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mittel

aus AufEinWort, der freien Forschung

¦∑¦ Mitte + -l;

¦∅¦  ‘in der Mitte befindlich’"mit allen"; alle bindend, allen zu eigen, für alle gleich; zeitlich-örtlich gleich; zu allem anderen hin gleich; "mittlerers Dasein"; ausgewogen, ausgeglichen sein;
nhd. selten, vgl. frühnhd. in mitteler nacht, in mitteler zeit, nhd. zum mittlen (Segel-)Tau (Goethe)

¦⊕¦ Eigenschaft der Gleichheit (Ausgewogenheit, Gleichanteligkeit) bewirkt, erwirkt oder sich als so seiend zeigt; auf Grund der Endung el die Eigenschaft, das kleinste Teil für alle und zugleich das größte Teil zu sein;

¦√¦ uig. *me (“mit”), uig. *med- 'messen';

¦↵¦ im Nhd. selten, vgl. frühnhd. in mitteler nacht, in mitteler zeit, nhd. zum mittlen (Segel-)Tau (Goethe), vornehmlich in Komposita (s. unten) erhaltener Positiv des Komparativs mittlerer und Superlativsmittelster. Ahd. mittil- (8. Jh.), mhd. mittel, asächs. middil-, mnd. mnl. nl. middel, aengl. middel, engl. middle sind von dem unter Mitte angeführten Adjektiv ger. *medja- abgeleitet.