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rechn-

aus AufEinWort, der freien Forschung

rech + -n

¦↵¦ ger. *rekanōn, rekanōn (rechnen), ger. *rekana-, *rekna- (recht) ahd. rehhanōn ‘ordnen, lenken, bereiten’ (10. Jh.), mhd. rechenen ‘zählen, rechnen, Rechenschaft ablegen’, frühnhd. auch ‘ermessen, taxieren, urteilen, berücksichtigen’, mnd. mnl. rēkenen ‘einrichten, herrichten, rechnen, berechnen, betrachten, erzählen’, nl. rekenen ‘rechnen’, afries. rekenia, aengl. gerecenian ‘erklären, berichten, bezahlen’, engl. to reckon ‘rechnen’ ist wohl in der Ausgangsbedeutung ‘in Ordnung bringen, ordnen’ ein Faktitivum (ger. *rekanōn, rekanōn), zu einem in mnd. reken ‘von richtiger Beschaffenheit, in guter Ordnung, ordentlich, genau, offen, ungehindert’, aengl. recen ‘bereit, schnell, heftig’, afries. rekon ‘in Ordnung’ belegten Adjektiv (ger. *rekana-, *rekna-), das in der Form eines starken Part. Prät. zu der unter recht dargestellten Wurzel mit einer Ausgangsbedeutung ‘geradegerichtet, geordnet’ gehört.

rechnen (WKND)

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Das Wort geht über mittelhochdeutsch rechen → gmh/rechenen → gmh und althochdeutsch rehhanon → goh „ordnen, sortieren“ auf westgermanisch*rek–no– „rechnen“ zurück; Der Ursprung ist indogermanisch *reĝ–„aufrichten, recken“, auf welchem auch altenglisch gerecenian → ang und altfranzösisch rekenia → fro „rechnen“ beruhen; Demnach ist die Ausgangsbedeutung „richten, sortieren, in Ordnung bringen“[1]