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knick

aus AufEinWort, der freien Forschung

knicken Vb. ‘in den Knien wanken, scharf umbiegen, falten, halb durch-, anbrechen, einen Riß, Sprung bekommen’, frühnhd. ‘schwankend gehen’ (15. Jh.),

  • wohl Übernahme von
    • mnd. knicken ‘im Knöchel, im Gelenk einknicken, spreizen, abbrechen, halb durchbrechen’,
  • das mit
    • mnl. cnicken ‘knacken, beugen, halb durchbrechen’,
    • nl. knicken und (ablautend)
    • anord. kneikja ‘biegen, zusammendrücken’,
    • schwed. kneka ‘sich beugen’
  • an ie. *gneig-,
    • eine Erweiterung der unter kneipen2 (s. d.) genannten Wurzel ie. *gen- ‘zusammendrücken, kneifen, zusammenknicken’,
    • angeknüpft werden kann.
  • knicken steht auch, zumal in älterer Sprache,
    • für ‘die Knie beugen, knicksen’ (s. Knicks), für ‘geizen, knausern’ (s. knickern),
    • ferner (wohl unter dem Einfluß von lautmalendem knacken, s. d.) ‘einen hellen, kurzen Laut geben, mit leichtem Geräusch zerdrücken’.