einstimmen
¦∅¦ Stimmen angleichen; Stimme oder Stimmen auf ein vorgebenen Stimme angleichen; Gefühl, Zustand oder ähnlich einnehmen;
¦⊕¦ durch verändern der Ausdehnung die Entfernung zueinander so gering wie möglich machen, so dass annähernd Gleichheit in Kalng, Ton, Meinung und so weiter erlangt ist;
¦⊗¦ a Saiteninstrumente für das Zusammenspiel auf die gleiche Tonhöhe stimmen; in jemandem die richtige innere Gestimmtheit bewirken, erzeugen; einstimmig Adj. musikalisch ‘aus nur einer Stimme bestehend’ (17. Jh.), ‘ohne Gegenstimme’ (18. Jh.); vgl. ahd. einstimmi ‘einmütig’ (9. Jh.); jemandes Meinung, Absichten zustimmen;
¦√¦ uig. steƀ, ("stev, stemn"); uig. stim;
¦√¦ uig. *stomen- ‘Mund, Spalte’, zu einer Wurzel pie. *(s)tem- ‘schneiden’) ist möglich (Anmerkung: eher unwahrscheinlich, da stim etwas mit Schwingen, Anregung zu tun hat);