merken
merk + -en | zu Mark, Marke; ‘mit einem Zeichen versehen’; eine Mark (Grenzgebiet), Marke (Kennzeichen) wahrnehmen und sich bewußt einprägen;
merkte,gemerkt,merk,merke,merkend
¦⊕¦ merken einer besonderen Eigenschaft, eines Geschehen, Kennzeichen und so weiter, erfolgt mit einer Emotion aufgrund einer Besonderheit;
¦⊗¦ ‘wahrnehmen, entdecken, spüren, mit dem Verstand auffassen und im Gedächtnis festhalten’
¦√¦ Wortwurzel; Ausgangsbedeutung ist anzusetzen ‘mit einem Zeichen versehen’, woraus ‘das Gekennzeichnete wahrnehmen und beachten’
¦↵¦ abgeleitet von den unter Marke; uger. *markijaną aus From *marką + *-janą.; germ. *markjan; ahd. merken ‘bezeichnen, angeben, abgrenzen’ (11. Jh.), mhd. merken ‘beachten, beobachten, wahrnehmen, sich einprägen, mit einem Zeichen versehen’,
asächs. merkian, mnd. mnl. nl. merken ‘markieren, bezeichnen, spüren’, anord. merkja ‘kenntlich machen, bezeichnen’, schwed. märka, (ger. *markjan)
sind abgeleitet von den unter Marke f. angeführten neutralen Hptw.
Ebenfalls dazu sind gebildet ahd. markōn ‘begrenzen, kennzeichnen’ (um 800),
asächs. markon ‘bestimmen, bemerken’, aengl. mearcian ‘bezeichnen’, engl. to mark, anord. marka ‘kennzeichnen, bekanntmachen, verstehen’.
Als Ausgangsbedeutung ist anzusetzen ‘mit einem Zeichen versehen’, woraus ‘das Gekennzeichnete wahrnehmen und beachten’.
From Middle High German merken, from Old High German merchen, from Proto-Germanic *markijaną (“to mark, notice”). Cognate with Dutch merken and Icelandic merkja.