strudeln
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Strudel + -n | Tw. ‘trichterförmig wirbeln, wallen, brodeln, sprudeln’ (15. Jh.), mundartlich auch strodeln, das sich mit Ablaut und iterativem I-Suffix zu ahd. stredan ‘geräuschvoll brennen, zischen’ (9. Jh.) stellt.
Vergleichbar (obwohl lautlich nicht befriedigend) sind grie. rhóthos (ῥόθος) ‘das Rauschen der Wogen, der Ruder’, übertragen ‘Geräusch’, akorn. stret ‘Flüssigkeit’, mkorn. streyth ‘Fluß’, mir. srithit ‘Strahl von Milch oder Blut’, so daß von uig. *sredh-, *stret- ‘strudeln, wallen, brausen, rauschen’, einer Erweiterung der unter Strom angeführten Ww. uig. *ser(ə)- ‘strömen, sich rasch und heftig bewegen’, ausgegangen werden kann (mit t-Einschub im Germ. zwischen s und r).