magnetostatisches Feld
Erscheinungsbild
Ein magnetostatisches Feld ist ein zeitlich konstantes Magnetfeld, das durch ruhende elektrische Ströme (Gleichstrom) oder Dauermagnete erzeugt wird. Es handelt sich um ein Wirbelfeld, dessen Feldlinien geschlossen sind, wobei keine magnetischen Monopole existieren. Die Feldstärke bleibt konstant, solange sich die Stromquelle nicht ändert.
Wichtige Eigenschaften und Fakten:
- Ursachen: Stationäre elektrische Ströme (Gleichströme) in Leitern oder Permanentmagnete.
- Charakteristika: Die magnetische Flussdichte und die magnetische Feldstärke sind zeitlich stabil.
- Wirbelfeld: Feldlinien haben keinen Anfang und kein Ende; sie laufen in sich geschlossen um den Leiter.
- Anwendung: Grundlage für Berechnungen in der Elektrotechnik, z.B. bei Spulen, Elektromagneten und Dauermagneten.
- Unterschied zum Wechselfeld: Anders als bei 50-Hz-Wechselfeldern ändert sich die Richtung und Stärke nicht.
- Einheiten: Die Stärke wird oft in Ampere pro Meter () oder als magnetische Flussdichte in Tesla () angegeben.
Das magnetostatische Feld ist ein Teilbereich der Elektrodynamik und beschreibt Szenarien, in denen sich magnetische Felder nicht mit der Zeit verändern.