n·i·k·a·t·io·n⟩ ⟨pr·o·p·a·r·o·x·y·t·o·n·o·n⟩

Kerngrapheme (Ⓚ) korrespondieren dabei im Deutschen mit Vokalen, Randgrapheme (Ⓡ) mit Konsonanten. Das deutsche Wort ⟨Strumpf⟩, das auch gleichzeitig einem Morphem und einer Schreibsilbe entspricht, lässt sich demnach beschreiben als: ⓇⓇⓇⓀⓇⓇⓇ oder Γ3RΓKΓ3R.