k
k
Oft ist es auch aus der Vorsylbe ge- entstanden
Phö. 11 𐤊 kaf, Kaph
Ara. 11 כ Kaph (Umschrift k/kh, k/ch)
Gri. 10 Κ, κ (ϰ) Kappa (κάππα)
Etr.
Lat. 11 K, k
Rune 06. ᚲ kaunan (?) „Geschwür“ k
Dt. 11 K, k
- Ursprung
- Kaph ist ein Konsonant, der sich vermutlich von der Darstellung einer geöffneten Hand herleitet. Im Griechischen wurde daraus der Buchstabe Kappa. Lateinische Entsprechung: K.
- In der protosinaitischen Schrift stellt der Buchstabe eine Handfläche dar. Im phönizischen Alphabet war der Buchstabe schon stark stilisiert. Er hatte den Namen Kaph (Handfläche) und stand für den Lautwert [k]. Das phönizische Zeichen Yodh wurde zum Teil wie ein gespiegeltes Kaph geschrieben, darf allerdings nicht mit diesem verwechselt werden.
- Die Etrusker übernahmen das Kappa in der ungespiegelten Variante. Die etruskische Sprache kannte keine stimmhaften Verschlusslaute. Die Etrusker verwendeten stattdessen drei Buchstaben, um /k/ wiederzugeben. Das K wurde verwendet, um [k] vor [a] wiederzugeben. Daneben wurde es nur in speziellen Situationen verwendet.
- Die Römer übernahmen das K für den Lautwert [k] in ihr Alphabet und spiegelten es später analog zu den Griechen, als sich die Schreibrichtung änderte. Spätestens seit der Entwicklung des klassischen Lateins fristete der Buchstabe jedoch ein Schattendasein – der Laut [k] wurde vor allem durch den Buchstaben C wiedergegeben.
- Mit der Zeit hat sich im sogenannten Vulgärlatein, der Grundlage der romanischen Sprachen, der Lautwert des C vor den hellen Vokalen [e] und [i] über die Zwischenstufe [ t͡ɕ] (wie in deutsch Peitsche) von [k] nach [t͡s ] und dann weiter zu [s] bzw. [θ] (wie im Englischen: thing) entwickelt
- Dieser Lautwandel, es handelt sich um eine Palatalisierung, hat in den ersten fünf bis sechs Jahrhunderten nach Christus
- Auch das Ergebnis der Entwicklung von lat. [k] vor a, o, u. wird in den betreffenden Sprachen nicht mit dem Buchstaben K, sondern mit C oder Ch dargestellt. Beispiele: lat. c''aput (Haupt) > franz. ch''ef [ʃɛf], lat. c''ulum (Hintern) > franz. c''ul [ky], span. c''ulo [kulo], lat. c''ollum (Hals) > franz. c''ol [kɔl] (Kragen), c''ou [ku] (Hals), ital. c''ollo, span. c''uello [‚ku̯eʎo].
- The shape of the Younger Futhark kaun rune (ᚴ) is identical to that of the "bookhand" s rune in the Anglo-Saxon futhorc. The ᚴ rune also occurs in some continental runic inscriptions. It has been suggested that in these instances, it represents the ch /χ/ sound resulting from the Old High German sound shift (e.g. ᛖᛚᚴ elch in Nordendorf II).[1]
- Kenaz (ᚲ) ist die sechste Rune des älteren Futhark und des altnordischen Runenalphabets[1] mit dem Lautwert k. Der rekonstruierte urgermanische Name bedeutet „Kien“ oder „Kahn“. Er erscheint in den Runengedichten als altnordisch kaun, altenglisch cēn bzw. gotisch chozma.[2]
- The k-rune ᚲ (Younger Futhark ᚴ, Anglo-Saxon futhorc ᚳ) is called Kaun in both the Norwegian and Icelandic rune poems, meaning "ulcer". The reconstructed Proto-Germanic name is *Kauną. It is also known as Kenaz ("torch"), based on its Anglo-Saxon name.
- The Elder Futhark shape is likely directly based on Old Italic c (, 𐌂) and on Latin C. The Younger Futhark and Anglo-Saxon Futhorc shapes have parallels in Old Italic shapes of k (, 𐌊) and Latin K (compare the Negau helmet inscription). The corresponding Gothic letter is 𐌺 k, called kusma.
- Verwendung
- Andere Sprachen verwenden vor allem das K, um den Laut [k] eindeutig darzustellen.
- In the earliest Latin inscriptions, the letters C, K and Q were all used to represent the sounds /k/ and /ɡ/ (which were not differentiated in writing). Of these, Q was used before a rounded vowel (e.g. ⟨EQO⟩ 'ego'), K before /a/ (e.g. ⟨KALENDIS⟩ 'calendis'), and C elsewhere. Later, the use of C and its variant G replaced most usages of K and Q. K survived only in a few fossilized forms such as Kalendae, "the calends".[4]
- After Greek words were taken into Latin, the Kappa was transliterated as a C.
- The letter ⟨k⟩ is silent at the start of an English word when it comes before the letter ⟨n⟩, as in the words "knight," "knife," "knot," "know," and „knee".
- In der Physik wird das Symbol κ für verschiedene physikalische Größen verwendet. Es ist zum einen das Formelzeichen für die elektrische Leitfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit, für die kinematische Viskosität und zum anderen das Formelzeichen der Kompressibilität.
- In der Psychologie wird das Symbol für Cohens Kappa als Maß der Inter-Rater-Übereinstimmung genutzt.
Nach einem kurzen Selbstlaute wird er daher auch, wenn kein anderer Mitlaut vorher gehet, verdoppelt, in welchem Falle aber das c die Stelle des ersten k vertritt, S. Ck im C.
Von der Geschichte und dem Gebrauche dieses Buchstabens ist das nöthigste schon bey dem C angemerket worden. Hier ist nur noch anzuführen, daß in fremden, besonders Französischen Wörtern, das c und qu im Deutschen oft durch ein k ausgedruckt werden; Calamank, vom Französ. Calamanque, im mittlern Lat. Calamancus, Karthaune, von Quartana, Caduk, oder vielmehr Caduck, wenn das u kurz ausgesprochen wird, von dem Lat. Caducus, Casakin, vom Französ. Casaquin, Kai, von Quai u.s.f.
Zu Anfange des Wortes ist es nicht alle Mahl ein Stammbuchstab, sondern so wie alle Hauch- und Gaumenlaute, oft ein müßiger Vorschlag hauchender Mundarten. Oft ist es auch aus der Vorsylbe Ge entstanden. Beyspiele werden im folgenden häufig vorkommen, besonders wo das k vor einem Mitlauter stehet.