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koppeln

aus AufEinWort, der freien Forschung

Koppel-n Vb. ‘mit Riemen aneinanderbinden’ (besonders Tiere), ‘beweglich miteinander verbinden’ (Fahrzeuge, Wagen), auch ‘zur Weide einzäunen’,

  • Ww
    • mhd. koppeln, kopelen, kuppeln, kupelen ‘binden, an die Koppel legen (besonders Hunde), fesseln’,
  • ebenfalls als Jagdausdruck entlehnt aus gleichbed. afrz. copler, coupler,
    • dem lat. cōpulāre ‘durch ein Band verknüpfen, zusammenschließen, -binden’, übertragen ‘Personen vereinigen, zusammenbringen (auch zur geschlechtlichen Vereinigung und zur Eheschließung)’ voraufgeht.
  • Zu lat. cōpula "eine Bindung, eine Krawatte, ein Band oder ein anderes Verbindungselement; eine Leine";
    • zu Zusammenziehung von *coapula, von con- „zusammen“ + apō „sich anschließen, befestigen; anhängen, verbinden; beitreten"
      • Von uital. *apō, von Proto-Indo-European *h₂ep- „bekommen, greifen“. Verwandt mit apex, hethitisch ḫapp-, „zusammenfügen, anhängen“, agr. ἅπτω háptō, „befestigen“.
    • In anderer Form als dem Partizip ist der Begriff nur im Werk des Grammatikers Sextus Pompeius Festus und in den Etymologiae des Heiligen Isidor von Sevilla bezeugt.
  • Direkt auf das lat. Verb in seiner letztgenannten übertragenen Bedeutung dürfte mhd. frühnhd. kop(p)eln, kup(p)eln ‘(geistig, in Liebe) vereinigen, zusammenbringen’ zurückgehen (s. kuppeln).