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polymathés

aus AufEinWort, der freien Forschung

polymathés πολυμαθής "Vielgelernter"daher "Vielwissender" an sich "Universalgelehrter"

  • im abwertenden Sinn ist ein "Vielwisser" oder «Vielwisserei» (πολυμαθίη polymathíē Polymathie), der zwar oberflächliches Wissen über viele Themen anhäuft, aber keine echte Weisheit oder Tiefe besitzt. Ursprünglich von griechischen Philosophen wie Heraklit genutzt, kritisiert der Begriff das bloße Sammeln von Fakten ohne Verständnis, oft verbunden mit Besserwisserei, Oberflächlichkeit und dem Fehlen einer Kernkompetenz.
  • Ab dem späten 17. Jahrhundert bezeichnet aber Polyhistorie die fächerübergreifende, philologisch-historische Gelehrsamkeit. Bereits in der Antike hatten Polyhistorie und die synonyme Polymathie oft den negativen Beiklang einer reinen Vielwisserei und der Buntschriftstellerei.[1]

From πολύς (polys, “much”) + μαθ- (math-), the root of μανθάνω (manthánō, “to learn”), +‎ -ής (-ḗs, adjective suffix).

Pronunciation

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  • IPA(key): /po.ly.ma.tʰɛ̌ːs/ → /po.ly.maˈθis/ → /po.li.maˈθis/

Adjective

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πολυμαθής • (polumathḗs) m or f (neuter πολυμαθές); third declension

  1. Having learnt much, knowing much
  1. ↑ Martin Mulsow: Polyhistorie. In: Gert Ueding (Hrsg.): Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Bd. 6. De Gruyter, Berlin 2003, ISBN 3-484-68106-3, Sp. 1521–1526.; Wilhelm Schmidt-Biggemann: Polyhistorie/Polymathie. In: Joachim Ritter u. a. (Hg.): Historisches Wörterbuch der Philosophie. Basel/Darmstadt 1971–2007, Bd. 7 (1989), Sp. 1083–1085.