sond
Erscheinungsbild
¦√¦ uig. *se, sin, sein;
¦↵¦ uig. *se-, ursprünglich ‘abseits, getrennt, für sich’;
Man nimmt an, daß afrz. sonde ‘Lot, Senkblei’ als Seemannsausdruck aus ger. *sund- hervorgegangen sei, das als Entlehnung französischer Seeleute aus Bildungen wie aengl. sundgyrd ‘Stange zum Messen der Wassertiefe’, sundlīne ‘Lot’, sundrāp ‘Meßleine’ (vgl. aengl. sund ‘das Schwimmen, Meer, Wasser’, s. Sund) aufgefaßt wird.