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schleich

aus AufEinWort, der freien Forschung

sch-leich, (sleig), ahd.-deu. ‘schleimig, gleiten, glätten’

schleichen Vb. ‘sich geräuschlos, langsam und unbemerkt fortbewegen’,

  • Ww
    • ahd. slīhhan (9. Jh.; vgl. furislīhhan, 8. Jh.),
    • mhd. slīchen ‘leise gleitend gehen, feierlich schreiten’,
    • mnd. slīken
  • führen mit isl. slíkja ‘glätten’,
    • den unter Schlick (s. d.) genannten Formen
    • und außergerm. mit
      • griech. lígdēn (λίγδην) ‘oberflächlich berührend, streifend’, lígdos (λίγδος) ‘Reibstein, Mörser’,
      • air. fosligim ‘beschmiere’,
      • aslaw. slьzъkъ,
      • russ. (landschaftlich) slízkij (слизкий) ‘schlüpfrig, glatt, schleimig’
  • auf ie. *(s)leig̑- ‘schleimig, gleiten, glätten’ (s. schlecht, schlicht), eine Erweiterung der auch anlautendes s- aufweisenden Wurzel ie. *lei- ‘schleimig, durch Nässe glitschiger Boden, ausgleiten, worüber hinschleifen oder hinstreichen’ (s. Schleim, Leim, Lehm).
  • – Schleichen