seid
Erscheinungsbild
sei + -d | sei + d; Mehrzahl zu sei (sein); gegenwärtiges sein, "seiend";
Bei seid aufgrund des vergegenwärtigenden d, anstelle des festsetzenden t wie in seit, handelt es sich um ein gegenwärtiges Dasein, einen gegenwärtigen Daseinszustand, oder deren Betrachtung
Bei seit besteht eine bestimmte, festgesetzte Beziehung zu einem vergangenen Zeitpunkt, einer Zeitdauer, während handelt. "Die sind schön, seit sie so angezogen sind.", "Wie schön ihr angezogen seid".
"seid steht im Grunde für "seiend", während man bei "seit" auch "seitdem, seither" sagen könnte. (21 Jh. ndt.);
¦√¦ *se "selbst";