kath’ autó
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kath’ hautó agr. καθ᾽ αὑτό 'aus sich selbst heraus', Wrtdtng:: das Seiende, daß ein Dasein aus sich heraus ist'
Zur näheren Bestimmung der Seinsweise eines Seienden bzw. wie etwas von einem anderen ausgesagt wird, benutzt Aristoteles das Gegensatzpaar καθ᾽ αὑτό/κατὰ συμβεβηκός. Ersteres setzt er mit ᾗ αὐτό gleich, letzteres nicht. Aber auch das κατὰ συμβεβηκός gehört in den Bereich des Seins und nicht in den des Entstehens und Vergehens. Auch der substantivische Gebrauch dieser Wendungen findet sich schon bei Aristoteles. Außerdem können sie aufeinander angewandt werden. Die Weisen dessen, was einem Seienden καθ᾽αὑτό zukommt, fallen zusammen mit den Kategorien. καθ᾽ αὑτό wird dementsprechend mehrfach ausgesagt. Vorrangig aber gilt: «Das Wesen (τὸ τί ἦν εἶναι) eines jeden ist das, was καθ᾽ αὑτό ausgesagt wird». Demgegenüber ist κατὰ συμβεβηκός – in negativer Bestimmung von καθ᾽ αὑτό her – das, was dem Ausgesagten nicht auf Grund seiner selbst zukommt, ihm somit zufällig anhaftet. Der weitere Sprachgebrauch verbleibt in dem von Aristoteles abgesteckten Bereich. Die lateinischen Übersetzungsworte sind ‹per se› und ‹per accidens›.