schließ
Erscheinungsbild
Anm. KF: ein Dasein einsperren oder aussperren, in dem man eine Öffnung zu etwas von anderen versperrt ist; eine Schlußfolgerung ziehen;
Als Grundbedeutung ist wohl ‘Pflock’ (als ältestes Mittel zum Verschließen), verbal ‘einen Pflock einlegen und damit zumachen’, anzunehmen.
- ‘durch eine Vorrichtung (wie Pflock, Riegel, Schloß, Deckel, Knopf, Haken u. dgl.) zumachen’;
- verwand mit Schlüssel, Schloß, lassen, los wobei dies sich zu Anfang um einen Pflog handelte.
- —Wrtwndl
- dem Nordgermanisch und Ostgermanisch fehlend.
- Wenn ger. *sleut- mit Konsonantenerleichterung aus uig. *skleud- hervorgegangen ist,
- Daraus ergibt sich eine Wurzel
- uig. *klē̌u-, *klāu- ‘Haken, krummes Holz oder Astgabel, Pflöckchen, anhaken, verhaken (sich anklammern), durch einen vorgesteckten Haken, Riegel, ein Pflöckchen verschließen’ (wozu auch Los).
- uig. *(s)kel- “biegen, beugen”;
- uig. *(s)kleh₂w- “Nagel, Haken, Pflock, Schlüssel”;
- uig. *(s)klewd- “schließen”
- uig. *skleud-,
- uig. *klē̌u-, *klāu- ‘Haken, krummes Holz oder Astgabel, Pflöckchen, an-, verhaken (sich anklammern), durch einen vorgesteckten Haken, Riegel, ein Pflöckchen verschließen’;
- ugerm. *sleutaną.;
- ger. *sleut-, *sleutan, *slūtan;
schließ,schließe,schließend,schließt,geschlossen,geschlossene,geschlossenen,geschlossenem,geschlossener,geschlossenes