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neuhochdeutsch

aus AufEinWort, der freien Forschung

neu–hochdeutsch deu. seit ca. 1350 oder 1500 (der Beginn wird nicht einheitlich festgesetzt) heutige deutsche Standardsprache

Positiv Komparativ Superlativ
neuhochdeutsch — —
Alle weiteren Formen: Flexion:neuhochdeutsch

Worttrennung:

neu·hoch·deutsch, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ˈnɔɪ̯hoːxˌdɔɪ̯t͡ʃ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild neuhochdeutsch (Info)

Bedeutungen:

[1] der heutigen Standardsprache der deutschen Sprache, Neuhochdeutsch, zugehörig

Abkürzungen:

[1] nhd., neuhd., neuhochd.

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Adjektiven neu und hochdeutsch

Gegenwörter:

[1] althochdeutsch, mittelhochdeutsch

Oberbegriffe:

[1] deutsch

Unterbegriffe:

[1] frühneuhochdeutsch

Beispiele:

[1] Heute ist aus dem einstigen VW-Bulli neuhochdeutsch der Multivan geworden.
[1] Auf neuhochdeutsch heißt das etwa: "Einstmals setzten sich Frauen, setzten sich hierhin und dorthin."
[1] Zum Grimmschen Wörterbuch: „Es umfaßt rund 110000 Wortstämme, was mit den mehr oder weniger gelegentlich vorkommenden Zusammensetzungen über eine halbe Million neuhochdeutscher Wörter ergibt.“[1]
[1] „Nach dieser Überzeugung haben Humanisten wie Niclas von Wyle, Heinrich Steinhöwel und Albrecht von Eyb in getreuer Nachahmung des lateinischen Sprachstils jene umfangreiche Übersetzungsliteratur geschaffen, die am Anfang der neuhochdeutschen Prosa steht und ihren Stil weitreichend bestimmt hat.“[2]
[1] „Eine herausragende Rolle bei der Formung der neuhochdeutschen Sprache spielte das religiöse Schrifttum, das sich während der Reformation rasant verbreitete und neben Latein und Griechisch der deutschen Sprache als gleichrangige Ausdrucksform zum Durchbruch verhalf.“[3]

Wortbildungen:

Neuhochdeutsch