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relatives Antragsdelikt

aus AufEinWort, der freien Forschung

relatives Antragsdelikt lat.-deu.

Relatives Antragsdelikt nach einer Literaturansicht

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◀▶Als relatives Antragsdelikt werden nach einer in der strafrechtlichen Literatur vertretenen Ansicht[1] (im Gegensatz zur oben genannten Ansicht des Bundesgerichtshofes) Offizialdelikte bezeichnet, die bei Hinzutreten weiterer, besonderer Umstände zu Antragsdelikten werden.

  • § 242 i. V. m. § 247 StGB – Haus- und Familien-Diebstahl
  • § 246 i. V. m. § 247 StGB – Haus- und Familien-Unterschlagung
  • § 259 Abs. 2 StGB i. V. m. § 247 StGB – Haus- und Familien-Hehlerei
  • § 263 Abs. 4 StGB i. V. m. § 247 StGB – Haus- und Familien-Betrug
  • §§ 263a Abs. 2, 263 Abs. 4 StGB i. V. m. § 247 StGB – Haus- und Familien-Computerbetrug
  • § 265a Abs. 3 StGB i. V. m. § 247 StGB – Haus- und Familien-Leistungserschleichung
  • § 266 Abs. 2 StGB i. V. m. § 247 StGB – Haus- und Familien-Untreue
  • § 34, § 35 i. V. m. § 36 Depotgesetz

Einzelnachweise

  1. ↑ Nikolaus Bosch: Der Strafantrag. Jura 2013, S. 368 (370); Lackner/Kühl/Kühl § 77 Rn. 1; Schönke/Schröder/Bosch § 77 Rn. 2; SK-StGB/Rudolphi/Wolter Rn. 1.