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lēmma

aus AufEinWort, der freien Forschung

lēmma lat. Ezw. sl. Bng. wrtl. 'Nehmung, Nahme'; —aßrwrtlch "Annahme, Inhalt, Überschrift",

  • von agr. lḗmma (λῆμμα) ‘alles, was man nimmt oder bekommt, das Empfangene, Einnahme, persönlicher Vorteil, Annahme, Voraussetzung’,

lēmma[1], atis, n. (λημμα), Annahme, Vordersatz; Stoff eines Schriftwerks

I) die Annahme, der Vordersatz (rein lat. sumptio), lemm. secunda, Donat. Ter. Andr. 3, 3, 14: contraria lemmata, ibid. 3, 3, 37. –

II) der Stoff eines Schriftwerks, Plin. ep. 4, 27, 3. –

  • dah.
    • a) der über ein Gedicht geschriebene Inhalt, die Überschrift, Mart. 14, 2, 1. Auson. parent. praef. p. 41, 2 Schenkl. –
    • b) das Gedicht, bes. das Epigramm, Sinngedicht selbst, Plin. ep. 4, 27, 3. Mart. 10, 59, 1. –
    • c) das Märchen, nutricis lemmata, Ammenmärchen,Auson. ep. 16, 2, 90. p. 176 Schenkl.
  1. ↑ Quelle: Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. Hannover 81918 (Nachdruck Darmstadt 1998), Band 2, Sp. 609. Permalink: http://www.zeno.org/nid/2000247154X Lizenz: Gemeinfrei