falt
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-falt wird in allen ger. Sprachen schon in alter Zeit als zweites Wortbildungsglied mit Zahlwörtern verbunden; ahd. einfalt ‘einfach’ (8. Jh.), mhd. einvalt, asächs. ēnfald, mnd. ēnvōlt,
aengl. ānfeald (engl. erhalten in twofold ‘zweifach’), anord. einfaldr, got. ainfalþs.
Wurzelverwandte Bildungen (uig. *plo-) liegen vor in grie. diplóos und lat. duplex ‘zweifach, doppelt’. Bereits früh erfolgt Endungserweiterung zu ahd. -faltīg;
¦√¦ uig. *plo-, *pel- "falten";