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ein (1)

aus AufEinWort, der freien Forschung

ein1 | ei + -n | wird 1 eins bereits in ahd. Zeit auch als unbestimmtes Fürwort ‘irgendein’ gebraucht, aus dem sich die Verwendung als unbestimmter Artikel entwickelt, ahd. (8. Jh.), mhd. ein,

eine,einer,eines,einen,einem

Vom Zahlbegriff her wird ahd. mhd. ein (im Mhd. oft verstärkt al ein) zum Ausdruck der Einheit, Gemeinsamkeit, Übereinstimmung; so begegnet es auch in den Fügungen ahd. mhd. ein sīn ‘einig, gleichen Sinnes sein’, ahd. ein 'werdan, mhd. ein werden ‘sich einigen’, seit dem 15. Jh. eins sein, werden (wohl mit Genitiv-s, vgl .mnd. ēn sīn, ēn(s) werden, mnl. eens sijn, werden); dazu als Gegenbildung nhd. uneins sein, werden (15. Jh., vgl. mnd.unēns, mnl. oneens ‘uneinig’).

Ferner kennzeichnet ahd. mhd. ein auch Einzahl, namentlich in der schwachen Form ahd. eino, mhd. eine ‘allein, abgesondert, als einziger’ (vorwiegend in Satzaussagen, in umstandswörtlichen Gebrauch ahd. ein, mhd. eine, ein ‘nur’), im Mhd. häufig verstärkt durch al, woraus mhd. alein(e) (s. allein).

Zur Bezeichnung des Zahlenwertes innerhalb der Zahlenreihe wird im Nhd. eins Zw. üblich,

Das gger. Zahlwort ahd. (8. Jh.), mhd. ein, asächs. mnd. ēn, aengl. ān, engl. one, mnl. nl. een, anord. einn, got. ains (ger. *aina-) führt mit Wörtern anderer uig.. Sprachen wie lat. ūnus (alat. oinos), griech. ó͞inē, oinós (οἴνη, οἰνός) ‘Eins auf dem Würfel’, air. ōen auf uig.. *oinos ‘eins’, eine Bildung zum Pronominalstamm uig. *ei-, *i- ‘der, er’ (s. er).