däucht
Erscheinungsbild
däucht ahd.-deu.
DÄUCHTEN[1], dünken, videri. organisch sind, abgesehen von dem umlaut, nur das prät. däuchte und das partic. prät.gedäucht,
- goth. þûhta,
- ahd. dûhta, gedûht,
- mhd. dûhte, conj. diuhte,
- wozu der
- goth. infin. þugkjan,
- ahd. dunkjan,
- mhd. dunken gehört;
- auch die andern stammverwandten sprachen haben dieses anomale verbum.
- im 15ten jahrh. fieng man an das präsens däucht deucht nach dem prät. zu bilden,
- und im 17ten jahrh. kam noch der infinitiv däuchten dazu.
- das gleichbedeutende dünken ward als ein besonderes verbum abgetrennt und ihm das prät. dünkte beigelegt.
- keine der verwandten sprachen ist auf diese abwege gekommen, nur das niederdeutsche zeigt den infinit. duchten dugten und hat vielleicht auf das hochd. däuchten eingewirkt; ingutdünken hat die zusammensetzung das organische gesichert, denn gutdäuchten hat wol niemand gebraucht.
- Adelung betrachtet den infinit. däuchten sogar als die älteste form, aber Schmeller (1, 385) geht auf der andern seite zu weit, wenn er annimmt, Adelunghabe ihn erst aufgebracht: er ist schon seit jahrhunderten in gebrauch. darüber sind nachweisungen zu geben.Dasypodius und im 16 ten jahrh. kennen infinit. und präsens nicht, aber Henisch hat mehrmals däuchten deuchten und das präs. daucht, deucht 663. 682. 765. Schönsleder kennt nur dunken L 5. setzt s. 296 dünken an mit dem part. prät. gedaucht gedocht gedöcht und dem prät. deuchtete und dauchte, keinen infinit. und kein präsens, aber s. 297 bei dichten bringt er als damit gleichbedeutend deuchten und gedeucht vor. Frisch sagt(1, 193) kurz 'deuchten v. es deucht mich mihi videtur, s. dünken'. Steinbach (1, 277) deuchten und das präs.deucht deuchtet. soweit die wörterbücher. die volkssprache pflegt leichter rohe formen anzunehmen als das organische zu zerstören. süddeutsche mundarten kennen diese bildungen des infinitivs und präsens nicht, und 1, 385 hat nur dunken, es dunkt mi, hat mi dunkt. J. Gotthelf mischt in das hochdeutsche seiner schriften auf eine geschickte und lebendige weise die schweizerische volkssprache: bei ihm findet man häufig das präter.duechte und das partic. prät. geduecht, duecht mit dem acc., aber befremdlich auch das präsens, ich weisz nicht, aber es duecht mich manchmal ich könnte mich in alles schicken Bilder und sagen aus der Schweiz 4, 83. s'duecht mich immer, wenn es gott so gut mit einem meinte als es heiszt, er sollte einem nicht so dem teufel lassen vor die füsze werfen das. und grad so, es duecht mich ich sehe es, wird ihm daheim gewesen sein 5, 167. selten mit dem dativ, wo über tisch geredet wird dasz einem duecht, es sollte den wänden übel werden. noch auffallender der conjunct. dueche, es duech ihns selber das wär schickig (schicklich) 4, 37. es gieng ihr auch so, sagte die bäurin, obwol es sie manchmal dueche, man wäre ohne king viel ruhiger 4, 58. dreiszig jahre sei es nie gegangen wie sie gewollt, deretwegen wurde es ihr jetzt gar ungewohnt vorkommen, wenn es einmal gienge, wie es sie dueche dasz es ihr anständig wäre 4, 118. zu Resli sagte sie es dueche sie, es sollte ihm lieb sein nicht ungelegenheit zu haben 4, 120. so sagte er das dueche in kurios 4, 123. Wir verfolgen den gang den die sprache bei dieser abirrung genommen hat. Luther gebraucht den infinitiv nicht und in der bibel nur einmal das präsens,also sind auch die menschen in der hand des der sie gemacht hat, und gibt einem iglichen wie es in gut deucht Sirach 33, 14. anderwärts das präs. öfter, aber damit ich E. K. F. G. (kurfürst Joachim II. von Brandenburg) mein gutdünken sage, weil ich sehe das E. K. F. G. solcher ernst ist, deucht mich man möchte solche zwei stück sonst im brauch halten (1539) Briefe5, 233 de Wette. und gepieten das sie durch sich selbs oder einen andern oder andere dise briefe, nachdem sie es empfangen oder ir wissen haben, zum wenigsten ein mal im iar oder mer mal, so sie deucht not sein, in ihren kirchen herlich vorkündigen Bulla cene domini verdeutscht durch Witt. 1522. 4. Cᵇ. ebenso nur das präs. in andern schriften dieser zeit,
darausz so kompt grosz ergernis
als ich glaub warlich und gewis
in allen andern nacion,
da diese sach kombt zuͦ verston.
drum deucht mich dasz nit underlieszt
und ernstlich rigel understieszt,
gebötst alnthalb in dieser sach
das iderman het gut gemach.
Zu kaiserlicher maiestat Carolo dem fünften doctor Martin Luthers lere aus den zwanziger jahren des 16ten jahrh. 4. B iiij.
mutter, ich thu nach deiner sag:
iedoch deucht mich es wer das best
das sollichs auch der vater west.
1, 22ᵃ.
es deucht mich zeit,
ich thet meiner arbeit warten.
wer sie höret, den deucht allein
sie alle leiblich brüder sein
4. 2, 114ᵇ.
mich deucht es wär gleich gnug gescherzt.
Tragedi vom Heli (Nürnberg 1548) C v.
mich dunkt du hast zu viel gesoffen,
drum rath ich dir das du bald gehst
zu bett und mir im weg nit stehst.
deshalb ich dir geraten deucht,
dir wird sonst übel ausgeleucht.
Esopus bl. 380.
ich hab dis einige kind, ihr habt der zween daheim,
noch dunkets uns so gar gut und so mächtig sein,
wann wir sie han zur schulen abgefertigt hin
das wir ir doch ein mal von hals los worden sin;
behüte gott, wie deuchts uns gut das wir dann fried
bekommen und vor sie mehr dürfen sorgen nit.
Rob. ja traun mich deuchts unkümrlich gut.
drei newe schöne und lustige comoedien (Lpzg. 1582. 8.) A vjᵇ.
deucht in dann das er fertig ist,
so nehm ern wider auf sein mist
G iij.
lieber mein,
wie lang deucht dich das (dasz es) mag gesein,
das wir aus unser heimat zogen
H iij.
mich deucht er werd sen sprengen und leckn,
wie deucht euch? hä?
J vᵇ.
ir werts versuchen, als mich deucht,
das ir das krimm im nacken kreicht
J vijᵇ.
mich deucht es wird sich schicken recht
J viijᵇ.
mich deucht er wird sehen
ich halt er wird sich han versteckt,
mich deucht er hat mich rüm gereckt
D vjᵇ.
H. wie mich bedeucht.
Ph. hei deuchts euch noch?
Dd vj.
unser herre Christ,
der eh dann einen menschen deucht
verzeiht aus gnaden.
Ee.
ja wann ichs recht berichtet bin,
so deucht mich immer in meim sinn
ihr seid der schelm
Gg vᵇ.
sie sind geschlagen aus dem feld,
mich deucht sie gaben mir versen gelt
Gg viijᵇ.
mich deucht ich mein
man hat mirs dürre getrenket ein
Jiᵇ.
ich schlaf, ich wach, ich geh, ich steh,
ich kan dein nit vergessen.
mich deucht dasz ich dich allzeit seh:
du hast mein herz besessen.
Newe kurzweilige teutsche lieder (Nürnberg 1580.) n. 13.
jungen mut und frisches blut
deucht all sein wesen gut
688.
wie gfelt dir dieses gmahel mein?
deuchts dich nicht schön und erbar sein?
Comödie vom grafen Walter G IIᵃ (1606).
deucht michs oder ists im wesen?
es will mich deuchten
295.
so seh ich bald bei mir was den Silenus deucht
dann dasz sie gar nicht sich als ander besser deucht,
das macht dasz fleisch und blut sie auch im busem reucht.
1, 4, 92.
mich deucht ich habe dies vor diesem auch gehört.
Der getreue schäfer 24.
mich deucht itzt habe ich gute sachen
89.
mich daucht ich sasz mit schatten wol ümgeben
25.
es deucht mich er werde
jetzt mich erhören
9, 604.
mich deucht die stimme
bebt mir
11, 1158.
denn was ich sagt, ist mir nicht ganz gewis;
doch deucht michs wahr
9, 28.
ich seh es stäuben
von fern und einen in dem staub kommen.
ich kenn ihn nicht. doch deucht michs
9, 77.
oft deuchtet uns verzeihenswerth
was gott doch nicht verzeiht
9, 17.
mir dauchte dasz Teutona mit lächeln auf mich
blickte
2, 5.
himmel und erde, so daucht es ihm, wollten
fliehn
Mess. 10, 998.
ihr daucht es als ob sie in thränen zerflösse
11, 385.
doch dauchte sie, zween von ihnen
wären viel mehr in entzückungen als in schlummer gesunken
11, 1246.
lange, so daucht es mir, dauerte schon die zeit der entscheidung
18, 53.
jetzo daucht es ihnen, als wollte der herr sie verlassen.
14, 1391.
mitleid daucht es ihm erst, dann daucht es ihm freude.
19, 11.
es dauchte mir, ernstvoll
blickt er auf dich.
16, 500.
frei, fröhlich, ungequält hab ich dir sonst gedäucht
3, 333.
in eine stadt, mich deucht sie lag in Griechenland,
drang einst der feind von wuth entbrannt
1, 138.
den unerfahrnen däucht
das leben ein system und jede tugend leicht
9, 233.
itzt däucht der tag mich nicht mehr helle
10, 209.
allein ihr däucht in diesem augenblick
Hylaktors jagdgeheul die lieblichste musik
10, 198.
erschlaffung däucht des menschensinns entfaltung,
man wähnt natur was roh sich hebt und wild
solches däucht mir im geist die seligste wonne des lebens.
ders.
so kann unserem geschlechte
nur das höchste heilig däuchten,
gold und perlen und juwelen
können solcher edlen seelen
himmelsglanz nicht überleuchten
4, 51.
was irgend schön und lieblich däucht
41, 145.
mich däucht er will ein zeichen senden
41, 277.
höre, gesell, es fängt mir an zu däuchten,
wir stehen hier am pranger vor dem hut
334.
ich weisz nicht ob euch selbst wol klein mag deuchten
was grosz euch traf, doch will ich prophezeien
136.
so lasse sich auch dies geschlecht nicht deuchten
freiheit zu finden, weil es bricht die bande
143.
einst kommt die zeit, doch ist sie wol noch ferne,
wo in sich wird die ganze erde leuchten
zum edelstein geworden oder sterne,
denn stern und edelstein will eins mir deuchten.
dann wird das meer ein perlentropfe werden,
den edelstein hinschmelzend zu umfeuchten
161.
das aber will von dir mir seltsam deuchten
144.
ich liesz mich wol bedeuchen es wär ein solche sach.
Drei newe comoedien H viijᵇ.
ists nicht der schreiber? wie deuchet dich?
B vij.
so gar ein kleines kindelein,
es deuchtet jederman wol klein,
so doch in sich die ganze welt,
kein gröszer ding beschlossen helt.
Bewerte hymni patrum 312.
narr. vater Fritz kömt itzt.
kammerfrau. es deuchtet dich, du bösewicht,
darzu ist er dein vater nicht.
Comoedia von entführung Ernesti und Alberti, herzog Friedrichs des andern söhne durch Lpz. 1595. 8. F vi.
du machest dasz jetzund schön dem Rinaldo leuchtet
Angelica, er ihr schlim und heszlich deuchtet.
Ariost 2. 2, 2. 56, 2.
kein ander liecht ist sonst das so hell einem deuchtet.
2. 56, 2.
und ein aster, weisz wie schnee,
der am funkelnden pokale
sich so gut wie rosen deuchtet
1, 143.
Antonia zeigt wieder nachgerade
im deutschen tanz dem jungen kavalier
den schmalsten fusz, die schönste volle wade.
das fade zeug der grafen deuchtet ihr,
trotz dem geschmack an Moliere, nicht fade
2, 188.
die kutte, wie mich daucht, steht beiden übel an.
mich daucht warlich auf erderich
all creatur wärn wider mich
4. 1, 125ᵇ.
mich daucht in solcher angst und quell
ich wär schon in abgrund der hell
das.
darum er nit von sünden liesz,
bisz das den teufel daucht zu viel
130ᵇ.
das ich mich etwa daucht der best.
159, 2ᵃ.
es dauchte mich wir lagen
zusammen mund an mund in äuszerstem behagen.
1, 384.
das deucht mir auch gerathen sein.
Vom reichen manne F vjᵇ.
daraus sie las die allergröszten (eier)
und welch ihr dauchten sein die besten.
Esopus 2, 409.
das schmeckt ihn (ihnen) wol und daucht sie gut sein
2, 460.
was den sinnen
hier im finstern schöne däucht
zwei freunde? ja und zwar
die, däucht mir, nicht zu deinem umgang taugen
9, 32,
1.
unpersönlich, es scheint, hat das ansehen. den bei der untersuchung der form schon gegebenen belegen sind noch einige zuzufügen, welche die bedeutung näher bestimmen. Luther drückt gerne damit die wirkung des traumes aus, mich daucht, wir bunden garben auf dem feld 1 Mos. 37, 7. ich habe noch einen traum gehabt, mich dauchte die sonne und der mond und eilf sternen neigten sich fur mir 37, 9. sihe, mir hat getrewmet, mich daucht ein geröstet gersten brot welzet sich zum heer der Midianiter Richter 7, 13. denn sie war eine jungfrau, und dauchte Amnon schwer sein das er ir etwas sollte thun 2 Samuel 13, 2. es dauchte ihn er sähe ein gesicht Apostelg. 12, 9.Klopstock bei erhabenen bildern,bei Wieland der acc., blumen, so däucht es sie, entsprangen unter seinen fuszsohlen 1, 32. ihn däuchte dasz er in einer gesellschaft von nymfen und liebesgöttern auf einer anmutigen ebne sich erlustige 1, 302. aus diesem gesichtspuncte däuchte ihn 2, 226. endlich däuchte ihn 2, 242. auch der dat., es däuchte ihm, dasz er niemals angenehmer getrunken habe 1, 28. einem natürlich gestimmten menschen würde gedäucht haben er höre ein gutes stück von eines geschickten hand 2, 18. mir däuchte ich sei bisher nur in der einbildung glücklich gewesen 2, 26. den Alcibiades selbst aus ihrem andenken auszulöschen, däuchte dem schönen Axiochus würdig alle seine reizungen gegen die nichts übels besorgende Danae aufzubieten 3, 301. bei Engel, der plan der Emilia Galotti ist, deucht mir, ganz sichtbar aus der geschichte der Virginie entstanden Philosoph für die welt. das erstere, deucht mir, beantwortet sich gleich von selbst das. und liesz sich jetzt, wie mir deuchte, auf einen hügel vor Rom nieder das. was deucht Ihnen dazu? Lustspiel der diamant.
einmal lag ich
in schlafes qual,
mich daucht ich wär
auf einem berk
vor eim küniglichen palast.
Nürnberg. meisterlied aus dem 16ten jahrh.
mich deucht ich sehe die flammenschrift schon
2, 170.
himmel und erde, so deucht es ihm, wollten fliehen
Mess. 10, 998.
wenn auch, wie es ihm deucht, schon über ihm schallen die dumpfen,
losgeschaufelten, niedergeschmetterten erdenklumpen
12, 653.
erde, so daucht es ihm, wollten um ihn und himmel vergehen.
14, 397.
2.
persönlich, also dienete Jacob um Rahel sieben jar, und dauchten in als wärens einzele tage, so lieb hatte er sie 1 Mos.29, 20. und es dauchten sie ihre worte eben als wärens märlein und gläubeten ihnen nicht Lucas24, 11. bei Wieland mit dem acc., die stunden däuchten ihn kürzer, wenn Plato sprach 2, 272. was würden Sie erst, wenn diese Sie seltsam däucht, von schwester Belladonna sagen? 4, 117. Perisadeh däuchte ihn doch noch schöner 8, 401.die sterne däuchten ihn lauter salamander und salamandrinnen 11, 141. mit dem dativ, inzwischen waren ohngefähr acht tage verflossen, welche dem stillschweigenden und melankolischen Agathon acht jahrhunderte däuchten 1, 222. eine entdeckung, die ihm unwidersprechlich zu sein däuchte 1, 309.
itzt däucht der tag mich nicht mehr helle
10, 209.
was ihr so schön
und geistig däuchte
5, 55.
3.
zuweilen heiszt mich, mir däucht mir gefällt, wäre lieb. es hätte mich sollen deuchten, wenn nur ein fleckchen daran wäre ganz geblieben Schelmufsky Reise 1, 52. Göthe schreibt, schicke mir was dich däucht Briefe an Lavater 103. schreibe mir was dir däucht (was dir gefällt, wozu du lust hast), es wird jederzeit aufs herzlichste aufgenommen Briefe 2, 118. die liebe frau, der liebe mann mögen sich zusammen finden wo es ihnen däucht, ich will sie nicht genieren an Clemens 313. jetzt ists mir aber doch himmelangst, und es duecht mich (wäre mir lieb), wenn ich nur schon wieder daheim wäre Bilder und sagen 4, 82.
4.
sich däuchten hochmütig sich einbilden, er däucht sich etwas hat keine geringe meinung von sich. er däucht sich der erste zu sein er stellt sich allen voran. ich habe gerber und grobschmiede zu Athen gekannt, die sich nicht zu wenig däuchten mit dem ganzen volk in diesem tone zu sprechen 1, 98. wiewol sie nur eine tänzerin war, so däuchte sie sich doch zu einem solchen amte zu gut 3, 101.
5.
die ältere sprache setzte zu dunken den genitiv der sache, z. b. des dûhte in ( 1, 360), der noch im16ten jahrh. vorkommt, aber jetzt nicht mehr im gebrauch ist. es kann, wie aus den angeführten beispielen erhellt, ein abhängiger satz folgen oder der infinitiv mit zu. in dem 16ten bis in das 17te war dies zu noch nicht im gebrauch, belege liefern schon mehrere der vorhin aus dieser zeit beigebrachten stellen, hier sollen noch einige zugefügt werden. und da sie sich des morgens früe aufmachten und die sonne aufgieng auf das gewesser, dauchte die Moabiter das gewesser gegen inen rot sein wie blut 2 Könige 3, 22. und es dauchte gut die apostel und ältesten samt der ganzen gemeine aus inen männer erwehlen und senden gen Antiochiam Apostelg. 15, 22. hat es uns gut gedaucht einmütiglich versamlet männer erwehlen und zu euch senden 15, 25.der gottlos deucht sich selbs der best sein 688.
als man das fürbracht der gemein,
daucht sies alls gut und löblich sein.
4. 1, 113ᶜ.
eines gerechten gütlein klein
deucht mich fürwar vil besser sein
denn all reichthum und güter grosz,
die do besitzet der gottlos.
Bewerte hymni patrum Lpz. 1579. 8. s. 202.
den eilften deucht Susanna nicht keuscher sein als sie.
- ↑ „dauchten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%A4uchten>, abgerufen am 19.06.2024.